Vollständige Version anzeigen : Generation X vs. Fun Generation
*Hallo?*
Darf ich mich als Sitcom-Junkie äußern?
Davon werden ja hier viiiel zu wenig ausgestrahlt *Haare rauf*
War letztes Jahr in Argentinien dort gibt es im Kabel (Panamsat)diese geilen Sender, Fox, warner, CBS...welch diese Serien produzieren
kriegt ja man hier nicht <img src='http://www.plaudersmilies.de/angryfire.gif[/IMG]
Von den wenigen die es hier zu sehen gab:
very nineties: Alle unter einem Dach (War ICH das etwa-Steve urkel)
Ein single kommt selten alleine und Seinfeld (sind ja irgendwo artverwandt)
Ganz schlimm fand ich Boston Common. Friends dagegen ...GENIAL-total Gen.X
der Serie 'unhappily ever after' gegenüber habe ich gemischte Gefühle...Al bundy ist besser als dieser blöde Jack
Ulkig 'living single'=Friends für Afroamerikaner
Frasier *schüttel*totaal überflüssig, hatte schon in Cheers genug von dem
Wie gesagt MEHR wäre schön gewesen...
Karin28
Zur Frage ob es auch 'grungige'Frauenmode gab: jaaa!
Kann sich jemand an Lisa Loeb erinnern (Stay/I miss you)? Das war so ziemlich der Prototyp-jedenfalls in meinem Umkreis.-Die Megabrille weglassen.
Alles nur KEINE kurzen Haare! Kleidchen im Empire-Stil und seehr kurz, aber aus Crinkle oder Saristoffen. Dazu Docs oder Ranger oder Imitate von C&A. Wenns kalt war Karoflanellhemd offen über dem Kleid, oder die Leggins von der vor-vor Saison drunter.
Und so mini-Rucksäcke aus Jute/Hanf waren sehr begehrt
Haare waschen war eigentlich erlaubt ;-)
Aber die Jungs haben noch nicht über diese niiiiedlichen Ziegenbärtchen gesprochen
Karin28
hallo Pinguin,
oh ja ich hasste das alles auch.
Ich hatte die 90s zwar jung begonnen (mit 17) aber dann wo der ganz Girlie, Boylie, Gööörlpauaaamist begann war ich zu alt...*seufz*
In Ernst, diese Pseudoflippigkeit (schönes Wort) hat doch schon mit dem inflationären gebrauch von Haarfärbemitteln begonnen! Alles wer in sein wollte hatte getönte Haare (als Dunkle hatte ich vor Poly und co in die luft zu jagen, war ja sowas von out *g*Und diese Zöpfchen hach.
Dann diese unsäglichen eingegangenen T-Shirts mit Aufdruck( guckmal ich bin auch gepierct tö,tö)
und diese Plateauschuhrenaissance, Buffalos inklusive. Latsch,latsch, boing.
Das böse hat auch eine Urmutter:Heike Makatsch (auch wenn sie nicht will sie Ist das Neandergirlie)
Und was ich gar nicht verstehen kann:alles liebet aufeinmal seine Brille und die Zahnspangen (DAS war zu meiner Zeit nicht so)
Aber alles fürs jung sein.
Zur Musik später
Karin28
Hallo,
Teletubbies???
Da sag ich doch nur
BIMMEL UND BOMMEL
von DENEN konnte man so schön das Alphabet lernen
DAS GROßE AH!, DAS GROßE Ah!
Karin28
Ich MUSSTe diesen Strang aufmachen!
Habt ihr eigentlich nicht auch den Eindruck das nach der Yuppie-Arbeitswütigkeit der 80er., in den 90ern vorwiegend ans NICHT ARBEITEN (wollen wirs AUSSZEIT nennen) gedacht wurde??
Und da gab es doch 2 Hauptgruppen:
1. Generation X (würdige Erben der ich-sterbe-ja-sowieso-Grufties der 80er)na ja, eigentlich waren nur die Musik und Klamotten anders.:-)
2.Fun-Generation (sprich 3 mal im Jahr Stress-Urlaub auf Mallorca,Ibiza und Dom.Rep...)
