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Vollständige Version anzeigen : Ich erzwinge den Gipfel


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Herr Genista
26.11.2002, 20:04
Er besuchte eine hysterische Witwe, und fing sie auf, als sie entflammt zu Boden ging.

Herr Genista
26.11.2002, 20:05
Sie hatten einen dicken, heissen Nacken. Das fiel ihm auf.

Herr Genista
26.11.2002, 20:06
Aha!, dachte Gall. Dicker, heisser Nacken geht einher mit erotischem Taumel. Also kann, klarer Fall, für die körperliche Liebe nur ein Teil des Gehirns zuständig sein.

Herr Genista
26.11.2002, 20:07
Das Kleinhirn. Sieht man doch sofort.

Herr Genista
26.11.2002, 20:09
In diesem Lichte ist es vielleicht erwähnenswert, daß das Kleinhirn mehr Zellen enthält, als der Cortex.

Herr Genista
26.11.2002, 20:10
Viel mehr.

Herr Genista
26.11.2002, 20:11
Was die sich wohl so denken, den ganzen Tag?

Herr Genista
26.11.2002, 20:14
Nicht viel, vielleicht.

Herr Genista
26.11.2002, 20:15
Aber vielleicht schreibt mein Kleinhirn auch grade an einem Buch.

Herr Genista
26.11.2002, 20:16
Einem Porno, vermutlich.

Herr Genista
26.11.2002, 20:18
Ob es wohl richtige Handlung gäbe in einem Kleinhirnporno?

Herr Genista
26.11.2002, 20:20
- Hallo.
- Hallo. Ich soll hier Nerven verlegen.
- Ah, ja. Kommen Sie rein.
- Schön haben Sie's hier. Nette Zellwände.
- Meine Güte, das sind aber prächtige Mitochondrien.
- Warte bis Du meine Vesikel siehst.
- Oh Mann. Ficken?
- Ficken.

Herr Genista
26.11.2002, 20:20
Geil.

Herr Genista
26.11.2002, 20:22
Da vorne ist der Sechstausender.

Herr Genista
26.11.2002, 20:22
Was macht er denn da?

Herr Genista
26.11.2002, 20:24
Das sieht ja unbequem aus.

Herr Genista
26.11.2002, 20:24
Unbequem aber interessant.

Herr Genista
26.11.2002, 20:25
Kopfüber am Baum, wer hätte das gedacht.

Herr Genista
26.11.2002, 20:32
Wie der Gehenkte im Tarot.

Herr Genista
26.11.2002, 20:33
Und derweil rappelt das Kleinhirn munter weiter.

Herr Genista
26.11.2002, 20:36
Was für Musik wohl bei einem Kleinhirnporno laufen würde?

Herr Genista
26.11.2002, 20:39
Das Lied der Schlümpfe?

Herr Genista
26.11.2002, 20:42
- Wo kommt ihr denn eigentlich her?
- Aus dem Kleinhirn, bittesehr.
- Sehen alle da so aus wie ihr?
- Was soll das denn heissen?
- Bitte beim Text bleiben.
- Nein, ernsthaft. Du meinst wohl, Du siehst gut aus, mit dem Bart?
- Flehentlich Text!
- Leck mich doch, Alter.

Herr Genista
26.11.2002, 20:47
Ob es wohl eine Gewerkschaft für Kleinhirnpornodarsteller gäbe?

Herr Genista
26.11.2002, 20:48
Mit einem Kleinhirnpornodarstellergewerkschaftsvorsitzenden und einer Kleinhirnpornodarstellergewerkschafts mitgliedervollversammlung.

Herr Genista
26.11.2002, 20:49
Man wird wunderlich am Berg.

Herr Genista
26.11.2002, 20:50
Bald wächst mir bestimmt ein Vollbart aus Bast.

Herr Genista
26.11.2002, 20:52
Dann kommt der bizarre, aber liebenswerte Dialekt.

Herr Genista
26.11.2002, 20:54
S'läba uffm Bergli dääd a rächte Früüd macha, wann's Kliihirn nüd wäär.

Herr Genista
26.11.2002, 20:55
Oder so ähnlich.

Herr Genista
26.11.2002, 20:56
Aber ernsthaft: was macht der Sechstausender denn da?

Herr Genista
26.11.2002, 20:57
Mann, Mann, Mann.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:04
Nicht, dass mir dieser Strang hier verflacht!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:05
Die Wörter sind ihrer Art nach teils einfach (als einfach bezeichne ich ein Wort, das nicht aus Bedeutungshaftem zusammengesetzt ist, wie ge), teils zwiefach. Von den zwiefachen Wörtern sind die einen aus einem bedeutungshaften Teil und einem Teil ohne Bedeutung (wobei zu beachten ist, daß diese Teile nicht innerhalb des Wortes eine besondere Bedeutung haben oder nicht haben), die anderen aus bedeutungshaften Teilen zusammengesetzt.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:05
Es gibt auch dreifache, vierfache und aus vielen Teilen zusammengesetzte Wörter, wie zahlreiche Ausdrücke der Massalioten: Hermokaikoxanthos

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:05
Jedes Wort ist entweder ein üblicher Ausdruck, oder eine Glosse, oder eine Metapher, oder ein Schmuckwort, oder eine Neubildung, oder eine Erweiterung, oder eine Verkürzung, oder eine Abwandlung.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:06
Als üblichen Ausdruck bezeichne ich das Wort, das ein jeder selbst gebraucht, als Glosse dasjenige, das andere gebrauchen. Offensichtlich kann also dasselbe Wort sowohl üblicher Ausdruck als auch Glosse sein, aber nicht bei denselben Leuten; denn sigynon ist bei den Kypriern ein üblicher Ausdruck, bei uns eine Glosse

