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Vollständige Version anzeigen : Das ultimative Kinderbuch der 70er. . .


Phaidros
14.02.2000, 17:07
natuerlich 'Die Kronenklauer'! Hatte das jemand? Ich fand das sehr lustig, und wahrscheinlich hat dieses Buch meinen Humor bis heute gepraegt.
Ich werde das meinen Kindern auch geben, aber die finden das dann sicher vollkommen altmodisch antiautoritaer...

Firmian Maierhofer
14.02.2000, 17:54
Unübertroffen ist und bleibt 'Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer'. Sehr spannend und trotzdem lustig.

Pallas
14.02.2000, 18:04
Wobei man natürlich die Fortsetzung 'Jim Knopf und die Wilde 13' gelesen haben muss - um die Auflösung des Geburtsrätsels mitzubekommen! http://www.alles-bonanza.de/ubb/smile.gif

Firmian Maierhofer
14.02.2000, 18:15
(oh, ich meinte das natürlich als Synonym für die ganze Serie - von Lummerland nach China, von China bis ans Ende der Welt... bis zum Schluß Lummerland als Gipfel des legendären Atlantis aus dem Meer auftaucht).

Pallas
14.02.2000, 20:49
Die Serie gab's bei der Augsburger Puppenkiste. Michael Ende schrieb nur die zwei Bücher. Und Atlantis hieß 'Jamballa' - hinter umbenannt in 'Jimballa'. http://www.alles-bonanza.de/ubb/wink.gif

Firmian Maierhofer
15.02.2000, 10:31
Ok, Pallas, Du hast wie immer recht.

wiebke reich
18.02.2000, 00:12
ich,ich,ich - ich hatte die kronenklauer auch!!!klasse, daß das noch jemand kennt.ich wollte es mir wieder kaufen, weil meins vor einigen jahren verbrannt ist, aber es gibt es nur noch im paperback, nicht mehr so wie früher, wo mann die einzelnen seiten noch umklappen konnte, um neue bilder mit anderem inhalt zu sehen... angst hat mir immer frau bell, die katze gemacht.da war ich so acht jahre... ist schon ewig her.
wenn jemand mir sagen kann, wie ich an das alte buch rankomme... bin für alle hinweise dankbar. der verlag hat mir schon geschrieben, das es vergriffen und keine neuauflage geplant ist... shit.
schöne erinnerung und daß ich sie teilen kann.
tschüß wiebke.

Laila West
18.02.2000, 13:33
Meine liebsten Bücher waren 'Geh und spiel mit dem Riesen' und 'Am Montag fängt die Woche an'. Beides waren keine Romane sondern Geschichtensammlungen, Comics etc.. Super lustig, schön motzig und für mich damals irgendwie neu. Ich glaube, die gibt es heute in einer Neuauflage wieder. Wer kennt die auch und erinnert sich noch an die tollen Minimärchen?

florei
18.02.2000, 17:05
... nicht zu vergessen '1:0 für Tüftelzapf' und die 'Vorstadtkrokodile'!

f r a n k
21.02.2000, 12:21
... war doch: Die Schwarze Sieben (von E. Blyton, oder? Ich hab's schon verdrängt.

Anja Schroeder
21.02.2000, 17:12
Ich habe in den 70gern alles gelesen, was mir vor die Flinte kam...

Oda
10.03.2000, 03:21
... war fuer mich 'Die kleine Raupe Nimmersatt', das ich als Trostbuch fuer eine Augenbrauenplatzwunde geschenkt bekam. Ich habe noch die ganz dunkle Erinnerung an einen Ladentisch aus der Fast-Froschperspektive, ueber den das Buch gereicht wurde. (Offensichtlich war ich in den 70ern noch ein kleines Kind.)

Teresa
10.03.2000, 11:20
'Die kleine Raupe Nimmersatt' ist legendär. Ebenso wie 'Die Maus sucht einen Freund'. Beide Bücher verschlingt (manchmal sehr wörtlich zu nehmen, da sie noch recht klein ist) zwischenzeitlich meine Tochter. So lange hält gute Literatur vor!

redselig
11.03.2000, 16:25
Die Raupe Nimmersatt war klasse - aber was ich auch sehr geliebt habe, war 'Birne kann alles'. Den politpädagogischen Hintergrund hat man ja als Kind nicht kapiert, aber die stories waren toll, z. B. die Reise durch die verschiedenen Mägen der Kuh, die Revolution in der Kleiderfabrik oder die Geschichte von der kleinen Franziska, deren Eltern nächtelang an zimmergroßen Computern arbeiteten.
'Bertram Bus und Buggi Bagger' gehört auch zu meinen literarischen Highlights der 70er, wohingegen die Geschichten von Ursula Wölfel unsäglich langweilig waren.

redselig
12.03.2000, 17:48
Peter Härtling war damals auch in, z. B. 'Das war der Hirbel' und 'Oma'. A propos 'Oma' - die Bücher von Ilse Kleeberger über die Familie Pieselang und ihre rollschuhfahrende Oma dürften doch auch aus der Zeit stammen? Und kennt jemand 'Die Straße, in der ich spiele'?

