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Der Sechstausender
15.11.2002, 16:20
Gentlemen, he said,
I don't need your organization, I've shined your shoes,
I've moved your mountains and marked your cards
But Eden is burning, either brace yourself for elimination
Or else your hearts must have the courage for the changing of the guards.

Peace will come
With tranquillity and splendor on the wheels of fire
But will bring us no reward when her false idols fall
And cruel death surrenders with its pale ghost retreating
Between the King and the Queen of Swords.

Der Sechstausender
15.11.2002, 16:30
Trips und Träume
Witthüser & Westrupp
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Eines der bekifftesten Alben der deutschen Musikgeschichte kam im Frühling 1971 auf den Markt: Bernd Witthüser und Walter Westrupp schufen das Konzeptalbum "Trips und Träume" mit abgespacter Schwebemusik auf akustischer Basis, versehen mit Texten, die das Kiffen proklamierten. Die Platte (Ohr OMM 556016) landete dann auch erwartungsgemäss rasch auf dem Index und erzielt heute unter Sammlern eine guten Preis. Die nahtlos ineinander übergehenden Tracks tragen Namen wie "Lass uns auf die Reise gehn", "Trippo Nova", "Nimm einen Joint" usw..
Im Herbst 1995 geschah das Unfassbare: Das Album wurde als CD neu aufgelegt (OHRCD 556016). Anfangs 1997 erschien dann sogar ein 3er-CD-Set mit "Trips und Träume", "Der Jesus-Pilz" (das Evangelium vom "Brösel") und "Bauer Plath" (schöne Märchen und Fabeln).

Porno Iglesias
15.11.2002, 16:39
Will auch nicht lang stören, weise aber auf die zeitliche Dimension dieses Laufes hin:
"Als Zarathustra dreissig Jahr alt war, verliess er seine Heimat und den See seiner Heimat und gieng ins Gebirge. Hier genoss er seines Geistes und seiner Einsamkeit und wurde dessen zehn Jahre nicht müde."

Der Sechstausender
15.11.2002, 16:48
Bei genauer Betrachtung der Lehre Zarathustras erkennt man, dass Zarathustra sich nicht anmasst, mit Gott, dem Schöpfer eines Weltalls, das nach unserem jetzigen Wissen ca. 36 Milliarden Lichtjahre umfasst und in jeder Hinsicht ausserhalb unserer Vorstellungskraft liegt, persönlich in Kontakt getreten zu sein. Da monotheistische Religionen aber vornehmlich auf dem Fundament beruhen, dass der Religionsstifter eine enge Verbindung mit dem Schöpfer der Welt eingeht, kann man die Lehre Zarathustras und ihre zugrundeliegende Philosophie nicht in die Reihe dieser Religionen einordnen. Zarathustra hat stets von seinen eigenen Gedanken und Überlegungen gesprochen und ist nur über diesen Weg auf den Weltschöpfer gestossen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 16:52
"Eine kleine Sehnsucht braucht jeder zum glücklich sein
Eine kleine Sehnsucht, ein Stückchen Sonnenschein
Eine Sehnsucht für den grauen Tag
Eine Sehnsucht ganz egal wonach
Eine kleine Sehnsucht, ein flüchtiges Traumgebild
Eine Sehnsucht, die sich bald schon erfüllt."

Der Sechstausender
15.11.2002, 16:54
Sonniger Tag,wonniger Tag. Klopfendes Herz und der Motor am Schlag. Lachendes Ziel, lachender Start und eine herrliche Fahrt. Rom, Madrid nahmen wir mit. So ging das Leben im Taumel zu dritt. Über das Meer, über das Land haben wir eins erkannt:


Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn wenn die ganze Welt zusammenfällt. Drum sei doch nicht betrübt, wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt. Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt.

Sonnige Welt, wonnige Welt. Hast für uns immer zusammengesellt. Liebe vergeht, Liebe verweht. Freundschaft alleine besteht. Ja, mann vergißt, wen man geküßt, weil auch die Treue längst unmodern ist. Ja man verließ manche Madam, wir aber halten zusamm`.

Ein Freund, ein guter Freund...

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:02
Als Sigi in der Wiege lag, da war es schon zu seh`n :
der ward so wunderschön, wie`n Standbild aus Athen.
Und so vergingen Jahr und Tag, der Sigi wuchs heran.
Voll Neid war jeder Mann, da sagte man:



Was kann der Sigismund dafür, das er so schön ist ?
Was kann der Sigismund dafür, das man ihn liebt.
Die Leute tun, als ob die Schönheit ein Vergeh`n ist,
man soll doch froh sein, daß es so etwas Schönes gibt.
Was kann der Sigismund dafür, das er so schön ist ?
Der Sigi ist nun mal ein süßer Kavalier.
Und daß er immer bei den Damen gern geseh`n ist,
was kann der Sigismund, der Sigismund dafür.



Frau Lehmann, die sehr spröde war, die war bei Sigi zahm,
weil er sich gut benahm, er ging, eh Lehmann kam.
Doch wenn Herr Lehmann, der Barbar, mitunter kam zu früh
und laut mit Sigi schrie, dann sagte sie:

Refrain: Was kann der Sigismund............

Als Sigi so mit achtzig Jahr, die schöne Welt verließ,
trug ihn ein Englein süß direkt ins Paradies.
Doch Petrus rief: Zur Hölle fahr, hier kommt kein Sünder rein.
Da riefen im Verein die Engelein:

Refrain: Was kann der Sigismund............

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:03
Ein Lied geht um die Welt, ein Lied, das Euch gefällt.
Die Melodie erreicht die Sterne, jeder von uns hört sie so gerne. Von Liebe singt das Lied, von Treue singt das Lied, und es wird nie verklingen, man wird es ewig singen, flieht auch die Zeit, das Lied bleibt in Ewigkeit.

Wer hat noch nie von Glück geträumt, wenn der Winter Abschied nahm, wer hat noch nie verliebt geweint, immer, wenn der Frühling kam? Denn in uns allen brennt die Sehnsucht nach dem Einen, von dem wir meinen, es wär das Glück. Es kommt der Tag, wo wir verstehn: Dasein, wie bist du schön!

Ein Lied geht um die Welt, ein Lied, das Euch gefällt. Die Melodie erreicht die Sterne, jeder von uns hört sie so gerne. Von Liebe singt das Lied, von Treue singt das Lied, und es wird nie verklingen, man wird es ewig singen, flieht auch die Zeit, das Lied bleibt in Ewigkeit.

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:05
Living easy, loving free
Season ticket on a one-way ride
Asking nothing, leave me be
Taking everything in my stride
Don't need reason, don't need rhyme
Ain't nothing I would rather do
Going down, party time
My friends are gonna be there too

I'm on the highway to hell

No stop signs, speed limit
Nobody's gonna slow me down
Like a wheel, gonna spin it
Nobody's gonna mess me round
Hey Satan, payed my dues
Playing in a rocking band
Hey Momma, look at me
I'm on my way to the promised land

I'm on the highway to hell
(Don't stop me)

And I'm going down, all the way down
I'm on the highway to hell

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:09
Xanadu, Xanadu, (now we are here) in Xanadu
Xanadu, Xanadu, (now we are here) in Xanadu

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:20
Heute abend wünsche ich mir Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln



Zutaten für 1 Person
300 g Kartoffeln, festkochend
50 g geräucherter Speck
1 Zwiebel
1 EL Semmelmehl
Salz
Pfeffer Zubereitung

Rezept:
Kartoffeln am Vortag in der Schale kochen, noch heiß abziehen und dann erkalten lassen. Speck fein würfeln, Zwiebeln enthäuten, längs halbieren und in dünne Streifen schneiden. Kartoffeln je nach Dicke halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Speckwürfel in eine Edelstahlbratpfanne (ca. 24 cm Durchmesser) geben und bei mittlerer Hitze ausbraten. Zwiebeln zugeben und etwas Farbe nehmen lassen, Semmelmehl unterrühren und zu Schluß die Kartoffelscheiben in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und von der Unterseite gut anbraten lassen. Hitze etwas reduzieren und dieKartoffeln unter öfterem Umwenden in ca. 10 bis 15 Minuten rundum braun und knusprig braten. Sofort servieren.



