Vollständige Version anzeigen : Troll und anderes Spielzeug
peterthomassuschny
24.04.2001, 21:10
Heute habe ich bei einem Zahnarzt geliefert und dort stand (mit einer kleinen Zahnbürste in der Hand) eine Trollpuppe.
Habe ich natürlich auch (trau mich schon gar nicht mehr zu sagen wo) neben dem Troll aus den 90ern verewigt. Der aus 1965 hat weißes Haar, der aus den 90ern grünes.
Einer meiner vielen Beweise, daß die 60er so gut waren, daß sie auch noch die 90er beeinflußten (siehe auch neuer BMW-Mini oder New Beetle (auch wenn der Originalkäfer natürlich aus den späten 30ern stammt, war der Käfer für die 60er noch ganz typisch)
Beste Grüße
'Sexy-Mini-Flower-Pop-op-Cola - alles ist in Afri Cola'
'Mr. Roaring Sixties'
Spielzeug ist ein gutes Thema! Einiges findet sich dazu ja schon unter 'Major Matt Mason', aber da gab«s wohl gar nicht soviel Fans davon.
Stimmt aber, die Trolle gab«s schon in den 60ern. Ich hatte einen mittelgroßen mit schwarzen Haaren (ca. 6cm ohne Haar) und zwei kleine (ca. 3cm ohne Haar) mit rotem und lila Haar. Aber so knallbunt wie in den 90ern waren sie noch nicht.
Sehr schön in dieser Richtung waren auch die 'Puppets'. Die gab es so um 1967 rum und sie waren ganz mit Haar bedeckt, so um Zurechtkämmen. Sahen ein bisschen wie Muppetmonster aus, aber die kannte man da noch nicht.
Oder kennt Ihr noch diese 'Hillbilly'-Schlenkerpuppen, wie Stoffcowboys mit freundlichen Gummigesichtern, nur die Arme waren wie eine Schlaufe zusammen und man konnte sie so hinsetzen, als ob sie ihre Knie festhalten. Später habe ich sie auch als Ritter und 'Spessarträuber' gesehen, aber ursprünglich waren«s Cowboys!
Gruß vom Spielzeugspleen
Es gab noch einen besonderen Troll, für den in den 60ern (1966?) viel geworben wurde: Er war ganz aus Plüsch, bräunlich mit rosa Gesicht und wilden Haaren, ca. 10 cm hoch un so breit wie lang. Er wurde in quadratischen Verpackungen verkauft, hatte kleine Pfeifenreinigerärmchen und hieß nur 'Das Ding'. Großen Spielwert hatte er nicht: unser 'Ding' war sehr schnell 'armlos'...
Dann gab«s etwas später noch die Minikids: freundliche Püppchen in allen möglichen Kostümen: kleine Indianer, Seeleute, Bäcker etc. Hatten guten Spielwert und hielten gut, ich glaube, mein Indianerchen existiert noch in irgendeinem Schuhkarton... Für die 'Minikids' wurde im Fernsehen viel geworben ('Für das Kind, das schon alles, aber auch alles hat...Minikids' Gezeigt wurde ein alberner Erwachsener mit Taucherbrille in der Badewanne...). Wer hatte eigentlich Spielzeugcowboys zum Zusammenstecken (sog. 'Swoppits')?Spielzeugnostalgisch Spleen
(Beitrag wurde von Spleen am 26.04.2001 um 18:03 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
26.04.2001, 23:37
Gab es auch Matador, das Holzspielzeug, in Deutschland? Kennt wer Typ-Dom (so ähnlich wie Scrabble, aber die Buchstaben müssen ineinander gesteckt werden). Auch Fischer-Technik gab es schon in den 60ern (selber aber nie gehabt, Matador und Lego schon).
Meine erste Modellbahn (Kleinbahn, österreichisches Fabrikat) bekam ich überhaupt erst 1972, sie ist aber auch schon in den 50ern erhältlich gewesen.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Ich hatte nur Bauklötze, Lego (noch nur weiße und rote Steine am Anfang) und später Plastikant (prima für comicartige Fallen und Maschinen!)Fischer war mir zu grau und technisch... Spleen
peterthomassuschny
28.04.2001, 13:09
Hallo Spleen!
Schau einmal auf www.matador.at.
Dieses Spielzeug gibt es nämlich seit ein paar Jahren wieder, eine Art hölzerne Fischertechnik, zum Stecken und so, sogar ein, zwei verschiedene Motoren gab es, beliebt waren immer die tollen Kugelbahnen.
Als Kind wohnte ich in Wien-Gumpendorf (6. Bezirk, der Bezirksname selber ist Mariahilf) und auf der nahen Mariahilfer Straße gab es ein Haus mit einem langen Flur, wo auf beiden Seiten Auslagen mit toll zusammengestellten Matadorspielzeug waren, dort war ich immer nur schwer zum wegbekommen.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
'Take me to MY matador'
Doch, ich kenn« Matador, da ich«s aber im richtigen Alter nicht hatte, ist die Chance bei mir wohl verloren. Dafür hatte ich eine Ritterburg und ein Cowboy-Fort, mit 'Timpo'-Cowboys aus Plastik. Die waren super. Ein Nachbarsjunge hatte immer ie neuesten aus Italien, aber irgendwann hab«ich ihn dann ausgetrickst und hatte mehr und bessere als er, hihi http://www.alles-bonanza.de/ubb//smile.gif Der Cowboy-Spleen
peterthomassuschny
19.05.2001, 20:38
Wo bleiben die Gesellschaftsspiele?
Elektrokontakt, Fang den Hut, Mensch ärger Dich nicht, DKT und Monopoly, Hallo Taxi!
Oder haben bei Euch daheim alle gesagt, 'Geh
Burli/Mädi, setz«Dich in die Eckn und spiel a bisserl mit Deine Zecherln!'?
Fragt sich verwundert
'Mr. Roaring Sixties'
Die hatten wir schon, aber ziemlich genau die, die du aufgezählt hast. Ein schönes altes Memory hatten wir, mit vielen rätselhaften Bildern, z.B. 'Babar', dem Elefanten, den wir nicht kannten (reimt sich!!), auch mit Fotos von obskuren Leuten dazwischen, oder reine Farbkarten. Wir hatten aber auch das echte 'Was bin ich'-Spiel mit Robert Lembkes Schweinderln und 5-Mark-Stücken aus Holz, oder 'Ein Platz für Tiere', ein recht lehrreiches Spiel, bei dem man Tiere ihren 'Erdteilen' zuordnen musste. So habe ich früh von 'Beutelteufel', 'Katzenbär', 'Kuskus' und 'Schneeziege' erfahren. Gerne hab ich mit meiner Oma auch die Würfelspiele aus den 'Felix'- oder 'Fix- und Foxi'-Sonderheften gespielt. Lange aufbewahrt hatten wir davon ein Reisespiel, bei dem man sich aussuchen konnte, ob man Flugzeug, Bus oder Zug benutzt, mit verschiedenen Ereignisfeldern, aussetzen, zurückgehen etc...
Außerdem hatten wir wissenschaftliche Kästen 'Der kleine Chemikus', 'Der kleine Physikus' oder ähnlich. Was ich da gelernt habe, weiss ich heute noch. Wir bauten ein Mikroskop und sahen uns alle möglichen Präparate damit an. Und mit dem Chemiekasten (waren glaube ich alle von Kosmos) habe ich fast mein Zimmer angezündet.
