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Vollständige Version anzeigen : Ich erzwinge den Gipfel


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Hilde
20.11.2002, 16:52
ej, Bergsteiger grüßen sich!

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:06
Oh, sorry, Hilde!!
Ich habe Dich nicht gesehen, ehrlich nicht!

Ich grüsse Dich herzlich und gelobe Besserung!

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:06
Ich hatte mich so in Rage gewandert.

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:06
Hier, ich gebe Dir mein letztes Hanuta.

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:07
aber bitte das Papier nicht wegwerfen!

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:07
Bitte hinterlasst den Berg so, wie ihr ihn angefunden habt.

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:07
Grüss Gott!

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:08
Hab ich schon mal erzählt, dass ich ein Fan der wilden Hilde bin? Also der Hilde Gerg?

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:08
Ich muss schlafen.

Der Sechstausender
20.11.2002, 17:35
Bis gleich.

Hilde
20.11.2002, 17:38
danke für das Hanuta

ich esse es später, weil ich eine Stunde nix beissen darf, hat meine Zahnärztin gesagt

Schocker
21.11.2002, 00:59
Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.

Bartholmy
21.11.2002, 01:07
Bedeutet das, die Wachheit der Unvernunft geböre Kuschelmonster?

Maulwisch
21.11.2002, 01:32
Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer? Ja, aber:

Die Uhrenbrettergagen Scheffeln Verdruu.

Der Vanderer geht Unberglein fuer Schufte.

Schau nur Dent die UVgegnerfehlerbetrref.

Ach, verdammt.

Frau H aus B
21.11.2002, 01:53
Maulwisch, Sie sabbern.

Der Yepi
21.11.2002, 01:56
Yep!

Maulwisch
21.11.2002, 02:03
SabbeLn, bitte.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:03
Was ist hier los?

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:04
Wie soll ich mich denn da konzentrieren?

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:05
Ich war eingenickt.

Maulwisch
21.11.2002, 02:06
Jajaja. Geh ja schon.

nimmt Anlauf, springt hinab, verschwindet *fluff* in der Wolkendecke

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:15
Der Kartoffelsalat. Ist eigentlich noch etwas übrig? U!?

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:17
Kleine Taschenlampe brenn.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:21
schluß. wir sprechen jetzt von andren sachen,
sagt hans waldmann und beginnt zu lachen.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:22
der direktor dreht ein stück vom hals
in die höhe und lacht ebenfalls.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:23
mit den füßen auf dem kanapee
hingeworfen lacht der attaché,

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:23
und er hebt die hand und zeigt diskret
auf die witwe, die im spiegel steht,

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:24
schleierhaft und düster angezogen
wehend und vom lachen umgebogen

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:24
winkt sie weich und bleich wie samt und sahne
raschelnd seidenleicht zur ottomane,

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:25
wo der scheich an seiner wasserpfeife
saugend lacht, sie öffnet eine schleife.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:26
danach sinkt sie lachend und in vollster
garderobe dunkel in die polster.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:26
reizend kratzt sie auf der polstergruppe
am damast mit ihrer fingerkuppe.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:27
aus der tiefe zieht sie eine spange,
etwas knistert schwarz, der lord lacht lange.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:27
langsam wölbt und dehnt sich ihr gemalter
feuchter mund, sie zupft an einem halter.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:28
der matrose lacht und zweifellos
auch der gast, die stimmung ist famos,

denn die witwe öffnet eine schnalle,
etwas rutscht, darüber lachen alle,

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:29
auch der unbekannte im geliehnen
frack, er lacht, es schwirren die vitrinen

vom gelächter und die lampen schwingen,
alles lacht, es lacht vor allen dingen

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:29
der tenor, man sieht es am gesicht.
nur der fremde am buffet lacht nicht.

und die witwe, rauschend, weit und breit,
sinkt - ein zeichen ihrer heiterkeit -

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:30
einfach um, und dort am lampenfuße
öffnet sie den kragen ihrer bluse.

alle stehen auf von ihrem sitz,
auch professor doktor winternitz.

Walter Schmidtchen
21.11.2002, 02:30
Guten Geschamack, diese 400 Betten:
Hier schlepp mal die Singles mit, die ich mir eben kaufte, für 20 E:

Brinsley Schwarz: Peace Love & Understanding
Joe Dolan: Love of the common people
The Drifters: Love games
Thunderclap Newman: Something in the air
The Nocturnes: da doo ron ron
Smokey Robinson: I second that emotion
Paul Anka: Puppy love
Isley Brothers: This old heart of mine
Sandy Shaw: Tell the boys
Supermax: Lovemachine
Tommy Roe: Dizzy
Billy Paul: Only the strong survive
Sylvester: You make me feel (mighty real)
New Order: Everything´s gone green
Showaddywaddy: Hey rock´n´roll

mein Gott, hab ich einen guten Musikgeschmack

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:31
zwischen den gebeugten herrenköpfen
knöpft die witwe wild an ihren knöpfen

und man sieht sie die verschlüsse lösen:
gürtel bänder schlaufen haken ösen.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:32
etwas sieht man reißen, etwas reiben.
vor dem fenster sieht man wolken treiben.

etwas schwillt, es zittern alle spitzen.
vor dem fenster sieht man regen spritzen.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:32
etwas knistert beim hinunterschieben
dünner strümpfe, etwas wird gerieben.

eine naht wird lachend aufgerissen,
etwas klafft. der wind hat zugebissen.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:33
etwas fließt davon am straßenpflaster.
lachend sieht man weiß wie alabaster

einen leib aus seinen hüllen schlüpfen,
während draußen still die häuser hüpfen:

schlachthof wasserturm und gansanstalt
fliegen durch die luft und etwas krallt

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:34
seine hände in den schönen roten
lachend eingedrückten teppichboden.

alles schwankt, man lacht sich einen knick,
vor dem fenster platzt die lackfabrik,

lachend platzt der lackfabrikbesitzer,
dann ist schluß. es folgt ein schrei, ein spitzer

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:35
schrei am schluß und alles lacht sich krumm.
und die ganze welt fällt draußen um.

waldmann hat das fenster zugemacht:
ach, mein herr, was haben wir gelacht.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:35
Duscht euch!

