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Vollständige Version anzeigen : Euer erster Kinofilm


Norma Jean Baker
19.01.2002, 15:17
Ich finde, diese Frage kann auch ganz interessant sein... Vielleicht kommt hier ja ein kleiner Austausch über unsere ersten Kinofilme bzw. die ersten, an die wir uns erinnern, zustande.
Mein erster, um gleich mal den Anfang zu machen, war "Peterchens Mondfahrt".

Schwarzes Schaaf
19.01.2002, 16:41
Wenn ich mich recht erinnere war der erste Film den ich im Kino sah E.T., und zwar nahmen mich die derzeitige Freundin meines grossen Bruders und eine Freundin von ihr mit. Ich erinnere mich, wie traurig ich angesichts des total bleichen und dem Tode nahen Ausserirdischen war als Elliot ihn bei dem Bach im Wald findet. Als wir nach Ende des Films den Vorfuehrsaal verliessen war mir erst mal total schwindlig... das visuelle Erlebnis einer grossen Leinwand war wohl zuviel fuer einen 5-Jaehrigen.

Paisley
19.01.2002, 18:15
Mein erster Kinofilm war auf jeden Fall von Walt Disney, denn wenn die im Kino kamen, zog mein disney- und trickfilmliebender Vater mit Schwester und mir ins Kino. Ich erinnere mich an einen großen Kinosaal, angefüllt mit tobenden Kindern und deren Eltern, bis zu Beginn des Films war's richtig laut und lebhaft.

fabchief
19.01.2002, 21:02
Mein erster Kinofilm?

Ganz klassisch "Das Dschungelbuch" von Walt Disney. Nach spätestens 15 Minuten fühlte ich mich wie Mogli persönlich und die Augen von Ka werde ich auch nie vergessen.
Vor einem Jahr kam der Streifen ("Versuchs mal miiiit Gemütlichkeit") noch mal ins Kino, es war ein definitiv eine Wiederbegegnung der schönsten Art.

fabchief

Prof_Bienlein
20.01.2002, 00:47
"Bambi". Überflüssig, anzumerken, wie sehr ich (vergeblich) gegen die Tränen und das Würgen im Kehlkopf ankämpfte, als Bambis Mutter starb.

slowtiger
20.01.2002, 02:34
Mein erster Kinofilm war "Aristocats". Ich hab noch Wochen später Vollmonde über Dächern gezeichnet. Dieser Film ist schuld daran, daß ich Animator werden wollte - ich habs mir dann selbst beigebracht und bins später auch geworden, für ein paar Jahre. Mein zweiter Kinofilm war einer mit Pippi Langstrumpf: der, wo sie mit einem Ballon durch den Rauch eines Vulkans fliegen.

Frau Poppe
20.01.2002, 06:40
Mein erster Film war ebenfalls "Das Dschungelbuch".
Balou der Bär war mein Favorite!! Die Musik habe ich immer noch im Ohr,
einfach Klasse!!

Heute ist es das Lieblingsvideo meiner Tochter!

Spleen
20.01.2002, 09:54
Ich sah mit vier Jahren den "Yogi Bär"-Kinofilm! Das hat mich fürs Leben geprägt! Da ist alles drin: Freundschaft, Rebellion gegen die Obrigkeit (der Ranger!), Der Sinn des Lebens (im Picknickkorb), Heim und Natur, LOgik und Trieb, genial symbolische Produktion!

Murmel
20.01.2002, 11:01
Peter Pan. Imm erund immer wieder. Meine Mutter hat meine Schwester und mich immer ins Kino gesetzt, um in Ruhe in der Innenstadt einkaufen zu können.

Norma Jean Baker
20.01.2002, 15:54
Disney hat uns geprägt...

PeterLu
23.01.2002, 01:08
Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, die Öko-Bewegung sei durch Disneys "Bambi" initiiert worden. Habe leider vergessen, wer das war.

DerCaptain
23.01.2002, 01:43
Ein japanischer Godzilla-Film mit dem selten dämlichen deutschen Verleihtitel "Frankensteins Monster aus dem All".

Ich wunderte mich noch Wochen darüber, daß Frankenstein nicht im Film auftauchte.