Und dann gab es so Plastikdinger zum Zusammenstecken, Dusima.
peterthomassuschny
21.05.2001, 20:57
Pezibär, der kleine Wicht, hat auch gestern bei seinen Eltern am Dachboden 'gestierlt' und ist fündig geworden: meine kleine Seilbahn, zwar desolat, aber sicher noch restaurierungsfähig: das 'Seil' (eine Nylonschnur) wird auf den Fensterriegel gehängt und das Gerät fährt tatsächlich bergauf und bergab. Habe meinem Sohn so etwas ähnliches gekauft, dort ist aber ein federbetriebener Motor drinnen und ist leider schon kaputt.
@honda
Auch ein Buch für uns gibts bei meiner Schweter 'Putzi bei den Pfadfindern', Verlag Jungbrunnen (das ist auf jeden Fall ein österreichischer, gehört glaube ich zu den Kinderfreunden) aus 1968.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Beste Grüße
Seilbahn hatte ich nicht, aber ein batteriebetriebenes Piratenschiff, dessen Masten knarren konnten. An Deck stand ein Schatz, dessen Diamanten durch Birnchen leuchteten. War aus Blech, bis auf die kleinen Steckpiraten, die waren aus Plastik. WOW!
Es gab auch Autos aus Hartgummi in grllen Farben, die Details natürlich nicht so getreu wie bei Blech, aber dafür ganz shcön stabil!
Stimmt, solche Autos gab«s auch in den 70ern noch.
Erinnert Ihr Euch noch an die Lauffigürchen? Zwei Plastikfiguren in 'Polonäse'-Haltung hintereinander, mit beweglichen Beinchen. Vorne war ein Faden und ein kleines Gewicht dran. Ließ man das Gewicht vom Tisch herunterhängen, zog es die Figuren langsam mit, sodass sie gemessenen Schrittes über den Tisch trappelten. Gab«s mit 'Fred und Barny', 'Hucky und Yogi', 'Asterix und Obelix'... Geniaaaal!
Das gleiche System ging natülich auch für vierbeinige Tierchen. Die gab es mal in kleinerem Maßstab in 'Kellogg«s Cornflakes'-Packungen: Kühe, Pferde etc. Niedlich, ca. 1966
(Beitrag wurde von Spleen am 24.05.2001 um 07:30 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
24.05.2001, 10:15
Meine beiden Trolle stehen auf so einem Platikchevrolet oben (orange), das Bild sollte auf www.r60.net sein. Ferner hatte ich einen blauen Volvo Amazon (das ist die 120 Serie, die Nachfolger vom Buckelvolvo) und einen grünen 'Hitlermugel' (= VW Typ 11).
Beste Grüße
www.r60.net
peterthomassuschny
24.05.2001, 14:15
Nachgesehen, der Plastichevrolet und die Trolle sind drauf.
pts
Und wir hatten kleine Holztierchen auf einem Podest. Die Tierchen bestanden aus beweglichen Gliedern, und wenn man unten unter dem Podest links draufdrückte, neigte sich das Tier nach links, rechts ebenso, und wenn man ganz drückte, brach es zusammen. Die Dinger habe ich auch heute noch ab œnd zu mal gesehen.
peterthomassuschny
25.05.2001, 19:08
Die nur um 4 Monate ältere Tochter von der Hauswartin (Hausbesorger, wie der Wiener sagt) hatte sogar ein Puppen-WC zum Spülen.
Lustig auch der Vogel, den ich auch schon unter 'Was mir aus den 60ern abgeht' ganz oben erwähnt habe.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Puppenklo! Yeah, das war die Rage der 60er! Wir wollten auch eine Weile unbedingt eins! Meine Mutter fand«s peinlich. Die Steigerung dieses Gags war ein Souvenir-Mecki auf einem Örtchen. Man konnte die Tür aufmachen und kichern. Höhö! Echter 5jährigen-Humor!
peterthomassuschny
26.05.2001, 11:39
@Spleen
Bescheidene Frage: Fühlst Du Dich sooft älter? Das praktische an 2 kleinen Kindern (5 und 7) ist, viele Dummeheiten auf die Kinder schieben zu können ('Du, Schatzi, die Kinder wollten das aber sehen!'). Fürchte mich schon davor, wenn die älter werden ...
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
@pts
Brauchst keine Angst zu haben! In jeder ALtersgruppe findest Du einen Vorwand, Dich kinderaltersgemäss unerwachsen aufzuführen.
peterthomassuschny
26.05.2001, 21:32
@Honda
Das beruhigt unhamic, äh, cum a hin, äh Humanic!Fraaaanz!
Nein, kein Sonnenstich, aber der 'Schmäh' in der Humanic-Werbung mit unhamic statt unheimlich gehört auch hier einmal gebracht, ist zwar eher erst 90er Jahre, die machen aber schon seit den 50er-Jahren viel bessere Werbung, als die Schuhe tatsächlich sind (verkaufen ja nur Fremdmarken wie alle anderen auch, haben gar keine Eigenprodukte).
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Ob ich mich älter fühle? Eigentlich nur, wenn ich das 80er- oder 90er Forum lese. Die sind manchmal komisch drauf da... Wichtig ist bei solchen Interessen nur die wissenschaftliche Überhöhung, dann kann man sich mit allem tiefgreifend beschäftigen, sogar mit den Teletubbies!
@ Honda: Holztierchen, yeah! Da hat es bei uns mal einen mittelschweren Aufstand gegeben, weil Onkel und Tante meinem Cousin und mir ein Holzmännchen und ein Holzfrauchen mitgebracht hatten und natürlich unter 5jährigen keiner das Frauchen haben wollte! Hatten guten Spielwert, die Teile. Ich glaub, das Männchen und eine Katze habe ich immer noch irgendwo. (Ja, ich habe mich damals durchgesetzt, ich konnte lauter weinen!). Gruß Spleen
(Beitrag wurde von Spleen am 05.06.2001 um 19:56 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
08.06.2001, 22:19
Der kleine Plastikfernseher, in dem ich hineinschaute und oben einen weißen Knopf drückte und dann sah ich eine weitere Wienansicht (oder was da halt drinnen war). Ist selbstverständlich mit mir und meiner mittleren Schwester (die ein papierenes Puppenhaus in Form eines Buches hält) auf Foto in meinem Buch verewigt (pscht, stellt Euch vor, das liest der Hausmeister und ich bekomm dann wieder Oblaci).
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Also einen Troll hatte ich auch, das war aber schon in den 70-ern. Der war knallrot udn aus Kaninchenfell. Als 65 Geborene habe ich die 60-er ja nur sehr vage in Erinnerung, aber bei dem geilen Forum hier kramt man wirklich jedes kleine Fragment wieder raus, was einem noch einfällt :-)
Ja also, was hatte ich für Spielzeug?
Eine Holzeisenbahn, die hatte ich im Kindergarten kennen gelernt. Die bestand aus so Holzschienen, hatte sogar Drehweichen, Brücken, Kurven und sowas. Und dazu gab es einen kleinen Holzzug. Das war schon was Süßes.
