Vollständige Version anzeigen : Die schwierige, andere Route
Ich biege nach links ab, wähle den steilen, felsigen Weg, die Nordflanke. Das Schachspiel in meinem Kopf wird weitergehen.
Wer war am Zug? Schwarz? Schwarz reagiert. Der Läufer zieht sich zurück.
Lf6-g7
Im Blutrausch stürzt sich der weiße Bauer weiter vor, den Dolch in der Hand.
b4-b5
Das Pferd wittert die Gefahr. Es wirft den Reiter ab, flieht, rennt verwirrt umher, bis es der Reiter wieder einfangen kann.
Sc6-e7
Weiß fühlt sich stark. Die Dame rückt vor.
Dd1-b3
Ein kleiner Mann aus den schwarzen Reihen, getrieben von den Generälen, stellt sich ihr in den Weg.
c7-c6
Indirekt. Er muss nämlich noch an einem anderen vorbei. Der reagiert nicht, denn er weiß, dass hinter ihm ein Reiter Stellung bezieht.
Sf3-d2
Der schwarze Bauer stockt. Soll er mit dem Mord warten? Und es geschieht das Unerwartete. Sein Gegner ist ein alter Freund. Man unterhält sich, während ein Läufer anrückt.
Lc8-e6
Verdammt, wie sieht die letzte Reihe bei Weiß aus? Warum vergesse ich das immer beim 17. Zug? Kann der Turm wandern? Ich denke, ja. Beide Läufer sind fort, die Dame unterwegs, der König nicht im Weg.
Tf1-c1
Reaktion: eine steile Flanke der schwarzen Bauern.
d6-d5
Das will sich die weiße Dame genau ansehen. Sie schreitet vorwärts.
Db3-b4
Schwarz bringt im Gegenzug den Springer weiter vor ins Geschehen. Was plane ich da eigentlich?
Se7-f5
Weiß schlachtet erst einmal in Ruhe.
b5xc6
Schwarz bietet Paroli. Bauerntausch.
b7xc6
Was Schwarz nicht wissen konnte, war die Affaire der weißen Dame mit dem geschlachteten Bauern. Es war eine verbotene Liebe, das Ende eine Tragödie. Sehen Sie selbst.
Db4-b7
Ich sollte Schachkommentator werden. Gibt es sowas überhaupt? Kann man sich JB Kerner beim Schachkommetieren vorstellen?
Sf5-e7
"Nach diesem wunderbaren Zug des scharzen Springers, der ja schon in den vergangenen Partien eine sehr konstante Leistung zeigen konnte, bewegt sich nun ein weißer Bauer, auf, ja, auf einen gegnerischen Bauern zu, und, ja! Da stellt er ihn vom Platz."
c4xd5
"Eine rüde Attake, die auch sofort vom Mann in Schwarz gerügt wird, er sieht rot und stellt den weißen Spieler ebenfalls unter die Dusche."
c6xd5
Eigentlich schweigt Kerner aber immer. Dann sagt er irgendwann mal: "Weißer Springer."
Sc3-b5
Langes Schweigen. Dann folgt irgendwann: "Ja, schön, der Turm bewegt sich - das ist ja auch seine Stärke. Gut gespielt." Dann schweigt er wieder.
Ta8-b8
Die Dame nimmt die herausforderung nicht an. Wäre glatter Selbstmord.
Db7-a7
Aber der Turm will es wissen.
Tb8-a8
Gelangweilt von diesen schnöden Angriffen wendet sich die Dame ihrer Kontrahentin zu, vom Pferd gedeckt. Wer Falsches denkt, ist bruhaha.
Da7-c7
Der dumme Turm lässt jedoch nicht von ihr ab. Was für ein einfältiges Bauwerk.
Ta8-c8
Und die Dame opfert sich. Eingekeilt zwischen zwei Türmen packt sie sich das gegnerische Weib und reißt ihr das schwarze Haar samt Skalp vom Schädel. Die Schwarze geht zu boden und sieht als Letztes einen weißen Stöckelschuh auf sich zurasen.
Dc7xd8
Soll Schwarz nun Rache nehmen? Oder hat sich da nicht gerade eine andere Option aufgetan? Wie wird Weiß auf diesen Zug reagieren?
Tc8xc1
Schach, Narr!
Geschluckt, Trottel!
Tb1xc1
Trottel? Würde ein Trottel auch deine Dame richten?
Te8xd8
Geschenkt. Spring, mein Pferdchen!
Sb5-c7
Ich weiß, es wird dir nicht gefallen und du wirst meine Idee verspotten, doch muss mein Turm das Pferd bedrohen. Könntest du nicht andere Wege gehen?
Td8-c8
Nein, mein Guter. Doch beachte meinen Turm, der unten lauert. Und nun kommt schon mein zweiter Springer. Was plane ich wohl?
Sd2-b3
Du lenkst nur ab, ich hab's durchschaut. Mein Bauer hier kann es bezeugen.
d5-d4
Hopp, hopp, gleich wirst du staunen.
Sc7xe6
Ich will nicht, aber du zwingst mich. Die Türme sollen wohl fallen.
Tc8xc1
Stimmt genau, lieber Freund.
Sb3xc1
Doch nun zu deinem anderen Pferd, es scheint dir nichts zu bedeuten. Du willst ein Feldherr sein? Verzeih, wenn ich lache.
f7xe6
Du sprichst komisch. Das wirkt dämlich. Schau mal, mein anderes Pferd kann Saltos!
Sc1-b3
Meins springt den dreifachen Rittberger.
Se7-d5
Ich brauche eine Pause. Das Spiel entwickelt sich langweiliger, als ich dachte. Die Pferde springen über das Feld, es wird noch ewig weitergehen. Das ist zwar gut, aber ich greife später darauf zurück. Mein Körper verlangt nach Nahrung.
Sb3-c5
145, eine gute Zahl. Die Zeit des Antonius Pius.
Der wahre Captain
15.11.2002, 14:16
Hahaha!
Das sagt genau der Richtige!
Hahaha!
Die Pferde stehen schnaubend nebeneinander. Sie scharren mit den Hufen, während die Reiter sich ankeifen. Der König will sich das ansehen und nähert sich.
Kg8-f7
Da stürmt ein weißer Läufer aus dem Hinterhalt nach vorne und sticht das schwarze Pferd ab. Tot.
Lg2xd5
Ein kleiner, schwarzer Bauer tut seine Pflicht. Er, obwohl ein friedliebender Gesell, schickt den Angreifer in die ewige Ruhe.
e6xd5
Das Pferd bricht aus, stellt sich an den Rand. Und jeder weiß, das Pferd am Rande bringt Kummer und Schande.
Sc5-a6
Der schwarze König, von Neugier geplagt, wagt sich weiter aus dem Schutz seiner Truppen. Was er vorhat, kann ich nicht sagen. Aber es ist nicht die Ungeduld, die ihn treibt.
Kf7-e7
Schon springt ihm der Schimmel entgegen, bäumt sich vor ihm auf, so dass ihm nur der Rückzug bleibt.
Sa6-c7
Aber der König weicht zur Seite, stellt sich dem tobenden Tier.
Ke7-d6
Das Pferd begiebt sich erneut an den Rand des Spielfelds, will Kummer und Schade für den Gegner erzwingen. Schach!
Sc7-e8
Doch der König, erbost über diese Dreistigkeit, wirft sich wieder dem Tier entgegen.
Kd6-e7
Der Schimmel lässt von seinem Opfer ab.
Se8xg7
Aber nun hat den König die Mordlust gepackt. Er verfolgt den Reiter, will ihn in eine Falle drängen.
Ke7-f7
Der Reiter reißt die Zügel herum, durchsprengt die feindliche Linie, muss jedoch vor zwei wütenden Bauern Hald machen.
Sg7-h5
Die Falle schnappt zu.
g6xh5
Es leben nur noch Könige und Bauern. Ist das noch spannend? Bringt es noch etwas, wenn ich den weißen König laufen lasse?