Sidney Friedman
23.01.2002, 01:48
PeterLu, dann müsste die Öko-Bewegung 1942 enstanden sein.
It's hard to belive.
Sid

Angelika Maisch
23.01.2002, 02:27
Old Shatterhand, wenn mich nicht alles täuscht.
Ich war noch sehr klein.
Damals gab es eigentlich noch gar kein Kino.

l_tu
23.01.2002, 02:43
Momo sah ich im Villacher Stadtkino. An den Film kann ich mich nicht erinnern, aber es war sehr aufregend, weil ich mit meiner grossen Schwester und ihrer Freundin Elena hindurfte. Elena war ein bisschen dick und konnte gut singen, sie verachtete mich aber leider. Ich hatte ihr an Fasching in den Hals gebissen mit Vampirzaehnen, sie konnte es mir nicht verzeihen.
Nach dem Kino musste ich auf's Klo, meine Schwester hatte keine Lust, wegen den langen Anstellzeiten zu warten, sie schickte mich neben die Muelltonnen auf der Kinohinterseite. Dort gab es auch einen Ausgang, ich merkte es, als fuenfzig Kinoleute mich mit Verachtung straften. Elena erst recht und fuer immer.

Tiffany Nudeldorf MD
23.01.2002, 02:49
Aber ja doch, Frau Angelika Maisch! Old Shatterhand selbst kannte das Kino wie kein Zweiter, ohne je selbst dort gewesen zu sein. Sie verdanken ihm was. -

Mein erstes Kinoerlebnis will mir nicht in den Kopf, aber definitiv das zweite war "U 2000" (oder "Die Schicksalsfahrt der U 2000"). Das entspricht ungefähr Godzilla (Urversion), aber in der Hauptrolle ist ein japanisches U-Boot, das eben nicht zwecks Verwüstung von Modellstädten aus dem Meer steigt.

Mein Großvater mußte mich begleiten, sah die ganze Sache äußerst kritisch, - er war kein erklärter Fan von Inoshiro Honda und Konsorten - und bemerkte mit einer gewissen moralisch-pädagogischen Genugtuung, daß ich während des Films ungefähr 5 mal zur Toilette mußte: zweifellos zuviel Aufregung.

( Von der direkt an den großen Kinosaal angrenzenden, ja eigentlich nur notdürftig von diesem abgeteilten Toilette aus hörte man den Ton zu den gerade verpaßten Bildern nahezu in Originallautstärke. - Möglicherweise, so denke ich heute, strömte in der Schicksalsfahrt der U 2000 einfach zu viel Wasser für meine jugendliche Blase.

Unvergesslich an diesem großen alten Kinosaal auch die Tatsache, daß, wie auch spätere Kinoerlebnisse bestätigen sollten, aus vielen Sitzen bereits das Stroh quoll, aufgeschlitzt oder durchgesessen, wie sie nun einmal waren. Unklar jedoch, ob mich meiner Erinnerung in dem Punkt trügt, daß ich durch das offene (!?) Kinodach später während der Vorstellungen den Mond am Himmel stehen sehen konnte. - In Wahrheit wird dies nicht einmal von der Toilette aus möglich gewesen sein. )

PeterLu
23.01.2002, 16:57
@Sidney: War wohl so gemeint, dass die Initiatoren der Öko-Bewegung allesamt als Kinder "Bambi" im Kino gesehen und eine Prägung fürs Leben mitgekriegt haben.
@Tiffany: Das muß „U 2000 - Tauchfahrt des Grauens“ gewesen sein, mit dem fliegenden U-Boot, das sich auch durch Gebirge fräsen kann und dem Unterwasserreich Mu den Garaus macht (woraufhin dessen bezaubernde Herrscherin den Freitod im Ozean wählt). Ja war ein Hammer, damals mit zwölf... Für Hamburger Pappen: lief damals in dem Kino auf der Reeperbahn, in dessen Räumen heute das "Docks" residiert.

Spleen
26.01.2002, 08:48
"U 2000" kommt noch mit schöner Regelmäßigkeit im Fernsehen. Wirklich herrlich, wie es vom durchschnittlichen U-Boot-Geplänkel dann plötzlich zum Monsterfilm umklappt. ES lebe Japan!

