Vollständige Version anzeigen : reiseziele
waldfee42
29.04.2001, 17:07
für meine generation waren große reisen in den 60ern noch nicht selbstverständlich.
außerdem gab es nicht so viel urlaub und auch die verdienste.
ab mitte der 60er bin ich an die ostsee gefahren, zelten. das war immer ein abenteuer, denn der zeltplatz mußte rechtzeitig bestellt werden. da konnte es dann schon passieren, daß zum zeitpunkt der reise 14 tage regen waren!
peterthomassuschny
29.04.2001, 21:58
'Zwei kleine Italiener', Familie Suschny fuhr mit 2 Erwachsenen, Kindermädchen, 2 Töchtern und natürlich auch mit 'Mr. Roaring Sixties' zwischen 1965 und 1968 jeden Sommer nach Lignano in Friaul-Julisch-Venetien, Auto Ford Cortina Mk I, 1968 dann Ford Taunus 15 M grau, da mein Vater schwor, nie wieder ein weißes Auto zu wollen.
Dort habe ich auch Nutella kennengelernt, das heuer seit 35 Jahren in Österreich erhältlich ist, das wurde damals in großen Mengen von einem kleinen Hubschrauber aus über den Strand abgeworfen.
Beste Grüße, Ciao Bella!
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Wurde sogar in Italien gezeugt! Vermutlich aber in Jesolo, nicht in Lignano.
Auch ich bin ein Kind der 60er, Jahrgang 62
Wir fuhren seit 1968 jedes Jahr nach Italien zelten (in die Nähe von Jesolo). Für mich war eine Reise nach Italien (von Köln aus, in einem bis zum Dach vollgepackten Opel Kadett ) eine abenteuerliche Weltreise. Die fahrt ging noch über die alte Brennerstrasse, in meiner Erinnerung eine ewige Baustelle, die Alpen waren unendlich hoch und unheimlich. Und dann Italien, ich erinnere mich an Sommer ohne Ende, nur Sonne satt, die ersten Jahre reisten wir noch ohne Pulli und Regenjacke. (dies änderte sich dann in den 70ern 'wann wird`s mal wieder richtig Sommer). 1968 habe ich in der Adria schwimmen gelernt (das Salzwasser 'trägt' besser, Kind)und meine Vorliebe fürs Campen entdeckt. Die Campingplätze waren noch -fast- reine Zeltplätze,ohne Strom, Kühlschrank und Sat-Fernsehen.(Wie haben meine Eltern das geschafft, mit uns zwei Pänz?)Ach, früher....
peterthomassuschny
01.05.2001, 10:35
Auch ich bin Jahrgang 62, auch ich habe 68 schwimmen gelernt, von Wien aus braucht man Gott sei Dank nicht die Brennerstrecke. Und beim letzten Lignano-Aufenthalt 1968 war gerade 'Delilah' von Tom Jones überall zu hören. 1971 waren wir dann noch in Lido di Fermo, das ist schon zwischen Rimini und Ancona.
Aber seit ich mit meinen eigenen beiden Kinder 1999 und 2000 in Capo Vaticano bei Ricadi in Kalabrien war, weiß ich erst, wo Italien am Schönsten ist.
Ciao!
'Mr. Roaring Sixties'
waldfee42
01.05.2001, 17:20
so unterschiedlich sind doch unsere erlebnisse, eben zwei welten.
für den ddr-bürger die ddr, eventuell ungarn, bulgarien usw.
ihr italien.
ich bin 1969 auf einladung einer brieffreundin mal mit dem zug nach rumänien gefahren.
vielleicht sollte ich das in einem separaten strang erzählen?
peterthomassuschny
01.05.2001, 20:48
@waldfee, das habe ich 1986 auch in Bulgarien von einigen Ossis gehört, ihr Armen durftet damals ja nur BG, R, CSSR und H reisen, nicht einmal in die SU, Kuba (wenn wer viel Geld locker hatte) oder Angola als Söldner (um denen die Errungenschaften des realen Sozialismuses einzuschleppen). Nein, es stimmt schon, ich war zwar immer ein Bürgerlicher, aber die Ideen vom Marx sind wirklich nur in der Theorie gut, am besten funktionieren sie noch freiwillig (Kibbuz-Wesen in Israel funktioniert so ähnlich), aber der Rest ist Gott sei Dank vorbei, unabhängig von einer Diskussion, die zu führen wäre, welche Positiva (Sozialsystem) bald nach der deutschen Wiedervereinigung gleich wieder gestrichen wurden.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Boooh, ich wäre auch gerne nach Italien gefahren, da gab«s tolle Kaugummi-Automaten und winzigkleine Mickymaushefte ('Topolino')und die tollen 'Timpo'-Cowboys (s. Spielzeugstrang)! Freunde von mir haben immer solche Sachen mitgebracht (nicht die Automaten, aber Inhalte daraus...) Wir sind immer nur nach
%&$%¤Bayern. Na ja, war auch ganz nett... Spleen
(Beitrag wurde von Spleen am 02.05.2001 um 19:53 Uhr bearbeitet.)