Eine Blecheisenbahn. Sie bestand aus einer Lok, die man mit dem Schlüssel aufziehen musste, einem Kohlewagen und 2 Waggons. Die Schienen konnte man eigentlich nur rund aufbauen. Aber ich mchte das Teil nicht so, denn wenn man die Lok zu stark aufzog, sprang der gesamte Zug voll aus den Schienen. Ich glaube, dieser Zug war es, der mich so in Rage versetzte, dass ich zum ersten Mal in meinem 2- oder 3-jährigen Leben 'ßeiße' geflucht habe (meiner Mutter und meiner Patentante fiel beinah die Kaffeetasse aus der Hand).
Ich spielte liebend gerne mit Autos, Traktoren, Baggern und allem, was Räder hatte und hatte auch eine sehr große Sammlung davon.
Ich liebte Lego, davon hatte ich auch einen Zug, den ich immer wieder neu zusammenbaute, und viele verschiedene Gleise. Das war toll!
Ich hatte ein paar Puppen und einen Puppenwagen und einen Wahnsinns-Steiffteddy, der heute sicher ein Vermögen wert ist. Er ist noch super erhalten und thront in Berlin auf meinem Bett, und den lasse ich mir niemals nehmen, niemals!
An Spielen hatte ich Memory, Spitz pass auf und ein Angelspiel, von dem ich im 70-er Forum schon mal 'ne Posse abgelassen habe.
Ja und dann hatte ich Barbies, aber ich glaube, das war schon nicht mehr 60-er. Heute würde ich für DIE Sammlung sicher auch ein Vermögen kriegen.
Ich hatte sogar eine Lilly, das war doch eine Figur aus der Bildzeitung, oder war's die BZ? Sah jedenfalls aus wie eine Barbie und war wohl sogar mal Vorbild dafür.
Ach ja, und dann gab es da noch Ministeck! Das hatte ich glaube ich zu Hause und im Kindergarten. Und dann gab es so Lochplatten, wo man so bunte Stecker reinstecken und damit ein Muster machen konnte.
Auch im Kindergarten gab es Trapez, das war eine achteckige Plastikform, in die man Plastik-Trapeze in allen möglichen Farben reinpuzzeln konnte. Hab ich das geliebt!
Hach Leute, ihr bringt mir noch meine gesamte Kindheit zurück, selbst die Teile, die ich schon lange vergessen habe!
Viele Grüße
Zazie, wieder Kind
peterthomassuschny
09.06.2001, 11:31
@Zazie
Kennst Du noch Matador?
In meinem Buch habe ich es drinnen, das kommt aber erst im Herbst heraus, weil ich noch nicht alle Bilderrechte geklärt habe, bin hauptberuflich Kleintransporteur und ein Buch in Eigenregie läuft ein bißchen auf Einzelkämpfer heraus.
Beste Grüße
www.r60.net
'Mr. Roaring Sixties'
@Zazie
Meinen Steiff-Teddy habe ich auch heute noch Er liegt im Bett neben dem Kopfkissen mit einem selbstgestrickten Pulli. Er hat schon einige Spuren des Alters, erst von mir als Kind und später von unserer Tochter, und noch später von unseren Katzen. Aber den gebe ich nicht her.
Meine jüngere Schwester bekam später als ich ihren Teddy. Er war natürlich noch neu und ohne Flecken und kahle Stellen. Also überredete ich sie, unter Zugabe eines blauen Hartgummiautos, mit mir die Teddies zu tauschen. Dann war ich todunglücklich, weil das Gesicht doch etwas anders war, und ich musste ein weiteres Spielzeug rausrücken, damit sie wieder zurücktauschte.
Aber das war wohl eher in den 50ern.
Ich hab die Teddys meiner Schwester geerbt, sodass mein Haupt-Teddy nun 9 Jahre älter ist als ich. Er hat eine gestrickte 'Stehjacke', damit er nicht immer umfällt. Nächstes Jahr wird er 50, da gibt«s eine große Bärenfete! In den 60ern waren die 'Zottys' neu: Bären mit geöffneten Schnäutzchen und wuscheligem Fell. Kennt Ihr die? Brummbrumm
Ja genau, 'bööööö' machen kann mein Teddy auch, wenn man ihn umdreht. Meine Mutter hat ihm ein Höschen gestrickt, aber nun, wo er wieder auf meinem Bett sitzt, wollte sie ihm mal ein etwas netteres Höschen machen.
Ich habe auch noch andere Steifftiere. Als Kind konnte ich damit nicht allzu viel anfangen, ich hatte ja bei meiner Oma viele richtige Tiere. Aber jetzt bin ich ganz doll stolz, dass ich die alle habe. Und ich gebe sie genauso wenig her wie meinen Teddy!
PTS, Matador sagt mir überhaupt nichts, was war das? Vielleicht fällt der Groschen, wenn ich ein Bild davon sehe.
Viele Grüße
Zazie
Mein liebster Knuddel war ein Sandmännchen von Steiff! Damals gab«s nämlich aœch Steiffpuppen, z.B. einen Schäfer, einen Clown und auch Zwerge! 'Sandi' war prima! Er hatte einen gelben Anzug und einen Umhang mit Sternen darauf und eine rote Mütze. Leider werden die Weichplastikgesichter im Alter nicht schöner: wenn sie sich nicht auflösen, werden sie zumindest dunkel und wirken schmutzig, wodurch 'Sandi' in einen Dachbodenschrank umziehen musste... weiß eigentlich jemand, warum Schweine immer 'Jolanthe' hießen?
Da fällt mir noch was ein: Quietschtiere als Spielfiguren fand ich damals auch prima! Irgendwo muss ich noch einen heutzutage grotest inkorreken Quietschzwerg haben: der raucht eine dicke Zigarre! Ich meine, Pfeife für Zwerge ok, aber eine Zigarre????
peterthomassuschny
10.06.2001, 14:44
@Zazie
Probier einmal www.matador.at (ist glaube ich die Homepage von denen). Wenn nicht, entweder auf eines meiner 60er-Festln schauen (nächstes am 29. Juni in Wien, für Ende September geplant: Besuch von Österreichs schönsten Oldtimermuseum ca. 30 Minuten südlich von Wien). Nähere Infos unter www.r60.net sowohl unter Termine (Festln) bzw. unter Links Oldtimermuseum.
Ferner wird Matador auch in meinem Buch drinnen sein, erscheint wahrscheinlich auch im Herbst (ca. 3/5 der Bilderrechte habe ich derzeit geklärt).
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Eben ist es mir eingefallen unter www.r60.net findest Du eine Rubrik mit 'Presseberichte' und wenn Du dort das Faksimile anklickst und ca. 30 - 40 Sekunden wartest, ist ein Zeitungsartikel über mich im KURIER vom 6. Feber 2001, da ist ein Bild mit Matador dabei.
Sollte da nicht irgendwo auch dein Gesicht sein? Nicht als Matadorwürfel, sondern auf der Homepage!
PTS, ich habe mir die Matador-Seite mal angeguckt. Nee, dieses Spielzeug kenne ich nicht. Aber die Homepage ist ja sowas von niedlich! Da lohnt es sich ja, die anzusehen, auch wenn man mit dem Holzbaukasten nichts zu tun hat. Da war wirklich ein kreativer Kopf am Werke!
