waldfee834
17.05.2006, 13:04
Zu einem erzgebirgischen Festessen gehören unbedingt grüne Klösse. Ein Weihnachtsfest ohne Klösse? Undenkbar!
In meiner Kindheit und Jugend wurden die Klösse selbstgemacht, das war immer ein Wahnsinnsaufwand. Schliesslich mussten 7 Personen beköstigt werden!
Die Aufgaben waren streng verteilt: Kartoffeln aus dem Keller holen und schälen ( 1 Wassereimer voll!), dann wurden die kartoffeln gerieben auf einem Reibeisen, mit der Hand, kleine Verletzungen gehörten dazu, war meine Aufgabe. Danach kam die Masse in sogenannte Kloßsäckchen und wurde ausgepresst. Das hatten meine Brüder zu erledigen. Den Rest erledigte meine Mutter. Jedenfalls ging da immer der gesamte Sonntag vormittag drauf.
Später wurde die Angelegenheit erleichtert, der Kloßsack wurde in der Wäschschleuder ausgepresst. Noch später wurde ich vom Kartoffelreiben befreit, meine Eltern kauften eine Küchenmaschine!
Und heute? Jetzt gehe ich in die Kaufhalle, suche eine Packung Emmi´s rohe Klösse Thüringer Art und werfe sie in kochendes Salzwasser.
Wenn das kein Fortschritt ist.
In meiner Kindheit und Jugend wurden die Klösse selbstgemacht, das war immer ein Wahnsinnsaufwand. Schliesslich mussten 7 Personen beköstigt werden!
Die Aufgaben waren streng verteilt: Kartoffeln aus dem Keller holen und schälen ( 1 Wassereimer voll!), dann wurden die kartoffeln gerieben auf einem Reibeisen, mit der Hand, kleine Verletzungen gehörten dazu, war meine Aufgabe. Danach kam die Masse in sogenannte Kloßsäckchen und wurde ausgepresst. Das hatten meine Brüder zu erledigen. Den Rest erledigte meine Mutter. Jedenfalls ging da immer der gesamte Sonntag vormittag drauf.
Später wurde die Angelegenheit erleichtert, der Kloßsack wurde in der Wäschschleuder ausgepresst. Noch später wurde ich vom Kartoffelreiben befreit, meine Eltern kauften eine Küchenmaschine!
Und heute? Jetzt gehe ich in die Kaufhalle, suche eine Packung Emmi´s rohe Klösse Thüringer Art und werfe sie in kochendes Salzwasser.
Wenn das kein Fortschritt ist.