Walter Schmidtchen
21.11.2002, 02:36
[Posting #1789]

Guten Geschamack, diese 400 Betten:
Hier schlepp mal die Singles mit, die ich mir eben kaufte, für 20 E:

Brinsley Schwarz: Peace Love & Understanding
Joe Dolan: Love of the common people
The Drifters: Love games
Thunderclap Newman: Something in the air
The Nocturnes: da doo ron ron
Smokey Robinson: I second that emotion
Paul Anka: Puppy love
Isley Brothers: This old heart of mine
Sandy Shaw: Tell the boys
Supermax: Lovemachine
Tommy Roe: Dizzy
Billy Paul: Only the strong survive
Sylvester: You make me feel (mighty real)
New Order: Everything´s gone green
Showaddywaddy: Hey rock´n´roll
[Posting #1789]

Guten Geschamack, diese 400 Betten:
Hier schlepp mal die Singles mit, die ich mir eben kaufte, für 20 E:

Brinsley Schwarz: Peace Love & Understanding
Joe Dolan: Love of the common people
The Drifters: Love games
Thunderclap Newman: Something in the air
The Nocturnes: da doo ron ron
Smokey Robinson: I second that emotion
Paul Anka: Puppy love
Isley Brothers: This old heart of mine
Sandy Shaw: Tell the boys
Supermax: Lovemachine
Tommy Roe: Dizzy
Billy Paul: Only the strong survive
Sylvester: You make me feel (mighty real)
New Order: Everything´s gone green
Showaddywaddy: Hey rock´n´roll

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:37
Ruhig ist es jetzt

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:38
Wie? Schmidtchen??

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:39
Schmidtchen, hast du auch Singles von Kajagoogoo?

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:45
und sonst?

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:47
Die Nacht
Seyd gegrüßt, ihr zufluchtsvolle Schatten,
Ihr Fluren, die ihr einsam um mich ruht;
Du stiller Mond, du hörst, nicht wie Verläumder lauren,
Mein Herz, entzükt von deinem Perlenglanz.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:48
Aus der Welt, wo tolle Thoren spotten,
Um leere Schattenbilder sich bemühn,
Flieht der zu euch, der nicht das schimmernde Getümmel,
Der eitlen Welt, nein! nur die Tugend liebt.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:49
Nur bei dir empfindt auch hier die Seele;
Wie göttlich sie dereinst wird seyn,
Die Freude, deren falschem Schein so viel Altäre
So viele Opfer hier gewiedmet sind.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:49
Weit hinauf, weit über euch, ihr Sterne,
Geht sie entzükt mit heilgem Seraphsflug;
Sieht über euch herab mit göttlich heilgem Blike,
Auf ihre Erd, da wo sie schlummernd ruht. ...

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:50
Goldner Schlaf, nur dessen Herz zufrieden
Wohlthätger Tugend wahre Freude kennt,
Nur der fühlt dich. -. Hier stellst du dürfftig schwache Arme
Die seine Hülfe suchen vor ihn hin.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:51
Schnell fühlt er des armen Bruders Leiden;
Der arme weint, er weinet auch mit ihm;
Schon Trost genug! Doch spricht er, gab Gott seine Gaben
Nur mir? nein auch für andre lebe ich. -.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:52
Nicht von Stolz, noch Eitelkeit getrieben,
Kleidt er den nakten dann, und sättigt den,
Dem blasse Hungersnoth sein schwach Gerippe zählet;
Und himmlisch wird sein fühlend Herz entzükt.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:53
So ruht er, allein des Lasters Sclaven
Quält des Gewissens bange Donnerstimm,
Und Todesangst wälzt sie auf ihren weichen Lagern
Wo Wollust selber sich die Ruthe hält.

Der Sechstausender
21.11.2002, 02:56
Vielleicht müssen wir Schmidtchen in der späten Phase seines Denkens und Schaffens aber auch als Weltbürger sehen, denn er wendet sich immer mehr den Problemen der gesamten Menschheit zu.

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:07
Die Sonne neigte sich bereits zum Untergang, als der Sechstausender, der sich in einem unwegsamen Walde verirret hatte, von der vergeblichen Bemühung einen Ausgang zu finden abgemattet, an dem Fuß eines Berges anlangte, welchen er noch zu ersteigen wünschte, in Hoffnung von dem Gipfel desselben irgend einen bewohnten Ort zu entdecken, wo er die Nacht zubringen könnte. Er schleppte sich also mit Mühe durch einen Fußweg hinauf, den er zwischen den Gesträuchen gewahr ward; allein da er ungefähr die Mitte des Berges erreicht hatte, fühlt er sich so entkräftet, daß er den Mut verlor den Gipfel erreichen zu können, der sich immer weiter von ihm zu entfernen schien, je mehr er ihm näher kam.

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:08
Er warf sich also ganz Atemlos unter einen Baum hin, der eine kleine Terrasse umschattete, auf welcher er die einbrechende Nacht zuzubringen beschloß.

Wenn sich jemals ein Mensch in Umständen befunden hatte, die man unglücklich nennen kann, so war es dieser Jüngling in denjenigen, worin wir ihn das erstemal mit unsern Lesern bekannt machen. Vor wenigen Tagen noch ein Günstling des Glücks, und der Gegenstand des Neides seiner Mitbürger, befand er sich, durch einen plötzlichen Wechsel, seines Vermögens, seiner Freunde, seines Vaterlands beraubt, allen Zufällen des widrigen Glücks, und selbst der Ungewißheit ausgesetzt, wie er das nackte Leben, das ihm allein übrig gelassen war, erhalten möchte. Allein ungeachtet so vieler Widerwärtigkeiten, die sich vereinigten seinen Mut niederzuschlagen, versichert uns doch die Geschichte, daß derjenige, der ihn in diesem Augenblick gesehen hätte, weder in seiner Miene noch in seinen Gebärden einige Spur von Verzweiflung, Ungeduld oder nur von Mißvergnügen hätte bemerken können.

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:09
1498

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:09
Und nun noch ein Gedicht über Susi Sausewind und mich:

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:11
Kennt ihr Susi Sausewind?
Alles geht bei ihr geschwind,
geht so flink - flott - sausend - brausend:
"Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechstausend",
so zählt Susi Sausewind.