Als Beilage eignen sich unter anderem Spiegeleier, Saure Heringe, Sülze und Bratwurst.

Toll! Wo soll ich den heute abend Sülze herkriegen?

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:27
373 Meter

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:29
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, bei dem Frankreich gegen die deutschen Staaten unter Führung Preußens verlor, wurde Bismarck Reichskanzler im neu gegründetem Deutschen Kaiserreich. Außerdem übernahm der frühere Ministerpräsident von Preußen das Amt des Außenministers. Der preußische König Wilhelm I. ließ sich am 18. Januar 1871 zum Deutschen Kaiser proklamieren. Politisch verhielt sich der Kaiser sehr passiv. Auch wenn ihm die Politik Bismarcks nicht immer gefiel, ließ er ihn agieren und legitimierte sein politisches Handeln.

Der Sechstausender
15.11.2002, 17:35
Rezept des Monats November:

Marmorkuchen


Zutaten

Für den Teig:

300 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Zucker
3 Eier
150 g Speisestärke
340g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150 g Milch
50 g Kakao
50 g Zucker
2 bis 3 EL Milch
Zum Verzieren:

Puderzucker


Butter und Vanillezucker schaumig rühren
Abwechselnd Zucker, Eier und das Gemisch aus Speisestärke, Mehl und Backpulver darunterrühren und zwischendurch immer etwas Milch dazugeben. -wichtig
Zwei drittel des hellen Teigs in eine gefettete und ausgemehlte Marmorkuchenform füllen.
Den restlichen Teig mit Kakao, Zucker und 2 bis 3 EL Milch verrühren. Den dunklen auf den hellen Teig geben und mit dem Stiel eines Rührlöffels spiralförmig durch den Teig ziehen.

Den Kuchen bei 175 °C ca. 75 Minuten backen.
Nach dem Backen den Kuchen aus der Form stürzen und abkühlen lassen. Zum Schluß gut mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit wünscht
Ihr Sechstausender

Der Sechstausender
15.11.2002, 18:00
Zwei, drei, vier
maschieren wir
im vollen Lauf
den Berg hinauf
oben dann
Allemann
schaun mit List wo Feind ist

Alle Büx
sehen nix
aufeinmal
der General
schreit: "Hurra
Feind ist da"

rollrollrollrollrollrollschepperschepperrollroll

Der Sechstausender
15.11.2002, 18:02
1. Hohlkopf und Scheppertonne
Der bekannte General der Blechbüchsenarmee ist in den Ruhestand getreten. Er bastelt aus seiner alten Rüstung ein Reiterstandbild, das sich unter geheimnisvollen Umständen selbständig macht und drohend davontrabt. Don Blech, sein Sohn Donito, der Vogel Tura und Schmuser, der Stier, versuchen, den "Goldenen Junker" wieder einzufangen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 18:04
2. Die Didniks
Hoch im Norden auf einer ganz kleinen Insel, in einem Dorf mit einer zerfallenen Burg, leben die
Didniks. Es gibt nicht sehr viele Didniks, gerade so viele, dass die Buchstaben des Alphabets für ihre Vornamen ausreichen. Sie heißen also Adnik, Bednik, Cednik usw. Ihr einziger Mitbewohner auf der Insel ist Nassi, das See-Ungeheuer vom Loch Nass. Die Didniks sind friedlich und gemütlich, aber sie haben den Tick, so menschenähnlich wie möglich zu sein, und lernen so allerlei törichte Dinge. Auf dieser stillen Insel fällt nun der Junker Hohlkopf ein. Er war auf dem Meeresboden in einem Fischernetz gefangen gewesen, wurde aber befreit. Nun beginnt er, bei den Didniks zu herrschen. Die sind zwar anfangs davon begeistert, richtige Untertanen zu sein und gehorchen zu müssen, doch das soll sich bald ändern.

Der Sechstausender
15.11.2002, 18:05
3. Nassi
Don Blech und seine Freunde sind wieder frei, man hatte sie gefangengenommen und eingesperrt, da man sie für Verbündete des grausamen Junkers Hohlkopf hielt. Sie verfolgen auf einem Boot den Junker, der auf der Didnik-Insel hausen soll. Nassi, das Seeungeheuer, hilft ihnen, den Junker zu besiegen.

Porno Iglesias
15.11.2002, 18:05
Sie kommen jetzt gleich an Julia Mantel vorbei. Da gibts neue Gedichte, umsonst.

Der Sechstausender
15.11.2002, 18:07
4. Ein Fest
Sehr skeptisch empfangen die Didniks Don Blech, den General der Blechbüchsenarmee, und seine Freunde auf ihrer Insel. Aber auch Schmuser, der Stier, ist irritiert von den "fliepfenden" kleinen Geschöpfen, diese Fortbewegungsart reizt ihn. Doch bald misstrauen sich alle gegenseitig. Ahnt Don Blech, was geschehen ist? Junker Hohlkopf hat sich durch einen Verbindungsgang aus dem Brunnenschacht gerettet. Es kommt zum Kampf, und Don Blech kann Junker Hohlkopf, das Standbild, das er selbst geschaffen hat, zerstören. Er macht es wieder zu dem, was es war: Ein Haufen Blech.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:05
Flüssigwaschmittel reicht eben doch nicht an Pulver heran. Ich habe es ja schon immer gesagt.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:35
Es ist einmal ein Büblein gewesen, das wollte sich schon als ganz kleines Kind immer nicht waschen lassen, und als es größer wurde, so hat sich's vor dem Wasser über alle Maßen gegruselt und hat sich vor dem Naßwerden ärger gefürchtet als vor dem Feuer. Und da hat der unsaubere Geist, der Teufel, Macht genommen über das Büblein und hat zu ihm gesagt, er wolle es an einen Ort führen, wo es sich sein Lebtag nicht zu waschen brauche, und wenn es ihm sieben Jahre diene, dann solle es ein gutes Leben haben.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:36
Das war dem Büblein recht, und es ging mit dem Teufel, und der führte es fort, daß keine Seele mehr von ihm weder hörte noch sah, und es wurde ganz und gar vergessen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:38
Nach sieben Jahren aber erschien in des Bübleins Heimat ein Geselle, der sah aus wie des Teufels rußiger Bruder. Seine Haut war schwarz, sein Haar wirr und ungekämmt, sein Wesen war schweigsam. Aber wenn er Kinder sah, so warnte er sie vor Unreinlichkeit und ermahnte sie, daß sie sich ja recht fleißig sollten waschen lassen. Nachher geschah es wohl auch, daß er erzählte, wie er am Höllentore im Dienste des unsaubern Geistes habe Wache halten müssen, weil er selbst so unsauber gewesen, und wer alles durch das Tor gekommen aus dem Dorfe und der ganzen Umgegend. Wie aber die Leute von den Kindern vernahmen, was des Teufels gewesener Torwart erzählte, schalten sie ihn einen schwarzen Unhold und liefen haufenweise zu ihm und gaben ihm vieles Geld, daß er schweige und nicht sage, wessen Vater, Großvater, Mutter, Schwester, Muhme und ganze werte Verwandtschaft er in die Hölle habe einziehen sehen. Da nahm er das Geld, wenn ihn aber einer wieder zu schelten anhub, so sagte er: »Ich wasche meine Hände in Unschuld, ich kann nicht dafür, daß Eure Sippschaft in die Hölle spaziert ist, statt in den Himmel.« Und fing an und wusch sich fleißig, des Tages mehr als einmal, und verdiente vieles Geld mit Schweigen, während andere es mit Schwätzen verdienen müssen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:49
Es wäre nicht zu verwundern, wenn wir eine besondere psychische Instanz auffinden sollten, welche die Aufgabe erfüllt, über die Sicherung der narzißtischen Befriedigung aus dem Ichideal zu wachen, und in dieser Absicht das aktuelle Ich unausgesetzt beobachtet und am Ideal mißt. Wenn eine solche Instanz existiert, so kann Es uns unmöglich zustoßen, sie zu entdecken; wir können sie nur als solche agnoszieren und dürfen uns sagen, daß das, was wir unser Gewissen heißen, diese Charakteristik erfüllt. Die Anerkennung dieser Instanz ermöglicht uns das Verständnis des sogenannten Beachtungs- oder richtiger Beobachtungswahnes, welcher in der Symptomatologie der paranoiden Erkrankung oder in eine Übertragungsneurose eingesprengt vorkommen kann. Die Kranken klagen dann darüber, daß man alle ihre Gedanken kennt, ihre Handlungen beobachtet und beaufsichtigt; sie werden von dem Walten dieser Instanz durch Stimmen informiert, welcher Charakteristischerweise in der dritten Person zu ihnen spricht.