Paisley
26.01.2002, 09:15
@Sidney Friedman:
Warum nicht? Öko-Bewegungen gab es schon viel, viel früher. Ein Beispiel dafür: die Romantiker in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die mit ihrer Gesinnung einen Gegenpol gegen die zunehmende Industrialisierung stellen wollten.

Weicht vom Thema ab.
Macht aber nichts.

graumauser
26.01.2002, 12:01
Jawohl, genau der. Zweiteilig, an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagnachmittagen in 1966. Ich habe das als Kind angekuckt und gestaunt, mutet heute etwas merkwürdig an.

Den Sonntag drauf gab man "Susi und Strolch", und das war dann mein erster Farbfilm.

g.

James Dean Brown
26.01.2002, 19:13
Mein erster Kinofilm war ganz sicher "Pippi Langstrumpf" (in Begleitung meiner Mutter), mit Abstand gefolgt von meinen regelmässigen, sonntäglichen Besuchen der Jugendvorstellungen zweier örtlicher Kinos, gegen 13.00/14.00 Uhr mittags: Sämtliche Monster- und Fantasyfilme der 70er (u.a. Japan komplett) bereiteten dem jugendlich aufgedrehten Publikum grösstes Vergnügen mittels der damals angesagten Tricktechnik (Harryhausen etc.). Man grölte bei jedem gelungenen Schlag Godzillas gegen seine Widersacher und schmiss mit Süssigkeiten, sowie sich selbst weg vor Lachen.

In Erwartung eines weiteren SciFi-Spektakels bin ich dann mal um 16.00 Uhr aus Versehen in die (harmlose) Sexparodie-Version von "Flash Gordon" (http://flesh-gordon.cinephiles.net/) geraten, die mir ein unerwartet bizarres Amusement bescherte.

Spleen
26.01.2002, 20:14
"Flesh Gordon" war das! Vergleichsweise intelligente Parodie!

graumauser
26.01.2002, 23:26
Mein erster Film für Halbstarke war "The Losers", der bei Pulp Fiction mal im Hintergrund im Fernsehen läuft. US-Rocker mit MG's auf den Bikes in Vietnam. Da hat Godzilla (den ich auch sehr gerne mochte) auf der Trash-Skala keine Chance, Freunde.

g.

mavel monroe
27.01.2002, 01:38
"Didi und die Rache der Enterbten", als ich ca. 9 Jahre alt war, mit der ganzen Familie. Ich hab den Film vor ca. einem Jahr wieder gesehen und fand ihn irgendwie lustig. Oder wär das jetzt was fürs Beicht-Forum?

Grover Watrous
27.01.2002, 02:33
der erste film ohne familiäre begleitung: "seitenstechen". mike krüger ist schwanger, susanne uhlen gelegentlich unbekleidet. gottschalk!

seitdem nur mehr mit familie in´s kino.

zoegernitz
27.01.2002, 02:54
mein erster kinofilm war die disney-version von robin hood. danach kam e.t., der mich damals sehr beeindruckt hat. eine zeit lang hab ich im kindergarten nur noch ufos mit ausserirdischen gemalt.

in den frühen 80ern gab´s in der josefstadt ein kino, wo am nachmittag immer tom&jerry-filme liefen. dort hat mich meine oma hingebracht, wenn ich zu sehr genervt hab. dementsprechend kenn ich natürlich sämtliche folgen. das war noch kino!

Paisley
27.01.2002, 04:19
Mein erster Kinofilm ohne elterliche Begleitung war "ABBA - der Film", 1977.
Neulich kam der mal im Fernsehen, und ich habe mal reingeguckt - Gott, war das langweilig.

Spleen
27.01.2002, 09:27
Bei uns gab es in den Sommerferien diese herrlichen Jugendvorstellungen um 11.00 Uhr morgens. Da konnte man alles an Trash nachholen, was man versäumt hatte, weil man noch zu klein war:
"Die Rache der Wikinger",
diverse Godzillas,
"Planet der Affen"- Filme in völlig falscher Chronologie,
"Invasion aus dem Inneren der Erde" (mit Super-Infra-Man, dem japanischen Opa der Power-Rangers),
"Goldface" (ein Superheld im Bud-Spencer-Fahrwasser),
die "Tolle Tanten"-Filme mit Ija-Richter und Rudi Carrell, kurzum alles, was man gesehen haben sollte, um im 70er-Forum bestehen zu können.
Kennt jemand noch "Guila-Frankensteins Teufelsei" (wieder so ein Film ohne Frankenstein) oder "Die Odyssee der Neptun"? Genialer Trash. :)

slowtiger
27.01.2002, 17:53
- Es muß natürlich "U 4000" heißen, nicht "U 2000".

