PDA

Vollständige Version anzeigen : Literatur der 80er Jahre


Harald Leinweber
14.06.2001, 16:06
Guten Tag!
Welche Bücher, Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte der 80er Jahre sind wesentlich?
Gibt es Romane, die zu jener Zeit (also zwischen etwa 1979 und 1991) geschrieben worden sind und das Lebensgefühl oder sonst etwas Wesentliches zu jener Zeit beleuchten, evozieren oder wiedergeben?
Also nicht unebedingt die Sache, die damals schon massenhaft gelesen wurden (die auch, interessehalber), sondern vor allem die, die einen bleibenden Wert haben.
Wer kann da 5 oder 10 Titel aufführen? (Ungern mehr, da dann die Wertigkeit schnell unklar wird - lieber 10 Ausgesuchte als 100 Zusammengeklaubte.)
Ach ja, ich fang mal an mit einem Titel:
- Svende Merian, Der Tod des Märchenprinzen
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

Joern
14.06.2001, 19:26
Bücher, die mich in den Neunzigern besonders beeindruckt haben, waren 'Die Wolke' und 'Die letzten Kinder von Schewenborn' von Gudrun Pausewang. Eigentlich komisch, denn die darin behandelten 80er-Jahre-Probleme waren schon längst nicht mehr aktuell. Trotzdem, wenn man die Bücher gelesen hat, weiß man, was damals Sache war und wovor sich alle fürchteten...

Zazie
14.06.2001, 23:09
Trotz alledem
Liebe Grüße
Johannes
von Kristiane Allert-Wybranietz. Die ersten beiden waren Gedichtbände. Meistens bekam man sie in den 80-ern gleich mehrmals geschenkt, dann hatte man sie doppelt und konnte ein Exemplar weiter verschenken. Ich muss zugeben, mir gefielen diese Gedichte sehr gut, obwohl ich sonst gar kein Lyrikfan bin.
Ich war der Märchenprinz
Arne Piewitz
Die Antwort von Svende Merians Märchenprinz, um einiges witziger als das Original. Nichts gegen Svende Merian, die wirklich was auf dem Kasten hat (sie schreibt immer noch), aber ich habe es nie verstehen können, wie man ein ganzes Buch mit einer Beziehung füllen konnte, die gar keine war. Dieses 'du, das müssen wir aber ausdiskutieren' zieht sich durch das ganze Buch, dabei gab's da ja gar nichts mehr zu diskutieren. Arne wollte 'ne Affäre, Svende 'ne Beziehung, aber dass Arne nur 'ne Affäre wollte, dazu brauchte sie was-weiß-ich wieviele Seiten, um das wahrzuhaben. Naja, sie war halt sehr jung damals. Ich fand das Buch trotzdem ganz interessant. Vor einigen Jahren ist ja eine Art Fortsetzung zum Märchenprinzen rausgekommen, mit einer gereiften, aber nichtsdestotrotz in Männerdingen immer noch nicht klüger gewordenen Svende.
Viele Grüße
Zazie

PeterLu
15.06.2001, 01:32
Ja, die 80er waren das Jahrzehnt der Psycho- und Selbsterfahrungs- und Beziehungs- und 'das müssen wir mal ausdiskutieren' Literatur plus allem, was an Esoterik hochzuschwappen begann. Vieles davon gehört heute in den 'Erde, tu dich auf'-Strang - ganz vorneweg die Gedichtbände von einer gewissen Kristiane Allert-Wybranietz (richtig geschrieben?) die man(n) immer von Frauen geschenkt bekam, die es gut mit einem meinten.Anderes hat das Leben aber doch bunter gemacht, wie z.B. das durchgeknallte Zeug von Robert A. Wilson (was immer mehr was für die Jungs war).
Abseits davon gab es ein paar schöne Sachen: Die deutschen Ausgaben von Hunter S. Thompson, die Haffmanns-Taschenbücherreihe 'Der Rabe', und... ach, ich muß mal im Regal kramen, ich melde mich wieder. Die 80er waren bei mir so voller Leben, da bin ich kaum zum Lesen gekommen, von meiner Arno-Schmidt-Entdeckungsphase ('Abend mit Goldrand') mal abgesehen. Ja, und Burroughs natürlich...
------------------
Kontaktscheu, trinkfest und dezent