Kg1-g2
Ich lasse sie aufeinander losgehen. Lauft!
Kf7-f6
Danke! Und nun wieder Weiß!
Kg2-h3
Und Schwarz!
Kf6-g5
Es verstößt gegen die Regeln, den König nun auf g4 oder h4 zu bewegen. Also muss ich den Rückzug antreten. Wie unsinnig.
Kh3-g2
Der scharze König lässt aber nicht locker. Obwohl er sich mit dem weißen König nicht messen kann. Irrsinn!
Kg5-g4
Bewegung in die Bauern bringen, das ist das einzig mögliche Mittel.
h2-h4
Schon schleicht sich der schwarze König zurück.
Kg4-f5
Und die weißen Bauern laufen.
f2-f3
Den König treibt es hinter die eigenen Linien.
Kf5-e6
Weiß positioniert sich neu.
Kg2-f2
"Rückzug!" schallt es vom schwarzen König her. Aber seine Bauern dürfen das nicht. Idiot!
Ke6-d6
Dafür folgt der weiße König seiner Aufforderung. Was für ein Trottel!
Kf2-e1
Und der schwarze König nähert sich erneut.
Kd6-c5
Weiß zieht ihm entgegen. Hatten wir das nicht schon?
Ke1-d2
Also, ausweichen!
Kc5-b5
Und hinterher. Wie einfallslos.
Kd2-c2
Zurück.
Kb5-c5
Weiter vor.
Kc2-b3
Haha! Überraschung!
Kc5-b5
Pah!
Kb3-a3
Pah dich selbst!
Kb5-a5
Was soll der Mist? Schwupp!
f3-f4
Und zack!
e5xf4
Schluck! Der Weg ist frei!
g3xf4
Der König gerät in Panik.
Ka5-b5
Sein Kollege verfolgt ihn.
Ka3-b3
Weiter!
Kb5-b6
Okay, weiter.
Kb3-b4
Und hin zum möderischen Bauern.
Kb6-c6
Bauer: Huch, der meint ja mich. Ich muss dann mal los.
f4-f5
König: Stop, Schurke! So nicht!
Kc6-d6
Bauer: Huiuiui. Ich Vollidiot, warum habe ich gezögert?
f5-f6
König: Hab ich dich!
Kd6-e6
Weißer König: Hey! Das ist meiner! Lass den in Ruhe! Schlag deine eigenen Bauern, von mir aus, aber lass meine Jungs machen, was sie wollen! Kapiert?
Kb4-c5
Schwarzer König: Fang mich doch!
Ke6xf6
Weißer König: Okay, ich nehme eine Abkürzung.
Kc5xd5
Schwarzer König: Manno! Musste das sein? Komm mir ja nicht zu nahe!
Kf6-f5
Weißer König: Okay. Huch, tut mir leid. War das dein Bauer?
Kd5xd4
Schwarzer König: Ja, war es, du fieser, dreckiger Lump! Aber warte, du!
Kf5-g4
Weißer König: Wenn du dem auch nur ein Haar krümmst, dann, dann, dann, ...
Kd4-e4
Schwarzer König: Dann was?
Kg4xh4
Weißer König: Dann mach ich deine letzten Zwei auch noch platt! Haha!
Ke4-f4 (irre lachend)
Schwarzer König: Hat ja keinen Sinn.
Weißer König: Okay. Dann Friede!
Schwarzer König: Von mir aus. Und jetzt?
Weißer König: Wir könnten ein neues Reich aufbauen. Schwarz und Weiß gemischt.
Schwarzer König: Aber was würde das bringen?
Weißer König: Weiß ich auch nicht. Vielleich gibt es irgendwo rote Krieger. Oder gelbe.
Schwarzer König: Wo denn? Unsere Welt ist ein Brett. Hat doch alles keinen Sinn.
Schon 0.46 Postings am Tag. Gestern waren es noch 0.0081. Das ist eine gute Steigerung.
Das macht wieder Mut. Schade, dass die Partie vorbei ist. Sie hat mir Spaß gemacht. Aber noch mal die Figuren aufbauen, das ist mir zu doof. Echt wahr. Vielleicht eine Partie Mensch ärgere dich nicht?
Ach, ich habe ja keine Würfel. Nur mich und diese Zeitbeschränkung. Das kann auch deprimierend sein. Oder würde ich ohne Zeitbeschränkung auch Schwierigkeiten haben, meine Postings nicht sinnleer mit Hahaha oder Yep zu füllen?
Als Kind habe ich mit zwei Schuhkartons stundenlang spielen können. Ein Königreich für zwei Schuhkartons!
Ich will noch zur 200 kommen, bevor ich wieder eine Pause einlege. Muss doch zu schaffen sein. Wo der Sechstausender wohl steckt? Ich schätze, dass er sich schon der 400-er Grenze nähert.
Die Waldgrenze liegt in den Alpen bei 1400-1970 m.
Zwischen 2700-2900 m beginnen die Gletscher.
Die höchste Getreidegrenze findet sich in den Hohen Tauern auf 1524 m.
Bis zur Höhe von etwa 2400-2800 m nehmen Häufigkeit und Menge der Niederschläge zu, dann wieder ab.
In den Rocky Mountains liegt die Waldgrenze bei bis zu 3400 m.
Teilweise auch noch höher. Es ist von 4000 m die Rede. Das halte ich aber für amerikanische Propaganda.
Der Mount Everest ist rund 60 Millionen Jahre alt.
Am 29. Mai 1953 stürmten ihn der Neuseeländer Edmund Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay. Damit stieg die Menschgrenze auf 8850 m.
Ob Der Engländer George Mallory mit dem Student Andrew Irvine schon 1924 auf dem Mt. Everest standen, ist unklar. Sie gelten als verschollen.
Laut einer Vermessung im Jahre 1952 hat der Kilimandscharo eine Höhe von 5895 m. Andere Bahauptungen (5892,55 m) sind moderer Schnickschnack.
Der Mount Logan (St. Elias Mountains) ist 5951 m hoch. Das kommt unserem Ziel am nächsten.
http://www.nrcan.gc.ca/gsc/logan/images/kgs-2262.jpg
Mount Logan
Er sieht aus wie eine Narrenkappe. Außerdem bahuapten die Kanadier, dass er 5959 m. Er liegt bei 140° 23' W und 60° 34' N.
Die Einsamkeit ist beruhigend.
Ich könnte mit einem Besen meine Spuren verwischen. Das würde die ganze Wanderung noch interessanter machen. Ich wäre der einzige, der diese Route gegangen ist. Habe aber keinen Besen.
Nondum clivum exsuperavimus. Wir sind noch nicht über den Berg.
Wie schallt's von der Höh´? Hollareduliöh!
http://www.rubycon.de/marilyn/pic/album/21a020.jpg
Der Admiral
15.11.2002, 15:47
Der erste behinderte Mensch...
auf dem Mount Everest war Tom Whittaker. Bei einem Autounfall hatte er sein rechtes Bein verloren. 1998 bestieg er mit einer Fußprothese den Berg. Der Blinde Erik Weihenmayer aus Amerika bestieg den Gipfel 2001.
Es gibt so viele Fakten, ich werde sie schon noch zusammentragen. Ich wünsche mir keine Sherpas.
Muss weiterkriechen. Will pausieren. Der Tag ist gelaufen.
200, eine gute Zahl. Mesopotamien wird wieder Provinz des römischen Reichs.
Ungestört geschlafen. Kraft getankt. Saft getrunken.
Bis nach ganz oben ist es ein weiter weg. Den Sechstausender habe ich aus den Augen verloren. Ich sah ihn um einen Felsen schleichen, dann war er fort. Die Eisamkeit des Berges hat mich eingeholt. Ich bin froh, meinen Weg gefunden zu haben.