Meine Holzeisenbahn war glaube ich von Eichhorn oder so. War 'ne richtig gute, kleinkindgerechte Eisenbahn.
Viele Grüße
Zazie
peterthomassuschny
12.06.2001, 08:06
@Spleen
Wie gesagt bei Pressebericht auf Faksimile drücken und ca. 40 Sekunden warten, dann siehst Du auch mich auf dem Foto: ganz rechts mit der Augenklappe!
Deine Pippi Langstrumpf
peterthomassuschny
12.06.2001, 08:08
@Spleen
Nachtrag: auf www.r60.net natürlich, nicht auf der Matadorseite, die betreibe ja nicht ich.
@Zazie: der Homepagegestalter wohnt auch in Wien, wenn Du willst, sende ich Dir seine Adresse.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Danke PTS, aber so eine aufwändig gestaltete Homepage für einen Übersetzerservice ist wohl nicht so angebracht. Da fragen sich die Kunden dann bloß 'kann die noch was anderes als Websites gestalten' :-)
Viele Grüße
Zazie
Ha! Jetzt hab ich das Faksimlie auch gefunden! Typische Internet-Reaktion: 'So sieht der also aus!' Doch, Homepageerneuerung ist ein Fortschritt! Aber: ist Mecki nicht ein Figurehead der 50er? Grüße vom Spleen
peterthomassuschny
13.06.2001, 21:29
@Zazie
Der liebe Mann hat mir aber für diese Homepage und zwei weitere (www.botenfahrt.at und www.g-korb.de) nur rund DM 1.000,-- abgenommen, das ist es mir schon wert!
@Spleen
Weiß ich nicht so genau, wie alt der Meckie ist, kenn nur noch einen Meckie bei den Pfadfindern, der ist sicher aus den zeitigen 50ern oder späten 40ern. Die Bilder sind aus dem KURIER-Archiv.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Den Mecki gibt es als Puppentrick seit 1937, in der Programmzeitschrift 'Hörzu' treibt er seit 1950 sein Unwesen. Er ist eine kultmäßig verehrte Comic-Ikone, ähnlich wie der Barkssche Donald. Leider gibt es nur die Bilderbücher, nicht die detailfreuigen Comicabenteuer als Neuauflagen...
peterthomassuschny
16.06.2001, 10:16
Auch wieder mein ältestes Lieblingsspielzeug entdeckt: nachdem ich nicht alle Bilderrechte für mein Buch bekomme, die ich gerne hätte, habe ich ein bißchen alte Dias angeschaut und da schwimme ich mit einem roten Plastikfisch so ca. 1963 oder 1964 in der Badewanne, ist ein gutes Foto, weil dort auch die rosa Kacheln (wie der Wiener auch gelegentlich zu den Fliesen sagt) darauf sind und Ausschnitte vom schwarzen Fußboden, der aus lauter kleinen Mosaiksteinchen bestand.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Meinst du so einen hohlen Fisch aus dünnem Plastik? Die besseren hatten schwarzweiße Augen. Solche hatten wir auch, später auch Frösche und Schildkröten. Gibt«s offenbar heute noch als Billigpräsente für kleine Kunden in Apotheken und bei Ärzten...
peterthomassuschny
17.06.2001, 10:56
@Spleen
Schwam sehr gut in der Wanne, vermutlich innen hohl, ich bilde mir ein, es gab auch einen kleinen, ich hatte eher den größeren, aber ob die Erinnerung ca. 36 oder 37 Jahre retour nicht trügt, kann ichnicht sicher sagen, außerdem war ich damals naturgemäß selber noch kleiner.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Es gab kleine und große, aus festerem und leichterem Material. Es gab sogar einen auf Rädchen. War der rote Fisch so eine Art 60er-Trend, den keiner kannte?
peterthomassuschny
17.06.2001, 23:34
@Spleen
Weiß ich leider nicht. Peinlicherweise habe ich schwamm wie den Schwam geschrieben.
Was anderes, typisch 60er ist mir heute bei meinen Nichten und meinem kleinen Neffen eingefallen: die haben die modernere Version des 'Etch-a-scetch' (hoffentlich jetzt richtig geschrieben): ein rotes flaches Gerät ähnlich einem Fernsehbildschirm, zwei runde weiße Knöpfe, wenn mit denen gedreht wurde, konnte herrlich gezeichnet werden, Kurven waren eher etwas für geschicktere Hände. Bild unerwünscht? Schütteln, und es war gelöscht.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Die gab es auch in den Siebzigern noch. Hatte das Kind eines Bekannten. Man konnte aber nur schrecklich eckige Bilder machen, nicht?
Ha, dieser Malbildschirm hat 'ne Erinnerung in mir wach werden lassen. Sowas hatte ich nicht, aber es gab da so schwarze Tafeln mit Plastikfolienüberzug und einem Plastikstift (wie er heute bei Palmtops dabei ist). Damit konnte man auf dieser Tafel malen und an der Stelle, wo man den Stift aufdrückte, wurde das Schwarze weggedrückt und es kam darunter was Buntes zum Vorschein. Hatte man keine Lust mehr zum Malen, musste man das Schwarze wieder gleichmäßig über der Tafel verteilen. Auch gab es solche 'Ritsch-Ratsch-Klick'-Schreibtafeln. Die hatten so einen grauen Hintergrund und man konnte ebenfalls mit einem Stylus (wie man heute sagt) darauf malen oder schreiben, was allerdings vollkommen monochrom blieb. Die Dinger waren recht praktisch, um mal schnell was zu notieren. Durch Ziehen an einer der Seitenkante beförderte man das Unterteil der Tafel nach rechts oder nach links, das machte ritsch-ratsch, und schon war die Tafel wieder leer.
Viele Grüße
Zazie
peterthomassuschny
19.06.2001, 20:06
@Zazie, genau, die schwarze Tafel mit den bunten Farben darunter, super, an die erinnere ich mich jetzt auch wieder, wo ich das von Dir lese.
@Spleen
Rund zu malen war eher was für sehr geschickte Kinder, also kaum für mich.
Es gibt etwas sehr ähnliches, ich habe es erst am Sonntag bei meiner Schwester gesehen, den eigenen Etch-a-Scetch habe ich schon komplett vergessen gehabt, jetzt löscht man auf einer Platte mit einfachen darüberfahren und gemalt wird auf einen Stift. Erinnert an eine Schreibtischunterlage.
Was mir auch wieder eingefallen ist: der Bauernhof, wo die Planke zur Weide aus roten Elementen, die wie der Buchstaben 'E' aussahen gebildet wurde (das war der Pflock) und hineingesteckt wurden ockergelbe Querstangen, das war der hölzerne Weidenzaun.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
immer verspielt
'Etch-a-Sketch' muss es in Amerika noch geben. Es kommt in Disney«s 'Toy Story' vor! Da gibt es ja auch eine Cowboy-Schlenkerpuppe, wie ich sie weiter oben besprochen habe, und einen 'Captain-Laser'-Ableger, wie ich ihn in 'Major Matt Mason' beschrieben habe! Empfehlenswerte Fime!