Zazie
15.06.2001, 11:35
Ich wusste, dass das kommen musste, ein paar Schmähzeilen männlicher Seite zu den Gedichtbänden zu K. A-W :-)
Es stimmt schon, die waren sicher nicht unbedingt was für Jungs, zumal Jungs ja sowieso meistens nicht so für Gedichte zu haben sind. Die Barden und Bänkelsänger sind ja auch schon lange ausgestorben :-) Aber ich als Mädchen fand die Gedichte gut! Im übrigen habe ich - später, in den 90-ern - meinem besten Freund, einem Polen, einen Band davon geschickt, und ihm gefielen sie auch. Naja, da waren wir auch schon ein bisschen älter. Einem Jungen in meinem Alter in den 80-ern sowas zu schenken, darauf wäre ich allerdings auch nicht gekommen, die erwarteten sicher was anderes und ich kann es verstehen, dass sie die Gedichte angeödet haben.
Viele Grüße
Zazie

DREA
15.06.2001, 12:56
Stimmt, Herr Lu! Jungs mochten die die Illuminatus Trilogie, Schroedingers Katze usw. deutlich mehr als Maedels, und wenn Wilson und/oder Shea von weiblichen Wesen gekauft wurden, dann eher von der schlecht Henna-gefaerbten Fraktion, die auch gerne abgewetzte, braune Lederjacken trug. Weiss wovon ich rede, denn in den mittleren 80ern hatte ich einen recht bequemen Studentenjob im Buchhandel. Die von Allert-Wybranietz gezimmerten Verse und das ganze Zeug aus dem Koerner-Verlag (nur echt mit den jugendstilmaessig-pathetischen s/w Titel-Illus) war mir so vernachlaessigungswuerdig wie die verhuscht-betroffenen aber immer blitzsauberen Kaeuferinnen -- von einigen niedlichen Ausnahmen mal abgesehen, denen man wuenschte, sie wuerden den Weg zu eigenen Worten finden. Bei Zazie hat dieses Wuenschen offenbar geholfen, also nix fuer ungut.
Neben den Koerner-Elaboraten, die wirklich gut liefen, ein paar weitere 80er Bahnhofsbuchhandlungs-Dauerbrenner:
Garp und wie er die Welt sah
Die Entdeckung der Langsamkeit
Manipulieren aber richtig
Anleitung zum Ungluecklichsein

Zazie
15.06.2001, 23:27
Naja, ob ich wohl niedlich war, das sei mal dahingestellt :-)
Habe einen dieser Gedichtbände grade rausgeholt und siehe da - die Widmung brachte es ans Licht, ich habe ihn gar nicht selber gekauft, sondern geschenkt gekriegt - von einem jungen Mann, jawoll! :-) und dazu fiel mir ein, dass eben dieser junge Mann eben dieses Buch von seiner Tutorin zum Abi vermacht bekam. An mich weiterverschenkt hat er dieses Exemplar nicht, denn das war ebenfalls mit einer Widmung versehen.
Aber jetzt sagt mir doch mal, was war denn so schlimm an den Gedichten? Also ich fand den Märchenprinzen weitaus langweiliger und psycho-mäßiger. Wie gesagt, ich konnte nie verstehen, warum diese Affäre immerzu und dauernd so 'diskutiert' werden musste (so richtig mit Waschzetteln vorne in der Tasche der lila Latzhose, damit sie auch nichts von den wichtigen Dingen vergisst, die sie ihm sagen wollte... so war es doch *grins*), das wäre doch in ein paar Sätzen erledigt gewesen. Bei mir in der Klasse haben es dann auch die meisten Mädchen gelesen, aber mich hatte es nach einer Weile einfach angeödet. Erst viele Jahre später bei einem Krankenhausaufenthalt Mitte der 90-er machte ich mich noch einmal an dieses Werk :-)
Viele Grüße
Zazie

PeterLu
16.06.2001, 20:56
Das KAW-Prinzip
Alltagsbanalitäten
in kurze Zeilen
zerhackt
geben sich
als Gedicht aus
schriebe man sie
hintereinander
so wie es sich
gehört
würden sie sich
so banal
lesen
wie
sie
sind.
Der 'Märchenprinz' wurde mir auch öfter ans Herz gelegt, ich habe die Lektüre standhaft und erfolgreich verweigert.
------------------
Kontaktscheu, trinkfest und dezent

Spleen
16.06.2001, 21:59
'Der Herr der Augenringe' war nicht übel, der ganze Tolkien auf 120 Seiten in Grund und Boden parodiert. Not bad!

