Vollständige Version anzeigen : Ich erzwinge den Gipfel
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:28
That’s how they made me
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:35
Mein Tag is grau, dein Tag ist grau;
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:36
Laß uns zusammen gehn!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:36
Wir wollen beide an den Händen uns fassen
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:37
Und uns so recht verstehn!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:37
Lang ist der Weg, bang ist der Weg,
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:38
Sicher wird man belohnt;
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:40
Wir wolln recht' fest an etwas Schönes denken
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:40
Und an ein Schloß im Mond!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:43
Eine kleine Sehnsucht braucht jeder zum Glücklichsein!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:44
Eine kleine Sehnsucht, ein Stückchen Sonnenschein
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:44
Eine Sehnsucht für den grauen Tag;
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:44
Eine Sehnsucht, ganz egal wonach!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:45
Eine kleine Sehnsucht, ein flüchtiges Traumgebild
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:45
Eine Sehnsucht, die sich niemals erfüllt!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:46
Lügen wir uns, trügen wir uns,
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:46
In eine Welt hinein,
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:46
Und laß uns dann in dieser Welt
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:47
ganz verzaubert Prinz und Prinzessin sein!
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:48
Du bist aus Gold, ich bin aus Gold,
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:48
Und unser Tag ist froh;
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:48
Vergessen der Student im Dachstübchen
Der Sechstausender
15.12.2002, 01:48
Und das Mädelchen vom Büro!
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:15
Die Sarazenen
Der Name Sarazene meint ursprünglich die nomadischen Stämme, die sich in einem Gebiet vom heutigen Syrien bis Saudi Arabien ausbreiteten. In einem weiteren Sinn werden damit alle arabischen Stämme des Mittelalters bezeichnet.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:17
Diese Wüstennomaden erschienen plötzlich im siebten Jahrhundert und errichteten innerhalb anderthalb Jahrhunderte ein ausgebreitetes Reich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:17
Ihre Eroberungen waren durch Ihren neuen Glauben und Ihre hohe Moral gekennzeichnet. Indem Sie den Lehren des Propheten Mohammed, Friede sei mit Ihm, folgten, beabsichtigten Sie die Religöse und Politische Landschaft der damals bekannten Erde zu verändern.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:18
Ab 613 predigte der Gesandte Gottes, Mohammed, Friede sei mit Ihm, eine neue Religion, den Islam. In seiner eigenen Heimatstadt Mekka wurde er verfolgt und floh nach Medina, der Beginn der muslimischen Zeitrechnung, errichtete dort eine starke Anhängerschaft und kehrte schließlich nach Mekka zurück und nahm es friedlich ein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:19
Die wahrscheinlich einzige Eroberung der Menschheitsgeschichte, die ohne Blutvergiessen und ohne nachfolgender Plünderung stattgefunden hat.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:20
Nach seinem Tod im Jahre 632 wurden seine Lehren in den Hadithsammlungen und im heiligen Koran niedergeschrieben. Im Jahre 634 begannen die Muslime dann der Verbreitung des Islams und öffneten in der berühmten Schlacht von Yarmuk 636 die Tore ins Byztanische Reich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:20
Innerhalb von nur fünf Jahren überrannten sie ganz Ägypten, Palestina und Syrien. Besonders Ihre Toleranz Andersgläubigen gegenüber, den Juden und Christen erleichterte Ihre Feldzüge, da die dort ansäßigen Völker oft unter der Verfolgung der Byztantiner litten.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:21
In den folgenden 60 Jahren breitete sich dann der Islam im Norden Afrikas im Westen über ganz Persien aus, was neben Byzanz die zweite damalige Supermacht war.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:22
Im frühen achten Jahrhundert fielen Sarazenen aus Tanger in die iberische Halbinsel ein und eroberten das Königreich der Visigoten, das nach dem Fall von Rom dort errichtet wurde. In Asien eroberten sie nach und nach Kleinasien, scheiterten aber an den Befestigungsanlagen von Konstantinopel.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:23
Vortrupp von Karl Martell bei Poitier gestoppt, zu einer Schlacht soll es nach islamischen Quellen nie gekommen sein, wenn auch christliche dies für den Wendepunkt in ihrer Geschichte halten.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:25
Von Nord- und Ostafrika breitete sich der Islam bis nach Zentralafrika aus. Bis auf das heutige Spanien sind das die heutigen Kernländer der Muslime, in denen über 90% der Bevölkerung dem Islam angehören.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:25
Ich finde, das mußte mal gesagt werden.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:26
5555
Das kleidet mich gut.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:37
Die Awaren
Die Awaren sind ein Volk in Dagestan und Aserbaidshan, das die kaukasische Sprache Awarisch spricht. Die Awaren sind ein anthropologisch stark gemischtes Volk, in dem sowohl mongolide als auch europide Typen vertreten sind. Sie lebten ursprünglich als Nomaden, wurden später jedoch sesshafte Viehzüchter und Ackerbauern.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:38