(Beitrag wurde von Spleen am 20.06.2001 um 19:22 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
23.06.2001, 21:55
Zwar erst 1971 fleißig einen Sommer lang gespielt, aber es stammt mindestens aus den 60ern: 1000 Kilometer. Ein Kartenanlegespiel, wer als erstes 1000 km gefahren ist, hat gewonnen, natürlich mit Pannen, Benzinmangel, Geschwindigkeitsbeschränkungen und diversen Schikanen.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties',
der in den 60ern auch ein Tretauto hatte
peterthomassuschny
24.06.2001, 12:47
Was, außer mir kennt keiner 1000 Kilometer?
Spleen? Alle schon in Urlaub? Von der Honda schon ewig nichts mehr gelesen!
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
I«am the wanderer, das läuft nicht nur auf CD, da war auch 1979 der Film und schon damals begann mein Geschmack Richtung 60er zu wandern, wenn ihr dieses Lied kennt, oder 'Be my guest tonight' und 'Percolator' und Trude Herrs deutsche Version 'Ich will keine Schokolade'
Kenn«ich leider nicht. Klingt aber gut. Ich habe übrigens durch Bilder in 'Wickie, Slime und Paiper' entdeckt, dass das 'Matador'-System ziemlich genau dem System von 'Plastikant junior' entspricht: Blöcke und Kugeln, die durch kleine Stifte verbunden werden. Plastikant hatte ich gerne!
peterthomassuschny
24.06.2001, 23:27
@Spleen
Matador wird seit einigen Jahren wieder hergestellt und hat die Homepage www.matador.at.
Ein Freund von mir borgt mir seinen Baukasten, die werden tatsächlich im alten Stil hergestellt und ich kann ihn dann fotografieren, im Faksimile des Artikels über mich ist übrigens auch ein Matadorbaukasten wo steht 'Statt Gameboy gab es Matador'
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
@pts
Bin wieder da! War ein paar Tage im Urlaub, wo ich an kein Netz kann und muss deshalb alles nachlesen, was Ihr so geschnackt habt, seit ich weg bin.
Zu den Plastikfischen: Wir hatten welche, die waren mit Schaumbad gefüllt, die wurden gesammelt und schwammen dann zu Mengen in der Wanne rum. Die Farben standen für den Duft innen drin, z. B. grün für Tannenduft, gelb für Zitrone o. ä.
peterthomassuschny
25.06.2001, 20:50
Wir hatten zwar keine, aber Kinder von Freunden meiner Eltern: Walkie-Talkies, die 'Handys' der Kinder der 60er, lange vor dem CB-Funk, der war ca. 1976 eher für die 70er Kinder.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Walkie-Talkies waren 'in', weil«s die in Sendungen wie 'Daktari' immer gab! Wir atten uns selbst welche gebaut - aus Streichhlzschachteln! Funktionierten natürlich nicht, aber man kam sich herrlich wichtig vor, wenn man etwas hineinbrabbelte!
peterthomassuschny
25.06.2001, 22:23
Dazu fällt mir dann noch ein, daß wir ein Zimmer-Zimmer-Telefon hatten, 2 Apparate, batteriebetrieben, da konnte vom Kinderzimmer ins Kabinett telefoniert werden, daß ich ab 1968 bewohnte, als das Kindermädchen heiratete und ich dann schon Volksschüler wurde. Apparate gibt es natürlich auch in meiner Diplomarbeit (na, Spleen, war das jetzt nicht diplomatisch umschrieben?), leider funktionieren sie nicht mehr, müßte wer wahrscheinlich gut basteln können, daß die noch je verwendbar sind.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
also ich hatte von meinem granny eine sparbüchse aus bleche bekommen die sah aus wie ein vogelhaus, man mußte vorne vor dem loch in eine halterung ein geldstück stecken und dann seitlich an einer kurbel drehen, dann kam der kopf von einem specht heraus und schnappte sich das geldstück und nahm es in das vogelhaus mit. bevor ich ein markstück in die sparbüchse warf, ließ ich es vorher immer in zehnerln wechseln......
kann sich noch jemand an ministeck erinnern? das waren ganz winzige farbige plastikteile die man auf eine gelochte plastikplatte aufstecken konnte, entweder selber muster entwerfen oder nach vorlage arbeiten, z.b. die micky maus oder den donald. war ganz schön schwer (ich war ja noch sooo klein), aber ich hatte einen trick, ich befestigte die vorlage auf einen waschlappen (natürlich trocken) und piekste dann mit einer nadel jedes teil dass ich schon aufgesteckt hatte an, so kam ich mit dem zählen nicht durcheinander. ich hatte auch ein steifftier bekommen, das war aber ein weißes lamm, den bären hatte meine schwester. ich kann mich auch noch an ein plastikteil erinnern das aus geschaut hat wie ein trichter, an der seite war eine taste die man drücken musste, dann klackte es furchtbar laut und der tischtennisball der in dem trichter war wurde nach oben geschnalzt und man musste ihn wieder auffangen, ich glaube das teil war ganz schön nervig auf die dauer. womit ich auch gerne gespielt hab waren diese gummiindianer und cowboys die es in den wundertüten gab, es gab auch tipis zum zusammenstecken und pferde und marterpfähle. die figuren waren oft zum zusammenstecken, also unterteil andere farbe als oberteil, aber die begehrtesten figuren waren die ganzen teile. auch bei den pferden gab es riesen unterschiede, am schönsten waren die aus vollplastik. wir haben dann immer die verschiedensten westernserien nachgespielt (siehe bonanza usw.) ja und das gute alte plastillin in allen farben, aber das gibt es ja heute noch. und einen webrahmen hatte ich auch noch, aber der machte mir nicht so viel spass, das war mit arbeit verbunden.
witch
Ministeck hatte ich auch und mein Trick die Dinger wieder von der Steckplatte abzukriegen: Mutters Stricknadel unter das Ministeck-Teil und dann hebeln. Flog echt gut und Mutter war sauer, erstens verbogen ihre Nadeln und zweitens hatte sie dauernd Ministeck Teile im Staubsauger.
Ich hatte ein Spielzeug um das mich die Nachbarkinder beneideten: Ein Steckenpferd! Damit konnte man prima Bonanza spielen und wir haben die Folgen alle nachgespielt. Was ich immer haben wollte, aber nie bekam, eine 'Schlapperle' Baby Puppe von Zapf. Bei dieser Puppe war nur der untere Teil der Beine aus Plastik, sie waren oberhalb des Knies aus Stoff und mit Schaumstoff gefüllt. Somit baumelten die Beine immer hin und her. Außerdem kamen Baby Puppen auf die man füttern konnte und die dann die Windeln naß machten. Ich habe mich extra mit Susi angefreundet, obwohl ich sie nicht leiden konnte, aber sie hatte so eine Puppe und ich wollte unbedingt damit spielen. Gott war ich berechnend! Na ja, ab und zu habe ich Susi dann auch mal beim Murmeln spielen gewinnen lassen, das gab dann wieder einen Nachmittag Puppentausch.