Zazie
16.06.2001, 22:33
LOL
PeterLu, genauso isses! :-)
aber ich stehe dazu, dass ich Vieles aus den Büchern trotzdem gut fand und es mir heute noch gefällt. Diese Gedichte, die viel mit Vergleichen spielen zum Beispiel. Da war das mit der schillernden Seifenblase, die dann zerplatzt und dieses Gedicht hat sich in meinem Leben schon so oft (zu oft) als absolut wahr erwiesen.
Ich raufe mir gerade die Haare, damit mir was einfällt, was ich noch so alles gelesen habe. Aber mir fällt absolut nichts ein. Jetzt frage ich mich, was habe ich denn überhaupt in den 80-ern gelesen außer Gaston-Comics? Wohl nicht viel, war wohl zu sehr mit Schule, Studium und Party machen beschäftigt...
Viele Grüße
Zazie

Bengt
17.06.2001, 00:03
Hallo Joern,
das Buch von Gudrun Pausewang hieß 'Die Kinder von Schwewenborn'. Ich glaube, in Hesen haben alle Achtklässler dieses Buch gelesen und waren danach so richtig betroffen. Ich habe mich schon an anderer Stelle über diese Art von 'Literatur' ausgelassen und kann nur sagen: widerlich. Abgesehen vom absoluten literarischen Dilettantismus einer Gudrun Pausewang ( wer sich von selbigen überzeugen will, der lese 'Etwas lässt sich doch bewirken')ist es vor allem der unsägliche Drang der Autoren dieses Genres, ihre unverarbeiteten Neurosen in Form von 'Jugendliteratur' an Heranwachsende weiterzugeben. Ich möchte an dieser Stelle nicht falsch verstanden werden. Ich halte gesellschaftskritische Literatur gerade für Jugendliche für sehr wichtig und wertvoll. Doch sollte man dies den Autoren (und Autorinnen) überlassen, die ihr Handwerk verstehen. Als ein positives Beispiel sei hier nur Kordon erwähnt, der es versteht, Kinder und Jugendliche zu fesseln, indem er (scheinbar langweiligen) historischen Stoff zu wirklich spannenden Erzählungen verarbeitet. In den frühen Achtzigern aber war die 'Betroffenheitsschiene' aber wohl einfach Zeitgeist.
Meint zumindest
Euer
Bengt
(Beitrag wurde von Bengt am 16.06.2001 um 23:06 Uhr bearbeitet.)

PeterLu
17.06.2001, 04:46
@spleen: Von wem ist 'Der Herr der Augenringe'? Das würd ich gern mal lesen! Irgendwo in meinem Bücherregal muss sich auch noch 'Das aboriginale Horoskop' versteckt haben - eine wunderbare Parodie auf Castaneda & Co. aus dem 'Titanic'-Umfeld.
------------------
Kontaktscheu, trinkfest und dezent

Spleen
17.06.2001, 08:49
Also das Original firmiert als 'Harvard Lampoon: Bored of the Rings', die deutsche Fassung war von 'Dschey Ar Tollkühn' (Untertitel: Die Parodie von H.N. Beard & D.C. Kenney) Es gab mehrere Auflagen, sollte also noch zu kriegen sein! Viel Spaß!
(Beitrag wurde von Spleen am 17.06.2001 um 07:50 Uhr bearbeitet.)

PeterLu
17.06.2001, 13:01
Danke, Spleen! 'Das aboriginale Horoskop' habe ich auch gerade wieder gefunden, ist von Bernd Eilert. Untertitel 'Ein Senigiroba-Weg des Wissens'. Dürfte aber wohl nicht mehr aufgelegt sein.