Hanne Soya
13.03.2000, 09:41
Jim Knopf habe ich vor ein paar Jahren mit einer kleinen Freundin nochmal wieder gelesen und dabei etwas Interessantes festgestellt: Im Zuge der political correctness wurde aus dem dort sehr klischeehaft aber ja doch drollig dargestellten China ein Land namens - oeh, jetzt habe ich doch den neuen Namen wieder vergessen, aber sowas wie Mandalay oder so. Habe eine Zeitlang gebraucht, bis ich das begriffen habe - zuerst habe ich immer vorgeblaettert, 'wann kommen sie denn nun in China an?!'
Neben Michael Ende habe ich vor allem Astrid Lindgren vergoettert, meine absolute Lieblingsautorin.
Max Kruse und Ottfried Preussler waren aber auch nett.

Laila West
13.03.2000, 12:29
Von wem war noch mal das Buch 'Krabatt'? Ich habe mich beim Lesen wirklich gefürchtet. Es ging um eine Art Zaubermeister mit seinen Lehrlingen und spielte glaube ich in einer Mühle.

redselig
13.03.2000, 15:11
Krabat ist auch von Otfrid Preußler - kann man auch als Erwachsener noch lesen.

redselig
13.03.2000, 19:21
Nett war auch 'Gebt aucht auf Fräulein Wurzelwein' von Cili Wethekam, das wir in der Schule - neben 'Rulaman', 'Die Vorstadtkrokodile' und Härtlingbüchern lasen.

gerbaulet
14.03.2000, 00:53
Raupe Nimmersatt ( the very hungry caterpillar) und Schwarze Hand waren toll. Mein erstes Taschenbuch war 'Der rote Rächer' danach 'Die Jungs von Burg Schreckenstein'. Hey Leute- das kommt nie wieder. Unsere Kindheit war, pauschal betrachtet, doch echt sorgenfrei und unschuldig. 50er und 60er Kinder hatten sicher nicht diesen Ueberfluss und Luxus an Zeit und Material und 80er/ 90er kids sind (so glaube ich) viel eher mit Materialismus, Erwachsenenkultur, Sex, crime und 'Verwerbung' aufgewachsen. Oder sitze ich hier nur der Verklärung auf, die eines jeden Kinheit als die bestmögliche erscheinen laesst?

Harald Leinweber
14.03.2000, 01:42
Guten Tag!
Ich möchte gerbaulets letzte Frage nicht rundheraus bejahen. Aber: Da ist was dran.
Die vorvergangenen Zeiten (also etwa die 50er) waren ja tatsächlich andere Zeiten: Da gab es z. B. für Kinder noch auf offener Strasse Schläge - heute gäb's wahrscheinlch einen Menschenauflauf.
Da hatten Kinder noch den Mund zu halten, wenn Erwachsene redeten.
Da war auch noch keineswegs wissenschaftlich erwiesen, dass Nichtgeknuddeltwerden seelisch krank macht.
Da hatten Frauen noch keine Schlüsselgewalt.
Und und und ...
Ich glaube, so einfach ist die Bilanz nicht.
Aber: Ich glaube, dass vieles von dem, wovon wir uns vor 40, 30 oder 20 Jahren noch grosse Gewinne erhofft haben, sich mittlerweile im Alltag, in der Realität als eben auch nur real erwiesen hat. Die diversen Revolutionen, die ja nicht nur die politische Linke (und die ja schon kaum noch) verkündet, sondern viel mehr die Werbung für alle möglichen mehr oder minder neuen Produkte, haben wir ohne die enormen, umwälzenden Änderungen überstanden, die angekündigt waren.
Andererseits haben sich ja auch viele Dinge durchaus gelohnt - die sozialen Bewegungen, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Anerkennung der Minderheiten etc.
Insofern ist gesunder Skeptizismus sicher eine weitverbreitete Reaktion.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

Joerg Puffaldt
14.03.2000, 10:15
Ich hab alle Arten von Kinderkrimis und Abenteurgeschichten verschlungen:
Die ganzen Serien von Enid Blyton (5 Freunde, die Rätsel-Serie, die Geheimnis-Serie, die Abenteuer-Serie etc.)
Im Grunde sind die ja richtig schlecht. So ein Buch hatte damals meistens 180 Seiten. Auf den ersten 110 Seiten passierte nichts - da waren die Freunde irgendwo in Urlaub oder in einem Ferienlager und hatte halt ihren Spaß, und ab Seite 110 wurden dann irgendwelche Einbrecher, Schmuggler oder sonstige Kleinkriminelle überwältigt.
Wolfgang Ecke: Kennt jemand noch die Geschichten vom Privatdetektiv Balduin Pfiff (eisgekühlte Buttermilch) oder von Perry Clifton?
Dann gab's da noch diese Krimiserie von Jo Pestum (alias Johannes Stumpe). Geheimagent irgendwas, Lennet oder so. Schade, dass ich mich kaum noch an die Geschichten erinnern kann, obwohl ich sie damals mehrfach gelesen habe http://www.alles-bonanza.de/ubb/frown.gif
Die Schreckenstein-Jungs waren klasse. Irgendwann in den 80'ern kam der Autor Oliver Hassenkamp leider bei einem Autounfall ums Leben, und das war dann auch das Ende der Serie.