Wäre doch mal schön Paralellen zu ziehen (beide immer betüdelt*g*) oder Gegensätze zu finden(verschiedene Stamm-Getränke: Southern Comfort-Janis zu Ehren gegen Sangria)
Bin gespannt was raus kommt (und nehmt es nicht zu Ernst)
Karin28
Gute Idee, Karin28, da kommt bestimmt einiges zusammen. Erstmal ganz ernsthaft: Die Arbeitswut der 80er hat sich doch in die 90er fortgesetzt und ist da erst richtig zu Hochform aufgelaufen, bis es keine Trennung von Arbeit und Nichtarbeit mehr gibt: Wenn man nicht in der Firma rackert, arbeitet man an sich selbst. Da hatten wir die vielen vielversprechenden New Economy-Unternehmen, in denen man schon dumm aufgefallen ist, wenn man zwei mal hintereinander schon um 20 Uhr den Schreibtisch verlassen hat, die Agenturen, in denen Mitarbeiter bis Mitternacht geknüppelt haben, um am Morgen um acht wieder frisch auf der Matte zu stehen, die Belegschaften, die es viel cooler fanden, am 'round table' über alles zu reden statt einen Betriebsrat zu gründen... Nach der Schicht rackert man sich dann noch drei- bis viermal die Woche an irgendwelchen Kraftgeräten ab, den Urlaubsort wählt man nach vorhandenen Sportangeboten, und um in allem noch zurechtzukommen, absolviert man über die Firma Seminare über 'Zeitmanagement', damit auch ja keine Lebensminute mehr unproduktiv vertrödelt wird.
'Auszeiten' werden zwar in einigen Unternehmen geboten und auch gern genommen - von denen, die sich ein halbes Jahr Gehaltspause leisten können.
Zu Getränken fällt mir jetzt grad nichts ein...
Strugalla
15.05.2001, 01:25
Nicht zu letzt ist die Generation X ja auch durch Neil Young in besagtem Song 'Song X' gewuerdigt wurden. Generell glaube ich das die ganzen Kategorien auch eigentlich unnoetig werden. Die Fungeneration ist doch letztlich auch so eine Art Generation X. Der Unterschied besteht hauptsaechlich darin, dass die eine Generation sich dem Vergnuegen im Suff, die andere durch den Genuss exotische Kraeuter hingeben. Was bleibt uebrig? Klar es gibt immer irgendwelche Vorstellungen, Wuensche und Traeume, die irgendwie erfuellt werden wollen, aber letztlich bleiben die Meisten auf der Strecke. Es gibt halt diesen staendigen Wandel von dieser reblischen, bis hin zur 'buergerlichen' Ader. Das gefaellt zwar keinem, ist letztlich aber die traurige Wahrheit. Stellt sich zum Schluss die Frage, wer die ehrlichere Generation ist, die Generation X oder die Funmacher von Ballermann 2061?
Jan Tenner
23.05.2001, 20:18
Hallo alle zusammen
Also ich denke man sollte die Generationen nicht unbedingt in punkto Arbeit unterscheiden.
was mir auffält ist, das die meisten Jugendlichen und heranwachsenden sich nur noch für sich selbst interessiern. Hauptsache Spass!
Ich denke das es ihnen auch mal gut tun würde ein wenig über die Zukunft nachzudenken, oder mal ein wenig in Allgemeinbildung zu investieren.
Wenn ich höre das manche dieser jungen Menschen den Koran für ein Land halten, weiss ich ehrlichgesagt nicht was ich dazu sagen soll.
Ich bin zwar auch noch nicht so alt, möchte aber meinen das ich mich in diesem Punkt von vielen meiner Altersgenossen unterscheide.
Also sagt was. Bis dann euer Jan Tenner
Mister Alili
21.06.2001, 02:17
Generation X = Absoluter Medienschmuh... So hieß mal eine Band, aber sehr viel früher... Der ganze Generation X-Hype der 90er wiederrum geht auf ein Buch dieses Namens zurück, dannach haben diverse Medien den Begriff auf die Jugendlichen projeziert, die damals gerne Nirvana hörten.
sun city
08.07.2001, 15:44
ich muss peterlu rechtgeben, denn es scheinen nur noch büromenschen zu geben, die ja alle sooo wahnsinnig angagiert sind.
dass mit den um 20:00 den schreibtisch verlassen ist gar nicht mal so an den haaren herbeigezogen.
ich habe selber die erfahrung machen müssen, dass meine kollegen doch sehr ungehalten darüber waren, wenn ich pünktlich, nach meiner geleistetetn arbeitszeit nach hause ging.
es gibt dann noch meetings, die an den wochenendene stattfinden und bla blubber sülz...
alles zum wohle der firma...
ich weiss nicht, ich finde das ist keine gesunde entwicklung, sie erinnern mich an ameisen, die morgen nicht früh genug in ihre büros kommen können und abends nicht spät genug raus, weil es ja noch soviel wichtiges zu meeten gibt.
ich arbeite selber gerne und hätte ein problem, wenn ich arbeitslos sein würde, aber ich kann nicht verstehen, wie man sein leben so an andere verkaufen kann, denn letztendlich ist es am tag X egal welcher kopf sich mehr angestrengt und angagiert hat, wenn er rollt.
ein eigene kopf ist heute nicht mehr gefragt, es sei denn, er ist profitabel für die firma einzusetzen.
sie erinnern mich an eine armee, ein heer von statistikern, managern und sachbearbeitern, selbst im privatteil des lebens noch auf job gedrillt.
es geniesst das leben...
sun-city
@Mister Ailili: war generation x nicht die alte punkband von billy idol aus der zeit Ende 70er/Anfang 80er?
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