Wildkatze und Luchs gelten in den Alpen für augestorben. Schade. Ich hätte sie gerne gesehen. Es ist aber November und ich werde vielleicht ein paar Schneehasen und Schneehühner entdecken.
Vorhin habe ich einen hohen Pfiff gehört. Ob da ein Murmeltier geschrieen hat? Ziehen hier Steinadler ihre Kreise? Oder war ich es selbst, der hier gepfiffen hat? Ich weiß es nicht. Manchmal summe ich Lieder vor mich hin ohne es zu merken.
Es gibt viele Arten von Steinwild. Birk- und Auerwild, Gemsen und Rotwild. Eine führende Gamsgeiß bezeichnet man auch als "Kitzgeiß".
Doch ist es Schwachsinn in diesem Forum nach Tieren Ausschau zu halten. Ich bin ganz allein und werde keine Freude durch besondere Beobachtungen gewinnen. Ich muss mich an mir freuen, schwer genug.
Das habe ich gepackt:
2 Unterhosen, kurz (Kunststoff, z.B. Polypropylen)
1 Unterhose, lang (Kunststoff)
1 Unterhose, lang (warme Expeditionsausführung)
2 Unterhemden, kurzärmelig (Kunststoff)
1 Unterhemnd, langärmelig (Kunststoff)
1 Wäreme-Pulli mit Kragen und Reißverschluß
2 langärmelige Hemden (Faservlies, Flanell)
Als Überbekleidung habe ich das alles dabei:
1 (gefütterte) Berghose mit Seitentaschen
1 Faserpelzjacke (mit Windstopper)
1 Faserpelzhose (leicht)
1 Faserpelzhose mit Knieverstärkung und teilbarem Seitenreißverschluß
1 Goretex-Anorak mit Kaputze
1 Goretex-Überhose mit Seitenreißverschluß, Latz bzw. Hosenträger
1 Daunenjacke und evtl. Weste
1 Daunenschlafsack (880g Füllung), und einen 2. Schlafsack für das Hochlager
Für den Kopf:
1 Faserpelz-/Wollmütze
1 Faserpelzmütze (winddicht, Goretex, mit Ohrenschutz und Kinnband)
1 Polypropylene-Sturmmaske, dünn
1 Sturmhaube (Faserpelz)
1 Stirnbandmütze (Rolli, gut für Hals)
1 Halstuch
1 Sonnenhut, leicht (zusammenrollbar, mit Kinnband)
2 Gletscherbrillen (eine Ersatzbrille, dazu Ersatzgläser)
1 Sturmbrille (mit UV-Schutz)
Für die Hände:
1 Paar (alte) Kletterhandschuhe mit abgeschnittenen Fingern
1 Paar dünne (Unterzieh-) Fingerhandschuhe (Polypropylene/Seide)
1 Paar Faserpelzhandschuhe mit Griffbesatz und Windstopper
1 Paar Walkfingerhandschuhe mit Lederverstärkung
1 Paar Fingerüberziehhandschuhe mit Griffverstärkung und Goretex
1 Paar Faserpelzfäustlinge mit Fingerlöchern
1 Paar Walkfäustlinge mit Lederbesatz
1 Paar Goretex-Überziehfäustlinge aus starkem Gewebe
Für die Füße:
2 Paar Unterziehsocken (Polypropylene)
4 Paar Woll-Plüsch-Socken (lang/kurz)
2 Paar Faserpelzsocken
Und hier eine Liste meiner Hardware:
1 Paar Kletterschuhe
1 Paar Plastikstiefel mit Wärmeinnenschuh und Isoliereinlage
1 Paar Treckingschuhe (wasserdicht)
1 Paar Gamaschen (normal/berghaus Yeti)
1 evtl. Paar zusätzliche Wärmegamaschen (gefüttert)
1 Paar Steigeisen mit Bindung
1 Paar verstellbare Skistöcke
1 Eisbeil mit Schaufel und Ersatzhaue
1 Eisbeil mit Hammerkopf
1 Hüftgurt und Brustgurt (muß über warme Kleidung passen)
div. HMS-Schraubkarabiner, lose Normalkarabiner
div. Expressschlingen
4 Prusikschlingen (kang und kurz)
2 Bandschlingen 60+120cm
div. Eisschrauben
div. Snargs
div. Felshaken
1 Klemmkeilsortiment (klein und gro0)
1 Sortiment Friends (nur jede 2. Größe)
1 Abseilachter
1 Sicherungsplatte (MagicPlate)
2 Steigklemmen mit Griff, Fußschlingen und Sicherungsschlinge (auf Körpergröße eingestellt!)
1 Helm (auch über Mütze tragbar)
1 Höhenmesser (Uhr)
1 kleines Thermometer
1 Kerzenlaterne mit Ersatzkerzen
2 Stirnlampen mit Ersatzbatterien und Ersatzbirnen
1 Isoliermatte aufblasbar (Therm-a-Rest)
1 Rucksack (Expeditionsausführung 80 Liter) + Regenschutzhülle
1 Seesack
1 Paar Tourenskier mit Fellen und Harscheisen
Und das alles schleppe ich mir mir herum.
Desweiteren an Essausrüstung:
1 Vakuum-Thermosflasche (1 Liter, unzerbrechlich)
1 Alu-Trinkflasche (1-1.5 Liter, von Sigg)
1 Plastikflasche (0.5-1 Liter) mit Weithalsverschluß
1 Berghaferl
1 Löffel, Messer (und Gabel) aus Alu, kleine Schöpfkelle
1 Allzwecktaschenmesser mit Schere, Schraubendreher, Säge, usw.
1 Wassersack (5 Liter)
1 Katadyn-Taschenfilter, Micropur zusätzlich ein Jod-Entkeimungsmittel
Und für die Hygiene:
1 Waschbeutel mit persönlicher Apotheke+Nähzeug
1 Haarbürste
1 Nagelfeile
1 Seife + Haar Shampoo
1 unversalseife, flüssig, z.B. Rei
1 Zahnputzzeug (inkl. Zahnseide)
2 Handtücher (groß/klein)
1 Taschentuch, groß (oder Tempotaschentücher)
1 Rolle Toilettenpapier
1 Urinflasche für das Hochlager
1 Lippenstift und Fettstift
1 Föhn, Gott weiß, warum
2 Sonnencremes, Faktor 10 und Faktor 21
Dazu kommt Essen:
23 Powerbars
8 Baguettes
2 Butter
1 halbes Hühnchen
2 Steaks (125 g, Angus)
12 Eier
9 Tomaten
5 kg Pasta
Ich komme mir vor wie ein Muli. Das kann an der Karotte liegen, die ich an einem Stecken baumelnd vor mir hertrage wie eine Laterne. Irgendwann werde ich sie einholen.
Den Kasten Bier hätte ich vielleicht im Tal lassen sollen. Der Träger reißt mit jedem Schritt an meinem linken Arm. Er gefährdet das gesamte Unternehmen. Aber wenn ich ihn hierlassen, werden irgendwelche Idioten kommen und ihn austrinken. Hoffentlich gibt es hier keine Wilden. Oder den Yeti.
Ich bin nun gleichauf mit Raspo. Danach werde ich Phettberg passieren. Kleine Erfolge.
Hinter Phettberg lauert der hausm. Er hat schlappe 221 Postings. War er nur einen Tag online?
Hier steht er also. Neben rupertjahn. Interessant. Dass beide auf meiner Route liegen und nicht den einfach Weg gewählt haben. Bin gespannt, wen ich als nächstes treffe.
Das war ein Test. Ich wollte ssehen, ob solche Postings wirklich zählen, oder ob sie einfach unter den Tisch fallen. Aber sie werden einfach zu den anderen addiert. Hätte man dem Capatain ja auch mal sagen können.
Das Zeitlimit wird mehr und mehr sympathisch. Es gibt einen Rhythmus vor, der angenehmer ist. Man beeilt sich nicht so sehr, sondern kann in Ruhe das kleine Kästchen füllen. Ohne Zeitlimit würde ich irgendwann vielleicht nur noch Punkte machen und Postings schinden. So muss ich warten und warten und warten. Das beruhigt.