Die von den Türken bedrängten Awaren wanderten ab 552 n. Chr. nach Westen aus. 558 wurden sie Föderaten von Byzanz. An der Seite der Langobarden kämpften die Awaren 566 gegen die ungarischen Gepiden und besiedelten anschließen das Karpatenbecken. Nachdem die Langobarden 558 nach Italien ausgewandert waren, übernahmen die Awaren die Alleinherrschaft Pannoniens. Ende des 6. Jahrhunderts erstreckte sich das Territorium der Awaren von der Wolga bis hin zur Ostsee. Sie forderten enorme Tributzahlungen vom Byzantinischen Reich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:39
Während dieser Periode waren die Awaren unter ihrem Herrscher Baian Khan wahrscheinlich die stärkste Macht in Europa. Sie beeinflussten die Entwicklung weiter Teile des Kontinents, da sie einen Großteil der Westslawen in die Gebiete drängten, die sie seither besiedeln. Nach dem Tod Baians schwand die Macht der Westawaren durch Angriffe der Slawen und Bulgaren. 791 und 803 wurden sie von Karl dem Großen endgültig geschlagen. Ethnisch gingen die Awaren in den Slawen und den später zugewanderten Magyaren auf.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:40
Über die Awarenstämme, die im Osten Europas geblieben waren, ist wenig bekannt. Es gibt Hinweise darauf, dass sie die Vorfahren der heutigen Kaukasus-Awaren sind, einem der 27 lesgischen Stämme in Dagestan. Der große lesgische Krieger und Patriot Imam Schamil, der die Völker der Kaukasusregion im 19. Jahrhundert in ihrem Freiheitskampf gegen Russland anführte, gehörte zu diesen Volksstämmen. Sein spiritueller Lehrer der große Imam der Naqshibandiya Tarikat Sheik Jamaludin al Ghumuqi.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:42
Die Skythen
Die Skythen sind ein ostiranisches Nomadenvolk, das im 8. Jahrhundert v. Chr. von den mittelasiatischen Steppen in das Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres zwischen den Karpaten und dem Don eingewandert und im 6. Jahrhundert v. Chr. ins heutige Rumänien vorgestoßen ist. Man nimmt an, dass diese Stämme aus der Region um den Altai an der Grenze zu China in diese Gebiete zogen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:43
Ihre Sprache war eine Form des Iranischen. Die Skythen hielten Pferde, Kühe und Schafe, lebten in Planwagen und waren für ihre Reitkunst sowie als Bogenschützen berühmt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:43
Sie hatten früh eine reiche Kultur, die noch heute in prunkvollen Gräbern für skythische Könige und Adlige sowie in Handwerksgegenständen aus Bronze und Gold, die mit außergewöhnlicher technischer und künstlerischer Perfektion gefertigt waren, zu sehen ist.Anfang des 7. Jahrhunderts v. Chr. zogen die Skythen südlich des Kaspischen Meeres weiter und drangen in das Königreich Medien ein. Von dort wurden sie jedoch 625 v. Chr. von König Kyaxares vertrieben.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:44
Kurz nach der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. wurden die Skythen aus diesem Gebiet von den Sarmaten verdrängt. Im 2. Jahrhundert v. Chr. drangen skythische Stämme in das Parthische Reich südöstlich des Kaspischen Meeres ein. Um 130 v. Chr. zogen sie weiter nach Osten in das Königreich Baktrien im Gebiet des heutigen Afghanistan. Im 1. Jahrhundert v. Chr. drangen sie nach West- und Nordindien ein, wo sich noch Spuren aus den folgenden fünf Jahrhunderten erhalten haben.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:45
Trinkrituale der Skythen
Das Trinken hatte bei den Skythen einen durchaus rituellen Hintergrund und bei gewissen sozialen Anlässen einen bedeutenden Stellenwert. So heißt es bei Herodot:
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:48
"Alle Jahre einmal lässt jeder Häuptling in seinem Gau einen Mischkrug mit Wein bereiten, aus dem alle Skythen trinken, die schon einen Feind erschlagen haben. Die aber noch keinen Feind erschlagen haben, dürfen nicht mit davon trinken, sondern müssen ungeehrt dabeisitzen, und das ist für sie die größte Schande. Hat aber einer schon sehr viele Feinde erschlagen, so bekommt er sogar zwei Becher und trinkt aus beiden zugleich."
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:51
Hunnenzug
(Börries Freiherr von Münchhausen):
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:52
Finsterer Himmel, pfeifender Wind,
wildöde Heide, der Regen rinnt,
von fern ein Schein, wie ein brennendes Dorf,
mattdüstrer Glanz auf den Lachen im Torf.
Da plötzlich ein stampfendes, dumpfes Geroll,
wie drohenden Wetters steigender Groll,
und lauter und lauter erdröhnt die Erde
vom stürmischen Nahn einer wilden Herde,
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:53
Ein Hunnenschwarm mit laut jauchzendem Ruf!
Dumpf donnert und poltert der Rosse Huf,
es erbebt die Heide, der Schlamm spritzt auf
an den dolchbangenen Sattelknauf.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:54
Ein köcherumrauschter, gewaltiger Schwarm,
hell klirren die Spangen an Sattel und Arm.
Das Haupt geneigt auf die struppige Mähne,
die braune Faust an gespannter Sehne. -
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:55
Durch den rauschenden Regen wild geht ihr Schrei,
immer mehr, immer neue jagen herbei
von der heimatlosen unzählbaren Schar,
der der Sattel Wiege und Sterbebett war.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:55
Da endlich die letzten vom Völkerheer, -
zerstampft und zertreten die Heide umher,
ein letztes Wiehern im Winde, - als Spur
auf dem schwarzen Schlamme ein Riemen nur. -
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:56
Finsterer Himmel, pfeifender Wind,
wildöde Heide, der Regen rinnt,
von fern ein Schein, wie ein brennendes Dorf,
und düsterer Glanz auf den Lachen im Torf.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:58
Die Hunnen
Ein asiatisches Nomadenvolk, das während des 4. und 5. Jahrhunderts von den Kaspischen Steppen aus nach Westen vordrang. Die Feldzüge der Hunnen brachten sowohl das Oströmische als auch das Weströmische Reich an den Rand der Zerstörung und kulminierten in einer Serie von Kriegen unter Attila, dem berühmtesten aller Hunnenkönige.