Für Regentage gab«s dann: Perlen aufziehen. Ich schaffte nur Ketten, die begabte Susi schaffte hübsche Untersetzer, heiß begehrt und stolz herumgezeigt von Susimutti. Außerdem gab«s die 'Strickliesel', ich habe bis heute nicht herausgefunden was man mit dem produzierten 'Band' anfangen sollte. Um mich zum braven kleinen Mädchen zu erziehen hatte ich auch einen kleinen Webstuhl, der machte in meinen Augen genauso viel Sinn wie die Strickliesel. Einen Zauberkasten hatte ich auch, den fand mein Vater aber interessanter als ich. Was ich liebte war meine Puppenstube. Da gab es Licht in allen Zimmern und in die Badewanne konnte man sogar Wasser einlassen, in dem Haus wohnten meine 'Biegepuppen'.
@lelani
Aus den Würsten, die aus der Strickliesel rauskamen, haben wir Topfuntersetzer gemacht und zu Weihnachten an Tanten verschenkt.
Und ein Puppenhaus mit Licht und Wasser für die Wanne und Biegepuppen hatten wir auch. Wenn meine Großeltern zu Weihnachten kamen, kauften sie uns einige Teile für das Haus. Ach, was haben wir sie geliebt und viel Zeit damit verbracht. Wir hatten auch einen kleinen Elektroherd, richtig mit Kochplatte, Darauf haben wir Karamell gemacht, eine Riesenschweinerei, hinterher klebte alles. Aber das Karamell schmeckte einfach himmlisch, übrigens jedes Mal anders, manchmal ein bisschen verbrannt, manchmal noch wie der Zucker im Urzustand, das hing von der Kochzeit ab.
peterthomassuschny
17.07.2001, 20:37
Strickliesel hatten meine beiden Schwestern auch.
Beliebte Geschenke gab es auch aus Fimo (das wurde im Herd gebrannt) und zwar nicht wir, aber andere, schenkten sehr gerne in einen Art Kunstharz eingegossene Objekte, z. B. war dann eine Schilling Münze oder Edelweiß ein beliebter Briefbeschwerer.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
ja genau so einen herd hatte ich auch, und was habe wir da für herrlich scheußliche sachen gekocht, und meine arme schwester musste das alles aufessen. am liebsten war uns nudelsuppe, einmal versuchten wir kaugummi anzubraten aber das ging leider gründlich schief. so eine puppe mit schlenkerarmen und beinen hatte ich nie, aber meine schwester hatte dieses teil das pinkelte und trank, hat mir persönlich nicht so gefallen, aber ich hatte eine von diesen sprechpuppen, die waren ziemlich groß und hatten am rücken einen ring an dem man ziehen musste, dann liefen immer nacheinander verschiedene sätze ab, meine puppe war aber ein richtiges baby und konnte nur lachen, weinen oder so komische babysprache. ich hab sie aber heiß geliebt. und als ich so zwei jahre alt war haben mir meine eltern aus italien eine von diesen typisch italienischen puppen mitgebracht die am brenner überall an diesen ständen zu sehen waren, eingepackt in einen durchsichtigen karton mit einem rüschenkleid in unsäglichen farben und mit noch unsäglicheren frisuren. ich glaube ich hatte eine mit schwarzen haaren und weißem kleid. und dann gab es noch diese anziehpuppen aus papier, da musste dann erst die kleider, schuhe und hüte ausgeschnitten werden und wurden dann mit kleinen laschen an der puppe befestigt.
Oh ja, so eine Puppe mit einer unmöglichen Frisur hatte ich auch. Die Puppe war wohl auch nicht zum spielen gedacht sondern so für«s Paradekissen auf dem Bett. Irgendwann hat mein Bruder sie mal waschen worden und da haben sich die Farben auf ihrem Gesicht 'aufgelöst', all zu traurig war ich nicht. Geliebt habe ich meine Babypuppe, einmal ist sie runtergefallen und der Kopf war eingedellt. Weil ich nicht aufhörte zu heulen ging Mutti mit mir und der Puppe zum Puppendoktor. Ich war tief beeindruckt, ein Krankenhaus für Puppen! Die Puppe, Marina, blieb da und nach einer Woche konnten wir sie abholen. Ich fing wieder an zu heulen - denn die Puppe hatte einen neuen Kopf - und nun war sie eben nicht mehr Marina. Meine etwas genervte unsensible Mutter konnte meinen Puppenmutterschmerz nicht verstehen und lamentierte über das viele Geld das sie ausgegeben hätte und nun würde ich gar nicht mehr mit der Puppe spielen. Aber es war eben nicht Marina. Ich hatte auch eine der ersten 'Jungenpuppen', Peterle genannt.
Wer hat denn mit Oblaten getspielt/getauscht? Wir haben Seiten von Schulheften gefalzt und darunter Oblaten gestecjt. Dann kam ein anderes Kind, steckte eine Oblate zwischen 2 Seiten und durfte dann die Oblate behalten die darunter war, mußte die eigene Oblate dafür geben. Man hoffte immer, so die doofen Oblaten die man nicht mochte loszuwerden.
Anziehpuppen hatte ich auch, aber ich fand sie fad.
Aber mein Puppenofen, herrliche Zeiten. Meiner hatte sogar einen Backofen. Wenn Oma brot backte bekam ich etwas Teig ab und hatte ein eigenes Brot. Ich machte Eierpfannkuchen für alle Kinder in der Nachbarschaft. Wir machten Picknick auf dem Hof und oben auf dem Balkon stand Klein-Lelani und hüserte einen Korb voller Pfannkuchen aus dem ersten Stock zu den Picknickgästen. Waren die Sommer damals länger und schöner als heute?
peterthomassuschny
18.07.2001, 18:33
@Honda
Jetzt beim zweiten Lesen fällt es mir ein, danke für die Geschichte vom Herd, wir hatten einen Puppenkocher, der ging auf Brennspiritusbasis, sehr lustig.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
noch was zum thema herd und backen, ich hab als kind den jim knopf und lukas den lokomotivführer verschlungen (ich weiß den gibt es schon auf einer anderen schiene) aber in dem ersten band gab es ein rezept (war gedruckt auf rosa papier) von frau waas und ihrem berühmten gugelhupf, das musste ich natürlich gleich nachbacken und hab meine muter furchtbar damit genervt denn die mengenangaben waren natürlich für einen mini-hupf gedacht und versucht ihr einmal ein eiweiß zu vierteln (geht nicht) bis wir dann auf die glorreiche idee kamen und das ganze eiweiß steif schlugen und erst dann viertelten, na was sind wir bayern doch so was von intellent und können so gar mit rezepten von lummerland umgehen. gute nacht
Anziehpuppen - herrlich! Wir waren so animiert, dass wir uns selbst welche machten und sie mit eigenen Kreationen anzogen. Und Oblaten, da fällt mir das Poesiealbum (genannt Pooooosie-album) ein. Das ging in der Klasse rum, die Lehrer verewigten sich in Schönschrift, alle Freundinnen mit unsäglichen Sprüchen, die Verwandten und wer einem sonst so in die Finger kam. Meine Tochter hatte sowas nicht mehr.
Ach ja, die Poooosie Alben. Eigentlich sollte man für die schönsten Eintragungen einen eigenen Strang aufmachen.
Wer in dieses Büchlein schreibt, den bitte ich um Sauberkeit.
Vielleicht krame ich mal und verwöhne die Gemeinde mit THE BEST of....