Mein Großvater hat uns im Sommer immer auf ein Bergdorf im Engadin eingeladen, da mussten wir bis zum Nachttopf alles selber rauftragen. Es gab dort keinen Strom, Plumpsklo, Petroleumlampen, Kohle im Herd zum Kochen, nur kaltes Wasser, aber wir Kinder fanden es toll. Nur einmat fanden wir eine Schlange im Blaubeergestrüpp, da haben wir uns eine ganze Zeit nicht mehr hingetraut. Für meine Mutter (alleinerziehend) war das wohl ganz shcön anstrengend, wir zwei Kindern und mein Großvater, der natürlich auch betuddelt werden wollte. Und im Winter lud er uns zum Skifahren nach Davos ein. Auf dem Übungshang gab es noch keinen Skilift, man musste seine Ski (aus Holz und die Bindungen waren Lederriemen) nach dem Runterrutschen wieder rauftragen. Aber Skifahren haben wir dabei gelernt.
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honda
peterthomassuschny
03.05.2001, 21:52
Also die Schischuhe waren bei uns auch zum Binden, aber die Zugbindungen (vor den Automatikbindungen) waren schon in den 60ern vollständig aus Metall.
Schifahren konnte unsereins sogar in Wien auf der Sofienalpe (bitte den tollen Genetiv beachten, der ist noch aus der Monarchie! Sofienalpe, Amalienstraße, Theresienstraße, Wilhelminenstraße sind alle weiblicher Genetiv, sie sind immer den Herzoginnen usw. gewidmet. Da bin ich zufällig daraufgekommen, ein Freund hatte den kompletten Text der alten Kaiserhymne und da hieß es in der letzten Strophe: '... Heil Franz Josef! Heil Elisen! (gemeint ist die oft verfilmte bayrische Sissy, Anm.) Segen Habsburgs ganzem Haus!'
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
waldfee42
04.05.2001, 18:31
@honda
so ähnlich wie dein urlaub war es dann immer bei mir mit dem zelten!
man mußte ja alles selbst machen.
draußen grollt es, werde mal lieber den pc ausschalten.
Damals, Ende der 60er:
Meine Familie packte Vorzelt und Gepäck in den Wohnwagen, davor wurde der Käfer gespannt - und los ging's mit 4 Personen nach Dänemark (Lolland (Femenäs), Fanö) oder auch mal an die Ostsee (Deutschland). Auf der Autobahn jubelte und klatschte ich mit meinen 3, 4 Jahren immer, wenn mein Vater mal einen überholte. Faszinierend fand ich damals auch die Autobahntelefone (Telefone an der Autobahn! Wow!).
An der Ostsee gab es irre (!) viele Quallen. wie runde Lappen bewegten sie sich schwimmend durchs Wasser. Mein Vater warnte mich vor den roten, denn die brennen (Feuerquallen). Mit Quallentransport im Sandeimer war ich voll beschäftigt.
*hach, eine schöne Zeit*
Gruß
Paisley
peterthomassuschny
05.05.2001, 11:07
Nachdem ja neuerdings die 60er bis inkl. 31. 12. 1970 gehen:
1970 war ich das erste Mal (von bisher 8 mal) in England, die Welthaupstadt der Jugend nicht nur in den 60ern, sondern bis heute (Amsterdam hat ja nur den Rang eingenommen mit dem eher traurigen Status der Weltdrogenhaupstadt der Jugend, schade um Amsterdam, hätte sich ein besseres Image verdient).
Die Südautobahn wurde übrigens genau Ende der 60er, im Dezember 1970 bis Wien verlängert, vorher endete sie in Wiener Neudorf, die Westautobahn führte schon 1964 bis Wien, vorher endete sie in Preßbaum.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Und übrigens noch:
Alle Urlaubsfahrten ohne Kopfstützen und Sicherheitsgurte.
Da war man sich nahe im Auto.
Nicht nur ohne Kopfstützen! Hinten wir beiden Kinder, vorne meine Mutter als Fahrer und daneben der Hund. Wenn wir uns hinten stritten, hat sie einfach rückwärts reingehauen und immer die Richtige getroffen!
Das ganze im VW-Käfer mit Brezelfenster. Und mir wurde schon vor der Autobahnauffahrt das erste Mal schlecht...
Die Frage 'Wann sind wir daaaaaa??' haben nicht nur wir alle halbe Stunde gestellt, auch meine Tochter und ich denke fast alle Kinder der Welt, die im Auto verreisen, stellen sie.