Der Sechstausender
15.12.2002, 03:59
Auf dem Höhepunkt ihrer Macht absorbierten die Hunnen verschiedene andere Völker und übernahmen deren Eigenheiten, so dass sie in Europa zunehmend ihren spezifischen asiatischen Charakter verloren. Doch schon in ihrer voreuropäischen Ära war die Identität der Hunnen nicht eindeutig festzulegen, weder aufgrund ihrer physischen Erscheinung, noch nach ihrer ethnischen oder sprachlichen Besonderheiten. Übereinstimmend werden sie jedoch als angriffslustige, kraftvolle Nomaden auf relativ niedrigem kulturellen Niveau geschildert. Ihre Technik der Kriegsführung, insbesondere ihre Reiterei, war hoch entwickelt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:00
Während der frühen Han-Dynastie (202 v. Chr. bis 9 n. Chr.) ist im Westen Chinas ein vermutlich mit den Hunnen verwandter Stamm, die Xiongnu, bezeugt. Seine Macht schwand im 1. Jahrhundert v. Chr., und der Stamm zerfiel in zwei Gruppen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:01
Die eine der beiden Gruppen wanderte nach Süden, die andere Gruppe orientierte sich in Richtung Westen und Nordwesten. Diese Gruppe sammelte sich zunächst am Aralsee, und in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. stießen sie unter ihrem Anführer Balamir (Balamber) in das Territorium der Alanen an der Wolga vor und besiegten diese.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:01
375 eroberten die Hunnen das Gebiet der Ostgoten westlich der Wolga, besiegten die Westgoten und unterwarfen verschiedene andere germanische Stämme in Südosteuropa. Dieser Vorstoß der Hunnen hatte unter den germanischen Stämmen eine Fluchtbewegung ausgelöst, die in dieser Region den Beginn der Völkerwanderung markierte.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:03
Rugas Nachfolger war sein Neffe Bleda, unter dem das Hunnenreich seine größte Ausdehnung hatte. Nachdem Attila seinen Bruder Bleda ermordet hatte, übernahm er die Alleinherrschaft. Er unternahm Vorstöße nach Byzanz, das ihn als gleichberechtigt anerkennen musste, nach Italien und nach Gallien. Dort wurde er 451 auf den Katalaunischen Feldern besiegt und zog sich in das Zentrum seines Reiches, die Theißebene, zurück.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:04
Nach Attilas Tod im Jahr 453 zerfiel das Reich rasch aufgrund von Streitereien um die Nachfolge und vor allem durch eine vernichtende Niederlage gegen die Gepiden. Die Hunnen verschwanden aus Europa und gingen ab dem 6. Jahrhundert in verschiedenen anderen Völkerschaften auf (z. B. den Awaren und den Chasaren).
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:05
Frankreich entstand aus den Wirren der durch die Hunnen ausgelösten Völkerwanderung. Nachdem diese durch die vereinten Kraefte der Roemer, Westgoten, Burgunder und Franken auf den Katalaunischen Feldern 451 zum Rueckzug gezwungen werden konnten, brachen fuer Europa turbulente Zeiten an. Die aus ihren Stammsitzen verdraengten Germanen fanden Geschmack am Wandern und Pluendern und fielen, wie vor ihnen die Hunnen, in ganz Europa ein. Bald darauf gruendeten sie die ersten Reiche, so die Westgoten in Toulouse (418, unter Koenig Wallia), welches bis auf das Frankenreich das bestaendigste Germanenreich war und erst 711 durch die Araber unterworfen wurde).
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:06
Haben Sie's gewußt?
Die Pocken wurden von den Hunnen nach Europa
eingeschleppt. Nach ihrer Ausbreitung im 6ten Jahr-
hundert nach Christus hat dieses Virus hier minde-
stens vier Millionen Todesopfer gefordert. Auch die
Auslöschung der Azteken und die starke Dezimierung der
anderen Indianer Nordamerikas führt man im
Anschluss an kriegerische Ereignisse letztlich auf
Pockenepidemien zurück.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:10
Attila
Zweitpseudonym: "Gottesgeißel"
(um 406 bis 453), König der Hunnen (um 433 bis 453)
Drittpseudonym: "Etzel"
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:10
Über Attilas frühes Leben ist wenig bekannt, außer dass er der herrschenden Familie der Hunnen angehörte, einem asiatischen Nomadenvolk, das von den kaspischen Steppen kam und wiederholt in das Römische Reich einfiel. Bereits vor Attilas Geburt hatten die Hunnen auf ihren Raubzügen gegen das Oströmische Reich die Donau erreicht und 432 so große Macht erlangt, dass Attilas Onkel, der Hunnenkönig Roas (oder Rugilas) von Rom einen hohen jährlichen Tribut einfordern konnte.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:11
Attila folgte seinem Onkel auf den Thron, den er jedoch zunächst mit seinem Bruder Bleda teilen musste, bis er ihn 445 ermordete. 447 marschierte er durch Illyrien und verwüstete das gesamte Gebiet zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer; die Unterworfenen zwang er zum Dienst in seinem Heer. Er besiegte den byzantinischen Kaiser Theodosius II.; Konstantinopel selbst blieb nur verschont, weil die Armee der Hunnen, die sich vor allem aus Reitertruppen zusammensetzte, nicht die Voraussetzungen für eine Belagerung mitbrachte.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:12
Theodosius musste jedoch einen Teil seines Gebiets südlich der Donau abtreten und Tribut sowie jährliche Unterstützungszahlungen leisten.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:13
Mit seinem Heer, in dem auch sehr viele Ostrogoten oder Ostgoten kämpften, fiel Attila 451 im Bund mit Gaiserich, dem König der Wandalen, in Gallien ein. Er traf dort auf den römischen Feldherrn Flavius Aetius, der ihn in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (heute Châlons-sur-Marne in der Nähe von Troyes, Frankreich) besiegte.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:14
Es soll eine der schrecklichsten Schlachten des Altertums gewesen sein. Die Römer wurden unterstützt von den Wisigoten oder Westgoten unter ihrem König Theodoros I. (er regierte 419-451). Zeitgenössische Geschichtsschreiber geben die Verluste unter Attilas Truppen mit 200 000 bis 300 000 Mann an, eine Zahl, die heute als stark übertrieben gilt. Aetius ließ die Hunnen abziehen, verfolgte sie jedoch bis an den Rhein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:14
Teilweise von der Niederlage erholt, richtete Attila im folgenden Jahr seine Aufmerksamkeit auf Italien, wo er Aquilèia, Mailand, Padua und andere Städte verwüstete und gegen Rom vorrückte. Rom entging der Vernichtung nur dank der Vermittlung von Papst Leo I., der den Hunnenkönig durch sein erhabenes Auftreten tief beeindruckt haben soll. 453 rüstete Attila erneut zu einem Angriff auf Italien, starb jedoch, bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen konnte.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:15
So ein Pech!