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:06
Eine Metapher ist die Übertragung eines Wortes (das somit in uneigentlicher Bedeutung verwendet wird), und zwar entweder von der Gattung auf die Art oder von der Art auf die Gattung, oder von einer Art auf eine andere, oder nach den Regeln der Analogie.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:06
Von der Gattung auf die Art, darunter verstehe ich z. B. »Mein Schiff steht still«; das Vor-Anker-Liegen ist nämlich eine Art Stillstehen. Von der Art auf die Gattung: »Wahrhaftig, zehntausend gute Dinge hat Odysseus schon vollbracht«; zehntausend ist nämlich viel, und an Stelle von »viel« wird das Wort hier verwendet.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:07
Von einer Art auf die andere, wie z. B.: »Mit dem Erz die Seele abschöpfend«, und »Abschneidend mit dem unverwüstlichen Erzgefäß«; denn hier nennt der Dichter das Abschöpfen ein »Abschneiden«, das Abschneiden hingegen ein »Abschöpfen«; beides sind Arten des Wegnehmens.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:07
Unter einer Analogie verstehe ich eine Beziehung, in der sich die zweite Größe zur ersten ähnlich verhält wie die vierte zur dritten. Dann verwendet der Dichter statt der zweiten Größe die vierte oder statt der vierten die zweite; und manchmal fügt man hinzu, auf was sich die Bedeutung bezieht, für die das Wort eingesetzt ist.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:08
So verhält sich z. B. eine Schale ähnlich zu Dionysos wie ein Schild zu Ares; der Dichter nennt also die Schale »Schild des Dionysos« und den Schild »Schale des Ares«. Oder das Alter verhält sich zum, Leben, wie der Abend zum Tag; der Dichter nennt also den Abend »Alter des Tages«, oder, wie Empedokles, das Alter »Abend des Lebens« oder Sonnenuntergang des Lebens«. In manchen Fällen fehlt eine der Bezeichnungen, auf denen die Analogie beruht; nichtsdestoweniger verwendet man den analogen Ausdruck.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:08
So heißt z. B. das Ausstreuen von Samen »säen; für die Tätigkeit der Sonne hingegen, die ihr Licht ausstreut, gibt es keine spezielle Bezeichnung. Doch verhält sich diese Tätigkeit ähnlich zum Sonnenlicht wie das Säen zum Samen; man hat daher gesagt: »Säend das göttliche Licht«.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:08
Man kann diese Art der Metapher auch anders verwenden: man benennt etwas mit einem uneigentlichen Ausdruck und verneint eines der Merkmale, die diesem Ausdruck von Hause aus zukommen, wie wenn man z. B. den Schild als »Becher« bezeichnen wollte, aber nicht »des Ares«, sondern »ohne Wein«.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:09
Eine Neubildung ist, was, ohne daß es je von irgend jemandem gebraucht worden wäre, vom Dichter geprägt wird. Denn einige Bezeichnungen scheinen von dieser Art zu sein, wie ernyges für das Geweih und areter für den Priester. Eine Erweiterung oder Verkürzung liegt vor, wenn einerseits ein Wort einen längeren Vokal enthält, als üblich ist, oder wenn eine Silbe eingeschoben ist, und wenn andererseits etwas von einem Wort weggenommen worden ist.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:09
Erweiterungen sind z B. poleos für poleos und Peleiadeo für Peleideo; Verkürzungen sind z. B. kri und do und mia ginetai amphoteron ops. Eine Abwandlung liegt vor, wenn man einerseits von dem gewöhnlichen Wort etwas wegläßt und andererseits etwas hinzutut, wie z. B. dexiteron kata mazon, wo dexiteron für dexion steht. Von den Nomina sind die einen männlich, die anderen weiblich und die dritten zwischen beidem.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:10
Männlich sind die Nomina, die auf N, R und S sowie auf die Buchstaben enden, die mit Hilfe eines S zusammengesetzt sind (das sind zwei, PS und X); weiblich sind die, die auf die stets langen Vokale enden, d. h. auf E und O, sowie - von den Vokalen, die bald kurz, bald lang sind - die auf A. Demnach ist die Zahl der Laute gleich, auf die männliche und weibliche Nomina enden können (PS und X sind ja zusammengesetzt).

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:11
Auf einen Konsonanten endet kein Nomen, und auch nicht auf einen kurzen Vokal. Auf I enden nur drei, nämlich meli, kommi, peperi, und auf Y fünf, nämlich

Jenny, Babsy, Rosy, Vrony und Baby.

Die Nomina zwischen Männlich und Weiblich enden auf die genannten Vokale sowie auf N und S.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:12
So sieht's nämlich aus.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:13
Die vollkommene sprachliche Form ist klar und zugleich nicht banal. Die sprachliche Form ist am klarsten, wenn sie aus lauter üblichen Wörtern besteht; aber dann ist sie banal. Beispiele sind die Dichtungen des Kleophon und des Sthenelos. Die sprachliche Form ist erhaben und vermeidet das Gewöhnliche, wenn sie fremdartige Ausdrücke verwendet.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:13
Als fremdartig bezeichne ich die Glosse, die Metapher, die Erweiterung und überhaupt alles, was nicht üblicher Ausdruck ist. Doch wenn jemand nur derartige Wörter verwenden wollte, dann wäre das Ergebnis entweder ein Rätsel oder ein Barbarismus: wenn das Erzeugnis aus Metaphern besteht, ein Rätsel, wenn es aus Glossen besteht, ein Barbarismus.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:14
Denn das Wesen des Rätsels besteht darin, unvereinbare Wörter miteinander zu verknüpfen und hiermit gleichwohl etwas wirklich Vorhandenes zu bezeichnen. Dies läßt sich nicht erreichen, wenn man andere Arten von Wörtern zusammenfügt, wohl aber, wenn es Metaphern sind, z. B. »Ich sah einen Mann, der mit Feuer Erz auf einen Mann klebte« und dergleichen mehr.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:14
Aus Glossen ergibt sich der Barbarismus. Man muß also die verschiedenen Arten irgendwie mischen. Denn die eine Gruppe bewirkt das Ungewöhnliche und Nicht-Banale, nämlich die Glosse, die Metapher, das Schmuckwort und alle übrigen genannten Arten; der übliche Ausdruck hingegen bewirkt Klarheit. Durchaus nicht wenig tragen sowohl zur Klarheit als auch zur Ungewöhnlichkeit der sprachlichen Form die Erweiterungen und Verkürzungen und Abwandlungen der Wörter bei.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:14
Denn dadurch, daß sie anders beschaffen sind als der übliche Ausdruck und vom Gewohnten abweichen, bewirken sie das Ungewöhnliche, dadurch aber, daß sie dem Gewohnten nahestehen, die Klarheit. Daher haben diejenigen unrecht, die eine solche Ausdrucksweise verwerfen und sich über den Dichter lustig machen, wie es der ältere Eukleides getan hat.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:15
Der behauptete nämlich, es sei leicht zu dichten, wenn es erlaubt sei, die Worte nach Belieben zu erweitern, und er parodierte den Dichter in eben diesem Sprachgebrauch: Epicharen eidon Marathonade badizonta und uk an geramenos ton ekeinu elleboron. Derlei Erweiterungen derart auffällig zu gebrauchen, ist lächerlich; hierbei maßvoll zu verfahren, ist die Regel, die für alle diese Wortarten gemeinsam gilt.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:16
Denn wenn man Metaphern und Glossen und die übrigen Arten unpassend verwendet, dann erreicht man dieselbe Wirkung, wie wenn man sie eigens zu dem Zweck verwendet, Gelächter hervorzurufen. Wie sehr sich hiervon der angemessene Gebrauch unterscheidet, kann man am Epos beobachten, indem man die üblichen Wörter in den Vers einfügt.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:17
Und nun Musik. Die nächste Platte kommt von einer jungen Combo aus London, die eine große Karriere vor sich hat. Die Gewürzmädchen.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:18
Yo, I'll tell you what I want,what I really really want,
So tell me what you want, what you really really want,