Der Sechstausender
15.11.2002, 21:59
Den meisten Menschen fehlt der nötige Ernst, um wirklich zu spielen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:05
Mein Knie juckt. Ich muss innehalten, um zu kratzen. Die Stille ist wundervoll.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:09
Hörst Du, wie die Stille tönt.
rings um uns her?
Wenn Du Dich erst daran gewöhnst,
erschreckt sie Dich nicht mehr.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:14
"Konrad", sprach die Frau Mama,
"ich geh aus und du bleibst da.
Sei hübsch ordentlich und fromm,
bis nach Haus ich wieder komm.
Und vor allem, Konrad, hör!
lutsche nicht am Daumen mehr!
denn der Schneider mit der Scher
kommt sonst ganz geschwind daher,
und die Daumen schneidet er
ab,als ob Papier es wär."

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:15
Fort geht die Mutter und
wupp! den Daumen in den Mund.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:19
Bauz! Da geht die Türe auf
und herein in schnellem Lauf,
kommt der Schneider in die Stube
zu dem Daumenlutscherbube.
Und die Daumen schneidet er
ab, als ob Papier es wär.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:20
Als die Mutter kommt nach Haus,
sieht der Konrad traurig aus.
Ohne Daumen steht er dort,
sie sind alle beide fort.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:24
Noch sieben Meter, und ich werde eine kurze Rast einlegen, in die Sterne schauen und die Einsamkeit genießen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:29
Es ist einmal im Leben so
Allen geht es ebenso
Was man möcht so gern
Liegt so fern

Wenn man alles haben könnt
Wenn man ohne Mühe fänd
Was man nie erreicht
Dann wärs leicht

Doch man sieht allmählich ein
Man muss hübsch bescheiden sein
Schweige und begnüge Dich
Lächle und füge Dich

Es ist einmal im Leben so
Allen geht es ebenso
Grad der allerschönste Traum
Bleibt nur Schaum

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:32
Verachtet mir die Worte nicht! Jene Fackeln, in deren Licht uns die Dinge der Welt erst erscheinen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:36
Waren es sechstausend oder zwölftausend Jungfrauen? Ich glaube zwölftausend. Aber irgendetwas war auch mit sechstausend.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:40
Ahh, diese Luft, langsam wird es frisch.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:43
Nun wird es langsam Zeit, nach einem angenehmen Rastplatz zu spähen, um für ein Stündchen die Beine zu strecken und die Augen zu schließen.

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:50
Hier gefällt es mir, ein moosbewachsener Hang. Ja, das tut gut. Nur für ein Stündchen, der Weg ist noch weit.

Als die Welt in tiefstem Grunde
Lag an Gottes ewiger Brust
Ordnet er die erste Stunde
Mit erhabener Schöpfungslust
Und er sprach das wort "Es werde"
Da erklang ein schmerzlich "Ach"
Als das All mit Machtgebärde
In die Wirklichkeiten brach

Der Sechstausender
15.11.2002, 22:52
Zickezacke, Hühnerkacke
Eine Stunde Rast

anko
15.11.2002, 23:33
sechstausender - die minutengrenze ist weg - die luft wird dünner - posten im 5-sekundentakt ist ab sofort möglich - hier, nimm die stulle

lacoste
16.11.2002, 00:35
Mein Vater war ein Wandersmann
Und mir steckt's auch im Blut
D'rum wand're ich froh so lang ich kann
Und schwenke meinen Hut
Faleri falera faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
Und schwenke meinen Hut.
2. Das Wandern schafft stets frische Lust
Erhält das Herz gesund
Frei atmet draußen meine Brust
Froh singet stets mein Mund
Faleri falera faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
Froh singet stets mein Mund

Karlo Tobler
16.11.2002, 00:38
Ist das ´ne Anregung oder ein Pseudonymunfall?

Herr Cohn
16.11.2002, 02:20
Oh, Cookiefehler.

Ruebenkraut
16.11.2002, 11:36
Die Stunde Rast dauert nun schon mehr als 12 Stunden. Ich mache mir ernsthaft Sorgen. Ist der Sechstausender abgestürzt? Aus knapp 400 Metren? Hat er überlebt?

Andrea Maria
16.11.2002, 12:06
Können wir das verantworten? Bedenkt: Es gibt keinen Abstieg. Von so einem Postinggipfel kann man NIE wieder runter. Steht das dafür? Zu steigen, bis das eigene Ich abgemeldet ist?

Männer.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:08
Ich schlief ein, und wurd erst morgens wieder wach.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:10
Die Aufhebung der Minutensperre betrachte ich als freundliche Geste.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:11
Heute werde ich versuchen, hundert Meter zu schaffen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:12
Ich bin jetzt schon außer Atem.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:14
Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muß der Berg zum Propheten.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:15
Wer langsam geht kommt auch ans Ziel.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:16
Hänschenklein, ging allein
In die weite Welt hinein,
Stock und Hut stehn ihm gut
Er ist frohgemut.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:18
Wenn alle Brünnlein fließen,
Dann muss man trinken.
Kann ich mein Schatz nicht grüßen,
Tu ich ihm Winken.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:19
Darauf einen Schluck Almdudler.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:20
Hier klicken, wenn es Ihnen zu langsam geht oder sich nichts tut

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:21
Wenn die Füße kalt sind, muß man sich einen Strohhut auf den Kopf setzen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:25
Rechtes Bein und linkes Bein, die Männer Brust heraus,
so ziehn wir aus, so ziehn wir aus.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:28
Es, es, es und es, es ist ein harter Schluß,
daß, daß, daß und daß, daß ich aus Frankfurt muß.
Drum schlag ich Frankfurt aus dem Sinn
und wende mich woanders hin,
ich will mein Glück probieren - maschieren.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:32
Ich könnte mal das Echo testen, ich bin ja im Testforum.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:33
Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:34
Ich bin wohl noch nicht hoch genug.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:37
Ich habe nicht mal ein Transistorradio bei mir.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:43
Ein jedes Band, das noch so leise
die Geister aneinander reiht,
wirkt fort auf seine stille Weise
durch unberechenbare Zeit.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:45
Altruistischer Asket: er kasteit die anderen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:47
Bei dem Freunde halte still,
der dich nur, nicht das Deine will.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:49
Der gute Mensch steht vor der Tür,
reicht seine Hand zum Gruße mir.
Was will er denn, das frag' ich mich,
nur bei mir penn', mehr will er nicht.
Das kann er haben, denk' ich mir,
"doch will ich ein Geschenk von dir.
Gib mir dein Herz und deine Seele,
bist frei von Schmerz und dem Gequäle."
Er reicht sie mir, die großen Gaben,
auf das ich kann mich dran erlaben.
Und während er in Träume stürzt,
sein Leben mir das meine würzt.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:51
Erst der, der sich in seiner Unzulänglichkeit mit seinem Unwert erfahren hat, wird aufhören, an den Nächsten Ansprüche zu stellen, und er wird bereit sein, dem anderen sein Anderssein zu verzeihen.