@JDB: mir scheint, wir haben die gleiche Filmausbildung genpossen.

roger
27.01.2002, 18:01
schwer. wars "fx - tödliche tricks" oder "das fliegende auge"? in der rückblende waren anno dazumal irgendwie alle filme gleich. aber: schon farbe, immerhin!

Bere
01.02.2002, 20:32
Tja... Ich bin "ein Kind der 70er" (Jg. 71). Das ganze Übel fing an mit Märchenfilmen zur Grundschulzeit. (Man, war ich enttäuscht, daß der Wolf bei Rotkäppchen ein Schäferhund war.) Das Kino war quasi bei uns um die Ecke.
Ich war fast jedes Wochenende dort. Es ging weiter mit diesen ganzen 70er-Action-Sachen: Bud Spencer & Terence Hill-Filme, Ein ausgekochtes Schlitzohr & co, Auf dem Highway ist die Hölle los & co. Sicher war da in frühen Tagen auch der ein oder andere Disney oder Trickfilm dabei: Aristocats, Dschungelbuch (Pflichtfilm). Später meine ersten James Bonds (mit Roger Moore, weshalb der für mich eigentlich der one and only ist)... Tja und nun jobbe ich in einem Kino...
!o)

bAbC
02.02.2002, 11:52
Mein erster Kinofilm war "Schneewittchen" von Walt Disney und ich habe ihn, wie es sich für eine 6-Jährige gehört, in Begleitung meiner Eltern gesehen. Was mir als stärkste Szene in Erinnerung geblieben ist: Die Verwandlung der bösen Königin in eine Hexe, und hier wiederum speziell die Verwandlung der schönen, schlanken Finger in gichtige Klauen mit dicken knubbeligen Knöcheln. Das war so grauenhaft, dass ich davon Albträume bekam.
Der nächste Film muß dann einer aus der "Batman"-Serie gewesen sein, den ich zusammen mit meiner Schwester sah. Damals (also Anfang der 70er) gab es in Velbert zwei Kinos und der Eintritt für die Kindervorstellung kostete vielleicht eine Mark, vielleicht auch zwei..
Am liebsten ging ich mit Freunden ins "Central", denn dort durften wir uns Godzilla-Filme anschauen. Und immer stand ich fasziniert vor den Plakataushängen der Filme, die ich aufgrund meines Alters noch nicht sehen durfte. Ich errinnere mich noch an Fotos zu "Die Grube und das Pendel" mit Lex Barker, auf denen man dunkle Gänge sah, die mit menschlichen Schädeln gepflastert waren. Was hätte ich nicht dafür gegeben, mir diesen Film anzuschauen! Als ich ihn dann später irgendwann im Fernsehen war, war ich zu alt, um noch die kindliche Faszination des Grauens spüren zu können.

Zurück zu Godzilla: Ich habe alle gesehen, die gezeigt wurden und noch heute zupfe ich mir an grauen Regentagen einen alten Inoshira Honda oder Jun Fukuda aus dem Regal und summe das Godzilla-Theme mit: pom-pom-pom.. pom-pom-pom.. Ich kichere, wenn Godzilla mit den Ärmchen gegen die Seiten drückt und einen weißen Nebelstrahl auf King Ghidora speit, gluckse vergnügt, wenn Angilas, der unbeholfene Igel-Kumpel auf den Rücken geworfen wird und der Schauspieler im Angilas-Kostüm mit den Beinen strampelt.. und ich schlucke heftig, wenn Godzilla verletzt im Schaum der Plastikwannenwellen versinkt. Wußtet ihr, dass japanische Filmmonster immer weiblich sind? Darum gibt es auch einen kleinen Godzilla, der in "Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn" sein Debüt gibt. Ich frage mich, ob es sich hierbei nicht doch um Godzillas Tocher handelt. Und Frankensteins Monster haben mit Frankenstein natürlich nicht das Geringste zu tun. Damals log man auf Filmplakaten noch, dass sich die Balken gebogen haben. Brachte man einen Sciene Fiction heraus, prangte der Name Jules Verne groß auf dem Plakat, umrahmt von den kleingedruckten Lettern "Ein Film wie ihn JULES VERNE geschrieben haben könnte". Putzig, oder?