Zeitsnacks. Was für ein Unwort.
Ungut, wenn man in Internetcafes gehen muss.
Das Personal ist nicht erfreulich, eher ein Ärgernis.
Aber man verbindet die Wanderung mit den nötigen Einkäufen. Wo war ich gestern stehengeblieben? Auf 225 m? Dann nichts wie weiter.
Getränke bekommen. Sehr gut. Mit einem Lächeln.
Utilitarismus, gut ist, was nützlich ist.
Im letzten Sinne eine Fortführung des Eudämonismus.
Moment! Wo ist die Sperre?
Ist sie aufgehoben? Wie soll ich nun meditierend weiterschreiten?
hallo 6000, kannst du mich lesen ??
Jeremy Bentham (1748 - 1832)
Der englische Philosoph und Jurist ging mit 13 Jahren an die Universität Oxford und erwarb 1764 den Bachelor of Arts. Er wurde 1772 Advokat, gab diesen Beruf aber bald auf.
Bentham,Sohn eines vermögenden Rechtsanwalts, unternahm Studienreisen, ohne einer festen Erwerbstätigkeit nachzugehen.
In seinem wirtschaftswissenschaftlichen Essay In defense of Usury (1787) geht er von der These aus, daß jeder am besten beurteilen kann, was für ihn am nützlichsten ist.
In Principles of Morals and Legislation (jeweils in geringer Auflage 1780 und 1789 veröffentlicht) begreift er Leid und Freude als Konstanten der menschlichen Natur, die bei der Bestimmung des Glücks eine entscheidende Rolle spielen.
Er formuliert in dieser Arbeit das Prinzip der Nützlichkeit, erörtert das Problem der Beweisbarkeit dieses Prinzips und diskutiert die Prinzipien, die mit dem Utilitarismus konkurrieren.
Bentham verweist auf vier Quellen von Freude und Schmerz und skizziert einen hedonistischen Kalkül bzw. Nutzenkalkül, der es erlauben soll, alle erdenklichen Empfindungen von Freude und Leide, selbst die heterogener Natur, gegeneinander aufzurechnen und eine Gesamtbilanz des menschlichen Glücks aufzustellen.
Wie Smith sah Bentham keinen Gegensatz zwischen persönlichem und allgemeinem Wohlergehen. Das fundamentale Prinzip ist dan Bentham das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl von Menschen.
Dieses Prinzip verband er mit dem demokratischen Prinzip Jeder hat für einen, niemand für mehr als einen zu gelten.
Nicht der Rückgriff auf irgendwelche Autoritäten, sondern das menschliche Streben nach Glück bildet die Grundlage menschlicher Sittlichkeit.
Bentham sah in seinem Ansatz eine rationale, praktische Orientierungshilfe in Gestalt des hedonistischen Kalküls. Danach läßt sich die mit dem Handlungserfolg verbundene Lust bemessen nach Stärke und Dauer, im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens und auf die möglichen Nebenfolgen und nicht zuletzt im Hinblick auf die Anzahl der an ihr beteiligten Personen.
Im Sinne des wohlverstandenen Interesses erweist sich der reine Egoismus als falsch berechnet, weil er über den individuellen Augenblick der Lust die lange Dauer des Gesamtnutzens übersieht.
Bentham ist mit seiner Theorie der Nutzenpsychologie für verschiedene Grenznutzentheoretiker (z. B. Menger, Jevons, Gossen) Anknüpfungspunkt geworden.
In der Philosophie wirkte Benthams Utilitarismus insbesondere auf die Philosophie von Mill, Sidgwick und James.
haaaaaallllooooooo !!! huhu !!!
Wer stört dort des Mönchs Wort?
Nur wen schnöd Gold betört hold,
der stört dort des Möchs Wort.
hallooo !! ist da jemand ???
Welch schlecht berechtigtes Vermächtnis,
Erwächst dem schwächlichen Gedächtnis!
nun hat er einen schreck gekriegt
Verächtlich schlecht der Knecht sich rächte;
Der nächtlich nächst dem Pächter zechte.
Fächer, Bänder, Festgepränge,
Selbstverständlich Männerschwärme!
Fächelnd, lächelnd längs den Sälen
Schwärmt verächtliches Gedränge.
halloo, brauchst keine angst zu haben
hallo, sag doch mal was zu mir
Das halbgeschlossene E steht zwischen dem kurzen, offenen und dem gedehnten in der Mitte und erhält seine eigentümliche Klangfarbe durch die ruhige, einfache Konsonantenfolge und seinen längeren Zeitwert.
Es streben der Seele Gebete
den helfenden Engeln entgegen;
Entdecken des Herzens Wehe,
Wenn Schmerzen es brennend verzehren!
Üb das mal, alter Headbanger!
ein automatisches script bist du nicht, da bin ich mir ziemlich sicher
Wenn jeder Rebe rechter Segen
jede Seele mehr erreget,
werde edel, selbstvergessen,
schneller jedes Herz bewegt!
Denn der hehren Lebensquelle,
Welche Edle stets belebt,
Werden Reben Segen geben -
Selbst der Menschen Weh entschwebt.
Automatik? Haha! Schickt Roboter auf den Everest. Und nun lass mich bitte in Ruhe meinen Weg beschreiten.
ja ja, ist ja gut, sag doch mal was
Ist dies Idyll hier nicht des Friedens Bild,
Erblick ich's, wie? - in diesem Lichte wieder?
In Innren klingt's wie frische Kinderlieder -
wie innig wirkt's, wie tief, wie himmelsmild!
Ich wollte es nicht, aber ich werde meine Ignorierliste nun zum Einsatz bringen.
Welch Erleichterung. Wo war ich? Helle Vokale? Dann folgen nun die dunklen. Das O!
Es gibt...
... das geschlossene O
... das halbgeschlossene O
... das ganz offene O
naja, ich schau später nochmal vorbei
1. geschlossenes O, z.B. bei
n: Ton, Trohn, schon, Sohn, Zone (Ausnahme: die Vorsilbe: von)
m: Dom, ROm, Strom Ohm (Ausnahme: vom)
l: wohl, Idol, Pol, Kohl, Sohle
r: vor, empor, Tor, erkor, Rohr
d, t: roden, Boden, Not, Brot, Schlot
b: oben, Lob, toben, schob
g: Woge, gewogen, log, zog, betrog
Interessiert vermutlich wieder keine Sau.
Trostarm kommt am Sonntag Dora;
klopft dann froh, da Wolfgang fort war.
Doch was log - bald schroff, bald wortkarg -
Flora sorgsam, doch gar boshaft?
"Wolfgang floh zwar, doch war todkrank!"
Das Ö hatten wir ja schon, dank bangen. Danke aber für die Idee, mich den alten Hey wieder üben zu lassen.
Das Ü bildet den Übergang vom Stammlauf U zum hellsten Vokal I. Daher benutzte die mittelhochdeutsche Schreibweise als SPrachzeichen dafür den Doppellaut UI.
Wüste Lücken, trübe Gründe,
Düst're, grüngeschmückte Schlünde
müssen kühn wir überbrücken -
Blüt wie Früchte rühmlich pflücken.
Bei der nächsten Übung ist zu beachten, dass das I durch den Wechsel zum Ü nicht getrübt oder sonstwie lautunrein wird, was beim Anfänger jedoch oft unvermeidlich ist!
Wüßt ich's, wie stündlich dies schüfe ihr Glück,
würd ich's mit bündigen Schwüren ihr künden!
Übung macht die Sprache rein!
Kurze Unterbrechung für ein paar wichtige Umrechnungswerte!
12 units = 1 dozen
12 dozen = 1 gross
12 gross = 1 great gross
20 units = 1 score
1 hand = 4 inches
1 fathom = 6 feet
1 knot = 6086 feet
3 knots = 1 league
Ich muss 236220 inches posten
Unsinn. Weiter mit dem Hey.