Felix Schottländer

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:54
Bete nicht um eine Aufgabe, die deinen Kräften entspricht. Bete für die Kraft, die deiner Aufgabe entspricht. Und wenn du die tägliche Aufgabe bewältigt hast, geh schlafen in Frieden.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:55
Beschäftige dich nicht mit zu vielen Dingen! Wenn du dir zu viel vornimmst, bleibst du nicht ungeschoren. Du mühst dich ab, und erreichst doch nicht das Ziel, dann willst du aufgeben und kommst nicht mehr davon los.

Der Sechstausender
16.11.2002, 19:58
Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.
Ausdauer: eine bescheidene Tugend, die der Mittelmäßigkeit zu unrühmlichem Erfolg verhilft.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:00
Jedem redlichen Bemühn
sei Beharrlichkeit verliehn.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:03
Sei nicht ein Wind- und Wetterhahn
und fang nicht immer Neues an,
was du dir wohl hast vorgesetzt,
dabei beharre bis zuletzt.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:08
Am besten hält man sich fit durch ein Minimum an Bewegung.
Daheimbleiben ist die konsequente Abkürzung eines längeren Spaziergangs.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:12
Als ich in den Jugendtagen
noch ohne Grübelei,
da meint ich mit Behagen,
mein Denken wäre frei.
Mein Stolz, der wurde kleiner,
ich merkte mit Verdruß:
Es kann doch unsereiner
nur denken wie er muß.

Wilhelm Busch

schattenpaul
16.11.2002, 20:15
respekt ist meine aufgabe
und nicht ne falsche maske
die ich aufhabe

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:16
Der Mensch ist an seinen Füßen nicht interessiert, sie sind zu weit weg vom Kopf.

(Rob Somers, holländischer Fußtherapeut)

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:22
Der Maulwurf

Auf Gottes bunter Erdenkruste
bewegt sich Löwe, Hund und Kalb,
der Maulwurf aber, der bewußte,
bewegt sich weiter unterhalb.
Er kümmert sich nicht um Gerüchte,
bohrt sich sein Loch und denkt nicht viel,
auch sehnt er sich nicht nach dem Lichte.
Was über ihm ist, läßt ihn kühl.

Heinz Erhardt

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:24
Als Muschelschale
Kommt aus den Bergen heraus
Der Mond des Herbstes!

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:38
The sun shines bright in the old Kentucky home,
'Tis summer, the darkies are gay.
There's where I labored so hard for old massa,
Day after day in the field of yellow corn.
No place on earth do I love more sincerely.
All up and down the whole creation,
Sadly I roam,
Still longing for the old plantation,
And for the old folks at home.

Way down upon de Swanee Ribber, far, far away, Dere's wha my heart is turning ebber,...
Way down upon the Swanee River, far, far away, There's where my heart is turning ever,...

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:42
Was ich in den folgenden Tagen noch alles vorhabe:

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:42
Die hundert besten Filme

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:42
Die hundert besten Fußballer

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:42
Die hundert schönsten Schauspielerinnen

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:43
Die hundert besten Spieler von Bayern München

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:43
Die hundert besten Lieder

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:43
Die hundert besten LPs

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:44
Und bitte bitte keine Empfehlungen zwischendurch

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:44
Und bitte bitte keine Empfehlungen zwischendurch

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:44
Denn ich werde eh nichts lesen

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:46
Ich werde auf meinem Weg zum Gipfel das ein oder andere Mal den einen oder anderen aus dem Forum um Gesellschaft bitten. Das mag sein.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:46
Wenn ich zum Beispiel einen Fußballexperten brauche, werde ich mich an die Fußballexperten wenden

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:47
Ich bevorzuge allerdings jene Fußballexperten, deren Herz an einem bestimmten Verein hängt, der heute mit 1:0 gewonnen hat. Gegen Wolfsburg.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:48
Denn nur jene Fans, deren Verein hin und wieder etwas gewinnt, sind in meinen Augen als EXperten zu bezeichnen. Wer will schon Fan des VfL Bochum sein?

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:49
Neulich traf ich den einstigen Fußballgott Karl-Heinz Rummenigge. Die Geschichte würde direkt ins Paparaziforum passen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:49
An einer Autobahnraststätte sah ich einen gepflegten Mann. Er stieg aus einem schwarzen Audi A 8 aus. Kennzeichen: M-RM und irgendeine Zahl.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:50
Ich erkannte ihn als "Rotbäckchen" Rummenigge. "Können Sie mich ein Stück des Wegs mitnehmen, Fußballgott?", fragte ich und er antwortete, erstaunlich offen: "Ja!"

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:52
Ich setzte mich auf den Beifahrersitz und er fuhr los. Wir redeten zunächst ein wenig über die guten alten Zeiten, als die BILD von "Breitnigge" schwärmte und Kalle Jahr für Jahr mit entblssötem Oberkörper die Meisterschale in den weißblauen Himmel recken durfte.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:52
Dann kamen wir auf seinen kleinen Bruder Michael zu sprechen, der heute eine Fußballschule hat.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:53
Dann erzählte er, dass sie noch einen dritten Bruder hätten. Dieser spielte, wie die beiden anderen, zunächst in Lippstadt Fußball.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:53
Der dritte Bruder sei "mit Abstand", so Kalle, der talentierteste der drei gewesen. Aber er war nicht ehrgeizig. Deshalb kam er über Lippstadt nicht hinaus.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:54
Hernach fragte ich Kalle (ich durfte ihn jetzt Kalle nennen), was er denn vom "Franz" halte.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:54
Kalle blickte nach rechts, blieb stumm und zog die Augenbrauen ein ganz klein wenig nach oben. Aha, sagte ich. Ich verstehe.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:55
Schließlich kamen wir aufs Thema Börse zu sprechen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:55
Wie man wissen muss, ist Kalle mittlerweile Vorstandsvorsitzender der FC Bayern AG. Er ist ein wichtiger Mann. Ein Wirtschaftskapitän.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:56
Er drehte die Musik ein klein wenig leiser und sagte: "Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf: Kaufen Sie niemals Fußballaktien. Fußball und die B örse: Das verträgt sich nicht."

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:58
Ich stutzte.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:58
Ob denn die FC Bayern AG nicht vorhabe, irgendwann an die Börse zu gehen, fragte ich ihn. So wie Borussia Dortmund.