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:16
Eine bemerkenswerte Folge von Attilas Einmarsch in Italien war, dass einige der bedrängten Völker, vor allem die Veneter im nordöstlichen Italien, auf den Inseln, in den Sumpfgebieten und den Lagunen der nördlichen Adria Zuflucht suchten und dort einen Staat gründeten, aus dem später die Republik Venedig hervorging.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:21
War nicht Attila mal mit Kriemhild verheiratet?
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:24
Etzel
mittelhochdeutsch; der Hunnenkönig Attila (gotisch „Väterchen“; * um 410, † [ermordet?] 453) in der deutschen Heldensage; nordisch Atli.
Im „Nibelungenlied“ herrscht Etzel milde und gütig als zweiter Gatte Kriemhilds zu Etzelburg. Der Atli der nordischen Sage („Atlilied“) ist grausam; er erschlägt die Brüder seiner Frau Gudrun (Kriemhild) und wird von ihr getötet.
Der Attila der Geschichtsschreibung, die „Geißel Gottes“, starb im Jahr 453 in Pannonien unter ungeklärten Umständen in der Nacht seiner Hochzeit mit Ildiko (Hildiko). Hat etwa Ildiko (die Kriemhild des „Nibelungenliedes“) ihn umgebracht?
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:24
Das kann und mag ich nicht glauben.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:26
Soweit ich mich erinnere, hat Hagen von Tronje Etzel umgebracht und Kriemhild - in tiefstem Schmerz - schwor Hagen bitterste Rache.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:27
Hagen von Tronje hat übrigens den schönsten Hut der ganzen Nibelungensage.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:30
Hagen von Tronje
(Tronje nach dem Ort Tronege, westlich von Worms); nordisch Högni.
Hagen von Tronje ist der gewaltigste Kämpfer der Burgunder und das Urbild des treuen Gefolgsmannes. In der älteren nordischen Überlieferung wird Högni, der Bruder Gunnars (Gunthers) und der Gudrun (Kriemhild), nicht zum Mörder Sigurds (Siegfrieds); Högni wird vom habgierigen Atli (Attila; Etzel) getötet.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:31
Wer soll denn da noch durchblicken? Ich hatte es immer umgekehrt in Erinnerung. Im Fernsehen WAR es aber auch umgekehrt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:34
Kriemhild
(von althochdeutsch grime = „Helm“ und von althochdeutsch hild, hiltja = „Kampf“; wahrscheinlich ein Walkürenname).
Kriemhild ist die Frau mit der gewaltigsten Wesensart in der mittelalterlichen Dichtung.
Wurzel der Gestalt Kriemhilds ist Ildiko (Hildiko; = Hildchen [Koseform von Kriemhild]), eine Germanin, die der Hunnenkönig Attila (Etzel) im Jahr 453 heiratete.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:36
Verzeihung, aber Kriemhild war doch nie und nimmer eine Walküre, das war doch Brunhild, ihre Erzfeindin.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:37
Brünhild
(von althochdeutsch brunna = „Brustharnisch“, „Panzer“ und von althochdeutsch hild, hiltja = „Kampf“); Brunhild, Brunhilde, Brünhilde, nordisch Brynhildr, Brynhild.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:38
Brünhild ist in der nordischen und in der deutschen Sage eine Frau mit zauberischen, riesenhaften Kräften, die nur durch übermenschliche Taten bezwungen werden kann.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:39
Zur ältesten Schicht des Stoffes scheint die Werbung um die Königin Islands, Brünhild, durch Siegfried im Auftrag Gunthers zu gehören. Dabei schließt Siegfried stellvertretend für Gunther die Ehe mit ihr (Beilager mit Schwert, das zwischen ihnen liegt). Die Teilnahme Gunthers an der Werbungsfahrt, die Freierprobe (Flammenritt und Kampfspiele) und der Werbungsbetrug (Gestaltentausch und Tarnkappe) sind wahrscheinlich erst jüngere Entwicklungen, die in Deutschland („Nibelungenlied“) und im Norden (eddische Sigurddichtung, „Völsungasaga“ und „Thidrekssaga“) unterschiedlich gestaltet wurden. Nach diesen Überlieferungen kann Gunther die von Brünhild aufgegebenen Kraftproben nicht lösen. Siegfried muß nicht nur dort für Gunther einspringen; er muß Brünhild auch in der Brautnacht bezwingen. Im „Nibelungenlied“ nimmt Siegfried ihr im Schutz der Tarnkappe Ring und Gürtel und bricht dadurch Brünhilds übermenschliche Kraft.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:42
Brünhild nimmt sich das Leben, nachdem Hagen in ihrem Auftrag Siegfried ermordet hat.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:43
Um Himmels Willen, wie waren die Menschen früher bös und skrupellos.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:44
Nur Mord und Totschlag.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:46
Das Nibelungenlied
„Uns ist in alten mæren / wunders vil geseit
von helden lobebæren / von grôzer arebeit,
von fröuden, hôchgezîten, / von weinen und von klagen,
von küener recken strîten / muget ir nu wunder hœren sagen.“
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:48