Laila West
14.03.2000, 11:55
Heiliges Kanonenröhrchen, klar kenne ich noch Balduin Pfiff, 166 Zentimeter klein, 199 Pfund schwer. Die Rezepte aus seiner privaten Kochrezepte-Sammlung habe ich immer nachgekocht. Ich erinnere mich noch an eine Art mexikanisches Rührei mit Tomaten und Chilipulver. Der dazugehörige pfiffige Pfiff-Tipp lautete, dass man die schärfe am besten mit eisgekühlter Buttermilch löschen kann. Das werde ich nie vergessen.

Jojo
14.03.2000, 12:04
Mit Enid Blyton konnte ich nie was anfangen, aber Wolfgang Ecke... oooo ja! Wobei ich Perry Clifton Balduin Pfiff noch vorzog, aber das war wahrscheinlich eine Altersfrage. Wie habe ich über 'Der Herr in den grauen Beinkleidern' gelacht!

Harald Leinweber
15.03.2000, 01:06
Guten Tag!
'Der Herr in den grauen Beinkleidern' habe ich auch sehr geschätzt! Gab es nicht noch ein oder zwei weitere Geschichten mit Perry Clifton?
Aber von wegen Enid Blyton: Mir fiel letztens beim Lesen einer '(.) Abenteuer'-Geschichte auf, wie viel da gefuttert wird - und noch dazu Konserven.
Das kann ich mir heute kaum vorstellen - das muss wohl mit Lebensmittelrationierungen zu tun haben.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

Laila West
15.03.2000, 11:44
Zu den grauen Beinkleidern fällt mir das Stichwort 'Kandarsky-Diamanten' ein. Wurde von uns einige Zeit so genutzt wie 'Hilfe, die Ming-Vase'. Ein anderer Fall von Perry Clifton war 'Die Dame mit dem schwarzen Dackel'.

cecilia
15.03.2000, 12:47
'Krabat' von O. Preußler.

redselig
15.03.2000, 17:08
Es gab da auch ein Buch - so dünn wie ein Pixiebuch, aber größer - mit dem Titel 'Anton und der Wal'. Es ging los mit: 'Auf einer kleinen Insel im großen, großen Meer
fing Anton einen Walfisch, der war 12 (?) Tonnen schwer.' Anton zieht und zieht an der Angel, zuerst schaut nur der Kopf des Wals aus dem Wasser, dann hat er das Vieh halb an Land... Er stapft immer weiter 'vorbei an 80 Häusern bis hin zur Molkerei'. 'Dort blieb er schnaufend stehen, massierte sich die Hand
und sagte: Donnerwetter, ich zog den Wal an Land!' Es gelingt ihm auch schließlich, aber dann muss er feststellen: 'Vor ihm war der Walfisch und hinter ihm das Meer!' Herrlich illustriert, der Wal liegt quer über den Häusern der Insel - und Anton ist gezwungen, ihn aufzuessen, was die nächsten paar Jahrzehnte in Anspruch nimmt!

krissi
15.03.2000, 21:52
Also Zu Enid Blyton wären da noch die Geheimnis um... Bücher zu nennen mit dem ganz dicken Dicki und natürlich Schulabenteuer auf der Burg. Nachmittage im Etagenbett mit Katjes aus der roten Tüte.
Ach ja und dann war da noch der heute fast vergessene James Krüss mit seinen Helgolandgeschichten, der Urgroßvater und der Enkel, die so wunderbar das Alphabet 'abklopften' und daraus Gedichte machten. Wir haben das dann immer auch probiert, hat aber nie so gut wie bei dem geklappt.
Zu Krabat vom Preussler noch ein kleiner Lesetip: Hans Baumann: Redleg
Fast die gleiche Geschichte und auch unglaublich spannend. Passend dazu nochmal dasselbe aus der damalige DDR: Die Schwarze Mühle, Verfasser kenn' ich nicht mehr, wahrscheinlich ein Russe.
Die Kronenklauer wurden zumindenstens in den Achtziger Jahren noch gerne gelesen, speziell in den entsprechenden Kinderläden.
Wie war das doch gleich?
'Emil kennt ein Engelchen,
das streichelt oft sein Stengelchen.'
Meine Kinder kennen das auf jeden Fall noch.
Mein Mann hat seine gesamte Bildung aus Readers Digest Grossem Jugendbuch, da zehrt er heute noch von.
So.