Der Sechstausender
16.11.2002, 20:59
"Wenn es nach mir geht, nicht", sagte Kalle. "Das ist nicht nötig." Und, wie gesagt, es vertrage sich nicht. Man sehe dies ja unter anderem an den Aktien von Borussia Dortmund. Diese gingen steil hinab, obwohl der Verein sportlich erfolgreich sei.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:00
Stattdessen habe man lieber zehn Prozent der Anteile an die Firma adidas verkauft. Ein seriöser und langjähriger Partner sei das.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:00
Ein Börsenunternehmen sei ausschließlich am Profit uinteressiert. Ein Sportverein sei aber vor allem am sportlichen Erfolg interessiert. Deshalb vertrage sich das nicht.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:01
Der FC Bayern sei einer der zwei Vereine in Europa, die keine roten Zahlen schrieben. Clubs wie Real Madrid, AC Milan, Inter, Juventus, Arsenal, Barcelona: Die seien praktisch alle bankrott. ALLE!

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:02
Nur Manchester United und der FC Bayern. Die schrieben schwarze Zahlen.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:02
Und das solle auch so bleiben. Zumindest, was letzteren Verein betreffe.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:03
Der Kalle fuhr dann einen Parkplatz an und sagte mir mit verschwörerischer Miene: "Wissen Sie", sagte er...

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:04
"Viele unserer mittlerweile 95000 Mitglieder würden gerne Aktien von uns kaufen. Viele wurden nur mitglied, weil sie sich dadurch Vorteile erhofften. In einer Woche hatten wir mal 2000 Mitgliedsanträge. Aber: Mitglieder haben nichts zu sagen. Nichts."

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:05
Das sei beim Daimler oder bei Siemens nicht anders. In jedem Konzern gebe es nur zwei oder drei Leute, die das Sagen hätten.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:06
"Aber", und jetzt flüsterte er regelrecht. "Aber wenn eines dieser Mitglieder auf einer Hauptversammlugn aufstünde und 75 Prozent der anderen Mitglieder hinter sich brächte. Dann könnten diese Leute entscheiden, dass wir doch an die Börse gehen."

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:07
Der Kalle grinste jetzt recht diabolisch und drehte die Musik ganz aus.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:08
Er beugte sich zu mir herüber und raunte: "Aber das wird keiner wagen."
Dann fragte er mich, was ich für Musik hören wolle. Er habe alles im Auto.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:08
Die Spieler (und bei diesem Wort bekam sein Gesicht einen zynischen Ausdruck), die Spieler würden ja nur Michelle und Eros Ramazotti hören. Oder Bon Jovi.

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:10
Er aber höre "die guten alten Sachen"

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:12
Und dann drückte er auf den Play-Knopf der CD-Anlage und das Lied, das nun aus den etwa 32 im Wagen verteilten Boxen dröhnte, dieses Lied bestätigte mich in meiner Vermutung: Der Kalle ist ein Guter, ein Aufrechter, ein wahrer Fußballgott. Denn, und damit ist diese Geschichte beendet, denn es gäbe nichts mehr, was ich ihr hinzufügen könnte, aus den Boxen erdröhnte kein geringeres Lied als:

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:12
Fortsetzung nächste Woche

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:12
Nein, Spaß

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:13
Aus den Boxen also erdröhnte:

Der Sechstausender
16.11.2002, 21:16
Killer Queen

von der Gruppe Queen!

Der Sechstausender
16.11.2002, 23:56
Jetzt mal langsam voran,
Jetzt mal langsam voran,
Damit der Frankfurter Landsturn
nachstürmen kann

Der Sechstausender
16.11.2002, 23:58
Ich hatte eine Farm in Afrika.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:01
Ich HATTE eine Farm in Afrika!

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:04
Löwen spielten auf meiner Terrasse und Giraffen und Hyänen suchten meine Nähe.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:06
Hier gibt es Raubvögel und Käuzchen...

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:09
Nächtens zu wandern hat den Nachteil, daß es stockduster ist.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:11
Aber auf der 500 Markierung soll es eine Hütte geben.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:13
Wenn ich es bis zu der Hütte heute nicht mehr schaffe bin ich verloren.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:14
Es sind nur noch einundzwanzig Meter.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:17
Die schaff ich auch noch!

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:19
Die Hütte hat eine imense Anziehungskraft!

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:24
Noch 9 Meter

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:27
Acht Meter wär ein Klacks, wenn man nicht zwischendurch in die Büsche müßte.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:37
Ich glaube dir, Gott, Abba
Ich glaube dir, Gott, Abba.
Du wirkst alles Leben. In Liebe schenkst du mir das Leben auf dieser Erde.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:39
Ich werde theatralisch, aber ich kann nichts dafür.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:44
Noch vier Meter, und ich kann endlich versuchen, das Zelt an die Felsenwand zu nageln.

Herr Weber
17.11.2002, 00:48
3

Herr Weber
17.11.2002, 00:50
Los. Wandersamann, worauf wartest du? Noch 3!!

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:52
Hatte ich euch nicht gebeten, mich nicht zu stören?

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:53
Hatte ich euch nicht gebeten, mich nicht zu hetzen?

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:56
Wie gesagt, ich will nichts anderes, als hier in Ruhe meiner Wege zu gehen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 00:56
Ok, hier habt ihr eine Zahl: 500.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:03
Eine Hütte, wie schön.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:04
Inzwischen, so scheint mir, bin ich so weit oben, dass mir keiner mehr folgt. Unten werden sie sich fragen: Wer mag das sein, der so viel sinnlose Zeit darauf verschwendet, einen Berg zu erklimmen?

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:05
Egal. Hier oben bin ich Mensch, hier darf ich's sein. Niemand soll mir folgen, niemand soll dies hier lesen. Ich lese es ja nicht einmal selbst.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:05
Und ich sage mir: Gäbe es jemanden, der all diese Gedanken läse: Er wär ein armer Wicht.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:06
Sie chatten und chatten und chatten: an ihren Computern. Und wissen nicht, dass man auch im richtigen Leben chatten kann.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:06
Egal.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:08
Betrachtet, wie in Abendsonne-Glut
Die grünumgebenen Hütten schimmern!
Sie rückt und weicht, der Tag ist überlebt,
Dort eilt sie hin und fördert neues Leben.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:09
O ! daß kein Flügel mich vom Boden hebt,
Ihr nach und immer nach zu streben!
Ich säh’ im ew’gen Abendstrahl
Die stille Welt zu meinen Füßen,

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:09
Entzündet alle Höhn, beruhigt jedes Tal,
Den Silberbach in goldene Ströme fließen.
Nicht hemmte dann den göttergleichen Lauf
Der wilde Berg mit allen seinen Schluchten;

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:09
Schon tut das Meer sich mit erwärmten Buchten
Vor den erstaunten Augen auf.
Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken;
Allein der neue Trieb erwacht,
Ich eile fort, ihr ew’ges Licht zu trinken,
Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht,
Den Himmel über mir und unter mir die Wellen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:11
Ein schöner Traum, indessen sie entweicht!
Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht
Kein körperlicher Flügel sich gesellen.
Doch ist es jedem eingeboren,
Daß sein Gefühl hinauf und vorwärts dringt,
Wenn über uns, im blauen Raum verloren,
Ihr schmetternd Lied die Lerche singt,
Wenn über schroffen Fichtenhöhen
Der Adler ausgebreitet schwebt
Und über Flächen, über Seen
Der Kranich nach der Heimat strebt.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:12
Und noch noch ein Gedicht speziell für meine Liebste:

