christoph
24.01.2002, 23:19
Ein Film, der vieles hat. Leider das meiste davon auf der Soll-Seite. Aber des Effekts wegen beginnen wir mit den Positiva. Ocean´s Eleven bietet eine seltene Versammlung von Hollywoodstars unserer Tage, nämlich genau FÜNF der angesagtesten Schauspieler. Dies sind:
George Clooney
Brad Pitt
Andy Garcia
Matt Damon
Julia Roberts.
Muß doch ein Monsterfilm sein, bei dem Cast! Zumal, da hat nicht irgendein Dödel Regie geführt, sondern Steven Soderbergh. Bittesehr - da kann doch echt nichts schiefgehen, oder? Schauen wir mal, was der Streifen sonst noch hat. Das ist nämlich sehr bemerkenswert. Er hat:
- keinen einzigen echten Lacher
- keinen einzigen besonderen Stunt
- keine einzige schräge Inszenierung
- keine einzige Sexszene (mit wem auch? Der Roberts?)
- keine einzige saftige Gewaltszene
- keinen einzigen schauspielerischen Höhepunkt
- keine einzige Überraschung
- keinen Funken eigener Ästhetik
- keine Atmosphäre.
Man kann also mit Fug und Recht sagen: Der Film hat was. Nämlich das Anrecht, in der Kandidatenliste für die Zitrone des Jahres ganz weit oben mitzumischen. Unfaßbar, daß dermaßen viele Stars an so einen B-Movie verschwendet werden - sowas hab ich, wenn ich recht überlege, eigentlich noch nie gesehen. Also noch was Besonderes an Ocean´s Eleven. Die überflüssigste, unoriginellste und klischeehafteste Gangsterklamotte des Jahres. - Ach, jetzt hätt ich ja fast vergessen, die Story zu erzählen. Mist, daß mir das noch aufgefallen ist, aber dafür läßt sichs wunderbar kurz machen. "Elf Typen rauben ein Casino aus, und bei der Gelegenheit gewinnt Clooney auch noch seine Exfrau Roberts von Garcia zurück".
Wenn hier jemand allerdings unbedingt einen Film mit George Clooney sehen will, der bei weitem nicht so schlecht ist, wie er von manchen gemacht wurde, dann möge er/ sie es mit "Three Kings" versuchen.
George Clooney
Brad Pitt
Andy Garcia
Matt Damon
Julia Roberts.
Muß doch ein Monsterfilm sein, bei dem Cast! Zumal, da hat nicht irgendein Dödel Regie geführt, sondern Steven Soderbergh. Bittesehr - da kann doch echt nichts schiefgehen, oder? Schauen wir mal, was der Streifen sonst noch hat. Das ist nämlich sehr bemerkenswert. Er hat:
- keinen einzigen echten Lacher
- keinen einzigen besonderen Stunt
- keine einzige schräge Inszenierung
- keine einzige Sexszene (mit wem auch? Der Roberts?)
- keine einzige saftige Gewaltszene
- keinen einzigen schauspielerischen Höhepunkt
- keine einzige Überraschung
- keinen Funken eigener Ästhetik
- keine Atmosphäre.
Man kann also mit Fug und Recht sagen: Der Film hat was. Nämlich das Anrecht, in der Kandidatenliste für die Zitrone des Jahres ganz weit oben mitzumischen. Unfaßbar, daß dermaßen viele Stars an so einen B-Movie verschwendet werden - sowas hab ich, wenn ich recht überlege, eigentlich noch nie gesehen. Also noch was Besonderes an Ocean´s Eleven. Die überflüssigste, unoriginellste und klischeehafteste Gangsterklamotte des Jahres. - Ach, jetzt hätt ich ja fast vergessen, die Story zu erzählen. Mist, daß mir das noch aufgefallen ist, aber dafür läßt sichs wunderbar kurz machen. "Elf Typen rauben ein Casino aus, und bei der Gelegenheit gewinnt Clooney auch noch seine Exfrau Roberts von Garcia zurück".
Wenn hier jemand allerdings unbedingt einen Film mit George Clooney sehen will, der bei weitem nicht so schlecht ist, wie er von manchen gemacht wurde, dann möge er/ sie es mit "Three Kings" versuchen.