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:19
I'll tell you what I want, what I really really want,
So tell mewhat you want, what you really really want,
I wanna, I wanna, I wanna, I wanna, I wanna really
really really wanna zigazig ah

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:19
If you want my future forget my past,
If you wanna get with me better make it fast,
Now don't go wasting my precious time,
Get your act together we could be just fine

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:20
I'll tell you what I want, what I really really want,
So tell me what you want, what you really really want,
Iwanna, I wanna, I wanna, I wanna, I wanna really
really really wanna zigazig ah

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:21
If you wanna be my lover, you gotta get with my friends,
Make it last forever friendship never ends,
If you wanna be my lover, you have got to give,
Taking is too easy, but that's the way it is

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:22
Bevor wir nun die fünf Spice Girls...WAS?????

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:23
TINA! Ich kann jetzt nicht. Ich bin auf Sendung!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:24
JA, Tina! Ich weiß, dass Du heute Geburtstag hast!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:24
ICH KANN JETZT NICHT!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:25
Hey, pass auf! Wenn Du noch einmal mit dieser haarspraygetränkten Perücke nach mir wirfst, dann hol ich Ike! Du weisst, was was bedeutet!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:26
Mensch, Tina, ich weiß ja, dass Du eine schwere Kindheit hattest. Wer hatte das nicht? Aber ich kann doch jetzt nicht hier Deine Biografie runterbeten.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:26
Ok, ok. Immerhin wirst Du heute 64 und bist damit fast schon eine Rentnerin.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:28
Jaja, ich weiß, dass Du inzwischen behauptest, Du seist "erst" 1939 geboren. Als machte das einen Unterschied! 38 oder 39. Oma bleibt Oma.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:29
Ok, zieh Dir erstmal wieder Haare auf.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:31
Nein! Ich zähl doch jetzt nicht Deine 64 größten Hits hier auf!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:31
Nein, das mach ich nicht. Die denken eh schon alle, ich sei kirre.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:32
Weisst Du übrigens, Tina, wer morgen 60 geworden wäre!

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:33
Ja genau, der! Der spielte auch mal mit Dir, ganz früher.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:34
Ganz früher nannte er sich Jimmy James. Dachte, das klingt besser.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:35
Spielte mit Sam Cooke, B. B. King, Little Richard, Jackie Wilson, Wilson Pickett, King Curtis, den Isley Brothers und mit Euch beiden, bevor Ihr euch die Köpfe einschlugt.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:36
Den Hendrix' ihr'n Jimi. Oder Schimmi, wie sie ihn im Ruhrpott nennen.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:37
Aber der wird erst morgen gewürdigt.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:38
Weisst Du überhaupt, Tina, dass Du und Dein Ike nur ganz wenige Hits hatten. Echt jetzt! Ich zähl sie alle auf, kein Problem. Geht ganz schnell.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:39
Ohne Witz jetzt. Ihr habt praktisch mehr Best-of-Alben als Hits.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:39
In den USA hattet Ihr genau SECHS Hits. Nicht mehr.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:40
Ja, ich sag sie ja schon auf, die sechs Hits.

1. A fool in love Platz 27 Oktober 1960

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:41
2. It's gonna work out fine Platz 14 September 1961

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:42
3. Poor Fool Platz 38 Januar 1962

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:42
4. I want to take you higher Platz 34 August 1970

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:43
5. Proud Mary Platz 4 Februar 1971

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:43
6. Nutbush City Limits Platz 22 Oktober 1973

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:44
Das war's! Sechs Hits. Mehr nicht. Und in England sieht's auch nicht viel besser aus.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:45
In England waren es sogar nur fünf:

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:45
River deep mountain high Platz 3 Juni 1966

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:46
2. Tell her I'm not home Juli 1966 Platz 48

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:47
3. A love like yours Platz 16 Oktober 1966

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:48
4. River deep (Wiederveröffentlichung) Platz 33 Februar 1969

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:48
5. Nutbush City Limits Platz 4 September 1973

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:49
Das war's. Mehr war nicht. Kaum zu glauben, oder?

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:49
Ok, ich geb's zu. Du hattest später noch ein paar Hits. Solo.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:50
Elf in den USA

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:51
Und 35 (Ja: fünfunddreissig) in England.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:52
Aber nun zurück zu den Spice Girls.

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:52
"I'm a fan of the Spice Girls"

(Prince Charles)

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:53
"Spice Girls? Find ick knorke"

(Axel Schulz)

Der Sechstausender
26.11.2002, 21:58
"Die Haare meines Mannes gehen schon bis zum Hemdkragen. Bald hat er einen Pferdeschwanz wie dieser doofe Torwart von Arsenal"

(Posh Spice)

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:04
Die fünf schönsten Spice-Girls-Namen:

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:04
Platz 5:

Posh Spice

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:04
Platz 4:

Scary Spice

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:05
Platz 3:

Ginger Spice

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:05
Platz 2:

Sporty Spice

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:06
Platz 1:

Baby Spice

Der Sechstausender
26.11.2002, 22:07
2612

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:36
Remember when you held my hand
Remember when you were my man
Walk talk in the name of love
Before you break my heart
Think it over, think it over
Roll it over in your mind

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:37
Why don't you dance with me
I'm not no Limburger
Just a limburger

Dance this mess around
Dance this mess around, 'round, 'round

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:37
Everybody goes to parties
They dance this mess around
They do the Shu-ga-loo
Do the Shy Tuna
Do the Camel Walk
Do the Hip-o-crit

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:38
Ah-Hippy Hippy Shake Hippy Hippy
Hippy Hippy Hippy Shake, Hippy Shake

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:39
Oh-it's time to do 'em right
Hey now, don't that make you feel a whole lot better?
Huh?
I say, don't that make you feel a whole lot better

What you say?
I'm just askin'

Shake-Bake-Shake-Bake

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:39
Everybody goes to parties
They dance this mess around
They do all 16 dances
Do the Coo-ca-choo
Do the Aqua-velva
Do the Dirty Dog
Do the Escalator

Ah-Hippy Hippy forward Hippy Hippy
Hippy Shake, Hippy Shake

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:40
It's time to do 'em right
Hey! Fred, now don't that make you feel a whole lot better now?
Huh?