Hanne Soya
16.03.2000, 07:07
Aus 'Krabat' faellt mir gerade so eine herrliche Dialogstelle ein:
'Woher, wohin?', fragt da einer einen Wanderer. Und erhaelt die Antwort: 'Von hierher nach dorthin.'
James Kruess finde ich im Nachhinein sehr schoen und sehr poetisch. Als Kind fand ich seine Geschichten bescheuert und irgendwie unangenehm. Ich erinnere mich jedenfalls daran, dass 'James und der Riesenpfirsich' mir Unbehagen bereitete, wohl wegen der ganzen ziemlich grossen Insekten, die darin vorkamen?

redselig
16.03.2000, 15:54
Ich hatte von James Krüss 'Pauline und ich'. Das mochte ich eigentlich ganz gern; jedenfalls haben mich die Berichte von den Kanarischen Inseln (wenn die's wirklich waren) interessiert: die Schlucht mit den Ratten und dem Müll, die 27 Terrassen des Hauses, der dunkle Sandstrand. Völlig fassungslos war ich aber über Krüss' Eingeständnis, zum Autofahren zu ungeschickt zu sein.

Jimmy Jazz
18.03.2000, 12:11
Hallo ihr Lieben!
Anfang der siebziger war ich ständiger gast in unserer Kinderbuchabteilung in der Bücherei. Dort war ich fast jeden Tag anzutreffen. Dort lagen Comics- die ich zuhause nicht lesen durfte- und Spiele herum, die ich mit anderen Gleichgesinnten las und spielte.
Ganz besonders verschlang ich zwei bestimmte Detektivserien, die ich seit langer Zeit nicht mehr entdeckt habe. Vielleicht kennt sie jemand und kann mir weiterhelfen.
Sie hießen: JAN DER DETEKTIV!!
Spielte, soweit ich mich erinnere, in Kopenhagen. Jan war ein vorwitziger Polizistensohn der zusammen mit seinem verfressenen Freund Kriminalfälle löste. Es gab ganz viele Bände und ich habe sie alle , manche mehrmals, verschlungen. Gibt es diese Bücher noch?
Die andere Detektivserie hieß: KIM der Detektiv. An diese Detektivserie kann ich mich aber nicht so genau erinnern, nur dass ich diese alle mehrmals gelesen habe.
Ansonsten las ich natürlich alles was die Eltern als pädagogisch wertvoll einschätzten. Ich denke, dass die Kindheit der siebziger Jahre von antiautoritärer, der kindlichen Realität entsprechender Literatur bestimmt wurde, entsprechend der Kindersendungen im Fernsehen (Rappelkiste, Sesamstraße, Kli-Kla-Klawitterbus, usw.).
In der Hoffnung auf Antwort verbleibe ich mit Grüßen
Jimmy Jazz
Wie geht es weiter?

Eyck
18.03.2000, 14:17
Die Autoren von Jan und Kim hießen Knud Meister, bzw. Jens K. Holm, beide werden z.Zt. nicht mehr verlegt.
Aber vielleicht hat ja eine öffentliche Bibliothek in der Nähe dank mickriger Anschaffungstats noch ein paar Exemplare behalten müssen, statt sie durch Neuerscheinungen ersetzen zu können?

Antje
18.03.2000, 22:56
'James und der Riesenpfirsich' ist doch von Roald Dahl, oder?
Ansonsten habe ich die 'Detektiv Kim'-Bücher auch verschlungen - und kann mich ebenfalls an nichts mehr erinnern...
Hat sonst noch jemand hier sämtliche Mark-Brandis-Bände gelesen? Inzwischen sind ein paar Bände wieder neu aufgelegt worden, in einer Billigausgabe. Ich weiß noch, wie mich immer frustierte, nicht herauszufinden, welcher 'bekannte Autor' sich denn nun hinter diesem Pseudonym versteckte.

berlich
19.03.2000, 20:37
Hallo,
Mark Brandis heisst in Wirklichkeit Nikolai von Michalewsky. Eine kurze Vita findet sich auf http://www.sciencefiction.de/scifi/personen/mb_pers.htm
Ich würde ihn eher als 'bekannten Kinderbuchautor' denn als 'bekannten Science Fiction Autor' einordnen, aber das kann man natuerlich in keinen Klappentext schreiben, der Jugendliche ansprechen soll.
Viele Grüsse
Peter

Harald Leinweber
19.03.2000, 20:37
Guten Tag!
Mark Brandis stammt aus der Mark Brandenburg und heisst tatsächlich Nikolai von Michalewsky. Unter diesem Namen schreibt er auch Kriminalhörspiele.
Die Serie 'Weltraumpiraten' ist ein deutscher Science Fiction-Klassiker.
Ein oder zwei Bände davon habe ich damals auch gelesen.
Die vor einigen Jahren erschienene Neuauflage ist völlig OK.
Brandis war bei den 10. Science Fiction Tagen NRW vom 20.-22.03.1998 in Dortmund Ehrengast.
Später mehr?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

Hanne Soya
21.03.2000, 09:39
quote:[/SIZE]<HR>'James und der Riesenpfirsich' ist doch von Roald Dahl, oder?[/B][/QUOTE]
Oeh, hoppla, kann auch sein. Dann hatte ich noch ein anderes Buch, das wiederum von James Kruess war, aber gemocht habe ich in dem Alter keines davon. Sicherlich wuesste ich sie heute besser zu schaetzen...

