Murmel
08.01.2002, 13:04
von Steven Sonderbergh, mit George Clooney, Brat Pit, Julia Roberts, Matt Damon, Andy Garcia, etc. pp.
1. Wie raubt man in Las Vegas den Tresor eines Casinobesitzers aus? Man tüftelt im Gefängnis einen knuspi Masterplan aus, fährt nach Vegas und versammelt dort die besten Spezialisten in Sachen Raub und Einbruch.
2. Wie kommt man an viel Geld, ohne einen Tresor auszuräumen? Man holt sich ein Staraufgebot, überarbeitet einen alten Film, macht vielversprechende Trailer für einen faden Film und kassiert an den Kinokassen die Fans ab.
Ocean's Eleven ist eigentlich eine Unverschämtheit. Es kommt nichts in dem Film vor, was man nicht schon mal gesehen hat, nichts, was nicht schon einmal genauso erzählt wurde und wartet eigentlich nur die ganze Zeit, dass etwas passiert. Doch das bleibt aus. Jede Szene ist handwerklich so "perfekt" aufgebaut, dass das Gesamtwerk ein völlig steriler, eldel verpackter Hollywoodschrott geworden ist. Jede Regel des Filmemachers ist eingehalten worden, man kommt nicht um das Gähnen herum.
Natürlich gibt es bei so viel Bemühen, einen originellen Film zu machen, auch schöne Momente. Aber die Langeweile überwiegt. Besonders in den kurzen Sequenzen, die die Spannung erhöhen sollen. Immer wieder das Schema: einer der Helden macht etwas, darf nicht erwischt werden, wird beinahe erwischt, kommt aber noch gerade so davon. Immer und immer wieder. Die Spannung, die erzeugt werden soll, wirkt beim dritten Mal schon einschläfernd.
Dazu kommt, dass als Schauspieler nur Andy Garcia als kaltblütiger, fieser Casinobesitzer positiv auffällt. Clooney wünscht man sich zurück in den O.P., Brat Pit beweist, dass er nur drei Gesichter machen kann. Das aus "Seven", das aus "Fight club" (resp. "Snatch") und das eine aus "in der mitte entspringt ein Fluss" (schon gesehen in "Legenden der Leidenschaft"). Julia Roberts ist hoffnungslos langweilig und meiner Meinugn nach fehlbesetzt. Sie ist keine Gangsterbraut. Aus.
1. Wie raubt man in Las Vegas den Tresor eines Casinobesitzers aus? Man tüftelt im Gefängnis einen knuspi Masterplan aus, fährt nach Vegas und versammelt dort die besten Spezialisten in Sachen Raub und Einbruch.
2. Wie kommt man an viel Geld, ohne einen Tresor auszuräumen? Man holt sich ein Staraufgebot, überarbeitet einen alten Film, macht vielversprechende Trailer für einen faden Film und kassiert an den Kinokassen die Fans ab.
Ocean's Eleven ist eigentlich eine Unverschämtheit. Es kommt nichts in dem Film vor, was man nicht schon mal gesehen hat, nichts, was nicht schon einmal genauso erzählt wurde und wartet eigentlich nur die ganze Zeit, dass etwas passiert. Doch das bleibt aus. Jede Szene ist handwerklich so "perfekt" aufgebaut, dass das Gesamtwerk ein völlig steriler, eldel verpackter Hollywoodschrott geworden ist. Jede Regel des Filmemachers ist eingehalten worden, man kommt nicht um das Gähnen herum.
Natürlich gibt es bei so viel Bemühen, einen originellen Film zu machen, auch schöne Momente. Aber die Langeweile überwiegt. Besonders in den kurzen Sequenzen, die die Spannung erhöhen sollen. Immer wieder das Schema: einer der Helden macht etwas, darf nicht erwischt werden, wird beinahe erwischt, kommt aber noch gerade so davon. Immer und immer wieder. Die Spannung, die erzeugt werden soll, wirkt beim dritten Mal schon einschläfernd.
Dazu kommt, dass als Schauspieler nur Andy Garcia als kaltblütiger, fieser Casinobesitzer positiv auffällt. Clooney wünscht man sich zurück in den O.P., Brat Pit beweist, dass er nur drei Gesichter machen kann. Das aus "Seven", das aus "Fight club" (resp. "Snatch") und das eine aus "in der mitte entspringt ein Fluss" (schon gesehen in "Legenden der Leidenschaft"). Julia Roberts ist hoffnungslos langweilig und meiner Meinugn nach fehlbesetzt. Sie ist keine Gangsterbraut. Aus.