king kacke
13.01.2002, 19:37
Erschreckendes am Freitag Abend: die neue Comedyshow mit Anke Engelke. Eine Sketchsendung. Muss ich das sehen? Zugegeben, die Ausschnitte, die bei Harald Schmidt gezeigt wurde, waren lustig, aber 24 Minuten?
Skpetisch schalte ich etwas zu spät ein. Anke Engelke steht vor dem Publikum auf eine kleine Bühne, eine Off-Stimme erzählt, was die "Fernsehtussi" alles kann. Aha. Sie ist also die Fernsehtussi und wird nun den Zuschauern wie in der Werbung verkauft. Diverse Besonderheiten werden aufgezählt, nach jeder schlüpft Anke Engelke in einen passenden Charakter und bringt ein, zwei Sprüche. Nicht sonderlich komisch. Dann wünscht sie viel Spaß bei der Sendung. Zum Glück.
Nach diesem "sketch-up"-ähnlichem Anfang beginnen die Sketche. Kurze Szenen aus dem Alltag, die zum großen Teil sehr komisch sind, vor allem aber sehr gut dargestellt. Keiner der Aktuere versucht, lustig zu sein. Nur ein Sketch, in dem Engelke eine gesichtszuckende (tourettierende?) Abteilungsleiterin bei einem Vorstellungsgespräch spielt, reißt aus.
Wunderbar, wie nach den Pointen die Szenen nicht mit einem blöden Blick in die Kamera enden oder mit lustiger Musik untermalt werden. Es läuft einfach weiter, erst nach einigen Sekunden beginnt die nächste Szene.
Ärgerlich nur, dass Anke Engelke am Ende erneut vor das Publikum tritt und sich verabschiedet. Dies geschieht in ihrer neuen Diddlmausmanier. Niedlich, dümmlich, ekelhaft. Aber das scheint ein neuer Trend zu sein. Man verkauft nicht mehr den Zuschauer, sondern sich selbst für blöd. Das macht sympathisch. Denkste. Es hinterlässt nach einer sehr guten schauspielerischen Leistung einen faden Beigeschmack. Schade, das.
Skpetisch schalte ich etwas zu spät ein. Anke Engelke steht vor dem Publikum auf eine kleine Bühne, eine Off-Stimme erzählt, was die "Fernsehtussi" alles kann. Aha. Sie ist also die Fernsehtussi und wird nun den Zuschauern wie in der Werbung verkauft. Diverse Besonderheiten werden aufgezählt, nach jeder schlüpft Anke Engelke in einen passenden Charakter und bringt ein, zwei Sprüche. Nicht sonderlich komisch. Dann wünscht sie viel Spaß bei der Sendung. Zum Glück.
Nach diesem "sketch-up"-ähnlichem Anfang beginnen die Sketche. Kurze Szenen aus dem Alltag, die zum großen Teil sehr komisch sind, vor allem aber sehr gut dargestellt. Keiner der Aktuere versucht, lustig zu sein. Nur ein Sketch, in dem Engelke eine gesichtszuckende (tourettierende?) Abteilungsleiterin bei einem Vorstellungsgespräch spielt, reißt aus.
Wunderbar, wie nach den Pointen die Szenen nicht mit einem blöden Blick in die Kamera enden oder mit lustiger Musik untermalt werden. Es läuft einfach weiter, erst nach einigen Sekunden beginnt die nächste Szene.
Ärgerlich nur, dass Anke Engelke am Ende erneut vor das Publikum tritt und sich verabschiedet. Dies geschieht in ihrer neuen Diddlmausmanier. Niedlich, dümmlich, ekelhaft. Aber das scheint ein neuer Trend zu sein. Man verkauft nicht mehr den Zuschauer, sondern sich selbst für blöd. Das macht sympathisch. Denkste. Es hinterlässt nach einer sehr guten schauspielerischen Leistung einen faden Beigeschmack. Schade, das.