Say, don't that make you feel a whole lot better?

What you say?
I'm just askin'

Yeah, yeah, yeah...
Stop!
Dance on over
Yeah, yeah

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:41
Dance, dance, dance this mess around
Dance this mess around

Shake, shake-a-bake shake
Shake, shake, shake, shake, shake, shake, shake, shake
Dance this mess around
Yeah, yeah, yeah........

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:46
Ooo-whee, do it one more time for me!
Ooo-whee, do it one more time for me!

Can't stop stop that girl there she goes again I really really love
To watch her watch her headbangin' Suzy is a headbanger
Her mother is a geek
Do it one more time for me Ooo-ooo-whee! Ooo-ooo-whee!

Headbanging, Headbanging, Headbanging, Headbanging!
Headbanging, Headbanging, Headbanging

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:47
Well the kids are all hopped up and ready to go
They're ready to go now
They've got their surfboards
And they're going to the discotheque a go go
But she just couldn't stay
She had to break away
Well New York City really has it all
Oh yeah, oh yeah

Sheena is a punk rocker
Sheena is a punk rocker
Sheena is a punk rocker now
She's a punk punk, a punk rocker
Punk punk, a punk rocker
Punk punk, a punk rocker

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:48
I heard it from the gangster
I heard it from the priest
I heard it from my best friend
Way down in the middle east

Have a nice day. That's all I hear every day
Have a nice day. I don't believe a word you say

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:50
I heard from the landlord
When he kicked me out
I heard it from the spirits
As they possessed my house

Have a nice day. That's all I hear every day
Have a nice day. I don't believe a word you say

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:50
When they look me in the eye I turn the other way
It's just a trained reaction something they gotta say... yeah

I heard it from New Zealand
I heard it at the club
I heard it from my doctor
Before he pulled the plug

Have a nice day. That's all I hear every day
Have a nice day. I don't believe a word you say
Have a nice day. That's all I hear every day
Have a nice day. I don't believe a word you say

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:55
(Hit the road Jack and don't you come back no more, no more, no more, no more.)
(Hit the road Jack and don't you come back no more.)
What you say?
(Hit the road Jack and don't you come back no more, no more, no more, no more.)
(Hit the road Jack and don't you come back no more.)

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:55
Woah Woman, oh woman, don't treat me so mean,
You're the meanest old woman that I've ever seen.
I guess if you said so
I'd have to pack my things and go. (That's right)

Der Sechstausender
27.11.2002, 00:59
Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Der Sechstausender
27.11.2002, 01:01
An die Erwählte

Hand in Hand! und Lipp auf Lippe!
Liebes Mädchen, bleibe treu!
Lebe wohl! und manche Klippe
Fährt dein Liebster noch vorbei;
Aber wenn er einst den Hafen,
Nach dem Sturme, wieder grüßt,
Mögen ihn die Götter strafen,
Wenn er ohne dich genießt.

Der Sechstausender
27.11.2002, 01:01
Frisch gewagt ist schon gewonnen,
Halb ist schon mein Werk vollbracht!
Sterne leuchten mir wie Sonnen,
Nur dem Feigen ist es Nacht.
Wär ich müßig dir zur Seite,
Drückte noch der Kummer mich;
Doch in aller dieser Weite
Wirk ich rasch und nur für dich.

Der Sechstausender
27.11.2002, 01:01
Schon ist mir das Tal gefunden,
Wo wir einst zusammen gehn
Und den Strom in Abendstunden
Sanft hinunter gleiten sehn.
Diese Pappeln auf den Wiesen,
Diese Buchen in dem Hain!
Ach, und hinter allen diesen
Wird doch auch ein Hüttchen sein.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:00
good morning

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:01
Die Sonne lacht.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:06
In stiller Treue sieht man gern ihn walten
Nicht wie die Meisten, mag er sinnlos schweifen,
Er wünscht die dargebotne Rechte zu ergreifen
Der bessern Zukunft, und sie fest zu halten.

Reichfarbig wird sich diese Knosp entfalten,
Das Auge sich für ferne Welten schleifen
Zum Meister wird der treue Lehrling reifen
Und um sich her ein neues Reich gestalten.

Wie fröhlich kann dankbar ein Freund verkünden
Was seinem Geist sich längst vergnüglich zeigte
Wenn er des Jünglings Wandel still bedachte.

O! möchte jede Treue Treue finden
Und daß zu dem der Lilienstab sich neigte
Der Lust und Leben kranken Herzen brachte.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:09
Sieh nicht, was andre tun,
der andern sind so viel,
du kommst nur in ein Spiel,
das nimmermehr wird ruhn.

Geh einfach Gottes Pfad,
laß nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad,
und gingst du ganz allein.


Verlange nichts von irgendwem,
laß jedermann sein Wesen,
du bist von irgendwelcher Fehm
zum Richter nicht erlesen.

Tu still dein Werk und gib der Welt
allein von deinem Frieden,
und hab dein Sach auf nichts gestellt
und niemanden hienieden.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:11
O wie gerne lern ich Milde,
liebes Herz, von deinem Munde,
folge dir in stillem Bunde
in geläuterte Gefilde!

Und wir schaun zurück zusammen
auf die Welt, samt ihrem Schelten,
und anstatt sie zu verdammen,
lassen wir sie gehn und gelten.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:11
Du Weisheit meines höhern Ich,
die über mir den Fittich spreitet
und mich vom Anfang her geleitet,
wie es am besten war für mich, -

Wenn Unmut oft mich anfocht: nun -
Es war der Unmut eines Knaben!
Des Mannes reife Blicke haben
die Kraft, voll Dank auf Dir zu ruhn.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:11
O gib mir Freuden, nicht mit dem verstrickt,
was ich als niedres Ich in mir empfinde,
gib solche Freuden mir zum Angebinde
wie Geist sie Geist, der Seele Seele schickt.