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:12
Hand in Hand! und Lipp auf Lippe!
Liebes Mädchen, bleibe treu!
Lebe wohl! und manche Klippe
Fährt dein Liebster noch vorbei;
Aber wenn er einst den Hafen,
Nach dem Sturme, wieder grüßt,
Mögen ihn die Götter strafen,
Wenn er ohne dich genießt.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:14
Frisch gewagt ist schon gewonnen,
Halb ist schon mein Werk vollbracht!
Sterne leuchten mir wie Sonnen,
Nur dem Feigen ist es Nacht.
Wär ich müßig dir zur Seite,
Drückte noch der Kummer mich;
Doch in aller dieser Weite
Wirk ich rasch und nur für dich.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:14
Schon ist mir das Tal gefunden,
Wo wir einst zusammen gehn
Und den Strom in Abendstunden
Sanft hinunter gleiten sehn.
Diese Pappeln auf den Wiesen,
Diese Buchen in dem Hain!
Ach, und hinter allen diesen
Wird doch auch ein Hüttchen sein.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:17
Noch'n Gedicht

Friedrich Rückert
Die verzauberte Jungfrau

Die Jungfrau, die verzaubert dort
Sitzt in der Höhle Grunde,
Hat auf Erlösung fort und fort
Gewartet bis zur Stunde;
Wer sich an die Erlösung wagt,
Muß einen Kuß nur unverzagt
Aufdrücken ihrem Munde.
Allein beim Küssen ziert sie sich,
Und gar nicht hold jungfräulich,
Verwandelnd umgebiert sie sich
In viel Gestalten greulich,
Daß nur ein unerschrockner Mann
Es ansehn und sie küssen kann,
Wie sie sich stellt abscheulich.
Da war ein Schneider jung und keck,
Der kühnste Mann auf Erden,
Dem saß das Herz am rechten Fleck:
Magst du dich nur gebärden!
Und was du tust und was du sagst,
Und wie du dich verwandeln magst,
Du sollst erlöset werden.
Die Jungfrau ward von Angesicht
Zum schrecklichsten der Drachen;
Der tapfre Schneider zittert nicht,
Und küßt sie auf den Rachen;
Die Jungfrau wird ein grimmer Leu,
Schon will der Schneider auch nicht scheu
Zum Kuß sich fertig machen.
Die Jungfrau wird zum Krokodil,
Er will zum Kusse schreiten;
Und wie sie sich verwandeln will,
Er wird sie doch erstreiten.
Zuletzt wird sie ein Ziegenbock,
Da rennt er über Stock und Block:
Dich mag der Teufel reiten!

Benzini
17.11.2002, 01:19
Des Königs Arzt. Als er vorüberging.
Wie ernst er seinen Blick auf mich geheftet!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:20
So, genug. Jetzt geht's ans Eingemachte!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:22
Nein, Spaß

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:22
Nachtschwärmen

Die alte Pappel schauert sich neigend,
Als habe das Leben sie müde gemacht.
Ich und mein Lieb - hier ruhen wir schweigend -
Und vor uns wallt die drückende Nacht.
Bis sich zwei schöne Gedanken begegnen, -
Dann löst sich der bleierne Wolkenhang.
Goldene, sprühende Funken regnen
Und füllen die Welt mit lustigem Klang.
Ein trüber Nebel ist uns zerronnen.
Ich lege meine in deine Hand.
Mir ist, als hätt ich dich neu gewonnen. -
Und vor uns schimmert ein goldenes Land.

aus, Joachim Ringelnatz, Und auf einmal steht es neben dir. Gesammelte Gedichte. 1978

Benzini
17.11.2002, 01:23
Mein Herz bejammert, dass die Tugend nicht
frei von dem Zahn des Neides leben kann.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:24
Also Kinners, wenn ihr mal fünf Minuten lang das Maul halten könnt, dann will ich euch die Geschichte vom Rotkäppchen erzählen, wenn ich mir das noch zusammenreimen kann. Der alte Kapitän Muckelmann hat mir das vorerzählt, als ich noch so klein und so dumm war, wie ihr jetzt seid. Und Kapitän Muckelmann hat nie gelogen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:26
Also lissen tu mi. Da war mal ein kleines Mädchen. Das wurde Rotkäppchen angetitelt – genannt heißt das. Weil es Tag und Nacht eine rote Kappe auf dem Kopfe hatte. Das war ein schönes Mädchen, so rot wie Blut und so weiß wie Schnee und so schwarz wie Ebenholz. Mit Rotkappchen so große runde Augen und hinten so ganz dicke Beine und vorn - na, kurz eine verflucht schöne, wunderbare, saubere Dirn.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:27
Und eines Tages schickte die Mutter sie durch den Wald zur Großmutter; die war natürlich krank. Und die Mutter gab Rotkäppchen einen Korb mit drei Flaschen spanischem Wein und zwei Flaschen schottischem Whisky und einer Flasche Rostocker Korn und einer Flasche Schwedenpunsch und einer Buttel mit Köm und noch ein paar Flaschen Bier und Kuchen und solchem Kram mit, damit sich Großmutter mal erst stärken sollte.

Benzini
17.11.2002, 01:27
Wie zahme Vögelchen.
Die Tat, die ungepriesen stirbt.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:27
usw.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:27
ihr wisst schon, wie es ausgeht.

Benzini
17.11.2002, 01:29
logisch

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:32
Und nun zu etwas ganz anderem.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:33
Österreich: Hat Schüssel einen Sprung?
Schmäh-Anzeigen gegen Bundeskanzler Schröder!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:33
Naht eine Eiszeit im Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich? In unserem Nachbarland hagelt es Häme und Spott über die Politik von Gerhard Schröder (SPD). Neuer Höhepunkt: eine Anzeigenkampagne gegen den deutschen Bundeskanzler!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:34
Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel warnt in Zeitungsanzeigen die Wähler davor, am kommenden Sonntag Sozialdemokraten oder Grüne zu wählen. Begründung: Rot-Grün würde dann die gleiche Politik machen wie in Deutschland – Privathaushalte würden stärker abkassiert und die Schulden in die Höhe getrieben! Die Schmäh-Anzeige der ÖVP zeigt Gerhard Schröder beim Zigarrenrauchen. Darunter das Schröder-Zitat: „Ich bin ganz sicher, dass es uns unsere österreichischen Genossinnen und Genossen nachmachen werden.“

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:35
Politik um diese Uhrzeit? Nein. Lieber ein paar Ossiwitze. Garantiert niveaufrei.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:36
Ein DDR-Bürger hat sich ein neues Auto bestellt. Der Verkäufer: „Sie können sich ihren Trabi dann heute in zehn Jahren abholen.“ Der Käufer: „Vormittags oder nachmittags?“ – „Ist das nicht egal?“, fragt der Verkäufer. Antwortet der Kunde: „Naja, vormittags will da schon der Klempner kommen.“

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:36
Der nächste ist noch schlechter. Achtung:

Treffen sich drei Haie. Sagt der erste: „Ich war letztens vor Florida und habe dort eine tolle Blondine vernascht, einfach lecker.“ Sagt der zweite Hai: „Ich war in der Nordsee und habe einen alten tranigen Fischer erwischt, pfui Deibel.“ Sagt der dritte Hai: „Ich war letztens vor Rügen, da ist ein Politoffizier ins Wasser gefallen, der war so hohl, dass ich jetzt noch nicht richtig tauchen kann.“

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:38
Zwei Häftlinge in Bautzen unterhalten sich. „Wie lange sitzt du?“ – „Fünf Jahre.“ – „Was haste gemacht?“ – „Nichts.“ – „Kann nicht sein. Für nichts gibt‘s hier zehn Jahre.“

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:39
Warum kleben Ulbricht-Briefmarken immer so schlecht? Die Leute spucken alle auf die falsche Seite!

HAHAHA! Lustig, oder?

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:39
Noch einen?