Und durch zukunftsdunklen Mund,
wurde Brutus Schuld nun kund:
"Gut und Blut trugst du zum Bunde -
dulden musst du nun zur Stund',
und der Fluch schuf Blut und Wunde!"
Das U. Einfach, hatte ich nie Schwierigkeiten mit.
Problematischer: die Doppellaute. Z.B. AI - EI
Mein Meister freit ein reizend Weib,
er meint, es sei ein Zeitvertreib!
Allein, was treibt die kleine Maid,
den Greis zu frein in Eiligkeit?
Meint sie, beim Greis sei's Dasein leicht,
wenngleich sie keine Gleichheit zeigt?
Ei, kleine Maid, leicht eilt die Zeit!
Dein eilig Frein beim eitlen Schein
wird eine Pein, ein Leid einst sein!
Draußen haust der graue Klausner,
Baum und Strauch umlaubt die Klause;
Auch das Laub rauscht auf der Au -
Blauer Rauch schmaucht aus dem Hause,
Trauben lauschen aus dem Laube;
Kraut und Trauben zu verkaufen,
laufen aufwärts schlaue Bauern.
Trauben lauschen. Quatsch. Es müssen Tauben gewesen sein, südtiroler Bauern, die Tauben essen. Das wurde aber dann für den Deutschen Sprechermarkt umgeändert. Außerdemist es dumm, nach oben zu laufen, da der Markt im Dorf stattfindet. Dummes Gedicht.
ÄU - EU
Heulsturm dräuend beugent Bäume,
Streut das Heu, verscheut die Leute!
Nun die sprachliche Behandlung der Konsonanten. Angefangen mit dem L
Das L ist ein Klinger und hat das stärkste Klangvolumen.
Lang lausch Lilli - endlich lieblos lächelnd
Lallt sie leise:
"Lautlos Lallas, log dein Loblied!
Lebe, Liebe, leidlich löblich!
Lieple, lieblich, Liebeslallen;
Lächeln ließ mich längst solch Liebleids Langweil!"
Mein Maul schmerzt von den Übungen. All das vor sich hinzubrummen geht an die Konstitenz. Außerdem verkrampfen die Muskeln. Die Zunge wird schwer.
Trotzdem will ich noch kurz das M erwähnen - der am leichtesten zu sprechende von allen Klingern. Schon das Kind beginnt mit dem M, schleißt daran den Vokal A. Mama. Einfach.
Die komplexe motorische Koordination bei der Lautvariation in der vor-/frühsprachlichen Phase ist ein spezifischer Indikator der frühen Kindesentwicklung. Phonation (Bildung von stimmhaften Lauten in der Glottis) und Artikulation (kontrollierte Veränderung des Vokaltraktes) sind die Voraussetzungen für gesprochene Sprache. Die Artikulation unterliegt vom Säuglingsalter an einem langjährigen Entwicklungsprozeß. Zur Beschreibung insbesondere der vor-/frühsprachlichen Artikulationsentwicklung werden definierte Artikulationsparameter eingesetzt.
Erst das beginnende Sprachverständnis zwischen dem achten und neunten Lebensmonat führt zu einer Nachahmung der akustischen Umweltbeispiele. Das Kind beobachtet und hört die Worte und Sätze der Erwachsenen und versucht, bewußte Laute und Silben nachzuahmen. Zuerst werden vom Kind nur auf einen Gegenstand hindeutende Gesten verstanden. Erst allmählich, wenn der Gegenstand wiederholt genannt wird, bilden sich engere Beziehungen zwischen Wort oder Laut und Gegenstand aus, so daß eine fest definierte Vorstellung entsteht. Von den auf das Kind eindringenden Lautkomplexen wird nur eine beschränkte Zahl aufgefaßt und verwertet. Es sind gerade diejenigen, die dem Kind aus den Lallmonologen geläufig sind. In zunehmendem Maße versucht das Kleinkind, die gesammelten Erfahrungen für Laute und Worte anzuwenden. Somit stellt sich der sinnentsprechende Gebrauch von "Mama" und "Papa" ein.
Gegenwärtig befaßt sich die Spracherwerbsforschung mit der Abfolge des Erwerbs akzeptierter Laute (über diese Fragen berichtet; z. B. Ingram,1969). Die Eltern greifen jene Laute auf, die sich den Wörtern, die sie lehren wollen, lautlich annähern - Mama, Daddy (Mamma, Pappa) usw. - und spornen die Kinder an, oft indem sie das Babbeln so exakt wie möglich nachahmen - ma-ma, da-da (Ma-ma, Pa-pa). Auf diese Weise gliedern sie diese Laute aus der vom Kind produzierten Lautfülle aus. Früher hat man angenommen, daß alle in allen Weltsprachen vorkommenden Laute in diesen frühen Lautproduktionen auftreten, und daß die Eltern nur einige Laute verstärkten, andere aber auslöschten, entsprechend den Erfordernisse ihrer eigenen Muttersprache; diese Annahme erwies sich jedoch als falsch. Es scheint, als ob alle Kinder über einen gewissen gemeinsamen Bereich von Lauten verfügen, jedoch läßt sich aus den Forschungsergebnissen von Irwin die Annahme ableiten, daß andere, für die jeweilige Einzelsprache spezifische Laute von den Erwachsenen die sie sprechen, gelernt werden müssen (McCarthy;1954).
Die wichtigsten Stufen der Sprachentwicklung:
1. Monat - schreien
2. bis 8. Monat - lallen
8. bis 9. Monat - beginnendes Sprachverständnis
8. bis 10 Monat - Beachtung vorsprachlicher Mittel
9. bis 12. Monat - Kindersprache, Echolalie, Silbenplappern,
Stimmmodulationen nach Stimmungslage
13. bis 15. Monat - Entstehung des Symbolbewußtseins
13. bis 18. Monat - Einwortsatz
18. Monat bis 3. Lebensjahr
- Nachahmung von Tierlauten
- die Vokale A, E, I, O, U werden gesprochen
- die Konsonanten m, b, p, f, w, l und eventuell n, d, t, r
werden gesprochen
- nachsprechen von einfachen Wörtern
- Zwei-Wort-Sätze
- Bezugspersonen werden mit Namen angesprochen
- Verwendung einiger Eigenschaftswörter
- Sprachliche Äußerung von Wünschen wird möglich
Ende des 3. Lebensjahres
- Tätigkeitswörter werden benutzt
- Fürwörter werden benutzt
- Geschlechtswörter werden benutzt
- erste Frage-Sätze
- Selbstgespräche und Gespräche mit Puppe etc.
- von sich selbst mit seinem Vornamen sprechen
- Mehrwortsätze benutzen (diese dürfen vom Satzbau her noch fehlerhaft sein)
- Benennungen (Das Kind läuft etc.)
290. Es geht auch ohne Zeitbegrenzung nicht wesentlich schneller. Gut.
Karl Brose
Gewalt und Frieden in der Kindersprache
Gewalt und Frieden sind Polaritäten, die das politische und soziale Leben der Gegenwart beunruhigen, besonders aber das pädagogische Denken und Handeln. Friedenspädagogisch bedeutsam ist, daß sich Gewaltpotentiale und Möglichkeiten der Friedfertigkeit bereits in der Kindersprache zeigen. Die folgenden Ausführungen haben besonders die Gewalt- und Friedensphänomene der Kindersprache in der Grundschule zum Thema. Denn hier liegt die Ausgangsbasis für Frieden oder Gewaltsamkeit der künftigen Jugendlichen und Erwachsenen, damit aber auch ihrer Instanzen und Institutionen im Rahmen der Gesellschaft und im Verhältnis zu anderen Staaten und Völkern.