O nicht mehr dieser schalen Freuden Pein,
die doch erkauft nur sind von fremden - Leiden!
Schenk Herzen mir, die sich für DICH entscheiden,
so wird auch meines wahrhaft fröhlich sein.

jockel1
27.11.2002, 10:19
Das ist nicht ZEN, das ist schon ELF.

jockel1
27.11.2002, 10:19
noch gut 350 Meter, ich kann Sie schon sehen, als kleinen Punkt, da unten!

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:37
So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonne vergisst, -
sie aber strahlt und leuchtet unaufhörlich, -
so mag man Dein an trübem Tag vergessen,
um wiederum und immer wiederum
erschüttert, ja geblendet zu empfinden,
wie unerschöpflich fort und fort und fort
Dein Sonnengeist uns dunklen Wandrern strahlt.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:41
Der Weg, der beschrieben werden kann

ist nicht der ewige Weg

Der Name, der genannt werden kann

ist nicht der ewige Name

Das Namenlose ist der Ursprung des Himmels und der Erde

Das Namhafte ist die Mutter aller Dinge

Darum:

Wer ohne Begehren ist

sieht das Innere

wer voll Begehren ist

sieht nur das Äußere

Der Ursprung ist der gleiche

die Namen sind verschieden

Ihre Einheit ist dunkel

dunkel im Dunkel

- das Tor zum Geheimnis

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:42
Wer da sagt Schön

schafft zugleich Unschön

Wer da sagt Gut

schafft zugleich Ungut

Sein bedingt Nichtsein

Schwer ergänzt Leicht

Lang bemisst Kurz

Hoch erzeugt Niedrig

Laut bestimmt Leise

Jetzt folgt Einst

Darum der Weise:

handelt ohne Tun

lehrt ohne Worte

Dinge entstehen und vergehen

er erzeugt, ohne zu besitzen

er handelt, ohne zu erwarten

er vollendet, ohne zu verweilen

Indem er sein Werk vergisst

bleibt es unvergessen

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:42
Begabte nicht zu bevorzugen

hilft Streit zu vermeiden

Schätze nicht zu sammeln

hilft Diebstahl zu verhindern

Begehrenswertes nicht zu beachten

hilft Verwirrung vorzubeugen

Darum der Weise:

Er leert das Herz

und füllt den Bauch

Er mindert das Begehren

und mehrt die Kraft

Er lehrt das Volk

Einfachheit und Genügsamkeit

Er lehrt die Wissenden

nicht einzugreifen

Er wirkt ohne Handeln

und nichts bleibt ungetan

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:43
Himmel und Erde sind gleichgültig

alle Dinge sind ohne Bedeutung

Die Weisen sind gleichgültig

alle Menschen sind ohne Bedeutung

Der Raum zwischen Himmel und Erde

ist wie ein Blasebalg

seine Leere ist seine Fülle

Viele Worte sind schnell erschöpft

besser ist, das Innere zu bewahren.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:43
Die tiefe Ruhe ist unvergänglich

Sie ist das tiefe Weibliche

des tiefen Weiblichen Pforte

die Wurzel des Himmels und der Erde

Wer sie bewahrt

wirkt ohne Mühe.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:44
Das nächste Spiel ist immer das schwerste.

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:45
"Wir sind schon ein tolles Trio, der Stefan Kuntz und ich".

(Bruno Labbadia)

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:47
"Ich kann nachts nicht mehr schlafen, wenn ich an meinen FCK denke"

(Ein leidender Fan des 1. FC Kaiserslautern)

Der Sechstausender
27.11.2002, 10:47
"Auf dem Betze kann nur noch einer helfen: Ich"

(Werner Lorant)

Der Sechstausender
27.11.2002, 11:45
Zuckerbrot und Peitsche.
Aber ohne Zuckerbrot.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:09
2650

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:13
Ich hab am Anzug viele Taschen,
Doch in den Taschen ist nichts drin
als nur ein kleines Bild der Frau,
mit der ich glücklich bin.
Und außerdem noch ein paar Noten,
doch keine Noten von der Bank,
nur Noten einer Melodie,
die sing ich stundenlang:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:14
Ich brauche keine Millionen,
mir fehlt kein Pfennig zum Glück,
ich brauche weiter nichts als nur
Musik,Musik,Musik.
Ich brauch kein Schloß um zu wohnen,
kein Auto funkelnd und schick,
Ich brauch weiter nichts als nur
Musik, Musik, Musik