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honda
Später dann im Alter von 13 und 14 ging es nach England als paying guest in eine Sprachschule, Bournemouth und Brighton. Wir lernten fließend fluchen auf Cockney Englisch und haben das dann mit größtem Vergnügen unserer altjüngferlichen Englischlehrerin vorgemacht, deren Kenntnisse dafür nicht ausreichten. War das ein Vergnügen!
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honda
waldfee42
05.05.2001, 17:36
ich bin immer mit dem zug gefahren, das war noch aufregender (ich war allerdings auch etwas älter!)
das gepäck, vor allem das zelt incl. zubehör wurde meist schon tage vorher an den jeweiligen zeltplatz geschickt.
dann mußte der rucksack richtig gepackt werden, das war eine kunst für sich.
außerdem hatte ich monate vorher plätze im liegewagen an die ostsee bestellt.
in so einem liegewagenabteil waren dann 6 schlafplätze. da könnt ihr euch vorstellen, was da für ein 'theater' war. unterwegs wurden meist schon die ersten bekanntschaften geschlossen.
und dann das zeltaufbauen usw.
am ersten abend waren wir meist geschafft.
@Hallo honda, ich denke, wir haben alle ähnliche Erinnerungen an unsere Urlaubsreisen in vollgestopten Mini-PKWs, ohne Gurte und Kopfstützen. Wir Kinder sprangen durchs Auto und nervten unsere Mutter, in der wir ihr in die Rückenlehne traten. Und das obligatorische Gejammer, mit dem mich meine Kinder heute nerven, hatten wir natürlich auch drauf 'wann sind wir da? -dauert es noch lange? - ich kann nicht mehr sitzen..- mir ist so langweilig...-ich hab Hunger, Durst, muss Pipi...'etc.p.p..
peterthomassuschny
08.05.2001, 20:38
Im Ford Cortina war eigentlich schon genug Platz, in Österreich durfte lange Zeit (bis 1999) mit bis zu 6 Personen hinten gefahren werden, da jedes Kind nur halb zählte, erst ab einer Summe von mehr als 8 Personen (sprich 2 Erwachsene und 6 Kinder) waren zu viele an Bord.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Gestern was ganz tolles gesehen: Ford Anglia der Baujahre zwischen 1959 und 1967 als Kombi! Echte Rarität
peterthomassuschny
10.05.2001, 20:57
Liebe 60er Freunde!
Da fällt dem geplagten Vater noch eine Geschichte ein: meine Yvonne, damals knapp mehr als 2 Jahre alt, fuhr mit uns im Taunus und ich schlug vor, eine Runde um den Neusiedler See (das war natürlich erst 1998 und nicht in den 60ern) zu fahren. An der österreichischen Grenze hielt ich. Meine Tochter führte so auf, daß der ungarische Grenzer hinter mir herpfeifen mußte. Gott sei Dank war Ungarn 1998 schon eine Demokratie. So bekam ich nach 10 Minuten warten wieder meine Pass retour mit der freundlichen Bemerkung 'Nächstes Mal besser aufpassen!'. 1980 oder ein paar Jährchen später wäre ich sicher wegen dieses 'Delikts' einen Tag an der Grenze gestanden.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Bei der Retourfahrt am nächsten Tag wäre ich fast noch in einer Ortschaft in den Radar gefahren, weil - erraten - das Kind wieder aufführte und das mir, der mit seinem 79er-Oldie fast immer nur 80 km/h fährt.
Im Rahmen eines Aufenthaltes in den USA Anfang der 60er Jahre habe ich meinen ersten Hamburger gegessen. Mein Vater meinte, die billigsten schmeckten am besten. In unserer Stadt gab es weit und breit noch keine Hamburger. Etwas später gab es in Lausanne auf dem Bahnhof einen Hamburger, lecker, lecker! Bei uns wurde die erste 'Hamburger Farm' Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre eröffnet, kurz danach kam der erste McDonald.
Sommer 1962: Ich war 8 Jahre alt und sollte auf Kinderarztempfehlung Seeluft schnuppern, wegen der Bronchien. Oma nahm mich an die Hand, es ging mit der Bahn nach Dagebüll und mit der Fähre nach Wyk auf Föhr. Man wohnte bei Privatleuten, die in ihren Häuschen zwei, drei Zimmer vermieteten. In unserem Falle: Ein altes, friesisches Häuschen, Eingang durch die Küche, vor der Tür scharrten die Hühner. Die Wirtin war ein echtes Flichtlingskind aus Astpreissen mit schwerstem Akzent, mit bodenlangem Rock, einer Art Staubtuch als Kopftuch, weißem Haarknoten und unglaublicher Hakennase. Außen Hexe, innen herzlich. Ein kleines Zimmer mit Vorkriegsmöblierung (Weltkrieg 2 oder 1?). Fließend Wasser gab es merkwürdigerweise nur im Klohäuschen auf dem Hof, waschen mußte man sich in einer riesigen Porzellanschüssel, die aus einer Emaillekanne aufgefüllt wurde die ihrerseits mit einer Pumpe im Garten gefüllt wurde.