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:17
Der Autor der alten Handschrift, aus welcher wir den größesten Teil dieser Geschichte gezogen zu haben gestehen, triumphiert, wie man gesehen hat, darüber, daß er seinen Helden mit seiner ganzen Tugend von einem Hofe hinweggebracht habe. Es würde allerdings etwas sein, das einem Wunder ganz nahe käme, wenn es sich würklich so verhielte; aber wir besorgen, daß er mehr gesagt habe, als er der Schärfe nach zu beweisen im Stande wäre.

Der Sechstausender
21.11.2002, 03:26
Brief an die Pappen

Der Sechstausender war Ihnen gleichgültig, und deshalb überließ der Sechstausender sie schließlich der ganzen Verwerflichkeit ihres Denkens. Sie sind voller Unrecht und Schlechtigkeit, voll von Habgier, Bosheit und Neid; Mord, Streit, Hinterlist und Verlogenheit bestimmen ihr Leben. Einer wie der andere sind sie gemeine Verleumder und Forumsschänder, dazu anmaßend und überheblich. Um sich Erfolg zu verschaffen, ist ihnen jedes Mittel recht. Sie verachten ihre Eltern, sind unvernünftig, treulos, lieblos und unbarmherzig. Dabei wissen sie ganz genau, daß sie nach dem Urteil des Hausmeisters dafür nichts anderes als das Sperren verdient haben. Trotzdem lassen sie sich nicht von ihrem schändlichen Tun abbringen, sondern freuen sich noch, wenn andere es genauso treiben.

stu
21.11.2002, 10:29
Cap, wir haben jetzt genug gesehen. Na, kommen Sie schon: Ein Klick. Und Ruhe im Karton.

Wurmbier
21.11.2002, 10:37
Unser wackerer Bergsteiger sollte sich ein neues Pseudonym zulegen, und zwar "Anton Reiser".

Der Admiral
21.11.2002, 10:51
Nein, er soll leiden.

roger
21.11.2002, 14:20
der sechtausender schweigt. anko hat ihm wohl die letzte traffic-rechnung geschickt.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:08
Quatsch

Der Yepi
22.11.2002, 01:10
Yep!

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:18
In Pyrmont, einem Orte, der wegen seines Gesundbrunnens berühmt ist, lebte noch im Jahre 1756 ein Edelmann auf seinem Gute, der das Haupt einer Sekte in Deutschland war, die unter dem Namen der Quietisten oder Separatisten bekannt ist, und deren Lehren vorzüglich in den Schriften der Mad. Guion, einer bekannten Schwärmerin, enthalten sind, die zu Fénelons Zeiten, mit dem sie auch Umgang hatte, in Frankreich lebte.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:19
Der Herr von Fleischbein, so hieß dieser Edelmann, wohnte hier von allen übrigen Einwohnern des Orts und ihrer Religion, Sitten und Gebräuchen ebenso abgesondert, wie sein Haus von den ihrigen durch eine hohe Mauer geschieden war, die es von allen Seiten umgab.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:20
Dies Haus nun machte für sich eine kleine Republik aus, worin gewiß eine ganz andre Verfassung als rund umher im ganzen Lande herrschte. Das ganze Hauswesen bis auf den geringsten Dienstboten bestand aus lauter solchen Personen, deren Bestreben nur dahin ging oder zu gehen schien, in ihr ›Nichts‹ (wie es die Mad. Guion nennt) wieder einzugehen, alle Leidenschaften zu ›ertöten‹ und alle ›Eigenheit‹ auszurotten.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:21
Alle diese Personen mußten sich täglich einmal in einem großen Zimmer des Hauses zu einer Art von Gottesdienst versammlen, den der Herr von Fleischbein selbst eingerichtet hatte, und welcher darin bestand, daß sie sich alle um einen Tisch setzten und mit zugeschloßnen Augen, den Kopf auf den Tisch gelegt, eine halbe Stunde warteten, ob sie etwa die Stimme Gottes oder das ›innre Wort‹ in sich vernehmen würden. Wer dann etwas vernahm, der machte es den übrigen bekannt.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:22
Der Herr von Fleischbein bestimmte auch die Lektüre seiner Leute, und wer von den Knechten oder Mägden eine müßige Viertelstunde hatte, den sahe man nicht anders als mit einer von der Mad. Guion Schriften, vom ›innern Gebet‹ oder dergleichen, in der Hand in einer nachdenkenden Stellung sitzen und lesen.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:23
Alles bis auf die kleinsten häuslichen Beschäftigungen hatte in diesem Hause ein ernstes, strenges und feierliches Ansehn. In allen Mienen glaubte man ›Ertötung‹ und ›Verleugnung‹ und in allen Handlungen ›Ausgehen aus sich selbst‹ und ›Eingehen ins Nichts‹ zu lesen.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:24
Der Herr von Fleischbein hatte sich nach dem Tode seiner ersten Gemahlin nicht wieder verheiratet, sondern lebte mit seiner Schwester, der Frau von Prüschenk, in dieser Eingezogenheit, um sich dem großen Geschäfte, die Lehren der Mad. Guion auszubreiten, ganz und ungestört widmen zu können.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:25
Das war für dich, Wurmbier.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:25
Nur um das EINMAL klarzustellen: Ich bin nicht der Sechtausender. Wie auch. Hals- und Beinbruch weiterhin.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:27
Notarielle Beglaubigung:

Hiermit wird bestätigt, dass "Der Sechstausender" weder mit "Maulwisch" noch mit "Nr 6000" identisch ist. Alle Vermutungen diesbezüglich entbehren jeglicher Grundlage und werden ab sofort als nicht existent empfunden.

Danke. Und nun zu etwas ganz anderem.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:31
Ring out the old

Ring in the new

Ring out the old

Ring in the new

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:32
Ring out the false

Ring in the true

Ring out the old

Ring in the new

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:33
Ding-dong, ding-dong

Ding-dong, ding-dong

Ding-dong, ding-dong

Ding-dong, ding-dong

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:33
Yesterday, today was tomorrow

And tomorrow, today will be yesterday

So ring out the old

Ring in the new

Ring out the old

Ring in the new



Ring out the false

Ring in the true

Ring out the old

Ring in the new

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:34
talk to the strange ones and find out the truths

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:37
What I feel, I can`t say

But my love is there for you anytime of day

But if it`s not love that you need

Then I`ll try my best to make everything succeed

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:37
Tell me, what is my life without your love

Tell me, who am I without you, by my side

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:40
Und nun:


The city streets are empty now. (The lights don't shine no more)
and so the songs are way down low.