Friedifrapp
17.06.2001, 20:49
Ja, die 'Kinder von Schewenborn' hat mich als ca. 13-jährige auch so richtig betroffen gemacht. Vor allem, da ich es damals nicht in der Schule gelesen habe (kam dann später noch in der 8. Klasse...), und somit wenig Möglichkeiten hatte mich mit anderen über das Gelesene auszutauschen.
Was ungefähr Mitte der 80er-Jahre bei uns auch ziemlich 'trendy' war, waren diese gelben Knaur(?)-Taschenbücher, von denen es unzählige gab und die alle von Schicksalen behinderter Kinder berichteten. Die Buchtitel waren immer die jeweiligen Vornamen der Kinder: Eric, Doran, Alison, Dibs u.s.w.

Raphael der Himmlische
22.06.2001, 03:12
Hallo allerseits!
Ich habe ja lange gegruebelt, was wirklich die Literatur der 80er ist. Und ich meine ja, auch diese Wahrheit liegt ein wenig im Auge des Betrachters. Nicht jedes Buch, das ich in den 80ern las, (was ich dann also mot den 80ern verbinde!) ist auch wirklich in den 80ern geschrieben worden. Aber dennoch haengt oft ein prall gefuellter Sack mit guten Erinnerungen an so einem Buch, und fuer mich ist somit einiges an Literatur 'typisch' fuer die 80er, auch wenn es eben weit vorher geschrieben wurde.
Da waere z.B. 'Der Faenger im Roggen' von Salinger, das nun zweifelsohne wirklich aelter ist ... ich frage mich aber, wie man das Buch verstehen kann, wenn man es nicht in den 80ern las. Das trifft doch wirklich den Zeitgeist. Oder tut das Buch es immer noch?
Auch Fantasy Literatur, inklusive Tolkien, ist fuer mich untrennbar mit den 80ern verbunden. Und kam das Phaenomen dieses Genres nicht auch da erst im grossen Stile auf?!
Die meisten Buecher 'musste' man ja in jener Zeit auch in der Schule lesen (war jedenfalls bei mir so, da ich mein Abi 1989 gemacht hab!). Da koennte ich also nun auch viele weitere Titel nennen ... und nicht zuletzt eine kleine Anmerkung: Ist nicht das gelbe Reclamheft auch ein Relikt der 80er?! Zuvor waren die doch farblos blass.
Literatur die auch wirklich in den 80ern geschrieben wurde, faellt mir aber auch ein. Da war neben dem vielzitierten Buch von Gudrun Pausewang auch noch der 'Stoerfall' von Christa Wolf.
Oder das auch schon erwaehnte Buch 'Anleitung zum Ungluecklichsein' von Paul Watzlawick, ein Buch, das ich anbei nur sehr empfehlen kann.
Dazu kommen noch jede Menge Buecher ueber den VW Golf, die mir nun in den Sinn kommen!
Und waere nicht noch das Buch von Matthias Horx, 'Die wilden 80er' ein Fall fuer diesen Strang,
fragt sich
Euer Raphael

Zazie
22.06.2001, 11:04
Raphael, ja, den Fänger im Roggen mussten wir auch im Englisch-Leistungskurs lesen (habe 85 Abi gemacht, mit 2 Jahren Verspätung...). Da ich nicht mehr genau Bescheid wusste, habe ich das Buch vor einiger Zeit nochmal gelesen, diesmal auf deutsch. Ich glaube, ich bin zu beschränkt, um dieses Buch richtig zu verstehen und es zu mögen. Ich wartete die ganze Zeit immer, dass irgend etwas passiert, was aber nicht eintrat. Kann mir irgendwer sagen, worin die Faszination dieses Werks liegt?
Ansonsten hast du vollkommen Recht, man hat in den 80-ern auch vieles gelesen, was schon vorher rausgekommen war, aber wenn man an die 80-er denkt, denkt man automatisch auch an diese Bücher, weil sie die Zeit persönlich gesehen irgendwie mitgeprägt haben. Eins davon ist Uhrwerk Orange, auch im Englisch-Leistungskurs gelesen, auch später nochmal auf deutsch gelesen, und das wiederum finde ich sehr meisterhaft (andere mögen es wahrscheinlich wieder weniger oder gar nicht). Und die Gaston-Comics, die habe ich auch in den 80-ern erst richtig kennen gelernt, obwohl die schon 60-er waren *winkzusSpleenundPTS* :-)
Viele Grüße
Zazie

Gnatterton
22.06.2001, 12:17
Für mich gehört auch 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' sowie die Bücher von Charles Bukowski zur 80er Literatur ;-))
Und über den 'Märchenprinzen' habe ich mich damals derart aufgeregt ... und zehn Jahre später, als ich es nochmal las, hatte ich dann nur noch ein müdes Lächeln übrig *lach*

------------------
Cogito, ergo sum!