So beginnt das Nibelungenlied, der bedeutendste mittelhochdeutsche Heldengesang. Er entstand aus verschiedenen, in den germanischen Stämmen, besonders burgundischen und fränkischen, gesondert entwickelten Sagenkreisen, die mündlich überliefert wurden. Das Nibelungenlied ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, in der geschichtliche Ereignisse sagenhaft verherrlicht werden. Die überlieferte, verbindliche Fassung ist das Werk eines oberdeutschen (österreichischen) Geistlichen. Er bearbeitete die alte, während der Völkerwanderungszeit (viertes bis sechstes Jahrhundert) spielende Heldendichtung im Sinne der zeitgenössischen höfischen Dichtung. Entstanden ist das Nibelungenlied wahrscheinlich zwischen 1198 und 1204, vermutlich im Umkreis des Bischofs Wolfger in Passau an der Donau. Das Lied besteht aus 39 Abschnitten („Aventiuren“) und ist in etwa 2400 Nibelungenstrophen, vier paarweise reimenden Langzeilen, wobei die letzte Halbzeile überlängt ist, abgefaßt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:50
Der junge Siegfried besteht während seiner Jugend viele gewagte Unternehmungen. Er besiegt einen Lindwurm (Drachen), in dessen Blut er sich badet. Das Blut verleiht ihm eine Hornhaut, durch die er bis auf eine Stelle zwischen den Schulterblättern, auf die während des Bades ein Blatt fällt, unverwundbar ist. Der edle Recke, der auch den Nibelungenhort erworben hat, wirbt um Kriemhild, Tochter Utes und Schwester der Burgunderkönige Gunther, Gernot und Giselher. Er erhält sie erst, nachdem er die jungfräuliche Brünhild, die Königin Islands, mit Hilfe der Tarnkappe, die er vom Nibelungenkönig Alberich gewann, an Stelle Gunthers in Kampfspielen besiegt und für Gunthtr zur Frau erworben hat.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:51
Siegfried plaudert aber das Geheimnis an Kriemhild aus. Als Brünhild im Streit mit Kriemhild von ihr erfährt, daß nicht Gunther, sondern Siegfried sie im Kampf und im Schlafgemach bezwungen habe, veranlaßt sie Hagen von Tronje, Siegfried auf einer Jagd hinterhältig zu ermorden. Kriemhild ist untröstlich; Hagen nimmt ihr auch noch den Nibelungenhort, um ihn für König Gunther im Rhein zu versenken, damit der Witwe die Mittel für eine Rache genommen werden.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:53
Als später der Hunnenkönig Etzel um die rachebesessene Kriemhild wirbt, willigt sie in die Heirat ein. Sie lädt ihre Brüder zu einem Fest nach Ungarn ein. Ihr einziger Gedanke dabei ist die Rache an Hagen und an den Burgundern. Kriemhild fordert die Auslieferung Hagens, die ihr die Burgunder verweigern. Von Kriemhild angestachelt, kommt es zu einem hinterhältigen Überfall der Hunnen, der in einem Blutbad endet und bei dem auf beiden Seiten alle bis auf Gunther und Hagen fallen, die durch Dietrich von Bern gefangengenommen werden.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:56
Kriemhild, die sich nur für den Verbleib des Nibelungenhorts interessiert, wird seine Herausgabe verweigert; deshalb läßt sie erst Gunther enthaupten, dann schlägt sie selbst Hagen den Kopf ab. Voll Zorn tötet sie der alte Hildebrand, Dietrich von Berns Waffenmeister.
Der Sechstausender
15.12.2002, 04:57
Hoffentlich lesen hier keine Kinder mit, das ist ja alles ganz grauenvoll.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:10
Es wäre jetzt natürlich abgedroschen, nebenbei zu bemerken, daß Jungsiegfried selbstverständlich kein Held war, das weiß ja jeder selbst. Aber alle anderen Nibelungendarsteller haben sich auch nicht grade mit Ruhm bekleckert, das weiß auch jeder selbst.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:11
Joachim Hans von Zieten,
Husarengeneral:
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:12
Dem Feind die Stirne bieten,
Er tat's wohl hundert Mal;
Sie haben's all' erfahren,
Wie er die Pelze wusch,
Mit seinen Leibhusaren
Der Zieten aus dem Busch.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:13
Hei, wie den Feind sie bläuten
Bei Hennersdorf und Prag,
Bei Liegnitz und bei Leuthen,
Und weiter Schlag auf Schlag;
Bei Torgau, Tag der Ehre,
Ritt selbst der Fritz nach Haus,
Doch Zieten sprach: »Ich kehre
Erst noch mein Schlachtfeld aus.«
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:14
Sie kamen nie alleine,
Der Zieten und der Fritz,
Der Donner war der eine,
Der andre war der Blitz.
Es wies sich keiner träge,
Drum schlug's auch immer ein,
Ob warm', ob kalte Schläge,
Sie pflegten gut zu sein. -
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:14
Der Friede war geschlossen,
Doch Krieges Lust und Qual,
Die alten Schlachtgenossen
Durchlebten's noch einmal.
Wie Marschall Daun gezaudert,
Und Fritz und Zieten nie,
Es ward jetzt durchgeplaudert
Bei Tisch, in Sanssouci.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:15
Einst mocht' es ihm nicht schmecken,
Und sieh, der Zieten schlief,
Ein Höfling wollt' ihn wecken,
Der König aber rief:
»Laßt schlafen mir den Alten,
Er hat in mancher Nacht
Für uns sich wach gehalten,
Der hat genug gewacht.« -
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:16
Und als die Zeit erfüllet
Des alten Helden war,
Lag einst, schlicht eingehüllet,
Hans Zieten, der Husar;
Wie selber er genommen
Die Feinde stets im Husch,
So war der Tod gekommen
Wie Zieten aus dem Busch.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:17
Mir wird ganz wehmütig.