Später fing ich dann an, Horrofilme zu sammeln. In dem Sinne, dass ich alle gesehen haben mußte, versteht sich. Die Klassiker sowie die Trashfilme von Carpenter oder Dario Argento. Und noch heute kann ich nicht widerstehen, wenn auf SuperRTL ein Film mit dem Titel "Die Monster-Spinnen greifen an!" gezeigt wird, selbst wenn mir nach 5 Minuten klar wird, dass es Schrott ist. Aber man kann ja nie wissen, vielleicht werde ich für meine Geduld eines Tages mit einer unentdeckten Perle belohnt..

Bis heute fehlt mir immer noch "Sparrows" mit Mary Pickford in meiner Habichgesehen-Sammlung. Ein Stummfilm von 1926. Ich habe über den Film nur gelesen und der erste Zwischentitel lautet: "Des Teufels Anteil an der Schöpfung war ein bestimmter Sumpf im Süden - ein Meisterwerk des Grauens. Und Gott ließ ihn gewähren, denn er weiß gute Arbeit zu schätzen..." Mist, ich werde nicht eher ruhen, bis ich diesen Film gesehen habe!

James Dean Brown
02.02.2002, 17:09
Hach Mensch, bAbc, wollen wir uns nicht ein Lichtspielhaus für eine Woche mieten, den ganzen liebenswerten Schund Revue passieren lassen und danach heiraten, im Kino? Godzilla darf aus einer Torte springen, Angilas wird mit Häppchen gespickt und King Ghidora ist Grillmaster Flash beim Barbecue. Die Hochzeitsreise führt uns, begleitet von Ifukube- und Sato-Märschen, auf dem Rücken Mosuras gen Ogasawara.

Silents Majority (http://www.silentsmajority.com/index.htm)
Mary Pickford (http://www.geocities.com/marypickford2000)
Zu "Sparrows" geht's hier lang. (http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/6305445133/qid=1012662640/sr=1-1/ref=sr_1_10_1/103-1248591-9869442)

Spleen
02.02.2002, 20:42
Klasse, bABC, endlich noch ein Godzilla-Freund! Godzilla ist weiblich? Wusste ich noch nicht. Mit seinem Baby hat das aber nicht viel zu tun, denn der ist ja ein Adoptivkind! Godzilla adoptiert ihn vom Nest weg, das von fiesen Echsenmonstern zerstört wurde, d.h. anfangs wollte er ihn ja wieder loswerden, aber Minya war sooo anhänglich. In den späteren Godzilla-Filmen (Japan, 80er) bekommt er/sie übrigens nochmal einen Sprößling untergeschoben.
Hast du eine Ahnung, warum alle Godzillas dauernd im TV laufen, bis auf "Godzilla und die Urweltraupen" und "Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster". Dabei ist letzterer der mit dem Smogmonster, das Abgase pupst!!!

Tip: stell dir die Teletubbys mal mit Godzilla-Soundtrack vor. Der Effekt ist immens!

Nevergrewup
03.02.2002, 17:53
In unserer "Lichtburg" wurden in den frühen 70ern sonntags um 14h regelmäßig Jugendvorstellungen gezeigt. Wenn ich mich recht erinnere, waren es ausschließlich B-Movies wie "Tarzan sprengt die Ketten", "Herbie der Wunderkäfer", "Trapper am Missouri" oder "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" (sic!). Schwer zu sagen, welches davon mein erstes Kino-Erlebnis war, kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, daß der riesige Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und der Geräuschpegel entsprechend hoch war, einige Witzbolde warfen ab und zu Papierkügelchen in hohem Bogen Richtung Leinwand, was dann so aussah, als würde es sich um brennende Streichhölzer handeln.