Definitionen von Frieden und Gewalt
Brauchbar für einen friedenspädagogischen Aspekt der Kindersprache sind die philosophischen und politischen Maximen C.F. v. Weizsäckers: „Die Frage von Gewalt und Gewaltlosigkeit ist nicht eine Frage der formalen Erfüllung inhaltsneutraler Handlungsnormen. Sie ist selbst eine Frage der Substanz, also … der Wahrheit…Ich kann nicht Gewalt üben wollen, wenn ich nicht will, daß gegen mich Gewalt geübt wird… Deshalb führt die Frage der zulässigen Mittel weiter zur substanziellen Frage des angemessenen Gesellschaftssystems. Friedenspolitik im weiteren Sinne kann daher nicht umhin, zugleich Gesellschaftspolitik zu sein “ 1.
Diese Gesellschaftssicht muß stärker auf einen speziellen Gewaltbegriff eingeengt werden. Hier unterscheidet Habermas drei Gewaltbegriffe: gesellschaftliche oder strukturelle Gewalt bedeutet, „daß die asymmetrische Verteilung von legitimen Chancen der Bedürfnisbefriedigung in einem Normensystem festgeschrieben wird…Sobald jedoch der Glaube an die Legitimität einer bestehenden Ordnung schwindet, wird die ins Institutionensystem eingelassene latente Gewalt freigesetzt – entweder als manifeste Gewalt von oben (was nur temporär möglich ist) oder in Form einer Erweiterung der Partizipationsspielräume “ 2.
Diesen drei Begriffen der strukturellen, latenten und manifesten Gewalt muß noch der Begriff der personalen Gewalt hinzugefügt werden, wie ihn der Friedens- und Konfliktforscher Johan Galtung definiert: „Den Typ von Gewalt, bei dem es einen Akteur gibt, bezeichnen wir als personale oder direkte Gewalt; die Gewalt ohne einen Akteur als strukturelle oder indirekte Gewalt. In beiden Fällen können Individuen im doppelten Sinne der Wörter getötet oder verstümmelt, geschlagen oder verletzt und durch den strategischen Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche manipuliert werden. Aber während diese Konsequenzen im ersten Fall auf konkrete Personen als Akteure zurückzuführen sind, ist das im zweiten Fall unmöglich geworden: hier tritt niemand in Erscheinung, der einem anderen direkt Schaden zufügen könnte; die Gewalt ist in das System eingebaut und äußert sich in ungleichen Machtverhältnissen und folglich in ungleichen Lebenschancen3“.
Das Hauptgewicht ist bei diesen Definitionen vor allem auf den Faktor der personalen oder direkten Gewalt zu legen. Denn im pädagogischen Handeln liegt hier der Schwerpunkt, während der strukturelle Faktor in den die Schule umgebenden gesellschaftlichen Verhältnissen gesucht werden muß. Die pädagogische Arbeit auf der Basis der Kindersprache zielt aber letztlich auf das unmittelbare persönliche Verhältnis zwischen den Menschen, d.h. hier ein friedliches Verhalten zwischen Kindern und Erwachsenen, Schülern urd Lehrern, Jungen oder Mädchen.
Elemente der Kindersprache
Ohne jene theoretischen Positionen noch im einzelnen zu nennen, sollen sie im folgenden durch die Erfahrungen mit der gesprochenen Kindersprache der Grundschule angereichert werden. Inwieweit lassen sich Gewaltphänomene in der Kindersprache nachweisen? Jedes Gespräch mit den Kindern zeigt, daß das Gewaltphänomen nur im situativen Kontext möglich ist, d.h. im Gesamtzusammenhang von verbaler und nonverbaler Kommunikation. Es handelt sich um den grammatischen Zusammenhang von »Sprachspiel und Lebensform«, um das Regelfeld von „Oberflächen- und Tiefengrammatik “ 4, in dem die einzelnen Wörter und Sätze ihren Platz und funktionalen Stellenwert haben. Ohne dieses Regel- und Strukturgefüge bliebe die Kindersprache ein „empirischer Sandhaufen “ (James).
Zum Beispiel bezeichnen Wörter wie: auffressen, ausbrechen oder Giftbonbon erst in einer bestimmten Relationalität im Strukturgefüge der Alltagssprache Gewaltsamkeit. Der situative Kontext wird sichtbar in Gewalt signalisierenden Wörtern wie: zertrampeln, kaputtmachen oder schubsen. Dabei kennzeichnet die Vulgärsprache jene Gewaltwörter offenbar eindeutiger als die Hochsprache. Genauer: Gewaltsamkeit bezeichnende Wörter stammen meistens aus der Vulgärsprache. Oder sie sind derart tabuisiert und stigmatisiert, daß sie magisch für sich Gewalt beanspruchen oder suggestiv auf Gewaltsamkeit hinweisen: totmachen, Pistole, Befehl.
Bei diesen Phänomenen alltäglicher Gewalt ist die Rolle der Medien nicht zu vergessen, besonders des Fernsehens: „Die Gewalt kennzeichnenden Wörter kommen insgesamt gesehen aus dem Bereich der durch Massenmedien induzierten Vorstellungen (»Krimi«, »Verbrecher«), dem gesellschaftlich legitimierten Bereich (»Polizei«, »Kripo«), und vor allen Dingen aus dem persönlichen Bereich, in dem schon mannigfach gewaltsam gehandelt (»schubsen«, »kloppen«, usw.) bzw. mit Worten Gewaltsamkeit ersetzt wurde (»ausmeckern«, »schimpfen«)“ 5. In dieser Sphäre latenter Gewaltsamkeit kommen oft die Begriffe des Befehlens und Gehorchens vor. Sie werden in der heutigen Pädagogik zwar nicht mehr verwendet, sind aber der Sache nach vorhanden und müßten von der Friedenserziehung erörtert werden.
Gewaltsamkeit wird in der Hoch- und Schulsprache zumeist durch eine Beziehungskette von Wörtern hergestellt: „Wohnzimmer. Ich muß immer fragen, wenn ich da rein will “. Hier bezeichnet keines dieser Wörter an sich Gewaltsamkeit. Aber der Kontext und dessen Analyse würde die latente Gewaltsamkeit, den Mechanismus von Befehl und Gehorsam zeigen. Dabei scheint die Hochsprache die Gewaltsamkeit eher auf der Bewußtseinsebene zu beschreiben und vom unmittelbaren Vorgang abzutrennen. Hingegen nennt die Vulgärsprache die Gewaltsamkeit selbst beim Namen. Sie drückt sich plastisch gewaltsam im Sinn des Handlungsvollzugs aus. Das könnte dann aber heißen, daß die Hochsprache Gewaltsamkeit legitimiert; wenn auch verborgen und latent statt manifest.
Dennoch soll hier eine These lauten: die Veränderung der Wirklichkeit und deren Gewaltverhältnisse läßt sich durch Sprache bewerkstelligen. Haben Philosophen, Dichter und Wissenschaftler die Welt durch Gedanken verändert – wie hier die 11. Feuerbach-These von Marx umzukehren ist – so wäre dies doch nicht ohne Sprache möglich gewesen. Daß sich durch Sprache und Denken die Welt verändern könnte, davon lebt eine sprachphilosophisch fundierte, ethisch-kommunikative Friedenspädagogik. Der Abbau der Gewaltsamkeit in der Kindersprache ist dazu ein erster Schritt.