Das Mittagessen gab es andernorts im Wochen-Abonnement: Man pilgerte täglich um und pünktlich um 12 Uhr in das Etablissement einer resoluten Wirtin, die ihre Gäste an langen Tischen mit täglich wechselnder, rustikaler Hausmannskost versorgte (Auswahl: keine, ein Gericht pro Tag und fertig).
In Wyk/ Föhr verbrachte ich dann auch noch die nächsten sieben oder acht Sommerferien, in Sachen 'Reiseziele' waren meine Eltern immer sehr beständig. (Sie verbrachten später 25 Winterurlaube im gleichen Südtiroler Ort).
peterthomassuschny
30.05.2001, 23:36
Erster McDonalds in Wien 1977, heute rund 35 alleine in Wien, sicher an die 80-100 in ganz Österreich.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Dafür jede Menge 'Wienerwald' in den 60ern
Bevor überhaupt McDonalds bei uns bekannt wurde, gab es schon das legendäre Wimpy. Die Hamburger schmeckten noch viel viel besser, fast wie hausgemacht, und Senf und Ketchup gabs in großen runden Plastikbomben, die auf jedem Tisch standen und man durfte nehmen, soviel man wollte.
Diese Geräte wurden natürlich auch zweckent-
fremdet, man spritzte den Inhalt senkrecht in die über den Tischen befindlichen Lampenschirme, jede Lampe aber auch wirklich jede war auf der Innenseite versifft.
Bei gehobenerer Stimmung wurden die Spritzorgien auch mal von Tisch zu Tisch veranstaltet.
Ist natürlich im Nachhinein betrachtet völlig bescheuert gewesen, aber hat halt doch Spaß gemacht. Wir waren eben noch bescheiden.
Wimpys habe ich später noch in Mengen in England und Irland genossen, man ist ja froh, wenn einem dort vertraute Nahrung über den Weg läuft.
Naja, irgendwann waren dann die wenigen Wimpys bei uns völlig verschwunden, und MCD hielt Einzug mit aller Macht - aber das ist überhaupt kein Vergleich - nur ein müder Abklatsch.
peterthomassuschny
01.06.2001, 00:00
Leider, Wimpy und Golden Egg kenne ich noch von 1977 aus Andover (von wo, wie schon irgendwo anders erwähnt die 'Troggs' her sind), in Österreich gabs nur McDonalds und 1980 ein Jahr lang Burger King, der ist aber seit 2000 wieder zurückgehrt in unsere Alpenrepublik und der schmeckt mir auch besser als der McDonalds, zu dem ein Kalauer: der McDonalds wurde nun von einem Türken übernommen und der heißt 'Izmir Übel!'
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Wimpy ist eine traditionsreiche Kette aus USA, benannt nach Popeyes hamburgerverschlingendem Freund 'J. Wellington Wimpy' (in der Moewig-Übersetzung 'Schlappohr'). Die Kette gibt«s in Großbritannien noch, ich erinnere mich aus den 70ern auch an holländische Wimpy, aber die ind dann wohl auch irgendwann verschwunden... Schade eigentlich...
Michaela Benner
29.12.2001, 20:06
Beim Lesen dieser Seite ist mir eingefallen, dass wir in den 60er mit dem Zug nach Jugoslawien gefahren sind. Ich (1956 geb.) war 8, mein Bruder 4. Wir hatten mit noch einer Familie zusammen einen Liegewagen. In Rijeka gings in ein kleines Boot, das uns auf die Insel Krk brachte. Ich erinnere mich, dass es gelegentlich nicht für alle Hotelgäste Frühstück gab. Mittagessen war auch nicht immer für alle. Wir kauften dann Obst auf dem Markt. Das Wichtigste aber war, dass ich dort im klaren Wasser schwimmen gelernt habe. Später sind wir dann nach Italien, nach Sirolo bei Ancona, gefahren. In einem riesigen Opel. Da passten auch noch Onkel und Tante rein. Das heißt wir waren 6 Personen und alles Gepäck im Kofferraum. Leider weiß ich nicht mehr, was das für ein Opel war. Jedenfalls haben wir mindestens 2 mal noch übernachtet. Was für damalige Verhältnisse Luxus war. Aber es war ja auch so weit. Und ich habe von zu Hause bis dort sämtliche mir bekannten Volkslieder (!) gesungen. Bis es mein Onkel nicht mehr aushielt. Das hält er mir heute noch vor (grins!).
Michaela
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