Die gute alte, aus einem Saal bestehende "Lichtburg" wurde Mitte der 80er Jahre in ein verschachteltes Kino umgebaut und schließlich Ende der 90er komplett abgerissen um Platz zu machen für ein häßliches Einkaufszentrum. Und an anderer Stelle entstand ein nicht minder häßliches Multiplex-Kino. *seufz*

Spleen
03.02.2002, 21:19
Das geht noch, das Kino meiner Jugend ist jetzt ein "C&A"! Die Filmauswahl klingt meinen Jugendvorstellungen sehr ähnlich! Besonders effektiv war übrigens das Werfen mit Erdnüssen vom Balkon. :)

patti
11.02.2002, 19:32
Mein allererster Kinofilm?

Hm, ich weiß gar nicht mehr genau, wie der hieß. Auf jeden Fall ging es um einen armen Waisenjungen, zwei herzensgute Menschen, die in einem Leuchtturm wohnten und einen sympathischen grünen Drachen namens Elliot. Ich glaube, es war eine Art Musical, auf jeden Fall haben die Schauspieler manchmal gesungen.
Obwohl ich damals erst etwa sieben Jahre alt war, war dies gleichzeitig auch mein erster Kinofilm ohne Eltern. Dafür waren sämtliche Cousinen und Cousins dabei.

Mein zweiter Kinofilm war Biene Maja. Auch dort war ich ohne elterliche Begleitung, allein mit meiner damaligen besten Freundin Birgit.

Spleen
11.02.2002, 19:36
Das war "Elliot, das Schmunzelmonster" (= "Pete´s Dragon")!

Werrnerr
16.02.2002, 00:11
Mein erster Film war "Frei geboren", so um 1968/69. Es war eine Disney-Produktion, die die Geschichte eines Löwen erzählte, der in einer Tierstation war (Wameru lässt grüßen) und der später wieder ausgewildert werden sollte.
Meine Mutter war strikt gegen Kino-Besuche mit dem immer noch blödsinnigen Argument, dass diese Filme ja ein Jahr später im Fernsehen gezeigt werden. Lüge, Lüge, Lüge!!!
Ich durfte nur hingehen, weil bei uns in der Grundschulklasse Vorzugskarten (für 1,50 DM) ausgegeben wurde. Aber in jedem Klassenstapel gab es eine Freikarte, die bekam ich.

Granuaile
06.03.2002, 21:19
Mein erster Film im Kino war auch Disneys "Dschungelbuch". Muss Ende 1967 gewesen sein; wir waren nach Freiburg im Breisgau gezogen und da gab es ein "richtig großes" Kino mit richtigen Kinosesseln und Lichtdimmer!
Erst später erschloss sich mir, dass das "Union" nicht nur nicht das Einzige sondern noch nicht mal eines der größeren Freiburger Kinos war...

Bis dahin hatte ich Filme nur in der Sonntagsmatinee der Kirchengemeinde gesehen, zwei oder drei mal mit der Mama und meinem kleinen Bruder. "Heidi" und Märchenverfilmungen wie "Das gläserne Herz" oder Ähnliches. Aber das war kein richtiges Kino, das waren Schulstühle und ein tragbarer Projektor auf eine Dialeinwand oder so...

Schwarzes Schaaf
07.03.2002, 15:13
Oh Graus
Ich bin ein Freund des Sprichworts "If it ain't broke, don't fix it". Offenbar kennt Spielberg es nicht, angesichts was an der Neufassung von E.T. (meinem ersten Kinofilm) verbrochen wurde, die demnaechst anlaesslich 20. Jubilaeums in's Kino kommt.
Dass neues bzw. vorher rausgeschnittenes Material dabei ist geht noch, das ist ja mittlerweile Standard wenn ein Film neuveroeffentlicht wird. Nein, das Boese hat einen Namen und der ist CGI. Erst mal wurden die Knarren der FBI Leute zu Taschenlampen umzensiert- so ein Quatsch! Viel schlimmer ist aber, dass in einigen Szenen jetzt auch E.T. vom Computer kreiert wurde, und es sieht, wie bislang noch ALLE digitalen Darstellungen von Lebewesen, SCHEISSE aus. Eigentlich wollte ich in's Kino gehen und ein bisschen Kindheit nacherleben, aber jetzt habe ich Angst dass ich total enttaeuscht werden koennte. Ich lass es lieber und behalte den Film in Erinnerung wie er war.