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:16
Wenn mal mein Herz unglücklich liebt,
ist es vor Kummer unsagbar betrübt.
Dann denk ich immer: Ach, alles ist aus, ich bin so allein.
Wo ist ein Mensch, der mich versteht, so hab ich manchmal voll Sehnsucht gefleht.
Ja aber dann gewöhnt ich mich dran und sah es ein:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:17
Davon geht die Welt nicht unter,
sieht man sie manchmal auch grau.
Einmal wird sie wieder bunter,
einmal wird sie wieder himmelblau.
Geht`s mal drüber und mal drunter,
wenn uns der Schädel auch raucht,
davon geht die Welt nicht unter,
die wird ja noch gebraucht.
Davon geht die Welt nicht unter,
die wird ja noch gebraucht.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:18
Wenn ich vergnügt bin, muß ich singen, überall soll mein Lied erklingen: ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! Ja, wolln´s auch die ander´n Leut nicht hören, ich lass´ mich überhaupt nicht stören: ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! Jawohl, und singt auch jeder Broadway-Melodien, mir soll´s recht sein ich sing´von spät bis früh Wenn ich vergnügt bin, muß ich singen, wenn auch die ander´n Leut zerspringen, ene mene ming mang ping pang pling plang acka wacka eia weia weg!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:18
Jeder lebt auf seine Art, sei es mit, sei´s ohne Bart und will auf seine Weise lustig sein. Jeder hat das Recht dazu, er und sie und es und du, ihr alle sollt euch eures Lebens freu´n. Was and´re dürfen, darf auch ich, drum amüsier´ ich mich wie ich will.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:18
Wenn ich vergnügt bin, muß ich singen, überall soll mein Lied erklingen: ene mene deene kleene dacke dicke puppe licke acka wacka eia weia weg! Ja, wolln´s auch die ander´n Leut nicht hören, ich lass´ mich überhaupt nicht stören: ene mene deene kleene dacke dicke puppe licke acka wacka eia weia weg! Und singt auch jeder Broadway-Melodien, was geht mich das an, ich sing´ von spät bis früh mein Liedchen: Wenn ich vergnügt bin, muß ich singen, wenn auch die ander´n Leut zerspringen, ene mene deene kleene dacke dicke puppe licke acka wacka eia weia weg!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:19
Als ich heute pudelnaß, in der Badewanne saß, nahm ich meine Brause mit Gesang. Unterm Dach, im Erdgeschoß dies die Nachbar´n sehr verdroß, weil mein Singen laut und scheußlich klang. Doch schließlich was geht mich das an, man singt halt wie man kann:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:19
Ja, bene bane bune bone mene mane mune mone schucke licke ducke dicke mucke licke mucke micke ene mene deene kleene dacke dicke pucke licke acka wacka eia weia weg! Picke packe micke macke licke lacke dicke dacke ische asche wische wasche pile mulle mische masche pidelumpe didelumpe alle malle milelumpe acka wacka eia weia weg!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:19
Wenn ich vergnügt bin, muß ich singen, wenn auch die ander´n Leut zerspringen, Ene mene deene kleene dacke dicke puppe licke... Bene bane bune bone mene mane mune mone... Schucke licke ducke dicke mucke licke mucke micke... Dicke backe micke lacke dicke lacke dicke dacke.... Ische asche wische wasche tille wulle wische wasche... Pidelumpe didelumpe alle malle mene lumpe ene mene deene kleene dacke dicke pucke licke acka wacka eia weia weg!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:20
Am letzten Paß ließ Kaiser Karl das Heer an sich vorüberziehen. Düstere Vorahnungen quälten ihn, denn ein Traum hatte ihn erschreckt: Es war ihm ein Engel des Herrn erschienen, der ihn vor Ganelon warnte. "Er riß mir den Speer aus der Hand und zertrümmerte ihn an einer Felswand, daß die Splitter zum Himmel hinaufflogen", berichtete Karl voller Sorge seinem vertrauten Paladin, dem Herzog von Neimes. "Und als ich gleich darauf wiederum Schlaf fand, träumte mir nochmals: Ich war in Aachen, meiner guten Stadt, da sprangen ein Bär und ein Panther mich an, und der Bär zerfleischte mir den rechten Arm, daß der bloße Knochen zutage trat, und vergeblich versuchte mein getreuer Hund, das Untier zu verscheuchen. Und meine Franken schrien entsetzt: 'Welch gewaltiger Kampf!' Doch niemand eilte zur Hilfe herbei."

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:22
Ein kleines Lied

Ein kleines Lied, wie geht's nur an,
daß man so lieb es haben kann,
was liegt darin? erzähle!

Es liegt darin ein wenig Klang,
ein wenig Wohllaut und Gesang
und eine ganze Seele.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:22
Das Schiff

Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
Wie Sturmwind geflogen.

Voll Jubel ertönt's vom Mast und vom Kiele:
"Wir nahen dem Ziele."

Der Fährmann am Steuer spricht traurig und leise:
"Wir segeln im Kreise."

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:23
Einen Menschen wissen...

Einen Menschen wissen,
der dich ganz versteht,
der in Bitternissen
immer zu dir steht,
der auch deine Schwächen liebt
weil du bist sein;
dann mag alles brechen
du bist nie allein.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:25
Und nun zu etwas ganz anderem:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:25
Zwei der bedeutendsten Rocksongs aller Zeiten.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:25
Liest man nur die Texte, wirken die Songs noch eindringlicher.
Buddhistisch gar.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:26
Wir beginnen mit "Balla Balla" von den Rainbows.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:26
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
Huh balla balla

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:26
balla balla balla balla balla balla balla balla
balla balla balla balla balla balla balla balla
balla balla balla balla balla balla balla balla
balla balla balla balla balla balla balla balla
Ah ah ah

Der wahre Captain
27.11.2002, 12:32
hahaha!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:34
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
My baby baby balla balla
Huh balla balla

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:35
Und nun "Yummy Yummy" von Ohio Express:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:36
Yummy yummy yummy I've got blood in my tummy
And it looks-a like you're oven food
Love you such a sweet thing good enough to eat thing
And it's just-a what I'm gonna do

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:36
Ooh love to boil ya
Ooh but I'll miss ya
Ooh blood, I love it so

To a meat eater
Sweeter than sugar
Ooh I could swallow it whole

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:36
Yummy yummy yummy I've got blood in my tummy
And as chilly as it may seem
The fairie clan we live in preaches canni-blism
And we munch while our dinner screams

Kinda like chicken
Kinda needs spices
Kinda but, oh it'll do

Kinda tastes funny
Kinda gets runny
It's gamey, but I'll chew

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:37
usw.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:38
Gleich hab ich den Herrn Wrobel.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:38
Er hat 2712

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:38
Ob ich ihm wohl ein Lied singen sollte?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:39
Oder einen Vers aufsagen?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:39
Wenn ich's nur wüsste.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:39
2682

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:42
Wer sich wohl hinter dem Herrn Wrobel versteckt?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:42
Peter Panter?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:43
Theobald Tiger?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:43
Kaspar Hauser gar?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:45
In einer alten Zeitung von 1931 fand ich diesen Text:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:45
EINES ABER
möchten wir in absehbarer Zeit gewiß nicht hören: das jammervolle Geächz der aus der Regierung herausgeworfenen Sozialdemokraten, weil man sie dann grade so behandeln wird, wie sie heute den Reaktionären helfen, die Arbeiter zu behandeln.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:45
Eines Tages wird es soweit sein. Die furchtbare Drohung, sich nunmehr bald an die frische Luft zu verfügen, wird von der Partei wahrgemacht werden, wahrscheinlich eine halbe Minute, bevor man sie auch in aller Förmlichkeit bitten wird, den Tempel zu räumen. Und dann wird sich die Führung besinnen: Jetzt sind wir in der Opposition. Mit einem großen O. Wie macht man das doch gleich...?