Klaudia Kisters
21.03.2000, 17:49
Kennt noch jemand die Bummi-Bücher? Bummi wohnte in Olsberg im Sauerland, Bahnhofstraße 176. Und da waren noch Fiete, Heide und Wilma, die verwöhnte Cousine.

krissi
21.03.2000, 21:59
Na klar, Bummi habe ich auch verschlungen, besonders als sie dann grösser wurde, schlecht in der Schule und Krankenschwester werden wollte. Das gehörte auch zu der Kategorie: Nachmittags im Bett lesen, statt Hausaufgaben zu machen. Was sich dann auch in der 8. Klasse rächte.

Antje
24.03.2000, 16:01
Mir ist noch eine Buchserie eingefallen, die ich damals verschlungen habe - erinnert sich noch jemand daran:
'Die Söhne der großen Bärin', von Liselotte Welskopf-Henrich, eine Art Dakota-Familiensaga, die im letzten Jahrhundert spielt und deren Hauptperson der Indianerjunge 'Harka' ist (so heißt auch der erste Band).
Nachdem ich die Bücher damals mehrmals aus der Bibliothek geliehen hatte, habe ich sie lange Zeit nicht mehr wiedergesehen. Als ich sie dann Ende der 80er in einem Supermarkt entdeckte, wo sie für 2,95 DM verramscht wurden, habe ich schnell zugeschlagen.
L. W.-H. hat auch noch eine fünfbändige Reihe über die Dakota in den 60ern geschrieben, die quasi eine Fortsetzung der Familiensaga ist.

ameise
24.03.2000, 20:32
Kennt jemand das Buch 'Pascal und der rote Luftballon'?- das war ein Schwarz-weiß-Fotobilderbuch von einem kleinen Jungen, der, und das war die einzige Farbe im Buch, einem knallroten Ballon (das schönste Rot aller Zeiten) quer durch die Stadt folgte. Leider kann ich es nirgends mehr finden und hätte es zu gerne wieder- ich vermute, es war Anfang der siebziger auf dem markt.
(Beitrag wurde von ameise am 24.03.2000 um 19:33 Uhr bearbeitet.)

redselig
25.03.2000, 16:46
Bummi konnte ich nicht leiden. Vielleicht lag es daran, dass mir das Sauerland einfach nichts sagte, vielleicht auch am Neid (wieso gewannen die Mädchen in den Kinderbüchern immer bei Preisausschreiben, in denen Ponies etc. ausgelost wurden, und man selber hatte nie das Glück?).
Was mir aber auch sehr gefiel, waren die quadratischen Bände der Reihe 'Meine erste Bücherei'. Besonders mochte ich 'Frösche und Kröten' und den Band über die Tiefseefische.
Die ersten Begegnungen mit Literatur machte ich aber mit Werken aus dem Familienfundus wie 'Heidi' in einer Ausgabe von 1919 oder so - herrliche Illustrationen zu Fräulein Rottenmeier! -, 'Bohny's neues Bilderbuch', 'Gisel und Ursel' (das stammte aus der nächsten Generation). Wie viele Stunden man mir wohl vorlesen musste?
(Beitrag wurde von redselig am 26.03.2000 um 15:46 Uhr bearbeitet.)

redselig
25.03.2000, 19:55
Natürlich lebte man auch mit Pixiebüchern. In einem Spanienurlaub wurde mir sicher mehrere hundert Male die Geschichte von der Waldmaus vorgelesen, die Pilze, Brombeeren, Brunnenkresse und weiß Gott was noch für essbare Dinge in ihrem Körbchen sammelt - man sollte dabei sicher zählen lernen - und sich schließlich noch einen Kranz aus Gänseblümchen aufsetzt, ehe sie wieder in ihren Bau zurücktrippelt.

heute
26.03.2000, 00:53
Die Bücher von Astrid Lindgren:
Pippi Langstrumpf, Die Kinder von Bullerbü, Die Brüder Löwenherz ...

krissi
27.03.2000, 01:08
Natürlich gisel und Ursel, was hab' ich die beneidet, weil sie so sportlich waren. Ich war auch ein Zwilling, wir konnten da aber leider nicht mithalten. Beeinflusst hat uns allerdings die Faltbootfahrerei der Zwillinge, das haben wir dann später auch gemacht.

krissi
27.03.2000, 01:08
Natürlich gisel und Ursel, was hab' ich die beneidet, weil sie so sportlich waren. Ich war auch ein Zwilling, wir konnten da aber leider nicht mithalten. Beeinflusst hat uns allerdings die Faltbootfahrerei der Zwillinge, das haben wir dann später auch gemacht.