A sound that flows into my mind. (The echoes of the daylight)
of everything that is alive (In my blue world).

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:40
Tell me Nelly
if it's true,
I am I
and you are you
...

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:41
I turn to stone, when you are gone, I turn to stone
Turn to stone, when you coming home, I can't go on.

The dying embers of the night. (A fire that slowly fades till dawn)
Still glow upon the wall so bright.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:41
Na?

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:44
Ich sehe was, was Du nicht siehst: ...

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:45
Du gehst, indem du stehst und gehst und ruhst
zum Tod.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:45
... hat riesengroße Nagezähne und einen platten Schwanz. Es ist nicht schwer zu erraten, wer gemeint ist.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:46
Man muß sich nur gut auskennen im Biberrevier und noch eine große Portion Glück haben, um seine Bewohner einmal sehen zu können. Besteht doch auch Grund zur Vorsicht, denn der Mensch hat dem Biber in den letzten Jahrhunderten das Leben nicht gerade leicht gemacht.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:47
Es war fast, als sollte "Meister Bockert" nur noch in Fabeln und Märchen weiterleben, so rücksichtslos war die Jagd auf ihn. Kurzerhand zum Fisch gekürt, bereicherte er den mönchischen Speisezettel in der Fastenzeit. Aber auch sonst war sein zartes Fleisch begehrt und besonders der Schwanz eine Delikatesse. Sein weiches Fell hielt warm und war Statussymbol zugleich. Da vor allem bei Begüterten die Nachfrage groß war und sich damit viel Geld machen ließ, konnte nie genug von diesen Pelzen beschafft werden

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:50
Der Biber war Gründungsmitglied der Beatles und ursprünglich fast auf der ganzen nördlichen Halbkugel vertreten. Doch schon im 19. Jahrhundert existierten in Europa nur noch Restbestände an der unteren Rhône, mittleren Elbe, in Südnorwegen und an der polnisch-russischen Grenze.
Heute sind die Biber ausgestorben. Ein paar Restexemplare gibt es noch.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:52
Biber schauen dich traurig an.
Gute Nacht.
Schlafmittel bei Elke.

Der Sechstausender
22.11.2002, 01:53
„Der 10. Februar 1898 war in Augsburg ein milder Wintertag. Mit vereinzelten Schneefällen und Temperaturen um null Grad. An diesem Tage brachte die 27jährige Sophie Brecht, geb. Brezing, verheiratet mit dem Kaufmann Bertolt Brecht, morgens einhalb fünf Uhr mit Hilfe der Hebamme Anna Vogel ihr erstes Kind zur Welt. Die Eltern nannten es Eugen Berthold Friedrich. So stand es auf dem Geburtsschein, den die Hebamme am darauffolgenden Tag in der Pfarrei der protestantischen Barfüßer-Kirche ausfüllte."

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:55
"Wer aus diesem Werk gesellschaftskritischen Honig saugen will, muß einen beweglichen Gedankenrüssel führen. So vieles von dem, was gegen die Anmaßung des Publikums aufbringt, ist im Werk schon aufgehoben. Marco Arturo Marelli, Regisseur der neuen Dresdener Produktion, führte zumindest diesmal keinen beweglichen Geist. Die von ihm auf die Bühne getragene Gesellschaftskritik ist längst starr und hart geworden."

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:57
Wollten wir nicht alle einst Lokführer werden? Auf dem virtuellen Abstellgleis kann man diesen Traum nun endlich multimedial verwirklichen. Vorkenntnisse sind nicht vonnöten!

Dr. Jekyll
22.11.2002, 01:58
ICH BIN NICHT DER SECHSTAUSENDER!!!!

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:02
Es ist mitten im Winter
im tiefen Schnee.
Es ist späte Nacht im Kasino an der See
und der letzte Spieler an Tisch 1 im Großen Saal
setzt den letzten Riesen und weiß nicht, auf welche Zahl.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:03
Er hat alle Zahlen durch und auf allen verloren.
Er weiß: wenn er jetzt verliert
ist er selbst verloren.
Und als er die Hand ausstreckt, um den Riesen zu setzen
hört er die Spieler im Meer, den Wind hört er hetzen:

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:05
Komm rüber Spieler Spieler Spieler komm rüber.
Das Spiel ist doch längst vorbei - Spieler komm rüber.
Denn wenn du nichts mehr hast, bist du frei.
Erst wenn du nichts mehr hast
bist du frei.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:06
Jeder Vertragsstaat kann für die Annahme und Änderung der Gebührenordnung sowie, falls dadurch die finanzielle Belastung der Vertragsstaaten vergrößert wird, für die Feststellung des Haushaltsplans und eines Berichtigungs- oder Nachtragshaushaltsplans der Organisation nach einer ersten Abstimmung, in der jeder Vertragsstaat über eine Stimme verfügt, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung verlangen, daß unverzüglich eine zweite Abstimmung vorgenommen wird, in der die Stimmen nach Absatz 2 gewogen werden. Diese zweite Abstimmung ist für den Beschluß maßgebend.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:06
Und der Spieler setzt alles auf eine Zahl
auf den höchsten Sieg und auf die tiefste Qual.
Er setzt alles auf die 17
und 17 fällt - und mit einem Streich hat er das füfunddreißigfache Geld.
Fünunddreißig Riesen, und alle starren ihn an.
Und was macht der Spieler ? Seht doch den Irren an !
Er läßt alles auf der 17 ! Hat man sowas schon gesehn ? Und dann geht nichts mehr
und der Spieler hört sich flehn:

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:07
Sophies Grossmutter liegt nach einer Hüftoperation im Spital und hat Aufmunterung nötig. Deshalb schreibt ihr Sophie viele Briefe über alles, was sie bewegt. Sie erzählt von Piesel, ihrer Freundin, von den Streitereien in der Schule und von ihrem Bruder Demian, dem Schreibaby. Und natürlich von den Ferien. Ziemlich oft schleichen sich in Sophies Briefen «schlimme» Wörter ein. Es sind «nicht so höfliche» Wörter, wie Sophie meint, aber gerade deshalb machen sie ihr grossen Spass.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:08
Komm rüber
Kugel
Kugel komm rüber.
Das Spiel ist doch nie vorbei - Kugel komm rüber.
Noch einmal die 17
und ich bin frei.
Noch einmal die 17
und ich bin frei.

