hitchhiker
13.03.2001, 16:35
Der neue Markt boomt... jeder will an dem neuen Reichtum teilhaben.
Technologiewerte, besonders Internetfirmen, Biotechversprechen und alles, was 'mobil' im Namen traegt, werden teurer und teurer gehandelt.
Spaetestens mit dem Boersengang der Telekom will jeder Sparbuchbesitzer dabei sein.
Telekom verkauft die Volksaktie. Und macht Werbung mit Schauspielern, die aus Film und Fernsehen bekannt sind. An der Boerse spekuliert der Nachbar, der Kollege - also muss auch das Minisparbuch dahin. Denn, das lernen wir in unzaehligen Sendungen a la 'Monitor' oder 'Kleinsparen fuer Dummies' oder 'Dummisparen fuer Kleine': Sparbuecher sind Geldvernichtungsmaschinen. An der Boerse hingegen wird Geld erzeugt.
Ende der Neunziger/Anfang der Nuller wankt das aufgeblasene Boersenspiel. Das lang laufende und staatlich unterstuetze Kettenbriefsystem (wer zuletzt einsteigt zahlt Geld an die frueher eingestiegenen - und hofft, dass er sein Geld von wiederum spaeter einsteigenden zurueckbekommt) zittert und ist erschuettert... nun ja, nicht gerade bis in die Grundfesten, aber die Gelderzeugungsmaschine 'neuer Markt' wird fast ueber Nacht zur Geldvernichtungsmaschine erklaert.
Die duemmlichen Boersenheinis, die sogar in der ARD beste Sendezeiten kurz vor der Tagesschau bekommen, bleiben noch erhalten... denn noch sitzt unser ehemaliger Sparbuchbesitzer auf seinen Telekomaktien... und weint still in sich hinein.
Still? Hoffentlich... und wahrscheinlich. Denn wer gibt schon gerne zu, dass er zu den letzten Einsteigern in das Kettenbriefsystem gehoerte?
Die Neunziger: Jeder Sparbuchbesitzer darf sich den Kapitalistentraum erfuellen und Aktien kaufen!
Technologiewerte, besonders Internetfirmen, Biotechversprechen und alles, was 'mobil' im Namen traegt, werden teurer und teurer gehandelt.
Spaetestens mit dem Boersengang der Telekom will jeder Sparbuchbesitzer dabei sein.
Telekom verkauft die Volksaktie. Und macht Werbung mit Schauspielern, die aus Film und Fernsehen bekannt sind. An der Boerse spekuliert der Nachbar, der Kollege - also muss auch das Minisparbuch dahin. Denn, das lernen wir in unzaehligen Sendungen a la 'Monitor' oder 'Kleinsparen fuer Dummies' oder 'Dummisparen fuer Kleine': Sparbuecher sind Geldvernichtungsmaschinen. An der Boerse hingegen wird Geld erzeugt.
Ende der Neunziger/Anfang der Nuller wankt das aufgeblasene Boersenspiel. Das lang laufende und staatlich unterstuetze Kettenbriefsystem (wer zuletzt einsteigt zahlt Geld an die frueher eingestiegenen - und hofft, dass er sein Geld von wiederum spaeter einsteigenden zurueckbekommt) zittert und ist erschuettert... nun ja, nicht gerade bis in die Grundfesten, aber die Gelderzeugungsmaschine 'neuer Markt' wird fast ueber Nacht zur Geldvernichtungsmaschine erklaert.
Die duemmlichen Boersenheinis, die sogar in der ARD beste Sendezeiten kurz vor der Tagesschau bekommen, bleiben noch erhalten... denn noch sitzt unser ehemaliger Sparbuchbesitzer auf seinen Telekomaktien... und weint still in sich hinein.
Still? Hoffentlich... und wahrscheinlich. Denn wer gibt schon gerne zu, dass er zu den letzten Einsteigern in das Kettenbriefsystem gehoerte?
Die Neunziger: Jeder Sparbuchbesitzer darf sich den Kapitalistentraum erfuellen und Aktien kaufen!