redselig
27.03.2000, 16:42
Beliebt waren Bücher, in denen technische Geräte eine Seele hatten. Weiter oben habe ich schon Bertram Bus und Buggi Bagger erwähnt - darin gibt es eine herrliche Story von Herbert, der als Staubsauger geboren wird, zunächst nicht weiß, wozu er dienen soll, voller Ekel seinen ersten Dreck schluckt und sich schließlich mit seinem Schicksal abfindet...
Aber auch das Buch 'Gummiball und Bauernfreund', durch das man mit Oldtimern vertraut gemacht wurde, oder 'Der alte Omnibus' wurden oft vorgelesen. Dieser alte Omnibus steht auf der Müllkippe in einem italienischen Dorf. Eines Tages, als es sehr heiß ist, beschließen die Kinder des Dorfes, mit diesem alten Bus ans Meer zu fahren. Er gibt sein Letztes, müht sich qualmend über einen furchtbar hohen Berg, und der Clou ist dann, dass er aus seinen Sitzen auch noch das viele Kleingeld schüttelt, das die früheren Fahrgäste verloren haben, so dass sich alle Kinder Eis kaufen können. Meine Mutter schwärmt heute noch davon; offenbar repräsentiert dieses Buch ihr Idealbild von Italien.

redselig
27.03.2000, 17:47
Was ich auch mochte, waren die 'Spielen und Lernen'-Hefte, die wir von einer benachbarten Pädagogin bekamen. Da konnte man Wege durch ein Labyrinth suchen - meistens musste ein weißes Kaninchen zu einer Karotte finden - oder die Unterschiede zwischen zwei scheinbar gleichen Bildern entdecken. Offenbar braucht der Mensch Erfolgserlebnisse.

Tete
29.03.2000, 15:10
neben einiger der bereits genannten titel möchte ich besonders 'Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung' von Eric Malpass hervorheben.
unvergessen natürlich auch die verfilmung (auch wenn soweit ich weiß noch in den 60ern). frech, der kleine Gaylord, und natürlich war ich auch s o f o r t in Becky verliebt. übrigens olle Rolf Zacher in einer nebenrolle (seine erste überhaupt?! und wohl eine seiner besten;-)), wunderbar, noch so jung und trotzdem schon seine markante schnoddrigkeit...

patgie
29.03.2000, 19:11
Dazu fällt mir ganz spontan ein:
PITTJE PUCK
Der Briefträger und seinen super-genialen Abenteuer.

Sina Tomas
29.03.2000, 23:03
Nicht zu vergessen all die Schneider-Bücher mit der Postkarte zum Heraustrennen, wo man den richtigen Titel einem Cover zuordnen musste, um ein Schneider-Buch zu gewinnen... Ich habe massenweise Postkarten verschickt, aber nie ein Buch gewonnen! Mein Lieblingstitel aus dieser Zeit: 'Mit Babsi kann man Pferde stehlen' (von Inge Rösener).
------------------
Sina T.

Harald Leinweber
30.03.2000, 02:09
Guten Tag!
Der erste Roman zur Fernsehserie 'Raumschiff Enterprise' (die damals noch gar nicht bei uns lief) erschien als Schneider-Buch.
Habe ich mir damals aus der Schulbibliothek ausgeliehen und recht gut gefunden; war - glaube ich - von Mack Reynolds geschrieben.
Ist heute ein begehrtes und überaus seltenes Sammler-Stück.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

Harry Haller
30.03.2000, 02:43
In den Siebzigern habe ich mir Bücher eher angesehen als durchgelesen. Im Grunde habe ich nur noch sehr vage Erinnerungen an diese Periode meines Lebens. Aber vor kurzem wurde in einem Interview in der Zeit (ZeitLeben) ein Titel erwähnt, den ich damals auch häufig 'gelesen' habe. Es hieß 'Unter wilden Männern' oder so ähnlich - ich muß noch einmal das Interview heraussuchen.

Hanne Soya
30.03.2000, 09:30
Ach ja, die Schneider-Buecher. Da ist mir ausser der Postkarte vor allem die Werbung mit dem Schimpansen in Erinnerung, der so albern 'Schneider Bueueuecher' 'sagte'. Das imitierten wir Kinder wiederum gern...

Ninamaria
01.04.2000, 17:16
Au Mann. Ich habe mein Forum gefunden! Ich habe sie alle gelesen, die Bücher. Erst beim Lesen Eurer Listen fällt mir auf, dass ich damals kiloweise gelesen haben muss, alles was mir in die Finger kam.
Unvergessen, auch von mir:
Krabat, Harka (ich habe sie geliebt, die Dakota), Schreckenstein, ...
Was noch fehlt (oder waren das erst die frühen Achtziger?): Endes 'Unendliche Geschichte' und 'Momo'. Vor allem bevor sie verfilmt wurden.
Oder mein Alltime-favourite, 'Oh wie schön ist Panama'. Das erste Buch, das ich selbst gelesen habe. Und dann gleich diese Lebensweisheit als Resultat: 'Daheim ist es am schönsten, man muss nur weg gewesen sein.' Weitgereist, wie man's so ist mit 5, 6 Jahren!