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:47
Da werden sie dann die Mottenkisten aufmachen, in denen -ach, ist das lange her! - die guten, alten Revolutionsjacken modern, so lange nicht getragen, so lange nicht gebraucht! Werden ihn en zu eng geworden sein. Und dann frisch als Sansculotten maskiert, vor auf die Szene. „Die Partei protestiert auf das nachdrücklichste gegen die Gewaltmaßnahmen..." Herunter! Abtreten! Faule Äpfel! Schluß!
Schluß!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:47
Die werden sich wundern. Und sie werden keinen schönen Anblick bieten. Denn nichts ist schrecklicher als eine zu jedem Kompromiß bereite Partei, die plötzlich Unnachgiebigkeit markieren soll. Millionen ihrer Anhänger sind das gar nicht mehr gewöhnt; die Gewerkschaftsbürokratie auch nicht, für die uns allerdings nicht bange ist: es findet sich da immer noch ein Unterkommen.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:47
Wären die Stahlhelm-Industriellen nicht so maßlos unintelligent - sie könnten sich das Leben mit denen da schon heute wesentlich leichter machen. Sie werden es sich leicht machen.
Alles gut und schön. Aber erzähl uns ja nichts von: Recht auf die Straße; Polizeiwillkür; Verfassung; Freiheit... erzählt sonst alles, was ihr lustig seid. Aber dieses eine jemals wieder zu sagen -: das habt ihr verscherzt.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:48
Und wo wir gerade bei Kurt T. sind:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:49
Marie - Du ringst die derben Hände:
"Du Sündenbabul! Pfui Berlin!"
So streust Du über das Gelände
Den Dung und die Entrüstung hin.
So geußest Du ob dem gewellten
Asphaltreich den Kritikbericht...
Marie - es dürfen viele schelten!
Du nicht!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:50
Wir sind durchaus nicht so begeistert,
von allem, was die Panke beut:
der Schieber, der die Wechsel meistert,
die Dame, die den Schieber freut;
das Kino-Café gegenüber,
der Händler, den der Hafer sticht...
Es gibt ja manche, die stehn drüber.
Du nicht.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:50
Bedenk, wir könnten Dir erschließen,
wie bei Dir draußen auf dem Land
- dem rechts der Elbe - Preise sprießen
die vormals dort kein Mensch gekannt.
Wir könnten Dir so manches zeigen
Von Polenarbeit, Menschenpflicht...
Es ist jetzt Krieg - und wir, wir schweigen.
Du nicht.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:50
Hör auf, uns sauer anzumucken -
Bei uns hast du damit kein Glück.
Man kann zwar leicht nach unten spucken,
nach oben nicht - das fällt zurück.
Hier ziehts! Du kannst Dich leicht erkälten -
Und Du stehst selber vor Gericht.
Marie - es dürfen viele schelten!
Du nicht!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:51
2698

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:51
2699

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:51
51,961524 im Quadrat

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:53
Eines noch:

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:53
Ballade

Da sprach der Landrat unter Stöhnen:
"Könnten Sie sich an meinen Körper gewöhnen?"
Und es sagte ihm Frau Kaludrigkeit:
"Vielleicht. Vielleicht.
Mit der Zeit...mit der Zeit..."
Und der Landrat begann allnächtlich im Schlafe
Laut zu sprechen und wurde ihr Schklafe.
Und er war ihr hörig und sah alle Zeit
Frau Kaludrigkeit - Frau Kaludrigkeit!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:53
Und obgleich der Landrat zum Zentrum gehörte,
wars eine Schande, wie daß er röhrte;
er schlich der Kaludrigkeit ums Haus...
Die hieß so - und sah ganz anders aus:
Ihre Mutter hatte es einst in Brasilien
Mit einem Herrn der bessern Familien.
Sie war ein Halbblut, ein Viertelblut:
Nußbraun, kreolisch; es stand ihr sehr gut.
Und der Landrat balzte: Wann ist es soweit?
Frau Kaludrigkeit - Frau Kaludrigkeit!

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:53
Und eines Abends im Monat September
War das Halbblut müde von seinem Gebember
Und zog sich aus. Und sagte: "Ich bin..."
Und legte sich herrlich nußbraun hin.
Der Landrat dachte, ihn träfe der Schlag!
Unvorbereitet fand ihn der Tag.
Nie hätt er gehofft, es noch zu erreichen.
Und er ging hin und tat desgleichen.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:54
Pause

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:54
Sie lag auf den Armen und atmete kaum.
Ihr Pyjama flammte, ein bunter Traum.
Er glaubte, ihren Herzschlag zu spüren.
Er wagte sie nicht mehr zu berühren...
Er sann, der Landrat. Was war das, soeben?
Sie hatte ihm alles und nichts gegeben.
Und obgleich der Landrat vom Zentrum war,
wurde ihm eines plötzlich klar:
Er war nicht der Mann für dieses Wesen.
Sie war ein Buch. Er konnt es nicht lesen.
Was dann zwischen Liebenden vor sich geht,
ist eine leere Formalität.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:54
Und so lernte der Mann in Minutenfrist,
daß nicht jede Erfüllung Erfüllung ist.
Und belästigte nie mehr seit dieser Zeit
Die schöne Frau Inez Kaludrigkeit.

Der Sechstausender
27.11.2002, 12:55
Brotzeit.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:28
Herr Wrobel, noch drei Meter

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:29
Ich grüße Sie, aber ich möchte Sie keinesfalls stören.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:29
Herr Wrobel ist der einzige, den ich sogar am Berg sieze.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:30
Grüß Gott mit hellem Klang!

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:30
Schon bin ich vorbei.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:31
Federnden Schrittes.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:31
Einer Gazelle gleich.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:31
rron, ich komme!

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:32
Er hat 2871, ich 2717

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:32
Noch 154 Meter. Obwohl:

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:32
Da ich kaum davon ausgehen kann, dass rron ausgerechnet heute nicht postet, wird es schwer werden.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:33
Ich bin schließlich auch nur ein Mensch. Keine Maschine.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:35
Ich hatte mir mal vorgenommen,
von holden Musen unterstützt,
auf jenen grünen Zweig zu kommen,
auf dem der Mensch so gerne sitzt.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:36
Ich habe schwer darum gerungen
und manchen Stiefel abgewetzt.
Bis jetzt ist's mir noch nicht gelungen;
der Zweig war immer schon besetzt.

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:36
Und wenn ich mich dem Schicksal beuge,
die Frage liegt ja schließlich nah,
sind denn die schönen grünen Zweige
nur für bestimmte Leute da?

Der Sechstausender
27.11.2002, 13:37
Ich könnte Ihnen Leute nennen,
die sitzen immer obenauf,
obwohl sie gar nicht klettern können,
da stimmt was nicht, das fällt doch auf.