Zwei Grenzer auf Streife an der Mauer mit Blick auf den Westen. „Was denkst du gerade?“ – „Das Gleiche wie du.“ – „Dann muss ich dich leider festnehmen.“

Benzini
17.11.2002, 01:40
Normannen nur! Bastarde von Normannen!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:40
Einen hab ich noch

Wie konnte man in der DDR eine Banane als Kompass einsetzen? Auf die Mauer legen und warten. Dort, wo jemand reinbeißt, ist Osten.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:41
Brüller!

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:44
Der unsympathischste Schauspieler von allen, Manfred Krug, gab ein Interview. Hier zwei Fragen und Antworten:

Was gefällt Ihnen am Koran?

Am Koran gefällt mir die Sprache. Er hat eine ähnliche Kraft und poetische Schönheit wie Teile der Bibel. Wenn Sie sich dort „Das Buch der Sprichwörter“ oder in „Das Hohelied“ die Liebesgedichte angucken, das regt mich auf, da flippe ich aus.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:44
Ausflippen bei der Bibel?

Ja – ausflippen über die Sprache. Die noch prägnanter ist als die von BILD am SONNTAG.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:46
Und nun erneut zu etwas ganz anderem.:

Es ist wirklich unheimlich: Fünf Jahre nach ihrem Unfalltod, dessen Umstände nie ganz geklärt wurden, scheint Prinzessin Diana (36) dem Königshaus endgültig den Todesstoß zu versetzen. Ihr Vermächtnis ist aufgetaucht: sechs Videos – eine Art Tagebuch, das alles in den Schatten stellt, was es jemals an Enthüllungen über die Windsors gegeben hat, und das die Queen mit allen Mitteln zu verhindern sucht.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:46
Vor einer Kamera soll Diana verraten haben, dass ein hochrangiges, verheiratetes Mitglied der Königsfamilie eine homosexuelle Beziehung zu einem Diener unterhielt. Sie schildert Details, die keinen Zweifel daran lassen, gegen wen sich ihre Wut richtete.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:47
Ihre finale Abrechnung hatte die Prinzessin wenige Monate vor ihrem Tod von einem Kameramann der BBC aufnehmen lassen. „Ihm war bewusst, dass Diana die Videobänder als ihre Lebensversicherung betrachtete“, so ein ehemaliger BBC-Produzent.

Die aufgetauchten Bänder sind offensichtlich der Grund dafür, dass vorletzte Woche der spektakuläre Prozess gegen Dianas Butler Paul Burrell (44) platzte. Er war angeklagt worden, 310 Gegenstände der Prinzessin – Briefe, Kleider, Taschen – gestohlen zu haben. Darunter eine Kassette, auf der ein Palastangestellter Diana anvertraute, wie er von einem Diener ihres Mannes vergewaltigt wurde. Als Täter geriet Charles’ Butler Michael Fawcett (40, „Charlies Engel“) in Verdacht, der dem Prinzen ausgesprochen nahe steht.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:47
Die Tonkassette ist jedoch verschwunden. Als man Burrells Glaubwürdigkeit in Zweifel zog, ließ er durchblicken, er habe noch ganz andere Beweise und wisse Dinge, die dem Königshaus größten Schaden zufügen könnten. Doch einen Tag, bevor er vor Gericht aussagen konnte, trat die Queen auf den Plan und ließ mitteilen, dass Burrell Dianas Gegenstände mit ihrem Plazet in Verwahrung genommen habe.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:48
Prozess gekippt! Große Aufregung im Land, denn nie zuvor hat die Königin so massiv Einfluss auf ein Gerichtsverfahren genommen. Als sie wenige Tage später ihrer Ex-Schwiegertochter Fergie einen harmlosen Talkshowauftritt verbot und seltsam verklausuliert bekannt gab, dass weder sie noch ihr Sohn Groll gegen den mitteilsamen Butler hegen, war allen klar, dass man Burrell zum Schweigen bringen wollte – und es um viel Brisanteres gehen müsse.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:48
Dianas Videotagebuch. Bevor die Prinzessin 1997 nach Frankreich reiste, um mit Dodi Fayed den letzten Sommer ihres Lebens zu verbringen, hatte sie die Bänder – jedes drei Stunden lang! – ihrem Butler zur Verwahrung gegeben. Als Burrells Wohnung wegen der Diebstahlsvorwürfe durchsucht wurde, stellte Scotland Yard die Videos sicher. Doch ihr Inhalt war zu explosiv, um sie auf die Liste der angeblich gestohlenen Dinge zu setzen und in den Prozess einzubringen. Nur die Staatsanwaltschaft und Eliza Mannigham-Buller, Chefin des Geheimdienstes MI5, durften die Bänder, die im Safe einer Sonderkommission liegen, einsehen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:49
So viel sickerte jedoch durch: „Auf den Bändern beschreibt Diana im Detail die sexuellen Handlungen, Küsse und Zutraulichkeiten des Windsors mit seinem Diener. Sie erzählt, welche Maßnahmen Prinz Charles ergriff, um das Geschehene zu vertuschen, und wie ihre Beziehungen zu anderen Mitgliedern des Königshauses waren.“

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:49
Die Queen hat bereits eine Garantie gefordert, dass die Videos für immer im Safe bleiben. Ob die Staatsanwaltschaft ihr diese Bitte erfüllt, war bis gestern unklar. Klar ist indes, wem sie gehören: Da auf den Bändern nur Diana zu sehen ist, fallen sie erbrechtlich ihren Söhnen zu. Der Hof hat jedoch entschieden, dass William und Harry sie niemals sehen dürfen. Sie sollen niemals erfahren, gegen wen ihre Mutter die Vorwürfe erhoben hat.

Der Sechstausender
17.11.2002, 01:51
Ach ja.

Der Sechstausender
17.11.2002, 02:03
Du bist wie eine Blume
so hold und schön und rein;
ich schau' dich an, und Wehmut
schleicht mir ins Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hände
aufs Haupt dir legen sollt',
betend, daß Gott dich erhalte
so rein und schön und hold.

Ich bin nur ein törichter Wand'rer
ich habe vielleicht einen Stich,
doch bleibt mir nichts andres zu sagen,
als nurmehr Ich Liebe Dich.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:44
Was für ein Morgen!
Blauer Himmel, die Sonne lacht. Der Rucksack ist gepackt. Es geht los.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:46
550 Meter, das ist noch keine Höhe. Aber es ist ein Anfang.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:46
Im Tal schlafen sie alle noch.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:46
Betranken sich wieder am Abend. Haben schwere Köpfe.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:47
Haben Raucherhusten.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:47
Schleppen sich schweren Schrittes in ihre Badezimmer und husten ihren Raucherschleim in die Waschbecken.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:48
Ich aber atme durch.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:49
Steige hinauf, dem Gipfel entgegen, der Sonne entgegen, dem Himmel entgegen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:50
"FLIEGT DER ERSTE MORGENSTRAHL
DURCH DAS STILLE NEBELTAL,
RAUSCHT ERWACHEND WALD UND HÜGEL:
WER DA FLIEGEN KANN,NIMMT FLÜGEL!
UND SEIN HÜTLEIN IN DIE LUFT
WIRFT DER MENSCH VOR LUST UND RUFT:
HAT GESANG DOCH AUCH NOCH SCHWINGEN,
NUN SO WILL ICH FRÖHLICH SINGEN !"