Phaidros
03.04.2000, 12:09
Hallo Harry Haller,
meinst Du vielleicht 'Wo die wilden Kerle wohnen'?
Das hab ich natuerlich auch gehabt - und geliebt!
ciao
Phaidros

Harry Haller
03.04.2000, 12:56
Vielen Dank Phaidros,
genau das Buch meinte ich!

redselig
03.04.2000, 17:32
Durch die Rubrik 'Hilfe, die Japaner...' wurde ich eben daran erinnert, dass zu meinen (Vor-)leseerlebnissen auch die 'Biene Maja' von Waldemar Bonsels gehörte - in einer reizend illustrierten alten Ausgabe. Ganz faszinierend fand ich die Schilderung der Wanderung durch eine Rosenblüte; ich glaube, der Käfer Kurt ist es, der einen schillernden Tautropfen durch die Gänge dieser Blüte rollt. Dagegen fand ich die Erzählung vom Netz der Spinne Thekla im höchsten Maß beängstigend!
Ähnlich verstörend: die Abenteuer von Tom Sawyer und Becky Thatcher in der Höhle des Indianer-Joe oder Ausschnitte aus 'Huckleberry Finn'.
Und mit acht oder neun Jahren hatte ich dann meine Karl-May-Erlebnisse. Lieber Himmel, war das spannend!!!

redselig
03.04.2000, 17:39
'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' - das ich damals nur auszugsweise geboten bekam und erst später ganz las - war doch auch ein 70er-Jahre-Produkt.
Was ich gar nicht leiden konnte, waren die Janosch-Bücher, speziell die Illustrationen. Als Kind will man ja, dass alles 'richtig' aussieht...
Dann gab es noch Taschenbücher, die wahrscheinlich längst ausgestorben sind, z. B. die Geschichte von Nina und Anna, deren Eltern eine Weltreise von Cottbus nach Cottbus unternehmen wollen und deshalb ihre Töchter für ein Jahr sich selbst überlassen. Vorher bauen sie ihnen ein Haus nach Wunsch, mit einem Bach im Wohnzimmer, einem zimmerfüllenden Bett, auf dem dann die ganzen Gören der Nachbarschaft herumturnen, und einem Nilpferd im Garten, das alle Kinder über das Haus pusten kann. Oder die Geschichte von Flämmchen, die mit ihrem erfindenden Vater in einer Mietskaserne wohnt... An die Titel kann ich mich leider überhaupt nicht erinnern.
Pippi Langstrumpf (von anderen schon erwähnt) passt natürlich auch herrlich in die 70er und gehörte mit zu meinen Favoriten.

Antje
08.04.2000, 14:09
Stimmt, die Janosch-Zeichnungen mochte ich auch nie (und die Bücher auch nicht besonders, auch wenn ich damals ALLES gelesen habe, was mir in die Finger kam), und daran hat auch bis heute der Tigerenten-Hype nichts geändert.

Sebastian Woerner
15.04.2000, 21:51
Kalle Blomquist. Auch heute noch lesenswert für jeden, der gerne lacht.
------------------
Haben Sie heute schon gelacht?

pinkas
18.04.2000, 19:58
Vielleicht kennen die Kronenklauer-Freunde auch noch 'Opa Hucke's Mitmachkabinett', das ich zum sechsten oder siebten Geburtstag bekam, worauf ich mich sofort ans Werk machte - 'und sogar ein Fettfleck muß hinein'! Genau, und die 'Schnrpl' zum Weiterzeichnen, und der feine Herr mit seinem Hahn, und der Jäger, der in den Nebel ballert, undundund. Das war wunderschön. Eines der Rätsel hab ich nie rausbekommen, vielleicht erinnert sich ja jemand an die Auflösung, es war glaub-ich 'SCHUTTABLADEPLATZ'. Hut? Lade? Latz? Ein weiteres Rätselbild war so schön melancholisch, 'Winterabend'; an der Mauer stand 'Franco Mörder'. Welches Glück, als ich vor einiger Zeit in Berlin F.K.Waechter mal zufällig auf der Straße sah und den rollenköpfigen 'Fritz' aus dem Buch gleich wiedererkannte. Sein Schaffen hab ich viele Jahre verfolgt, irgendwann hieß es, er habe das Zeichnen satt und mache nur noch Kindertheater.

Zu 'Krabat' will ich auch mal auf den ausgezeichneten tschechischen Legetrickfilm hinweisen, der angeblich zwischen Ostern und Mitte Mai irgendwann in Hamburg im Kino läufen soll. Der war der Größe des Buches angemessen, und wirklich sehr gruslig. Kleine Totenköpfchen klingeln da im Walde statt Maiglöckchen, und zum Schluß bricht der widerliche Schädel des erzzauberischen Müllers in zwei Teile auseinander! 'Gedenke, dass ich der Meister bin!'