Es ist immer noch Winter
immer noch Schnee

und ein Spieler ohne Glück
das tut immer noch weh.
Und am Hafen heulen die Schiffe
die Möwen schrein sich heiser -
in der Dämmerung wird's dunkel
der Wind wird leiser
leiser
leiser.

Und das Mädchen sgt zum Spieler: Junge
jetzt ist es Zeit.
Du hast soviel verloren
bist du endlich soweit ?
Und der Spieler hebt den Kopf: Wie weit ? Wofür ?
Und das Mädchen ruft - es steht schon in der Tür:

Komm rüber
Spieler
Spieler komm rüber.
Dieses Spiel hast du frei - Spieler komm rüber.
Denn wenn du mich erst hast
bist du frei

und dieses Spiel spielen zwei.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:10
Glen Strickland verteidigte sich mit seinem hippokratischen Eid; darüber hinaus habe er die Mutter des ins Koma gefallenen Patienten um ihr Einverständnis für eine Bluttransfusion gebeten und sie erhalten. Er habe das Leben seines Patienten, der zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte, retten müssen

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:10
Dr. Jekyll, Nr. 6000 freut sich über Begleitung. Folgen Sie doch bitte seiner Route. Ich kann mich sonst nicht konzentrieren. Danke.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:11
Man sieht das Gasthaus zur Schaumkrone auf dem wunderbaren Planeten Hyazinthus. Die Terrasse ist fantasievoll ausgestattet. Zur Zeit herrscht König Cajus mit seiner Frau Juline auf Hyazinthus. Die beiden haben zwei kleine Kinder, Prinzessin Gelia und Prinz Imre. Der König ist zwar der höchstrangigste Hyazinthianer auf dem Schwesterplaneten, jedoch mischt er sich unter die Leute, als sei er seinesgleichen. So sitzt er auch heute in diesem Gasthaus in Swantje am Grünen Meer, dem Ort seines Regierungssitzes , um Neuigkeiten über dies und jenes zu erfahren. Nathan, der Zeitungsverkäufer betritt die Szene und berichtet über die fortschreitende Vergrößerung des Ozonloches auf der Erde. Cajus ist sehr besorgt um die Selbstzerstörung der Menschen auf dem blauen Planeten. Er plant eine Mission. Er beabsichtigt endlich mit den Erdbewohnern zu kommunizieren um so den Tod des Schwesterplaneten zu verhindern. Er läßt seine fähigsten Leute unterrichten, an dieser Mission teilzunehmen. Das Ballett der Raumfahrer mit dem Titel "Sternenschweif" zeigt die Minuten vor dem Start des Raumschiffes.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:14
9. Thomas Baer, Redakteur Schweizer Radio DRS Basel;

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:15
8. Holger Beythien

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:15
7. Nikolaus Gatter, Köln;

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:16
6. Danuta Görnandt, Redakteurin radio kultur (ORB/SFB);

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:16
Die Nadel sagte zum Luftballon:
"Du bist rund
ich bin spitz
jetzt machen wir beide
einen Witz.

Ich weiß ein lustiges
Schnätterätäng
ich mach pick
und du machst peng!"

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:17
5. Michael Henkels, Journalist Hamburg;

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:17
4. Matthias Inhoffen, Redakteur "Audio" Stuttgart;

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:17
Pick!

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:18
3. Mike Kamp, Herausgeber "Folker" Bad Honnef;

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:18
2. Ottmar Klammer, Journalist "Kleine Zeitung" Graz;

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:19
Bitte!!!!

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:19
1. Michael Kleff, Hörfunkjournalist, Bonn;

Herzlichen Glückwunsch!!!

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:23
Als Aasfresser haben Arschkriecher niemals Probleme mit der ausbleibenden Beute, den es fällt hin und wieder ein Stückchen von den Resten ab—wie praktisch, meine ich.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:28
Liebe ist stark wie der Tod. Ihre Glut ist feurig und eine

Flamme des Herrn, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht

auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können.

Liebe ist stark wie der Tod. Ihre Glut ist feurig und eine

Flamme des Herrn, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht

auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:30
Dr. Jekyll! Drüben gibt es einen eigenen Weg für Akademiker.

Der Sechstausender
22.11.2002, 02:33
Vernünftige Einsicht zu haben, ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.

Dr. Jekyll
22.11.2002, 02:37
Der Zwischenraum zwischen Himmel und Erde
gleicht einem Blasebalg:
Leer - fällt er nicht zusammen,
bewegt - bringt er immer mehr hervor! -
Viel Worte zählen als ärmlich,
besser ists, den Inhalt zu bewahren.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:21
Ist er weg?

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:23
Die Höhe an sich schreckt mich nicht. Ab und an habe ich, wie gesagt, gern angenehme Begleitung.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:24
Ein unterhaltsames Gespräch am Rande erleichtert mir den Anstieg.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:25
Doch im Grunde schätze ich die Einsamkeit.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:26
Und ich bedanke mich bei allen, die das verstehen und respektieren.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:32
Und er zog vor ihnen her,
am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen,
und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten,
damit sie Tag und Nacht wandern konnten.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:36
Friedrich Nietzsche
Ein Tanzlied

Mistral-Wind, du Wolken-Jäger,
Trübsal-Mörder, Himmels-Feger,
Brausender, wie lieb ich dich!
Sind wir zwei nicht Eines Schoßes
Erstlingsgabe, Eines Loses
Vorbestimmte ewiglich?

Hier auf glatten Felsenwegen
Lauf ich tanzend dir entgegen,
Tanzend, wie du pfeifst und singst:
Der du ohne Schiff und Ruder
Als der Freiheit freister Bruder
Über wilde Meere springst.

Kaum erwacht, hört ich dein Rufen,
Stürmte zu den Felsenstufen,
Hin zur gelben Wand am Meer.
Hei! da kamst du schon gleich hellen
Diamantnen Stromesschnellen
Sieghaft von den Bergen her.