Der Sechstausender
15.12.2002, 05:18
Der Gipfel ist schon so nah.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:20
good morning
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:21
Die Zeit läuft mir weg! Die Zeit ist abgelaufen! Die Zeit ist knapp!Das kennen wir aus unseren alltäglichen Erfahrungen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:21
Zeit ist ein knappes und wertvolles Gut. Manchmal meinen wir, ohne Terminkalender gar nicht leben zu können.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:21
Und oft spüren wir die Sehnsucht, doch endlich mehr Zeit zu haben. Für uns und unsere Familien. Für Dinge die wir lange vernachlässigt haben.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:22
Johannes der Täufer, an den am Dritten Advent gedacht wird, spricht in der Bibel von der erfüllten Zeit.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:22
Für ihn stand das Gottesreich direkt vor der Tür. Die Menschen sollten sich darauf vorbereiten und Buße tun. Die Rede von der erfüllten Zeit können wir für uns heute so übersetzen:
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:22
In keinem Augenblick der Zeit ist Gott uns fern. Wir sind aufgefordert unsere Zeit so zu gestalten, dass sie keine leere Hülle bleibt. Erfüllte Zeit ist alles das, was uns wirklich gut tut:
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:22
Ein Spaziergang in der klaren und kalten Winterluft.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:23
Das Licht einer Kerze und die Stille, die wir spüren.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:23
Jede/r wird die erfüllte Zeit für sich ein bisschen anders empfinden und gestalten.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:23
Was uns als Menschen gemeinsam ist, ist, dass wir dann, wenn uns ganz persönlich etwas gut tut, wir auch etwas von Gott spüren.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:23
Erfüllte Zeit ist auch die Zeit,in der wir mit am nahen Gottesreich bauen: Seine Zeit ist keine der Ungerechtigkeit und des Elends. Sondern eine, in der Menschen bewußt etwas für andere tun. Wer seine Zeit so verschenkt, für den wird sie sich füllen und zu Gottes Zeit werden.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:24
Und nun nehmen wir uns alle an den Händen und singen gemeinsam ein Lied.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:24
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:24
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:25
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:28
Jetzt noch eine altböhmische Weise.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:28
Kommet, ihr Hirten,
Ihr Männer und Fraun!
Kommet, das liebliche
Kindlein zu schaun!
Christus, der Herr,
Ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland
Euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:28
Lasset uns sehen
In Bethlehems Stall,
Was uns verheißen
Der himmlische Schall!
Was wir dort finden,
Lasset uns künden,
Lasset uns preisen
In frommen Weisen.
Allelujah!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:29
Wahrlich, die Engel
Verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk
Gar große Freud:
Nun soll es werden
Frieden auf Erden,
Den Menschen allen
Ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:30
Ich habe mich jetzt an meine Orgel gesetzt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:31
Eine tragbare, aufblasbare Kirchenorgel.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:31
O Heiland, reiß die Himmel auf!
Herab, herab vom Himmel lauf!
Reiß ab vom Himmel Tür und Tor;
Reiß ab, wo Schloß und Riegel vor.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:31
O Gott, ein'n Tau vom Himmel gieß,
Im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
Den König über Jakobs Haus!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:31
O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd,
Daß Berg und Tal grün alles werd.
O Erd, herfür dies Blümlein bring,
O Heiland, aus der Erden spring!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:31
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
Darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, o komm vom höchsten Saal,
Komm, tröst uns hie im Jammertal!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:32
O klare Sonn, du schöner Stern,
Dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn, geh auf, ohn' deinen Schein
In Finsternis wir alle sein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:32
Hie leiden wir die größte Not,
Vor Augen steht der ewig Tod.
Ach komm, führ uns mit starker Hand
Vom Elend zu dem Vaterland.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:32
Es schneit!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:33
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Da kommst du geschneit;
Du kommst aus den Wolken,
Dein Weg ist so weit.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:33
Komm, setz dich ans Fenster,
Du lieblicher Stern;
Malst Blumen und Blätter,
Wir haben dich gern.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:33
Schneeflöckchen, du deckst
Uns die Blümelein zu,
Dann schlafen sie sicher
In himmlischer Ruh'.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:34
Wisst Ihr eigentlich, von dem der Text des Liedes "Vom Himmel hoch" geschrieben wurde?
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:34
Das war Martin Luther, der Erfinder der gleichnamigen Gemeindehäuser.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:35
Vom Himmel hoch, da komm' ich her.
Ich bring' euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring' ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:35
Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n
Von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eur' Freud' und Wonne sein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:35
Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führ'n aus aller Not,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:35
Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:35
So merket nun das Zeichen recht,
Die Krippe, Windelein so schlecht,
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:36
Das laßt uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:36
Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!
Was liegt dort in dem Krippelein?
Wer ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:37
Bis willekomm, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:37
Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding',
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras,
Davon ein Rind und Esel asz!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:37
Man beachte bitte die Schreibweise des Wortes asz!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:37
Und wär' die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So wär' sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:37
Der Sammet und die Seide dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du König groß und reich
Herprangst, als wär's dein Himmelreich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:38
Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr' und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:38
Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein,
Das ich nimmer vergeße dein!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:38
Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:38
Lob, Ehr' sei Gott im Höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn!
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:40
Diese Weihnachtslieder sind zum Teil ja schon ganz schön alt. Das folgende beispielsweise stammt aus dem Jahr 1637. Da gab es noch keine Spice Girls, da gab es noch keine Britney, da gab es noch nicht mal einen Elvis.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
Zu Bethlehem geboren
Ist uns ein Kindelein,
Dies hab ich auserkoren,
Sein eigen will ich sein.
Eija, eija,
Sein eigen will ich sein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
In seine Lieb versenken
Will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken
Und alles, was ich hab!