DREA
22.06.2001, 13:33
Vom Unterhaltungswert her war mir nach Ingomar v. Kieseritzky (?) Eckhard Henscheid einer der liebsten. Ueber seine Kohl-Biografie, Buecher wie 'An offenen Graebern', besonders aber ueber seine bis auf den letzten Tamponzipfel genaue Nachempfindung weinerlich-weiblicher Bekenntnisliteratur ('Und sie verpfuschten mir mein Leben', unter dem Pseudonym Hella Dore-Tietjen geschrieben) habe ich mich scheckig gelacht.
Aber noch mal zum 'Faenger im Roggen'. Raphael, ich kann mir so recht nicht vorstellen, wie Holden Caulfield als Identifikationsfigur fuer verwirrte Heranwachsende zeitgeisttechnisch fuer die 80er getaugt hat. Wie hat das bei Dir/Ihnen funktioniert?

Paisley
22.06.2001, 20:07
Also, wenn ich an die 80er denke, fallen mir sofort zwei Bücher ein:
'1984' von George Orwell
(Ist zwar früher (1948) rausgekommen, aber ich las es 1984, und das Orwell-Jahr hat ja damals auch ein bißchen Wellen geschlagen)
und
'Ganz unten' von Günter Wallraff
(Wallraff als Türke Ali in der deutschen Arbeits- und Alltagswelt. Das Buch machte damals einen ziemlichen Wind).
Svende Merian mit dem Märchenprinzen, oh ja, das war typisch für die 80er Jahre. Habe ich aber nie gelesen.
Typisch 80er sind auch die 'Chronik'-Bücher. Angefangen hat es 1981 mit der 'Chronik des 20. Jahrhunderts' - meine Eltern kauften sie sich damals auch. Heute habe ich mehrere dieser Bücher: C. der Technik, der Frauen, der Musik... sind ganz kurzwielig und interessant.
Und die genialen 'Anhalter'-Romane von Douglas Adams kamen auch in den 80ern raus (oder haben damals zumindest damit begonnen).
*Gedenkminute für D.A.*
Gruß Paisley
(Beitrag wurde von Paisley am 22.06.2001 um 19:08 Uhr bearbeitet.)

Spleen
24.06.2001, 09:36
In den 80ern begann auch Terry Pratchett mit seinem Scheibenwelt-Zyklus. Er wird öfter mal als 'Douglas Adams der Fantasy' bezeichnet, aber der Vergleich hinkt etwas. Pratchett ist Monty-Pythonesker und gleichzeitig erinnert seine Welt an Asterix, wo eine verulkte Vergangenheit die Gegenwart entlarvt.
Kennst du die, Paisley? Ich habe in den letzten 8 Jahren ca. 15 Pratchett-Romane verschlungen. Mein Lieblingsband ist 'Hogfather'. Dir dürfte 'Soul Music' (dt. 'Rollende Steine') liegen, eine Persiflage des Rock-Business...

Spleen
28.06.2001, 20:28
Keine Pratchett-Fans hier? Jetzt bin ich aber platt!

Paisley
30.06.2001, 21:07
Ich habe die Anhalter-Bücher verschlungen und auch die 'Letzten ihrer Art' von Douglas Adams selig sind absolut des Lesens wert... hihi, der Kakapo...
Die Terry-Pratchett-Bücher kenne ich vom Sehen, ziemlich wuslige Cover. Ich konnte aber noch nicht so 'ran. Mit welchem Buch soll man anfangen, Spleen? Oder ist das egal? Hast mich doch jetzt endgültig neugierig gemacht!
Viele Grüße
Paisley

Spleen
01.07.2001, 09:57
Ist verhältnismäßig egal, weil das Nötige erklärt wird und die Hauptfiguren oft wechseln. Die meisten beginnen mit 'Die Farben der Magie' und 'Das Licht der Fantasie'. Das sind die ersten und meiner Meinung nach im Vergleich zu den späteren etwas holperig zu lesen. Mein erstes war 'Rollende Steine' und ich habe mich bestens zurecht gefunden. Viel Spaß und lass dich nicht durch die Covers abschrecken. Die sind das am wenigsten tolle an den Büchern!