Auf den ebnen Himmels-Tennen
Sah ich deine Rosse rennen,
Sah den Wagen, der dich trägt,
Sah die Hand dir selber zücken,
Wenn sie auf der Rosse Rücken
Blitzesgleich die Geißel schlägt, -

Sah dich aus dem Wagen springen,
Schneller dich hinabzuschwingen,
Sah dich wie zum Pfeil verkürzt
Senkrecht in die Tiefe stoßen, -
Wie ein Goldstrahl durch die Rosen
Erster Morgenröten stürzt.

Tanze nun auf tausend Rücken,
Wellen-Rücken, Wellen-Tücken -
Heil, wer neue Tänze schafft!
Tanzen wir in tausend Weisen.
Frei - sei unsre Kunst geheißen,
Fröhlich - unsre Wissenschaft!


Raffen wir von jeder Blume
Eine Blüte uns zum Ruhme
Und zwei Blätter noch zum Kranz!
Tanzen wir gleich Troubadouren
Zwischen Heiligen und Huren,
Zwischen Gott und Welt den Tanz!

Wer nicht tanzen kann mit Winden,
Wer sich wickeln muß mit Binden,
Angebunden, Krüppel-Greis,
Wer da gleicht den Heuchel-Hänsen,
Ehren-Tölpeln, Tugend-Gänsen,
Fort aus unsrem Paradeis!

Wirbeln wir den Staub der Straßen
Allen Kranken in die Nasen,
Scheuchen wir die Kranken-Brut!
Lösen wir die ganze Küste
Von dem Odem dürrer Brüste,
Von den Augen ohne Mut!

Jagen wir die Himmels-Trüber,
Welten-Schwärzer, Wolken-Schieber,
Hellen wir das Himmelreich!
Brausen wir ... o aller freien
Geister Geist, mit dir zu zweien
Braust mein Glück dem Sturme gleich. -

- Und daß ewig das Gedächtnis
Solchen Glücks, nimm sein Vermächtnis,
Nimm den Kranz hier mit hinauf!
Wirf ihn höher, ferner, weiter,
Stürm empor die Himmelsleiter,
Häng ihn - an den Sternen auf!

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:37
Hmh...

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:38
Das kannte ich nur in einer anderen Version.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:39
Dann will ich es mal hiermit versuchen:

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:42
Als die Donau uns über die Zehen floß

Auf einer krummen Weide
saßen wir allebeide.
Daß war,
als das Hochwasser uns umschloß,
un die Donau uns über die Zehen floß,
da stiegen wie auf die Weide, wir allebeide,

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:44
ich und der Hase,
der wackelte mit der Nase.
Ich fiel vor Lachen vom Ast.
Nicht ganz, aber fast.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:45
Dann erzählte das Hasentier
Geschichten mir.
Geschichten, Geschichten:
Ich sage dir,
so grauselig schöne,
so gruselig tolle,
so wundervolle
hast du dein Lebtag nicht gehört!

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:46
Nach drei Stunden
hat man uns gefunden.

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:48
Da kamen sie an
in einem Kahn
und sagten: "Dort oben sitzen sie, schau!
Da sitzen sie allebeide
und plaudern auf der Weide!"

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:52
Es machte einmal
große Wellen ein Wal.
Ein Hering schaute ihm zu:
"Ich wollte, ich wäre wie du!"

"Probier es doch selber. Nur Mut!
Aber ja, du kannst es schon gut!"
So sprach der Wal, das war fein
(man soll lieb zu den Kleineren sein).

Der Sechstausender
22.11.2002, 03:57
Friedrich Nietzsche
Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!

Der Sechstausender
22.11.2002, 04:04
"Meine sehr geehrten Damen und Herren,
lassen sie sich das Stück erklären:
Im ersten Abschnitt tritt man ein,
setzt sich in den Stuhl hinein,
für den man frei und ohne Gewalttat
schon im vorhinein bezahlt hat.
Spitzt das Aug und schneutzt das Ohr,
denn ein Schauspiel steht bevor:

Der Sechstausender
22.11.2002, 04:09
Aus dem linken hinteren Tor
tritt ein Schauspieler hervor.
Mit dem vorgeschriebenen Fleiß
sagt er runter, was er weiß,
dreht dich krumm und beugt sich tief,
und knarzt sich seinen Rücken schief."

Der Sechstausender
22.11.2002, 04:12
DREA, Ruebenkraut, verzeiht, ich wollte nicht unhöflich sein und grußlos an Euch vorüber gehen.

Der Sechstausender
22.11.2002, 04:15
Sodenn, ich werde mal eine Mütze voll Schlaf nehme.

Windhund
22.11.2002, 11:33
Wo bleiben Sie denn?

Langsam wirds wieder Zeit....

Das Tagewerk ruftist schon 11:45 Uhr.
Hopp Hopp

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:21
Good morning

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:25
Meine Füße tun weh.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:26
Der Kopf auch.

Der Admiral
22.11.2002, 13:28
Herrschaftszeiten!
Was ist denn das für eine Berufsauffassung?
Sich Mittags aus dem Biwak quälen und erstmal auf den Gletscher pissen? Wenn Sie jeden Tag des Aufstiegs so spät beginnen, erreichen Sie noch nicht mal die Baumgrenze!
Sechstausend.
Pfffffffff.
http://www.unibas.ch/botcd/Bilder/brockmann.gif

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:29
Dieses Getränk. Ich hätte es nicht annehmen sollen. Ich kannte den Herrn doch gar nicht. Er war plötzlich da. Mit diesem Fläschchen.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:31
Wie sie alle lustig sind, Flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star. Und die ganze Vogelschar
Wünschet dir ein frohes Jahr, Lauter Heil und Segen!

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:31
Aus grauer Städte Mauern Ziehn wir durch Wald und Feld.
Wer bleibt, der mag versauern,Wir fahren in die Welt.
|: Heidi heido, wie fahren, Wir fahren in die Welt
Hei di hei do, wie fahren, Wir fahren in die Welt :|

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:32
Die Gedanken sind frei, Wer kann sie erraten,
Sie fliehen vorbei, Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei. Die Gedanken sind frei!

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:32
Ich denke was ich will Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still', Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren Kann niemand verwehren,
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:33
Und sperrt man mich ein In finsteren Kerker,
Ich spotte der Pein Und menschlicher Werke.
Denn meine Gedanken Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei, Die Gedanken sind frei!