Kategorien der Gewaltsamkeit in der Kindersprache
Sprachliche Gewalt kann vordergründig vulgär oder hintergründig reflektiert sein, unmittelbar aggressiv oder systematisch geplant, eintönig stereotyp oder gesellschaftlich verankert. Solche Unterscheidungen sagen nur oberflächengrammatisch etwas über die Intensität von Gewalt aus, wenn sie auch Horizont und Umfeld sprachlicher Anwendung von Gewalt andeuten. Vielleicht würde hier eine Semantik oder Tiefengrammatik der Alltagssprache für friedenspädagogische Gewaltanalysen weiter führen. Mit einem eher praktisch-empirischen Blick auf die gesprochene Kindersprache der Grundschule lassen sich jedoch möglicherweise vier Arten von Gewaltwörtern unterscheiden6:
Wörter, die direkt Gewalt verbalisieren: totschießen, streiten, ärgern, schubsen, kaputtmachen, zertrampeln, hauen, boxen. Weniger eindeutig: auffressen, brechen, ausbrechen, angreifen, betäuben, anpacken. Letztere Wörter bezeichnen keine geringere oder subtilere Art von Gewalt, sondern ihr Verwendungscharakter wird erst im Zusammenhang der gesamten Sprech-, Denk- und Handlungssituation deutlich: Gerade die vielfältigen undurchschauten Gebrauchsaspekte der Sprache, der Wörter und Sätze der Gewalt lassen Situationen zu, in denen Aggressivität und Gewaltsamkeit als normal empfunden werden.
Instrumentelle Wörter, die Gewalt bezeichnen: Pistole, Pfeil, Pulverplättchen, Kanone, Gewehr, Knüppel.
Institutionelle Wörter des Gewaltbereichs: Polizei, Kripobeamter, Cowboy, Tarzan, Pirat, Bundeswehr, Verbrecher, Marschall, Winnetou. Die Bedeutung dieser Wörter ergibt sich aus ihrer gesellschaftlichen Legitimierung oder Sanktionierung von Gewaltanwendung. Bei dieser handeln nicht Einzelmenschen, sondern Träger von positiv oder negativ besetzten Rollen der gesellschaftlichen Institutionen. Solche instrumentellen wie institutionellen Gewaltwörter haben den Charakter der Eindeutigkeit und Abgeschlossenheit. In ihrer Verbundenheit sind sie Ausdruck struktureller Gewalt.
Gewaltwörter der Vulgärsprache: ausmeckern, klauen, umlegen, Fresse, stibitzen; aber auch hier nicht zu nennende Fäkalwörter. Schon die Lautmalerei dieser Wörter zeigt auf deren Verwendungssinn. Die Äußerungen der Vulgärsprache sind Ausdruck einer Gewaltsituation, die dem Sprechenden selten bewußt ist. Sie tritt kaum deutlich in Erscheinung und müßte erst durch die Friedenspädagogik voll ins Bewußtsein gehoben werden.
Um zusammenzufassen: Gewalt muß als Relation im alltäglichen Kontext der Umgangssprache lokalisiert, analysiert und möglichst auch beseitigt werden. Nur in diesem Kontext kann sie erforscht werden. Hier entsteht sie, drückt sich aus und vergeht auch wieder. Dies gilt besonders für die ständig sich wandelnde Kindersprache.
Faktoren der Angst und Gewalt in der Kindersprache
Das normale Grundschulkind scheint die ihm zustoßende sowie die es ausübende Gewalt in seiner Umgebung bzw. der gegenwärtigen Gesellschaft unauffällig zu verarbeiten. Ein Großteil der kindlichen Äußerungen bezieht sich auf die täglichen Streitereien und Rangordnungskämpfe. Anteile erfahrener Gewalt sind in den einzelnen Elternhäusern verschieden aufgrund unterschiedlicher Sozialisation. Manche Kinder überkompensieren Gewalt, andere lassen sich einschüchtern. Sie äußern sich in dem Grad über Gewalt, als sie sie erleiden oder selbst ausüben.
Fast alle Kinder spüren Gewaltsamkeit durch Angst, die sie vor Eltern, Nachbarn, großen Tieren oder heimlichen Orten haben7. Ihren Heimlichkeiten und schlechtem Gewissen hinsichtlich der Eltern stehen deren Verbote oder Gebote gegenüber. Auch die Geschwister sind Versuchsobjekte und Vorboten künftiger gesellschaftlicher Gewaltsamkeit. Dabei tritt die Rolle des Fernsehens als Vermittler von Angst und Gewalt hervor. Viele Kinder sehen gerne gewaltsame Fernseh- und Videofilme. Eine erzieherische Verarbeitung findet oft nicht statt. Die unterdrückte Angst führt dann zu Horror- und Gewaltphantasien, die sich in offenen Aggressionen gegenüber der Umwelt entladen können. Auch die Angst vor Tieren und deren Gewaltsamkeit wird oft von den Medien angeregt. Tiere als Kameraden werden heute mit Recht von der ökologischen Friedenspädagogik ernstgenommen.
Schwieriger gestaltet sich das Verhältnis der Kinder zu den Nachbarn. Deren Aggressionen gegenüber Ruhestörungen durch die Kinder ist ein Abbild der kinderfeindlichen Gesellschaft der Gegenwart: Auto und sauberer Rasen werden über die Spielmöglichkeiten der Kinder gesetzt. Besonders ältere Leute schimpfen mit ihnen und üben mit ihren Vorstellungen von Ruhe und Ordnung eine gleichsam privilegierte und institutionalisierte Gewalt aus. Freilich gehört ein Großteil der Spiele der Kinder in den Gewaltbereich. Das zeigen immer wiederkehrende Wörter wie: Verbrecher, überfallen, Krieg, Polizei oder Bundeswehr. Derartige Wort- und Satzketten werden von den Erwachsenen nicht genügend korrigiert. Das liegt wohl an der Ohnmacht gegenüber den gesellschaftlichen Verhältnissen. Diese sollte der Friedenspädagoge bewußt machen, sonst schreiten sie über den Einzelnen hinweg. Opfer dieses Prozesses ist dann das schwächste Glied der Gesellschaft, das Kind.
Für Kinder ist Gewalt nicht nur etwas im Spiel zu Verarbeitendes. Sie ist für sie auch eine Realität, der sie sich bedienen können. Dabei zeigt sich in entsprechenden Aussagen, wie mit der Zunahme der Gewalt auch die Sprache verroht. Die allzu natürlichen und rigorosen Formulierungen einer solchen Kindersprache scheinen die Gewaltstrukturen der tatsächlichen Welt abzubilden, ja fast zu rechtfertigen. Von Standpunkt der Sprache und deren Korrekturen aus muß hier der Friedenspädagoge sehr vorsichtig vorgehen, um von den Kindern nicht nachteilig erlebt zu werden. Letztere handeln ihren Verhältnissen entsprechend. Sie scheinen bei allzu starken Eingriffen durch die Pädagogen sonst ihre Identität zu verlieren: „Ich hab` doch keine Angst, guck mal was ich für Muskeln habe. Ja denks nicht, das mach ich immer alleine, das macht jeder alleine“.
Schulangst und pädagogische Gewalt in der Kindersprache
Diesen individuellen Rigorismus und Durchsetzungsmechanismus kindlicher Gewaltsamkeit zu relativieren, ist eine friedenspädagogische Aufgabe schlechthin. Daß die kritische Analyse der Kindersprache einen Ansatz zur Erkenntnis und damit auch zum Abbau verbaler und schließlich tatsächlicher Gewalt liefern könnte, sei als eine Hauptthese dieser Ausführungen nochmals wiederholt. Denn neben den negativen Äußerungen der Kinder finden sich auch positive oder zumindest offene Ansätze zur Veränderung der Gewaltanwendung, Einsicht in die Willkür gewaltsamer Handlungen und verbaler Kraftakte. Diese erweisen sich bei Kindern oft als überflüssig und peripher, obgleich sich ein Großteil des Schulalltags in solchen Gewaltformen abspielt.
Pädagogisch auffällig sind die oft unrealistischen Vorstellungen der Kinder über die Macht der Schule und Lehrer, ähnlich wie bei Polizei oder Bundeswehr verdrängen sie ihre Ängste in Verharmlosungen oder Übersteigerungen. Diese können dann in verbale oder tatsächliche Gewalt umschlagen, wenn sie nicht korrigiert werden. Flüche, Vorurteile oder Pejorationen hinsichtlich der religiösen oder Intimsphäre der Lehrer, aber auch der Eltern oder Klassenkameraden können die Folge sein. Reflexion über Gewalt in der Sprache ist dann oft nicht mehr möglich. Statt sprachlichem Lernen und Erfinden neuer Wörter in zivilen Umgangsformen findet sich ein Ritual naheliegender Termini aus der Analsphäre mit sadistischer Komponente. Erst im Reflektieren der Kinder auf ihren Wortschatz könnte sich die Möglichkeit friedenspädagogischer Korrektur von Gewalt eröffnen.