Eija, eija,
Und alles, was ich hab!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
O Kindelein von Herzen,
Dich will ich lieben sehr,
In Freuden und in Schmerzen,
Je länger mehr und mehr.
Eija, eija, Eija, eija,
Je länger mehr und mehr.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
Dazu dein Gnad mir gebe,
Bitt' ich aus Herzensgrund,
Daß ich allein dir lebe,
Jetzt und zu aller Stund'!
Eija, eija,
Jetzt und zu aller Stund'!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
Dich, waren Gott, ich finde
In meinem Fleisch und Blut,
Darum ich denn mich binde
An dich, mein höchstes Gut.
Eija, eija,
An dich, mein höchstes Gut.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:41
Laß mich von dir nicht scheiden,
Knüpf zu, knüpf zu das Band
Der Liebe zwischen beiden,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eija, eija,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:42
Nicht fehlen darf natürlich die Hymne aller Weihnachtsabende! Aber heute nicht auf deutsch, sondern auf lateinisch. Für unsere besser Gebildeten!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:43
Sancta nox, placida nox!
Nusquam est ulla vox;
Par sanctissimum vigilat,
Crispo crine quieti se dat
Puer dulcissimus.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:43
Sancta nox, placida nox!
Certior fit pastor mox
Angelorum alleluia;
Sonat voce clarissima
Iesus salvator adest.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:43
Sancta nox, placida nox!
Nate Dei, suavis vox
Manat ex ore sanctissimo,
Cum is nobis auxilio,
Christe, natalibus.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:44
Und für unsere Leser im Nachbarland Frankreich singen wir das jetzt noch einmal:
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:44
Sainte nuit! A minuit!
Le hameau dort sans bruit.
Dans l'étable repose un enfant
Que sa mère contemple en priant.
Elle a vu le Sauveur.
Dans l'enfant de son couer.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:44
A minuit! Dans la nuit!
Un espoir vous conduit
Pauvres pâtres crantifs et pieux
Qui dormaient sous la voute des cieux
Lorsque l'hymne divin
A retenti soudain.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:44
Sainte nuit! Douce nuit!
O spendeur qui reluit!
De tendresse ta bouche sourtit,
O Jésus! Ta naissance nous dit
Le fils nous est donné
Un sauveur nous est né.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:46
Weniger bekannt ist das Lied "St. Niklas war ein Seemann"
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:46
Ich hab' ein Schiff gesehen
In einer Winternacht.
Aus Silber war das Segel,
Aus Gold der Mast gemacht.
Vielhundert Kerzen brannten,
Ich sah den Steuermann.
Da wußt' ich, daß ich Weihnacht
Zu Hause feiern kann.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:46
St. Niklas war ein Seemann.
Er liebte Wind und Meer.
Und alle Jahr zur Winterzeit
Fährt er millionen Meilen weit
Vom Land der Sterne her.
St. Niklas war ein Seemann
Wie kaum ein andrer war.
St. Niklas, schütze unser Boot
Vor Sturm und Klippen und Feuersnot
Und jeglicher Gefahr.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:46
Es wehte vierzehn Tage
Wir fürchteten uns sehr.
Ich stand allein auf Wache,
Da legte sich das Meer.
Ich hab' ein Schiff gesehen
Und sah den Steuermann,
Da wußt' ich, daß ich Weihnacht
Zu Hause feiern kann.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:47
Ist das nicht schön?
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:47
Ich werde langsam nervös.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:47
Langsam wünschte ich mir, ich hätte die Nr. 6000 neulich nicht weggeschickt.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:47
Jetzt hab ich den Salat!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:48
Der Wind pfeift mir um die Ohren, während sich unten im Forum längst alles wieder beruhigt hat.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:49
"Lebbe geht weiter" sagte schon seinerzeit Dragoslav Stepanovic. Die Älteren von uns werden ihn noch kennen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:49
Aber hier oben? Da ist man einsam und allein. Ein einsamer Spinner, weit weg von allem!
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:49
Ich weiß jetzt, wie sich der Captain fühlen musste. Damals.
Der Sechstausender
15.12.2002, 12:52
5700. Ich habe jetzt 57 Sechzigstel. Das kann man teilen durch drei. Das sind dann 19 Zwanzigstel. Ein Zwanzigstel sind 5 Prozent. 19 Zwanzigstel sind demnach 95 Prozent. Ob Ihr es glaubt oder nicht: Aber GENAU so sah für mich Mathematik aus. Damals, in der Schule.
Der Sechstausender
15.12.2002, 20:55
Das wird heute nichts mehr.
Der Sechstausender
15.12.2002, 20:56
Eigentlich wollte ich heute den Gipfel erklimmen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 20:56
Aber ich war den ganzen Tag über wieder so in Gedanken vertieft, dass ich das Klettern VERGESSEN habe, ja wirklich.
Der Sechstausender
15.12.2002, 20:57
Worüber hab ich mir eigentlich Gedanken gemacht? Mist, ich glaube, das habe ich nun auch schon wieder vergessen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:08
Vielleicht werde ich erst an Silvester auf dem Gipfel sein.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:08
Mitten in der Nacht, wenn alle lustig sind und feiern.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:10
Dann werde ich alleine auf dem Gipfel sitzen und keine einzige Rakete sehen. Es wird eiskalt sein und ich werde hoffentlich noch meinen Flachmann bei mir haben. Gefüllt!
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:11
Mein Flachmann ist aus Edelstahl. Er hat eine Entenprägung.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:13
Mein Herrenspazierstock hat einen Hirschhorngriff.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:14
Selbstverständlich habe ich auch ein Jagdmesser dabei.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:15
Ein Jagdmesser mit echten Hirschhornschalen und einer feststellbaren Klinge aus bestem rostfreiem Stahl. Es ist dreiteilig, hat eine 7-cm-Klinge, eine Aufbruchklinge und einen Korkenzieher.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:16
Auch mein Zigarrenabschneider ist selbstverständlich aus Hirschhorn.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:18
Nur die Zigarren habe ich vergessen.
