Paisley
30.09.2003, 08:40
Bevor die Grenze offen war, kannte ich überhaupt keine DDR-Musik bzw. hatte wenig Ahnung von Musik und Bands aus der DDR, mal abgesehen von denen, die man im Westen einfach kennen mußte, wie die Puhdys oder Karat.
Heute ist das schon anders. Inzwischen kenne ich so einiges, und ich habe mir auch ein paar Platten besorgt.
Zum Beispiel von Pond, die elektronische Musik a la Jean Michel Jarre gemacht haben.
Pond haben sich eigens für ihre Konzerte sogar eine Glocke gießen lassen, denn ihr Boss, Wolfgang "Paule" Fuchs, war angetan von Emerson, Lake & Palmer, die ebenfalls eine Glocke in ihrem Instrumentarium hatten.
Eine Elektro-Band hatte es in der DDR schwer, an ein gutes Equipment zu kommen. So mußte Fuchs sparen, das Geld irgendwo in Westmark tauschen und und dann noch jemanden auftun, der in den Westen reisen darf und dazu noch die Nerven hat, die Sachen in den Osten zu schaffen. Aber das hat er wohl geschafft. Später durfte er auch selbst in den Westen reisen und Sachen rüberschmuggeln.
Wie ich hörte und las, war Pond nicht nur Ohren-, sondern auch Augenschmaus. Als legendär wrd ihre Dia-Bühnenshow mit drei Projektoren und 600 Dias in Überblendtechnik beschrieben. Heute ist das nichts Besonderes mehr, aber Mitte, Ende der 70er war es das schon.
Es gab sogar einen Laser in ihrer Lasershow. Allerdings war er nur klein. "Paule" Fuchs sagte über die Lasershow einmal:
"Ein schweinischer Laser war das... den hat heute jeder am Schlüsselbund, 5 Milliwatt hatte der und es mußte völlig dunkel sein. Unsere Sensation hängt heute an jeder Hose"
Aber damals muß es schon faszinierend gewesen sein.
Heute ist das schon anders. Inzwischen kenne ich so einiges, und ich habe mir auch ein paar Platten besorgt.
Zum Beispiel von Pond, die elektronische Musik a la Jean Michel Jarre gemacht haben.
Pond haben sich eigens für ihre Konzerte sogar eine Glocke gießen lassen, denn ihr Boss, Wolfgang "Paule" Fuchs, war angetan von Emerson, Lake & Palmer, die ebenfalls eine Glocke in ihrem Instrumentarium hatten.
Eine Elektro-Band hatte es in der DDR schwer, an ein gutes Equipment zu kommen. So mußte Fuchs sparen, das Geld irgendwo in Westmark tauschen und und dann noch jemanden auftun, der in den Westen reisen darf und dazu noch die Nerven hat, die Sachen in den Osten zu schaffen. Aber das hat er wohl geschafft. Später durfte er auch selbst in den Westen reisen und Sachen rüberschmuggeln.
Wie ich hörte und las, war Pond nicht nur Ohren-, sondern auch Augenschmaus. Als legendär wrd ihre Dia-Bühnenshow mit drei Projektoren und 600 Dias in Überblendtechnik beschrieben. Heute ist das nichts Besonderes mehr, aber Mitte, Ende der 70er war es das schon.
Es gab sogar einen Laser in ihrer Lasershow. Allerdings war er nur klein. "Paule" Fuchs sagte über die Lasershow einmal:
"Ein schweinischer Laser war das... den hat heute jeder am Schlüsselbund, 5 Milliwatt hatte der und es mußte völlig dunkel sein. Unsere Sensation hängt heute an jeder Hose"
Aber damals muß es schon faszinierend gewesen sein.