Es gab sogar Anziehpuppen, für die sich Jungs nicht schämen mussten. Die sahen aus wie Tiere aus Puppentrickfilmen. Ich hatte einen Löwen und einen Tiger!
peterthomassuschny
27.07.2001, 21:41
Habe mich nie dafür geschämt, auch mit Puppen zu spielen, auch meine Tochter spielt mit Autos, da bin ich ja richtig progressiv und habe immer geglaubt, ich bin so konservativ! Vielleicht auch noch so ein paar kluge Stehsätze von Jungs, die nie weinen oder Indianer, die keinen Schmerz kennen?
Übrigens: meine Schwestern hatten statt Barbie die etwas billigeren Petra-Puppen, kürzlich einen der letzten Puppenkliniken in Wien um die Ecke meines Pfadiheims (Gut Pfad, Honda!) kennengelernt, der ist echter Barbiespezialist und hat mir ein paar tolle Bilder zur Verfügung gestellt.
peterthomassuschny
05.08.2001, 16:31
Mein PanAm-Clipper mit Ladefläche im Rumpf, um Spielzeugautos in die weite Welt zu schicken.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Ich habe in einer Schuhschachtel tatsächlich ein paar alter Glibbermonster aus den 60ern wiedergefunden: knallgrüne Viecher, mit zangenartigen Händen, panzerartiger Haut und bösen Gesichtern! Einer hat die Körpersilhouette einer Apollokapsel. Die gab«s am Kiosk für ca. 70 Pf. Als Fußplatte hatten sie einen Saugnapf, sodaß sie zum Ärgernis der Mütter auch auf Fensterscheiben geklebt werden konnten. So häßliche Viecher gibt«s echt nicht mehr. Was hab ich damals daran gefunden? Wuharhar!!! http://www.alles-bonanza.de/ubb//biggrin.gif
Meine Schwester und ich haben ewige Zeiten damit verbracht, das Leben von Leuten zu
spielen, die wir aus Katalogen ausgeschnitten hatten. Erst eine Wohnung, zusammengestellt aus Möbeln aus dem Katalog (da gab es früher noch komplette Zimmereinrichtungen zu kaufen), dann die Figuren aus der jeweiligen Herren-, Frauen-, Kinderabteilung. Die hielten zwar nie lange, weil sie nur aus diesem dünnen Hochglanzpapier waren, aber wir konnten uns ja immer wieder neue ausschneiden.
Meine allererste Puppe war ein kleines Ding (ich glaube nicht, das es ein Markenerzeugnis war) mit einer Pilzkopf-Frisur aus diesen rutschig-glatten Kunststoffhaaren, die prächtig in der Gegend herumflogen, wenn man die Puppe schüttelte.
Sie hieß Yeah Yeah, ein Hinweis darauf, daß ich bereits in zartestem Alter überzeugter Beatles-Fan war :-)
peterthomassuschny
29.08.2001, 19:12
@Gerbil
Dann schaue kurz auf den Musikstrang
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
www.r60.net
@ gerbil: Katalogfigürchen als Anziehpuppen! Stimmt, das hat meine Schwester auch gemacht! Das war eine lang verlorene Erinnerung! Danke!
Wer hatte noch Biegepüppchen? Ich hatte einen Pinoccio, und später eben Major Matt Mason!
peterthomassuschny
07.09.2001, 20:24
Weil jetzt gerade die Zeitungen voll waren um den Leuna-Skandal: ich hatte einen großen Plastiktankwagen und war ganz stolz, die zungenbrecherische Aufschrift lesen zu können: 'Leuna Caprolactam'
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
peterthomassuschny
28.09.2001, 19:11
Ab wann gab es eigentlich 'Tiere mit Herz'?
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
PetziPellePingo
02.10.2001, 10:40
@Spleen
Biegepuppen hatte ich auch, für meine Puppenstube. Und das Aral Werbemännchen, der ließ sich genial verbiegen.
Aber wer kennt WINKIE ( oder so ähnlich) das war eine (entschuldigung aber so hiessen die Puppen)) Negerpuppe, und die zwinkerte mit einem Auge. Niemand scheint sie mehr zu kennen.
Matrosenpuppen mit Schlenkergliedern?
peterthomassuschny
02.10.2001, 19:28
@PPP
Natürlich kannte ich eine sogenannte Negerpuppe, vielleicht nicht speziell diese, im deutschsprachigen Raum war das ja auch lange kein negativ besetzter Begriff und so sehr ich Respekt vor dunkelhäutigen habe, aber das sehen auch unter denen alle verschieden.
Der österreichische Songcontestteilnehmer von 1992 (und ich glaube auch 1993), Tony Wegas 'Zusammengehen' ist ein Roma und heißt bürgerlich Anton Sarközi, er war neulich im Fernsehen und meinte selber, daß er jetzt mehr Zigeunermusik macht.
Meine Schwester hatte sogar eine dunkle Puppe in Nationaltracht, der Cousin meines Vaters war lange Zeit bei der Cunard Line tätig und von irgendwo gab es so eine Puppe mit der Hand am Kopf und in der Hand einen Obstkorb.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
An ein schwarzes Zwinkerpüppchen erinnere ich mich nur insofern, wenn du diese pechschwarzen Kerlchen mit den Henkelohren und 'Wackelbildern' als Augen meinst.Je nach Neigungswinkel hatten die also die Augen offen oder geschlossen. Waren das WINKIES???? Die habe ich öfter auf der Kirmes gesehen, hatte aber keines. Ein Kollege des Astronauten Major Matt Mason war auch schwarz, ich komm jetzt aber nicht auf seinen Namen.
(Beitrag wurde von Spleen am 03.10.2001 um 19:04 Uhr bearbeitet.)
Ja, Winkie Puppen, kenn«ich.
Hast sie gut beschrieben Spleen.
Mein Vater hat mir auf dem 'Dom' eine gekauft, habe ich aber leider nicht mehr. Ist wohl auch mal irgendwann Mutters aufräumWahn zum Opfer gefallen.
Die Winkies findet man heute gar nicht mehr, nicht mal mehr auf Flohmärkten.
Aha, das waren also Winkies! Wenn das Tinky Winky von den Teletubbies wüsste...
peterthomassuschny
02.11.2001, 21:41
Immer wenn ich 14-tägig im 11. Bezirk Öko-Bags einsammle, gehe ich an der Auslage der Fahrschule Enkplatz vorbei.
Dort steht neben diversen Spielzeugautomodellen unterschiedlichster Marken und dem Modell einer Rakete (typisch 60er) sogar das Modell eines Autodromfahrzeuges.
Ist auch um 3/4 7 oder 7 in der Früh immer ein netter Anblick.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
peterthomassuschny
07.11.2001, 20:32
Weil ich heute bei meinem Neffen einen Spielzeugrevolver sah, im Park hatten die etwas älteren Kinder auch immer welche, die wurden mit so komischen Faschingsschlangen ähnelden Streifen gefüllt, die immer sehr laut knallten, vermutlich das gleiche Prinzip wie Knallerbsen. Diese 'Munition' konnte auch mittels eines kleinen Zweigerls gezündet werden (am Rande der Sandkiste zum Beispiel).
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
www.r60.net
Das waren Knallplättchen-Colts. Die stanken bestialisch, knallten aber gut. Wenig später kam die noch heute übliche Munition im Plastikring auf den Markt. Von denen hatte man aber meist nicht lange Nachschub!
