Vollständige Version anzeigen : Jazz in den 60er
Johnny Harms
19.08.2001, 05:38
Elpenor hat es so gewollt!
Also hier der Platz für alle Jazz-Fans (und die Jazz-Club Besucher im Cordanzug und dem unvermeidlichen schwarzen Rollkragenpullover)
Let it swing
Schocker
20.08.2001, 20:46
Ich sage nur: JOHN COLTRANE.
Ich kenne so manches Gute, von King Oliver bis (zeitlich) ungefähr zu Lauren Newton, aber Coltranes Interpretationen von INDIA und MY FAVORITE THINGS sind für mich konkurrenzlos. Allein schon seine schwebende, orientalische Intonation in INDIA...aber auch Glanzstücke wie NAIMA,AFRO BLUE, A LOVE SUPREME, ASCENSION und viele andere gehören dazu.
Nicht zu vergessen die hervorragenden Musiker, die er um sich hatte: McCoy Tyner, Jim Garrison, Elvin Jones, Pharoah Sanders, Alice Coltrane, Rashied Ali, Eric Dolphy.
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make love like war
Sidney Friedman
11.09.2001, 16:39
Auch wenn bereits 1959 erschien, ist doch Dave Brubeck mit Time out DIE stilbildende Platte des Jazz der 60er gelungen.
(img)http://www.duke.edu/~smt3/brubeck.jpg(/img).
Sid
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Ladies and Gentlemen, take my advice! Pull down your pants and slide on the ice!
(Beitrag wurde von Sidney Friedman am 20.10.2001 um 23:21 Uhr bearbeitet.)
peterthomassuschny
19.09.2001, 20:23
Keine Ahnung von Jazz, kenne gerade noch den Brubeck und den Herbie Hancock, auch die Dana Gillespie mit der Mojo Blues Band (die aber erst in den 70ern/80ern) ist ursprünglich Jazzerin, aber weil er am Stadtrand von Wien seit einigen Jahren einen Platz hat und ich dort neulich vorbeifuhr, der 1982 verstorbenen Fatty George war natürlich auch schon in den 60ern Jazzer.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Auch von damals und er lebt noch ist Erich Kleinschuster.
peterthomassuschny
23.09.2001, 13:03
@Schocker
Lt. Wienerzeitung hätte John Coltrane heute seinen 75er, im Freitag-Extra ist ihm eine ganze Seite gewidmet gewesen.
Beste Grüße vom Nicht-Jazz-Kundigen
'Mr. Roaring Sixties'
Schocker
23.09.2001, 18:11
Danke, PTS, ich wußte's nicht.
peterthomassuschny
23.09.2001, 20:39
@Schocker
Ich auch nicht, aber die WZ ja, die kannst Du auch virtuell unter www.wienerzeitung.at täglich besuchen, mit der Erfahrung der ältesten Tageszeitung der Welt (gegründet 1703) und natürlich nicht im Wiener Dialekt geschrieben.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
Johnny Harms
24.09.2001, 01:22
quote:[/SIZE]<HR>Die erste Tageszeitung der Welt, erschien am 1. Juli 1650 in Leipzig. Der Übergang zu einer 'echten' Tageszeitung sei eigentlich nur ein kleiner Schritt gewesen, sagte Johannes Weber von der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen auf dem Kolloquium, das vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und vom Stadtgeschichtlichen Museum ausgerichtet wurde. Bereits zwischen 1643 und 1650 sei vom Leipziger Drucker Timotheus Ritzsch ein Blatt mit vier Ausgaben pro Woche herausgegeben worden ('Wöchentliche Zeitung'). Nach dem Abzug der Schweden habe Ritzsch dann den Titel geändert ('Einkommende Zeitungen') und das Blatt sechsmal pro Woche erscheinen lassen. Weber berichtete von der ersten Wochenzeitung der Welt, die 1605 in Straßburg gedruckt wurde.[/B][/QUOTE]
(img)http://www.uni-leipzig.de/journal/heft400/bilder/b10.jpg(/img)
peterthomassuschny
24.09.2001, 08:24
@Johnny
Da hast Du sicher recht, ich meine auch nur die jenigen Tageszeitung, die noch existieren.
Bis vor 2 oder 3 Jahren war das ca. 1905 errichtete Erika-Kino in Wien da älteste der Welt, weil das älteste aus 1903 in London schon geschlossen wurde. Leider ist das Erika mittlererweile zu, nein, nicht wegen betriebswirtschaftlicher Gründe im engeren Sinn, die spielten schon ein gutes Jahrzehnt nur noch Spezialfilme, sondern weil die Hausbesitzerin eine höhre Miete wollte, bin aber erst am Freitag vorbeigefahren und was die für die schiache Hütten einen höhren Preis haben will, ist das, was unsereins getrost als eine Chuzpe bezeichnet.
Beste Grüße
'Mr. Roaring Sixties'
P. S. Obwohl immer alle gemeint haben, wenn die ÖVP die Regierung stellt, wird die Wiener Zeitung eingestellt, war doch nur ein Gerücht, sie wurde sogar gestärkt.
Sidney Friedman
21.10.2001, 01:40
Es ist traurige Pflicht, den Tod von Etta Jones zu melden.
Obwohl sie eine der besten Sängerinnen des Jazz war, stand sie immer in der zweiten Reihe, hinter Carmen McRae, Billy Holliday oder Dianah Washington. Sie wurde (leider zu Recht) the best kept secret in jazz genannt.
Die am 25. Novenber 1928 in South Carolina geborene Etta wurde mit 15 Mitglied der Big Band des Pianisten Buddy Johnson, trat mit Barney Bigard, J.C. Heard und Earl 'Fatha' Hines auf.
1960 hatte sie mit Don't Go To Strangers einen Hit, der ihr eine goldene Schallplatte einbrachte.
1968 traf sie den Saxophonisten Houston Person. Zwischen den beiden entwicklete sich eine musikalische und persönliche Beziehung, die an die zwischen Billy Holiday und Lester Young erinnert und über 25 Jahre dauerte.
Anfang der 90er überstand sie eine schwere Krebserkrankung und begann danach eine (neue Solokarriere und die Zusamenarbeit mit jungen Musikern wie Benny Green.
Sie starb am 19. Oktober, an dem Tag, an dem ihr neues Album Etta Jones Sings Lady Day, eine Hommage an Billy Holiday, erschien.
Die Musikwelt ist ärmer geworden.
Sid
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(Beitrag wurde von Sidney Friedman am 20.10.2001 um 23:42 Uhr bearbeitet.)
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