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:51
Verlaßt mich, ihr des Lebens finstre Sorgen,
Verlaßt mich, o er ist erwacht,
Im Frühlingsglanz erwacht, der lichte Morgen;
Enflohn ist das Gewölk' der Nacht.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:51
Dort kömmt er her; von dem bekränzten Hügel
Glänzt schon sein erster goldner Strahl:
Und Leben weht von seinem Purpurflügel,
Und frischer Duft ins Blumenthal.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:52
Dort kömmt er her; auf seinem lichten Pfade
Begrüßt ihn ein entzücktes Chor;
Die Heerde blöckt am lachenden Gestade
Ihm ihre lauten Freuden vor.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:52
O alles singt dem jungen Tag' entgegen,
Und freut des neuen Lebens sich,
Sein Athem haucht der ganzen Schöpfung Segen;
Sein süßer Hauch belebt auch mich.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:52
Ich singe den, der in die ewge Stille
Ein Tröpfchen seines Lebens goß.
Ich preise laut der Seligkeiten Fülle,
Die aus dem Tröpfchen Lebens floß.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:53
O du, der für der Schöpfung reinste Wonne
So offen dieses Herz gemacht!
Vernimm den Dank, der mit der Morgensonne
In meiner treuen Brust erwacht.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:53
Dir töne, dir das erste meiner Lieder,
Der du so väterlich mich liebst;
Sieh gnädig auf mein kleines Opfer nieder;
Ich opfre gern, was du mir giebst.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:53
Du gabst mir nicht, was niedre Wünsche stillet,
Nicht Gold; doch gabst du mir Gesang;
Sieh diese Thräne, die mein Auge füllet,
Sieh, Vater, meinen stillen Dank.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:54
Erhalte mir die seligen Gefühle,
Erhalte des Geschenks mich werth;
Bewahre mich, daß diesem Saitenspiele
Nie ein entweihter Ton entfährt.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:54
Bewahre mich vor Stolz und jedem Fehle,
Gieb, daß mein Lied der Wahrheit treu,
Und, Vater, gieb, daß meine ganze Seele,
Wie mein Gesang, stets Wohllaut sey.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:54
Gieb, daß mein Leben, bis zum letzten Schlage
Des Herzens, unschuldvoll verfließt;
Gieb Muth dem Geist, wenn er am großen Tage
Die Morgensterne näher grüßt.

Der Sechstausender
17.11.2002, 10:56
Genug gereimt, jetzt wird marschiert.
Bis später, Freunde.

Der Sechstausender
17.11.2002, 14:59
So!

Der Sechstausender
17.11.2002, 14:59
Bin wieder unterwegs.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:00
Ich mag die Gamsen so gern, sind Gams und Steinbock das Gleiche?

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:04
Das Roß und der Stier

es war an einem wundeschönem sommertag,als ein wütender stier auf einer weide hin und her lief.er wollte sich,wie es aussah,mit jemandem anlegen. nach einer weile hörte er hufgetrappel und ein roß,so wunderschön und stark kam ihm entgegen galoppiert,mit einem so schmächtiger gestalt auf dem rücken das der stier nur höhnisch lachte:,,von so etwas spährlichem wie diesem kind lässt du dich reiten?also ich hätte ihn schon längst abgeworfen." ,,aber ich nicht.außerdem habe ich es nicht nötig ihn abzuwerfen wenn dich jeder sieht,dass ich es könnte!warum also sollte ich kraft verschwenden?" mit diesen worten galloppierte das roß wortlos an dem säuerlichems stier vorbei.

man muss seine stärke nicht immer beweisen!

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:05
"Mit diesen Worten galloppierte das Roß wortlos"

Das gefällt mir.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:10
Sie sei sonst, wie sie will, die Zeit,
So liebt sie doch Verschämlichkeit:
Sie kann die Wahrheit nackt nicht leiden,
Drum ist sie emsig, sie zu kleiden.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:10
Im heil'gen Teich zu Singapur,
Da liegt ein altes Krokodil
Von äußerst grämlicher Natur
Und kaut an einem Lotosstiel.
Es ist ganz alt und völlig blind,
Und wenn es einmal friert des Nachts,
So weint es wie ein kleines Kind,
Doch wenn ein schöner Tag ist, lacht's.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:12
Als Amor in den goldnen Zeiten
Verliebt in Schäferlustbarkeiten
Auf bunten Blumenfeldern lief,
Da stach den kleinsten von den Göttern
Eine Biene, das in Rosenblättern,
Wo es sonst Honig holte, schlief.

Durch diesen Stich ward Amor klüger.
Der unerschöpfliche Betrüger
Sann einer neuen Kriegslist nach:
Er lauscht in Rosen und Violen;
Und kam ein Mädchen sie zu holen,
Flog er als Bien heraus, und stach.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:13
Schlummernd jüngst in Waldesraum,
Hatt ich einen hübschen Traum:
Etwas regt sich in der Hecke,
Etwas klimpert im Verstecke.

Das Gesträuch mit leiser Hand
Teilt ich, bis das Nest ich fand:
Kinder, rings im Grase sitzend,
Mit den hellen Augen blitzend!

Rutschend auf dem nackten Knie,
Stimmten eine Laute sie -
"Sagt, was lagert ihr im Runde?
Sprecht, was schaffet ihr im Bunde?"

Auf das zarte Werk erpicht,
Hörten sie die Frage nicht.
"Seht, wie ist sie zugerichtet!
Wundgerissen! Fast vernichtet!"

Emsig ward geklopft, gespäht,
An den Saiten flink gedreht,
Ließen eine tiefer klingen,
Ließen eine hohe springen -

Endlich klang die Laute rein,
Und die Kinder spielten fein,
Bis ich aus dem Traum erwachte
Und mir seinen Sinn bedachte:

Dumpf entschlummert, jetzo hell,
Ganz ein anderer Gesell!
Was die Kinder ohne Fehle
Stimmten, es war meine Seele!

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:14
Du warest mir ein täglich Wanderziel,
Viellieber Wald, in dumpfen Jugendtagen,
Ich hatte dir geträumten Glücks so viel
Anzuvertraun, so wahren Schmerz zu klagen.

Und wieder such ich dich, du dunkler Hort,
Und deines Wipfelmeers gewaltig Rauschen -
Jetzt rede du! Ich lasse dir das Wort!
Verstummt ist Klag und Jubel. Ich will lauschen.

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:17
..mit zwei Tunnel und Geleisen und 'nem Eisenbahnverkehr.
Ja wie mag die Insel heissen, was, das ist euch nicht bekannt...

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:19
Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze
für mein Wochenendhaus
Der schenke ich eine Luftmatratze
und eine Spielzeugmaus

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:20
Heute fand ich einen Suppenknochen
leider mitten im Dreck
Daraus werd ich mir ne Suppe kochen
oder ich werfe ihn weg

Der Sechstausender
17.11.2002, 15:22
Jetzt erstmal wieder eine Runde schweigen.

Herr Weber
17.11.2002, 17:21
caradiert wegen Bosheit

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:14
Die Zeit wird lang und länger. Ich sollte mal wieder ein Spiel mit mir spielen. Wie wäre es damit? Auf den nächsten 100 Metern nenne ich mir selbst die 100 schönsten Schauspielerinnen aller Zeiten. Von Platz 100 bis Platz 1.

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:15
Platz 100:

Julia Roberts

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:17
Platz 99:

Sharon Stone

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:19
Platz 98:

Anjelica Huston

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:21
Platz 97:

Cher

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:22
Platz 96:

Monica Potter

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:23
Platz 95:

Pamela Anderson

zoegernitz
17.11.2002, 18:25
Vursicht!

die Heumahd kurz unterbrechend

Passts auf in da Heh, do drobm wohnt da
Postinger Drutsch (http://www.alles-bonanza.net/forum/showthread.php?postid=141454#post141454), mit dem is ned zum spassn!

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:26
Platz 94:

Helen Hunt

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:26
Platz 93:

Uschi Glas

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:27
Platz 92:

Simone Signoret

Der Sechstausender
17.11.2002, 18:27
Platz 91:

Sarah Jessica Parker