Der Sechstausender
15.12.2002, 21:18
Wie so vieles. Einfach vergessen.
ruft hoch
Mann, bist du wahnsinnig? In dem Tempo wirst du noch, bekommst du noch, also, kriegst du diese Bergkrankheit!
Die erkennt man daran, dass man vergesslich wird.
Und lange Ruhephasen, in denen man einfach nicht weiterkommt.
Ich hatte das auch schon.
Der Sechstausender
15.12.2002, 23:15
Karl der Käfer wurde nicht gefragt,
man hat ihn einfach fortgejagt.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:04
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:05
Immer mehr Menschen in diesem Forum sind traurig und deprimiert: Kommt alle zu mir. Hier soll es euch gut ergehen!
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:06
Du, Sechstausender, bist mein Hirt,
darum kenne ich keine Not.
Du bringst mich auf saftige Weiden,
lässt mich ruhen am frischen Wasser
und gibst mir neue Kraft.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:07
Auf sicheren Wegen leitest du mich,
dafür bürgst du mit deinem Namen.
Und geht es auch durchs dunkle Tal -
ich habe keine Angst!
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:07
Du, Sechstausender, bist bei mir;
du schützest mich und führest mich,
das macht mir Mut.
Vor den Augen meiner Feinde
deckst du mir deinen Tisch;
als Gast nimmst du mich bei dir auf
und füllst mir den Becher randvoll.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:08
Deine Güte und Liebe umgeben mich
an allen kommenden Tagen;
in deinem Haus darf ich nun bleiben
mein Leben lang.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:09
Was sichtbar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Darum schauen wir nicht auf das Sichtbare, das vergeht, sondern auf das Unsichtbare, das bleibt.
Der Sechstausender spricht: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:10
Wo Menschenwege enden,
fängt Gottes Weg erst an,
der alle Wege wenden
und Welten lenken kann.
Wo Menschenmacht entschwindet,
erst Gottes Macht beginnt,
der seine Kraft entbindet,
wo unsre Kraft zerrinnt.
Der Sechstausender
16.12.2002, 00:11
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.
Der Sechstausender
16.12.2002, 11:15
good morning
bettyford
16.12.2002, 11:20
ich bin ein wenig aufgeregt, weil ich glaube, dass der Sechstausender es HEUTE schaffen wird.
ich habe mir vorgenommen, vor rührung ein wenig zu weinen, wenn es soweit ist. Da ich um 14 Uhr ein meeting habe, hoffe ich aber auch, dass der moment erst heute abend kommt.
Sechstausender, ich glaube an dich! An dich und godzilla!
bettyford
16.12.2002, 11:20
ich habe allerdings auch ein wenig kopfschmerzen.
bettyford
16.12.2002, 11:20
das ist unangenehm.
bettyford
16.12.2002, 11:21
sehr sehr unangenehm.
bettyford
16.12.2002, 11:21
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 11:22
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 11:23
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 11:24
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 11:24
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 11:24
sie fand das sehr roh von mir.
bettyford
16.12.2002, 11:25
oh cookiefehler.
bettyford
16.12.2002, 11:25
nee, war nur spass.
bettyford
16.12.2002, 12:21
wo ist denn jetzt der sechstausender?
bettyford
16.12.2002, 12:22
wenn er nicht an seinem arbeitsplatz ist, soll er sich doch bitte abmelden.
bettyford
16.12.2002, 12:22
zumindest muss er ausstempeln.
bettyford
16.12.2002, 12:28
wenn er jetzt auf dem weg zur arbeit ausrutscht. welche versicherung zahlt denn dann bitte?
bettyford
16.12.2002, 12:29
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:32
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:32
da war ich dann ziemlich baff.
bettyford
16.12.2002, 12:34
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:34
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:35
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:36
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:36
umgezogen
bettyford
16.12.2002, 12:38
aber jetzt ist ja alles gut.
obwohl: ich lag einen monat im krankenhaus.
bettyford
16.12.2002, 12:39
in der zeit ist unsere wohnung abgebrannt.
bettyford
16.12.2002, 12:39
wellensittich robbie war tot. erstickt.
bettyford
16.12.2002, 12:40
meerschwein pinky sass mit gestraeubtem fell auf dem dach seines haeuschens im vom loeschwasser gefluteten käfig.
bettyford
16.12.2002, 12:40
pinky ist dann zwei jahre später an einer lungenentzuendung gestorben.
bettyford
16.12.2002, 12:41
mein letztes schwein tristan starb im winter vor drei jahren.
bettyford
16.12.2002, 12:41
er ist elf jahre alt geworden.
bettyford
16.12.2002, 12:42
das ist sehr alt. er stank dann auch sehr und hatte nur noch einen zahn und war blind.
bettyford
16.12.2002, 12:42
zwei monate vor seinem ableben habe ich drei junge üppige schweinedamen gehuetet und nahm ihn mit.
bettyford
16.12.2002, 12:43
er jagte die drei stundenlang im kreis durch den kaefig.
bettyford
16.12.2002, 12:43
danach nannte ich ihn nur noch "rolf eden"
bettyford
16.12.2002, 12:44
heisst der rolf?
bettyford
16.12.2002, 12:44
auf jeden fall kam ich eines morgens nach hause und rolf eden lag tot in der kaefigecke.
bettyford
16.12.2002, 12:45
ich nahm ihn aus dem kaefig. er war ganz platt, weil er schon seit stunden da so lag auf der seite.
bettyford
16.12.2002, 12:46
er war ganz kalt. das war sehr merkwuerdig und fremd.
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