Vollständige Version anzeigen : Doors
Moin,
ich konnte mich nicht entscheiden, ob dies eher ins Stimmt«s-Forum oder ins 70er-Forum gehört. Ich glaube aber, hier sind eher die Experten für meine Frage zu finden.
Stimmt es, daß die Doors keinen Bassisten hatten, sondern der geniale Keyboarder diesen Part mit seinen Fußpedalen gespielt hat?
na ja, eigentlich gehört die Frage in ein 60er-Forum :-) Es stimmt aber, wenn auch nur zum Teil. Der Keyboarder Ray Manzarek, der im übrigen auch die Musik der meisten Doors-Titel geschrieben hat, spielte bei Live-Auftritten und einigen Studioproduktionen den Bass-Part auf einem Keyboard, allerdings mit der linken Hand. Bei den meisten Plattenaufnahmen der Doors kamen jedoch Studiomusiker mit ganz normalen Bassgitarren zum Einsatz.
(Beitrag wurde von Niklas am 15.02.2000 um 16:23 Uhr bearbeitet.)
Marco Muenzer
15.02.2000, 20:08
(Beitrag wurde von Marco Muenzer am 24.03.2000 um 15:25 Uhr bearbeitet.)
Auf den frühen Aufnahmen hat der Manzarek das noch gemacht, bei den späteren, aufwendigeren Produktionen wie 'Soft Parade', Morrison Hotel' und 'L.A. Woman' sind, glaube ich, Studiomusiker am Werk. Also jedem,der sich für die Doors und ihre Geschichte interessiert, kann ich nur 'Now one here gets out alive' von Danny Sugarman und einem Co-Autor, dessen Namen ich vergessen hab, ans Herz legen. Gab's auch auf deutsch, als Heyne-Taschenbuch, wenn ich mich recht erinnere.
Kennt eigentlich jemand die abgefahrene Carmina Burana-Version, die Ray Manzarek irgendwann in den 70ern eingespielt hat?
Harald Leinweber
16.02.2000, 23:54
Guten Tag!
Von Lewis Shiner gibt es einen wunderbaren Roman mit dem Titel 'Schattenklänge'.
Darin geht es um einen Mann, der eines Tages bemerkt, dass er Musik auf Band aufnehmen kann, die nie aufgenommen wurde - wie zum Beispiel 'Pet Sounds' von dem Beach Boys-Chef (Brian? Denny? Ich kann es mir nicht merken) Wilson, oder Musik von den Doors, oder von Jimi Hendrix.
Und als wäre das nicht genug, entwickelt er schliesslich sogar die Fähigkeit, kraft seines Willens durch die Zeit zurück zu reisen - und er versucht, Jimi Hendrix' Tod zu verhindern ...
Klingt vielleicht nach einem ziemlich abgefahrenen Konzept, ist aber eine schöne romantische Geschichte - über Erinnerungen, über Loslassen und so ...
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber
stimmt genau, Herr Leinweber, danke für die Erinnerung, ein wunderbarer Roman. Und da wir schon bei Rock'n Roll-Romanen und den Doors sind, fällt mir auch wieder 'Uns verbrennt die Nacht' ein, der von einem jungen Indianer erzählt, der mit Jim Morrison eine Nacht in den Straßen von L.A. verbringt. Leider fällt mir der Name des Autors nicht ein, dafür der des Co-Autors von Danny Sugarmann, er heißt Jerry Hopkins :-)
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