PÄNG! PÄNG!
Habe neulich (auf einer Teddy-Börse) ein paar 'minikids' (s. ziemlich weit oben) gesehen. Die waren von Schildkröt!
(Beitrag wurde von Spleen am 08.11.2001 um 19:17 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
09.11.2001, 07:24
Ich bilde mir ein, von Schildkröt Ping-Pong-Bälle zu kennen.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
PetziPellePingo
09.11.2001, 10:03
Knallplätzchen, Ja! Die hatte ich auch in meinem Colt - und wenn ich dann als Hoss zur Ponderosa ritt und die bösen Postkutschenräuber kamen, dann schoß ich sie alle mausetot.
PingPong Bälle gab«s von Schildkröt, und wenn die Bälle eingedellt waren, dann legte Mutter sie in eine Schüssel mit heißem Wasser und POPP -war die Delle raus.
Das klappt auch bei eingedellten Puppenköpfen. http://www.alles-bonanza.de/ubb//smile.gif
peterthomassuschny
09.11.2001, 20:02
Ich hatte nur Wasserpistolen, im Gymnasium Anfang der 70er nahm einmal einer von seiner Mutter, die Krankenschwester war, riesige Spritzen ohne Injektionsnadel mit, die gaben Super-Spritzpistolen ab!
Mit 4 oder so war ich einmal Cowboy, da gab es einen Revolver und mit 9 (1971, Gott ist man als Kind manchmal dumm!) freiwillig als Polizist. Die waren aber alle ohne Patronen, da konnte man nur klick-klick machen damit.
Am Besten Hugo Wiener (im Weihnachtsstrang schon zitiertes Buch) über seinen Neffen Ladi, dem ein Schulkollege sagte: 'Peng Peng, Du bist tot!', Ladi blieb ungerührt, zog sein Strahlengewehr und meinte nur 'Zapp, zapp, Du bist sterilisiert ...', Super, Herr Wiener, immer die besten Scherze, schade daß der nicht mehr lebt, schwacher Trost, seine Witwe Cissy Kraner sang noch vor 3 Jahren im Sommer in Wiens letztem Stehgreiftheater - mit immerhin schon 80 Jahren noch wie ein junges Pupperl auf der Bühne hüpfend - seine besten Lieder aus den 50ern und 60ern 'Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn, den meinen schlug der Ferinand mir ein, ich weiß nicht warum er das getan, aus Liebe kann es nicht gewesen sein!'.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
www.r60.net
Polizist? Ich dachte, du bist immer als Pipi Langstrumpf gegangen?
peterthomassuschny
10.11.2001, 09:08
Also ich gehe ja nicht jedes Jahr mit der selben Verkleidung, als Pippi, die ich 1968 und 1969 (und 2000) im Kino sah, ging ich 1973.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
der nächstes Jahr als Betthupferl gehen will, irgendwo kaufe ich mir Second Hand eine rot-schwarz gestreifte Hose, blonder Bart, Mütze, Pilotenbrille und dann sage ich 'Liebe Kinder gebt gut acht, ich hab Euch etwas mitgebracht'
peterthomassuschny
12.12.2001, 18:03
Ach ja, so ein ca. 10 - 15 cm große Gummifliege war so ein Gag Ende des Jahrzehnts, bei Freunden klebte eine Spinne über dem Herd "Einer spinnt immer", stand geschrieben.
peterthomassuschny
14.12.2001, 06:52
Wurde auch in deutschen Kindergärten "Schnipp - Schnapp" gespielt?
Die Kartenspiele gab´s jedenfallls!
peterthomassuschny
16.12.2001, 20:46
@Spleen
Zwar leider schon lange nicht mehr auffindbar, aber düster erinnere ich mich noch an die Familie Feuerstein, vermutlich als Quartett.
Habe schon bei Piatnik nachgefragt, die haben leider kein Archiv.
Michaela Benner
29.12.2001, 21:31
Weihnachten 19..? bekam ich ein "Schlummerle" geschenkt. Das war eine Babypuppe mit weichem Körper und blonden Haaren, mit Schlafaugen. Ich hab' sie heute noch und meine Kindern haben mit gespielt. Ich meine das war eine der ersten "weichen" Puppen von der Firma Schildkröt. Voher waren die Babypuppen nicht so weich gestopft. Und mit Lego haben mein Bruder und ich auch sehr gern gespielt. Es gab ja noch nicht soviele verschiedene Steine. Wir haben hauptsächlich Häuser gebaut.
Michaela
Stimmt, und Legosteine waren zunächst nur weiß und rot, nicht?
@Spleen: und bei den Lego-Steinen fehlten die inneren Klemm-Stifte, was sich aber nicht bewährt hat. Dafür gab es schon damals diverse "Zutaten", etwa Autos im 1:87 Wiking-Format, dazu passende Verkehrspläne auf dicken Papp-Deckeln, etc. Ich bin zwar Jahrgang 1970, aber bei meiner Oma steht noch der große Lego-Kasten (Holz mit Papp-Schiebedeckel, bei mir in den 70ern waren es Plastik-"Akten"-Koffer) meines Onkels, gut sortiert und erhalten - ob ich den mal abstauben kann?
peterthomassuschny
09.03.2002, 07:57
Und dann habe ich endlich einige Schallplatten von damals gefunden, davon auch eine mit Kinderliedern
peterthomassuschny
09.03.2002, 08:01
Leider mag das Bonanza-Forum meine BMP- und Doc-Bilder nicht, also wer die Platte sehen will, der muß leider mit meiner Ausstellung im April vorliebnehmen, fotografieren natürlich erlaubt.
peterthomassuschny
09.03.2002, 19:14
Lt. Radio Wien wurde die berühmteste Puppe von damals 1959 erfunden und daher heute 43.
Wie alt ist eigentlich der Ken?
peterthomassuschny
14.03.2002, 08:42
Keiner kennt das Alter von Ken?
Nicht zum Glauben!
Lelani erwähnte Figuren von "Käpt´n Smokey" (woraus waren die?), dann gab´s natürlich Dackel Willi, Felix, Popeye, die Mainzelmännchen. Von Lauffiguren von Asterix und Obelix, Hucky, Yogi Bär und der Familie Feuerstein war ja schon mal die Rede...
Wer kennt weitere frühe Merchandising-Beispiele?
Beim Umzug habe ich einen kleinen Plastikbären aus den 60ern wiedergefunden. Mal gespannt, ob jemand so einen hatte:
er ist ca. 4 cm groß, rot und aus Plastik. Die Figur ist aus zwei in der Mitte zusammengeschweißten Förmchen zusammengesetzt, daher sehr leicht. Er hat Fellstruktur auf der Oberfläche (wirkt etas wie Adern, creepy), hat sogar den typischen "Bärenbuckel" früher Teddybären und hebt die rechte Pfote lässig, als ob er grüezi sagen wollte. Sein Pendant war glatt und hielt beide Arme nach unten abgespreizt.
Keine Bärenkenner hier? Diese Bären erlangten bei uns in der Familie Unsterblichkeit, weil sie mal unter der Mittelarmlehne unseres alten VW verschwanden und im Motorenbereich wiedergefunden wurden!
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