Die Kindersprache der Grundschule zeigt, welches Gewaltpotential auf die späteren Schulklassen und schließlich die gesamte Gesellschaft zukommt. Jedoch sind für die Manifestationen direkter und verbaler Gewalt nicht nur die Kinder allein verantwortlich, sondern auch die indirekte und strukturelle Gewalt der gesellschaftlichen Unfriedensverhältnisse. Diese Art von legalisierter und institutionalisierter Gewalt rückt den Kindern täglich in der Schule zu Leibe und drückt sich auch in ihrem Sprachkodex aus. Dabei ist das personale Zwangsmoment des Lehrers kaum von den institutionellen Sanktionen der Schule zu trennen. Die Angst vor dem Leistungsprinzip der Schul- und Hausarbeiten sowie die erwähnte mangelnde pädagogische Aufarbeitung des von den Kindern im Fernsehen Erlebten zeigt die Versäumnisse der Schule und Lehrer.
Zwar können sich die Kinder an bestimmten Schwachstellen des Schulsystems wehren, ja ihre schlechten Schulleistungen als einen immanenten Protest gegen Überforderungen und unfähige Lehrer darstellen. Aber das geschieht selten und meistens zu ihrem eigenen Schaden. Vor allem läßt bei derartigen Protesten von Gegengewalt und Durchsetzung im Sinn von Lohn und Strafe die sprachliche Genauigkeit und pädagogische Sensibilität nach, Vulgärwörter, unverständlicher Dialekt und Jargon stellen sich ein. Letzterer wird oft aus dem Amerikanischen entlehnt und ist dem Außenstehenden kaum noch verständlich. Es werden Klischees, Idiome und Verhaltensnormen von Erwachsenen übernommen, die nicht durchschaut und daher oberflächlich oder abfällig gebraucht werden. Was beim Erwachsenen als nicht mehr korrigierbar erscheint, kann jedoch beim Kind auf ein Sensorium für Sprache und Abscheu vor verbaler Gewalt stoßen. Hier könnte eine erzieherische Friedensethik die Gewaltsamkeit in der Kindersprache eindämmen. Ja das Ziel einer sprachphilosophisch fundierten Friedenspädagogik müßte eine solche Ethik sein. Diese hat sich letztlich in der Verantwortlichkeit des Einzelnen gegenüber seiner eigenen Sprachführung zu zeigen; wenn auch bei wechselndem Sprachkodex und Kontext.
Aufgabe: Erstellen Sie ein Resümee über Gewalt und Frieden in der Kindersprache. Viel Erfolg!
tatsächlich, keine 1 minuten sperre mehr
Ruebenkraut
16.11.2002, 14:54
apropos bangen. gestern und vorgestern wurdest du im chat vermisst.
Also nachts um drei war er dort, ich kann es bezeugen!
Das Forum ist sehr langsam. Oder dieses Cafe.
Was habe ich mir gerade um die Ecke kochen lassen?
Ein Hinweis:
Kategorie: Saucen
Anzahl: 1 Keine Angabe
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100 Gramm Speckwürfel,
4 Eier,
4 Eßlöffel Sahne,
Salz,
Pfeffer,
4 Eßlöffel Parmesan,
2 Eßlöffel Petersilie
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Speckwürfel in einer Pfanne glasig braten. Auskühlen lassen. Eier,
Sahne und geriebener Parmesan miteinander vermischen, mit Salz und
Pfeffer würzen. Die erkalteten Speckwürfel mitsamt dem Fett beigeben.
Alles mit den abgekochten Teigwaren vermengen. Nochmals heiss werden
lassen, aber nicht mehr kochen. Vor dem Servieren mit gehackter
Petersilie bestreuen.
:Notizen (*) : Quelle: Quelle: SWR Was die Großmutter noch wusste
Man hat es allerdings ohne Petersilie bereitet.
Trotzdem werde ich nun gleich wieder anhalten. Mein PC ist wieder funktionstüchtig und ich werde in meinen eigenen vier Wänden weiterwandern.
Muss nur dieses Konto leeren. Noch 23 points.
Der Punkt innerhalb eines geschlossenen Linienzuges
Für die Punkte des Rasters wird eine Methode benötigt, mit der festgestellt werden kann, ob sich ein Punkt innerhalb oder außerhalb eines konvexen Linienzuges befindet. Dafür kann das Kreuzprodukt benutzt werden.
In einem Schreiben an Bijur, in dem Freud sein Bedauern über die gescheiterte Verbindung kundtat, stichelte er: "Der Punkt, an dem Sie versagt haben, war das Geld."
Punkt, Punkt, Komma, Strich,
fertig ist das Mondgesicht.
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Sie werden nun automatisch zu Ihrem neuen Posting weitergeleitet.
Wenn der Admin. sich vorbehalten hat, erst alle Postings einzusehen, bevor sie veröffentlicht werden, kann es mit der Publikation Ihres Beitrags noch ein wenig dauern. Wir bitten um Geduld.
Wenn Sie hingegen eine Umfrage gestartet haben, werden Sie nun automatisch auf die Seite mit den Details weitergeleitet.
Wien, 8. Juni 2001 - Über die Einstiegseite des Pizza Flitzers www.pizzaflitzer.at oder über das Sub-Portal www.pizzaflitzerrecords.at haben Musikfans ab sofort die Möglichkeit aus mehr als 15.000 Titeln ihre Favoriten zu wählen und ganz nach Geschmack ihre CD produzieren zu lassen. Ermöglicht wird dieses innovative Service durch ein "burn on demand"-Verfahren, bezahlt wird nach Anzahl der georderten, auf CD gebrannten Musiktitel. Weiters stehen mehr als 300.000 Standard CDs zur Auswahl. Der bestellte Tonträger wird nach den Wünschen des Kunden angefertigt und binnen 48 Stunden österreichweit zugestellt. In weiterer Folge soll das Label jungen, unbekannten Musikgruppen als Vertriebsmöglichkeit zur Verfügung stehen.
Warum wird das Wandern heute durch langsame Severgeschwindigkeit behindert? Ich tue mich sehr schwer, es geht kaum voran.
Je früher wir geistiges Training (in welcher Form auch immer) als fixen Bestandteil unseres Alltags integrieren, desto größer ist die Chance bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.
Ergänzen Sie folgende Sprichwörter (bzw. finden Sie im zweiten Abschnitt das richtige Gegenteil) - Wählen Sie das Lösungswort aus drei möglichen aus!
Beispiel:
"Kommt Zeit, kommt .........."
O Rat
O Salat
O Saat
Richtig: "Kommt Zeit, kommt Rat."
1. Können Sie dieses Sprichwort ergänzen?
Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die .......... kann. Frage 1 von 8
jeder
niemand
selten einer
2. Und wie sieht es damit aus?
Eine Krähe ...... der anderen kein Auge aus. Frage 2 von 8
peckt
hackt
kratzt
3. Wissen Sie, welches Wort hier hinein gehört?
Viele ...... sind des Hasen Tod. Frage 3 von 8
Kugeln
Flinten
Hunde
Zur Not eben die Hunde. Ist aber eh nicht so.
4. Welches Wort fehlt hier?
Die ..... Bauern ernten die größten Kartoffeln. Frage 4 von 8
reichsten
dümmsten
faulsten
Die dümmsten. Mein Langzeitgedächtnis wächst.
5. Was ist das Gegenteil von radikal? Frage 5 von 8
friedlich
gemäßigt
inkonsequent
Auch keine gute Auswahl. gemäßigt
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