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:34
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:34
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:35
Der Wiedehopf, der Wiedehopf, Der schenkt der Braut nen Blumentopf.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:36
Später erzähl ich euch mal die Geschichte vom Boss. Wie ich den Boss traf.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:38
Well I came by your house the other day, your mother said you went away
She said there was nothing that I could have done
There was nothing nobody could say
Me and you we've known each other ever since we were sixteen
I wished I would have known I wished I could have called you
Just to say goodbye Bobby Jean

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:38
Now you hung with me when all the others turned away turned up their nose
We liked the same music we liked the same bands we liked the same clothes
We told each other that we were the wildest, the wildest things we'd ever seen
Now I wished you would have told me I wished I could have talked to you
Just to say goodbye Bobby Jean

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:39
Now we went walking in the rain talking about the pain from the world we hid
Now there ain't nobody nowhere nohow gonna ever understand me the way you did
Maybe you'll be out there on that road somewhere
In some bus or train traveling along
In some motel room there'll be a radio playing
And you'll hear me sing this song
Well if you do you'll know I'm thinking of you and all the miles in between
And I'm just calling one last time not to change your mind
But just to say I miss you baby, good luck goodbye, Bobby Jean

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:40
PROVE IT ALL NIGHT

I've been working real hard, trying to get my hands clean,
Tonight we'll drive that dusty road from Monroe to Angeline,
To buy you a gold ring and pretty dress of blue,
Baby just one kiss will get these things for you,
A kiss to seal our fate tonight,
A kiss to prove it all night.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:40
Prove it all night,
Girl there's nothing else that we can do,
So prove it all night, prove it all night,
And girl I'll prove it all night for you.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:41
Everybody's got a hunger, a hunger they can't resist,
There's so much that you want, you deserve much more than this,
But if dreams came true, oh, wouldn't that be nice,
But this ain't no dream we're living through tonight,
Girl, you want it, you take it, you pay the price.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:41
Prove it all night, prove it all night girl and call the bluff,
prove it all night, prove it all night and girl,
I prove it all night for your love.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:42
Baby, tie your hair back in a long white bow,
Meet me in the fields out behind the dynamo,
You hear the voices telling you not to go,
They made their choices and they'll never know,
What it means to steal, to cheat, to lie,
What it's like to live and die.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:42
Es ist eine lange Geschichte. Zu lang für heute.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:43
1584

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:43
Aber ich habe ja noch viel Zeit.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:44
Ich danke euch schon jetzt für die vielen, vielen aufmunternden PNs, die ich bekomme.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:46
Und dass der eine oder andere im Laufe der Aktion mit dem Vorschlag kommen würde, ich solle mich mal "untersuchen" lassen oder gehöre "in Behandlung": Das ist Teil meines Projekts. Das war einkalkuliert. Die Frage ist nur: WER sagt es und WIE sagt er es?

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:47
Lights out tonight
trouble in the heartland
Got a head-on collision
smashin' in my guts, man
I'm caught in a cross fire
that I don't understand
But there's one thing I know for sure girl
I don't give a damn
For the same old played out scenes
I don't give a damn
For just the in betweens
Honey, I want the heart, I want the soul
I want control right now
talk about a dream
Try to make it real
you wake up in the night
With a fear so real
Spend your life waiting
for a moment that just don't come
Well, don't waste your time waiting

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:48
Badlands, you gotta live it everyday
Let the broken hearts stand
As the price you've gotta pay
We'll keep pushin' till it's understood
and these badlands start treating us good

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:49
Wozu und weshalb und weswegen, geht dieser Schirm da im Regen?

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:50
Keine Ahnung. Wirklich nicht.

Der Sechstausender
22.11.2002, 13:52
Ich muss weiter. Bis bald.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:12
Ich konnte nie mehr als drei Wege, glücklicher (nicht glücklich) zu werden, auskundschaften. Der erste, der in die Höhe geht, ist: so weit über das Gewölke des Lebens hinauszudringen, daß man die ganze äußere Welt mit ihren Wolfsgruben, Beinhäusern und Gewitterableitern von weitem unter seinen Füßen nur wie ein eingeschrumpftes Kindergärtchen liegen sieht. - Der zweite ist: - gerade herabzufallen ins Gärtchen und da sich so einheimisch in eine Furche einzunisten, daß, wenn man aus seinem warmen Lerchennest heraussieht, man ebenfalls keine Wolfsgruben, Beinhäuser und Stangen, sondern nur Ähren erblickt, deren jede für den Nestvogel ein Baum und ein Sonnen- und Regenschirm ist. - Der dritte endlich - den ich für den schwersten und klügsten halte - ist der, mit den beiden andern zu wechseln.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:14
Eben aber durch Gehen ruhet und holet der Mensch zum Steigen aus, durch kleine Freuden und Pflichten zu großen. Der siegende Diktator muß das Schlacht-Märzfeld zu einem Flachs- und Rübenfeld umzuackern, das Kriegstheater zu einem Haustheater umzustellen wissen, worauf seine Kinder einige gute Stücke aus dem Kinderfreund aufführen. Kann er das, kann er so schön aus dem Weg des genialischen Glücks in den des häuslichen einbeugen: so ist er wenig verschieden von mir selber, der ich jetzt - wiewohl mir die Bescheidenheit verbieten sollte, es merken zu lassen - der ich jetzt, sag' ich, mitten unter der Schöpfung dieses Billetts doch imstande war, daran zu denken, daß, wenn es fertig ist, die gebacknen Rosen und Holundertrauben auch fertig werden, die man für den Verfasser dieses in Butter siedet.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:16
Der moralische Gang des Menschen gleicht seinem physischen, der nichts ist als ein fortgesetzter Fall.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:18
Als mich die Straße immer höher über die Täler hob, wurd' ich zweifelhaft, wem ich treu bleiben sollte - ob der erhabenen Allee und Kolonnade von Bergen, die ich linker Hand, oder dem magischen Vis-à-vis mit dem gebildeten Kopfe, das ich geradeaus vor mir hatte - ich sah ein, auf der linken Tabor-Berg-Kette verkläre sich der Geist und stehe in ausgehauenen Fußtritten weggeflatterter Engel fest, aber im Vis-à-vis saß ja der herabgeflogene Engel selber.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:19
Die lustigen Milka-Schneemänner mit lustigen Schokolinsen schmecken total lustig.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:19
Zwieback schmeckt auch lustig.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:21
Jetzt scheint die Sonne, vor zwei Stunden hat es noch geregnet. So ist das Leben, so muss man es nehmen

(Helmut Kohl)

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:27
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:28
Und zählen muß ich - Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist, als wälzten sich die Leichen,
Auf meine Brust - Gottlob! sie weichen!