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:52
Sind wir unter uns?

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:53
Kann man frei reden?

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:54
Hat man die Sicherheit, dass man sich persönlich öffnen kann?

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:55
Zu Beginn des Rituals werden zunächst alle Aspekte der Sicherheit geprüft.

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:56
Und nachdem das geschehen ist, erinnern wir uns an das Ziel der Freimaurer: wir wollen uns zur Menschlichkeit fortbewegen.

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:57
Das ist Teil zwei, der dritte Teil ist in der Regel ein Vortrag. Wir nennen den Vortrag Bauriss oder Zeichnung. Die Themen sind unterschiedlichster Natur: philosophische Probleme, Kunst, Politik, Gott, der Mensch. Wir verstehen das Ritual als den Bau des salomonischen Tempels. Damit meinen wir nicht den Tempel Salomons per se, denn gemäss der Legende soll der Tempel Salomons ein ideales Gebäude gewesen sein, ein Ideal in puncto Kunst und Gestaltung. In der Mathematik spricht man von harmonischer Teilung. Jeder Teilnehmer des Rituals ist ein Baustein dieses Tempels der Humanität".

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:58
Auf konspirativen Internetseiten und in esoterischen Schmökern gelten der Tempel der Humanität jedoch als der Tempel des Bösen und die Freimaurer nicht als die Verfechter der Aufklärung, sondern als satanische Verschwörer: John F. Kennedy, Olof Palme oder Lady Di - alle mysteriösen Todesfälle des 20. Jahrhunderts sind für die Verschwörungstheoretiker perfekt inszenierte Attentate von Freimaurern.

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:58
Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen.

Der Sechstausender
27.11.2002, 15:59
Diese Personen waren den Verschwörern auf dem Marsch zur Weltherrschaft im Wege.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:00
"Organisationen, denen alle freiheitliche Gedanken ein Dorn im Auge sind, beobachten Andersdenkende mit Misstrauen. Das z. B. die Weltverschwörung ein Gerücht ist und bleiben muss, zeigt schon allein die Tatsache, das Grosslogen so eigenständig sind wie Einzellogen. Selbst die deutsche und die englische Grossloge haben längst nicht zu allen anderen Grosslogen Kontakt"

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:01
Trotzdem gibt es bei den Freimaurern die sogenannte Weltbruderkette, denn die Freimaurerei ist eine weltweite Organisation.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:02
Das Geheimnis der Freimaurer ist schon so oft enthüllt worden, dass es für uns eher nur noch eine Übung in Selbstdisziplin ist

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:03
Nämlich die Erkennungszeichen, die ich brauche, um mich als Freimaurer einem anderen Freimaurer erkennbar zu machen, weiterhin zu verschweigen.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:04
Diese Zeichen, Worte und Griffe werden an keinen Aussenstehenden weitergegeben.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:05
Das ist ein Geheimnis.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:06
Unter Geheimbund versteht man vieles; Freimaurer, Illuminaten, Templerorden, Opus Dei oder Engelswerk.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:06
Der Unterschied besteht darin, dass man etwa von Engelswerk ausser dem Namen kaum etwas weiss.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:07
Man weiss nicht, wer dabei ist, oder was diese Leute tun.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:08
Das Wort Geheimbund ist auf viele Gruppierungen anwendbar.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:09
Etwa auf die vielen Hexenzirkel; das sind doch auch Geheimbünde. Der grosse Unterschied ist allerdings der, dass wir für Freiheit, Menschenwürde und Demokratie eintreten, und zwar auch öffentlich.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:11
Das können die Mitglieder des bayerischen Illuminatenordens aus Ingolstadt nicht mehr, weil dieser Geheimbund bereits im 18. Jahrhundert aufgelöst wurde, konstatiert der Ingolstädter Historiker Theodor Straub

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:12
Den wohl grössten Erfolg mit einer Illuminaten-Geschichte hatte ein Deutscher, der unter dem Pseudonym Jan van Helsing, angelehnt an Bram Stokers Dracula-Jäger, 1995 das Buch "Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert" veröffentlichte.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:12
Ein Bestseller, der sich über 100 000 mal verkaufte, bis er hierzulande wegen Volksverhetzung indiziert und verboten wurde.

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:14
Denn ein Gericht sah es als erwiesen, dass Jan Udo Holey, wie der Autor im bürgerlichen Leben heisst, in seine abenteuerliche Mixtur aus machtgierigen Geheimbündlern, ausserirdischen und historischen Gestalten auch unverhohlen antisemitische Theorien hatte einfliessen lassen. Illuminatenforscher Straub ordnet dieses Buch daher nicht unter amüsanter Unterhaltungsliteratur einen, sondern hält es für gefährlich. "Ich habe das Buch natürlich gelesen, und meiner Meinung nach ist es zu 85 Prozent reine Fiktion. Die übrigen 15 Prozent aber bestehen aus Bezügen auf Geschichte und bekannte Literatur über solche Geheimorganisationen. Nach aussen erweckt das Buch den Anschein, als handele es nur davon, in Wirklichkeit aber ist es reine Propagandaliteratur aus der ganz reaktionären, faschistischen Ecke. Kurzum: die reinste Geschichtsklitterung". Gerade diese Unwissenheit beim Leser machen sich die Schöpfer der Weltverschwörungstheorien zunutze, um mit ihren Erzeugnissen die schnelle Mark zu treffen. Denn auf dem Esoterikmarkt geht es natürlich auch um Kohle. "Das Bedürfnis nach solch einer Literatur resultiert aus der Tatsache, dass für alle Bereiche unserer modernen Welt, in denen man Spezialisten braucht, mindestens 85 Prozent aller Menschen nicht kompetent sind", sagt Straub. "Das gilt auch für Politik, Geschichte und die Zukunftsforschung. Der grösste Teil dieser 85 Prozent Bedarf kurzer Schlag kürzer und Erklärungen, am besten in Bildern, die man nicht mehr vergisst und die das Gefühl gleich ansprechen. Artensterben, Umweltverschmutzung, Krieg und Fremdbestimmung. Das alles macht den Menschen Angst und lässt sie nach Erklärungen suchen. Am besten wäre eine Zentralerklärung, aus der sich all die einzelnen Phänomene ableiten liessen. Für dieses Bedürfnis liefert eine riesige Branche die passenden Bücher und Filme".

Der Sechstausender
27.11.2002, 16:15
Da kommen die Illuminaten wie gerufen.