J_E
19.04.2000, 12:35
Liebe Freunde,
kennt noch jemand das geniale Buch 'Privatdetektiv Teffan Tiegelmann' von Ake Holmberg?
Handelt von einem Privatdetektiv names Stefan Stiegelmann, der mit einem Sprachfehler geschlagen ist und seine schweren Fälle unter Hilfestellung eines 'liebenswürdigen Orientalen' namens 'Hr. Omar' und eines von jenem erworbenen fliegenden Teppichs löst.
Ich habe dieses Buch so geliebt, dass ich es im wahrsten Sinne des Wortes durch Lesen aus dem Einband gebracht habe.
Habe ich aber wiederhergestellt und es steht noch heute in meinem Bücherregal.
Darüberhinaus muß ich auch noch unbedingt die Geschichten vom kleinen Nick von Sempé/Goscinny erwähnen.
Diese fünf Bände mit Kurzgeschichten sind so umwerfend witzig, dass man beim Lesen selten aus dem Lachen herauskommt.
Und mit dem Vorteil ausgestattet, dass sie für Leser jeden Alters ab sechs geeignet sind.
Diese Bücher lese ich auch noch heute und kann inzwischen viele Passagen auswendig herbeten. Und dennoch: ich lese sie wieder und wieder und wieder ..

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Herzlichst
J_E

Harald Leinweber
20.04.2000, 04:01
Guten Tag!
Pinkas schreibt: 'Zu 'Krabat' will ich auch mal auf den ausgezeichneten tschechischen Legetrickfilm hinweisen, der angeblich zwischen Ostern und Mitte Mai irgendwann in Hamburg im Kino läufen soll.'
Meine gute Freundin Anna Morphotica bat mich, auf folgenden Termin hinzuweisen:
Montag, 24.04.2000 14:15 BR 3: Krabat - Als Lehrling in der Zaubermühle.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

oli
08.05.2000, 16:27
vom wem ist den 'wo die wilden kerle wohnen'?
fand ich klasse. in der Grunschule mussten wir diese geschichte mal als bilderkalender illustrieren, fand ich ganz toll.
dann hab ich noch zwei bücher in erinnerung, deren autoren mir ebenfalls entfallen sind:
urmel aus dem all
Flieg, pico, flieg! (das war eine bildergeschichte über eine vogelfamilie oder so) kennt das jemand?
oli

krissi
09.05.2000, 01:12
Wo die wilden Kerle wohnen: Maurice Sendak ?
Urmel: Max Kruse?
Nur mal so als Tip.
Auf Urmel 'fuhren wir total ab', malten Urmels in chulhefte, Bücher und überhaupt überall hin. Als die Augsburger Puppenkiste das Buch verfilmte imitierten wir mit Freuden die Tiere und ihre Sprachfehler. Am besten fand ich den Seeelephanten, der immer so traurig war und herzergreifende Lieder sang.

Hanne Soya
09.05.2000, 11:42
Ja, das Urrrrmeli - ist von Max Kruse. Es gab da mindestens 13 Baende, meine ich. Der erste war natuerlich 'Urmel aus dem Eis', und weitere, die mir einfallen, sind 'Urmel taucht ins Meer', 'Urmel faehrt (reist?)ins All', 'Urmels toller Traum'. Ich glaube, letzterer Band war der mit dem fiesen 'Boban' und seiner Gattin 'Arabrab', die gern alles rueckwaerts sagten. Vielleicht waren die aber auch im 'All'.
Von Max Kruse hatte ich auch einige Buecher ueber eine Gaukler-Familie, die in so einem Wohnmobil durch die Gegend reiste und hier und da wegen ihrer Andersheit diskriminiert wurde ('Sie sind gruehueeeeeeeen!' - nein, das war was natuerlich was anderes, aber das Lied faellt mir dabei ein). Sie waren so Elefanten- oder Nilpferdmenschen, ich komme nicht mehr darauf, wie sie sich nannten. 'Die Schniesen' oder so aehnlich?!?

Aurelia
09.05.2000, 12:45
Hallo allerseits!
@ oli und krissi:
Maurice Sendak ist richtig.
Der hat ganz wunderbar surreale Geschichten geschrieben und gezeichnet, ich hab für meine Tochter 'Higgelti Piggelti Pop!' und das Bilderbuch 'In der Nachtküche' gekauft, das ist eine völlig abgedrehte Traumgeschichte, alle Köche sehen aus wie Oliver Hardy.
Damals liebte ich auch die 'Wimmelbilderbücher' von Ali Mitgutsch (das war aber noch Ende Sechziger), und die Bücher von Leo Lionni, vor allem 'Frederick'.
In den Siebzigern las ich dann auch ALLES, was sich nicht wehrte!
Gab«s nicht auch damals schon Stimmen, die unkten, die Kinder würden nicht mehr lesen, es ginge bergab mit der Kultur, usw.?
Wenn ich mich hier im Forum umschaue, war das wohl etwas übertrieben...
Und die Kinder, die ich heute kenne, lieben Bücher ebenfalls!
Keep on reading!
Aurelia
--- schnipp ---
hallo!
da der thread zu lange wurde, habe ich ihn geschlossen - und gleich einen neuen angelegt.
ich bitte um verstaendnis :-)
der moderator anko
(Dieser Beitrag wurde von anko bearbeitet)