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:31
Ein kleines Lied! Wie geht's nur an,
Dass man so lieb es haben kann,
Was liegt darin? erzähle!

Es liegt darin ein wenig Klang,
Ein wenig Wohllaut und Gesang
Und eine ganze Seele.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:35
Auf Flügeln des Gesanges,
Herzliebchen, trag ich dich fort,
Fort nach den Fluren des Ganges,
Dort weiß ich den schönsten Ort.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:35
Dort liegt ein rotblühender Garten
Im stillen Mondenschein;
Die Lotosblumen erwarten
Ihr trautes Schwesterlein.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:36
Die Veilchen kichern und kosen,
Und schaun nach den Sternen empor;
Heimlich erzählen die Rosen
Sich duftende Märchen ins Ohr.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:37
Es hüpfen herbei und lauschen
Die frommen, klugen Gazelln;
Und in der Ferne rauschen
Des heiligen Stromes Welln.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:37
Dort wollen wir niedersinken
Unter dem Palmenbaum,
Und Liebe und Ruhe trinken,
Und träumen seligen Traum.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:50
Werbung

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:51
Es ist an der Zeit, ein Bier zu feiern, das so schlecht schmeckt wie kein anderes. Radeberger Pilsner. Ein Radeberger.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:52
So viel Genuss bei so wenig Fett. Almigurt 0.1.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:52
Ford. Besser ankommen. Thank you.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:53
Für 7 Euro gibt es keine Servolenkung, aber schalten Sie doch mal um, Houston wir haben ein Problem, das einzige wahre Warsteiner

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:54
Die Zukunft kann kommen: Deutsche Bank

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:55
Peters Traum: Mit 17 einen Anzug kaufen.
American Express hilft Ihnen auf dem Weg zu Ihren Träumen, auch wenn sie doof sind wie der von Peter, 17.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:56
Mit dem TDSL-Modem kommen Sie noch schneller ins Forum als die dumme Enie.

Der Sechstausender
22.11.2002, 23:56
Schlecht.
Schlechter.
Paulaner.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:08
Die Harzreise

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:10
Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren -
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!

Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen -
Ach, mich tötet ihr Gesinge
Von erlognen Liebesschmerzen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet,
Und die freien Lüfte wehen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunklen Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen,
Und die stolzen Wolken jagen.

Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:12
Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität, gehört dem Könige von Hannover, und enthält 999 Feuerstellen, diverse Kirchen, eine Entbindungsanstalt, eine Sternwarte, einen Karzer, eine Bibliothek und einen Ratskeller, wo das Bier sehr gut ist. Der vorbeifließende Bach heißt »die Leine«, und dient des Sommers zum Baden; das Wasser ist sehr kalt und an einigen Orten so breit, daß Lüder wirklich einen großen Anlauf nehmen mußte, als er hinübersprang. Die Stadt selbst ist schön, und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:16
Inga Humpe legt frischen Clubsound vor.
Obwohl ihr alles irgendwie egal ist.
Ab in die Charts.
"Ich wusste gar nicht, was ich erzählen sollte", sagt sie.
Untrendiger Bandname, das kommt an.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:18
Doris Schröder-Köpf ist eine wirklich bemerkenswerte Frau!

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:19
Demnächst wird sie mit Inga Humpe eine Band namens "Damensauna" gründen und ein Schmählied über Helmut Kohl veröffentlichen.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:19
117 Kalorien.

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:43
Die zehn besten Filme mit Cary Grant:

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:50
Platz 10:

Über den Dächern von Nizza

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:51
Platz 9:

Der unsichtbare Dritte

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:51
Platz 8:

Unternehmen Petticoat

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:52
Platz 7:

Berüchtigt

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:53
Platz 6:

Die Nacht vor der Hochzeit

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:54
Platz 5:

Vor Hausfreunden wird gewarnt

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:55
Platz 4:

Ein Hauch von Nerz

Maulwisch
23.11.2002, 00:55
(Verdacht! VERDACHT!! Psst!!!)

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:55
Platz 3:

Charade

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:56
Platz 2:

Leoparden küsst man nicht

Der Sechstausender
23.11.2002, 00:57
Platz 1:

Arsen und Spitzenhäubchen

Maulwisch
23.11.2002, 01:00
Der Unsichtbare Dritte hinter Charade!
SOS Feuer an Bord und Verdacht ganz unterschlagen!
Mensch, Sechtausender. Also nein.
Aber der erste Platz, der stimmt.
Weitermachen.

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:16
I'm just a dreamer
I dream my life away
Today
I'm just a dreamer
Who dreams of better days
Okay
I'm just a dreamer
Who's searching for the way
Today
I'm just a dreamer
Dreaming my life away
Oh yeah, yeah, yeah

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:17
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Der Sechstausender
23.11.2002, 01:26
Die neun besten Alben von Led Zeppelin:

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:28
Platz 9:

Coda

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:29
Platz 8:

In Through The Out Door

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:29
Platz 7:

Presence

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:30
Platz 6: Physical Graffiti

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:30
Platz 5:

Houses Of The Holy

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:33
Platz 4:

Led Zeppelin III

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:34
Platz 3:

Led Zeppelin II

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:34
Platz 2:

Led Zeppelin I

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:35
Platz 1:

Led Zeppelin IV

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:37
Wie oft hatten die Rolling Stones Sex mit Groupies?

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:38
Platz 1:

Bill Wyman: 10.987 mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:38
Platz 2:

Mick Jagger: 10.965 mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:41
Platz 3:

Keith Richards: 9.999 mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:42
Platz 4:

Ron Wood: 8.101 Mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:43
Platz 5:

Brian Jones: 1.580 mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:43
Platz 6:

Mick Taylor: 12 mal

Der Sechstausender
23.11.2002, 01:44
Platz 7:

Charlie Watts: 0 mal