Paisley
01.07.2001, 12:44
@Spleen:
Im Moment lese ich u. a. die Henning-Mankell-Krimis, und da ist es beispielsweise absolut nicht egal, mit welchem Buch man beginnt. In einem erzählt er sogar über den Mörder eines Wallander-chronologisch vorangegangenen Buches. Dumm gelaufen, wenn man dieses Buch vor dem anderen liest...so wie ich...
Achtung, lieber PTS:
In den 80ern (und frühen 90ern) las ich mit Vorleibe alles von
Manfred Deix!!!
Wobei man da schlecht von 'Lesen' sprechen kann.
Deix ist ein Geilist par excellence. Ich las mal ein Interview mit ihm und er war mir ziemlich sympathisch.
Gruß
Paisley

Hilde
01.07.2001, 13:02
Zu Manfred Deix fällt mir folgendes ein:
Er malt doch seine Figuren so, dass man denkt sie sind total übertrieben, solche Gfrieser (ist das jetzt korrekt für Gesichter?) und Leibesausformungen gibts in echt gar net.
Vor einiger Zeit war da doch in Österreich dieses schreckliche Unglück, wo eine Talkumgrube eingekracht ist und mehrere Leute verschüttet hat, diese Aktion dauerte meiner Erinnerung nach Tage oder Wochen.
Jedenfalls waren ständig Kameras dabei, sämtliche Menschen dort -ob Einwohner, Helfer, Touristen oder was auch immer- zu filmen.
Und jetzt kommts (es tut mir leid aber es war wirklich anlässlich dieser schrecklichen Geschichte, die ich dadurch nicht weniger schrecklich betrachtet haben möchte):
Die dort anwesenden Menschen sahen wirklich so aus wie die gezeichneten Figuren von Manfred Deix. Mir tuts fast ein wenig leid, dass die ganze Geschichte für mich dadurch ungewollt (ich kann ja wirklich nix dafür) einen fast komischen Touch erhalten hat.
Asche auf mein Haupt.

Paisley
02.07.2001, 01:11
Hilde, es ist kaum zu fassen, aber so ist es, ja, genau so!
Ich habe mal eine Fernsehdoku über Deix gesehen. Dabei wurden neben seinen ca. 100.000 Katzen auch die Leute in St. Pölten und Umgebung bzw. Wien in Natura gezeigt. Es ist unglaublich - seine Figuren leben!!! Damals vor der Glotze dachte ich auch, jetzt haut's mich aus dem Sessel.
Es ist unglaublich.
Viele Grüße
Paisley

Hilde
02.07.2001, 01:43
Paisley,
den Bericht mit den hunderten Katzen hab ich auch irgendwann mal gesehen, mir sind vor allem die Katzen haften geblieben und ein Haus voller Tohuwabohu, sehr sympatisch auch die Gattin (erinnerte mich irgendwie an die Thea Gottschalk).
Jedenfalls habens die beiden geschafft, den dargestellten Figuren nicht ähnlich zu sein.
Vielleicht müsste ich mal wieder nach Österreich in Urlaub fahren, um vor Ort die Physiognomie der ansässigen Bevölkerung in augenschein zu nehmen.
Stop, lieber aufhören, sonst gibts eine Abmahnung, es sind so viele Österreicher im Forum (kicherkicher).
Viele Grüße
Hilde

Gnatterton
02.07.2001, 01:43
Ich habe Anfang der Neunziger alle Kurzkrimisammlungen von Henry Slesar verschlungen. Absolut exquisit! Jede seiner kriminell guten Geschichten hat einen vom Leser völlig unerwarteten Ausgang.
Die Namen seiner Sammlungen haben an und für sich schon etwas, so z.B. 'Fiese Geschichten für fixe Leser', 'Coole Geschichten für clevere Leser', 'Makellose Morde und erlesene Verbrechen', ...
------------------
Zack mi seu !

Spleen
02.07.2001, 01:43
Das mit den 'lebenden' Cartoon-Figuren ist mir schon ein paarmal aufgefallen. So hielt ich die Figuren von Robert Crumb immer für absolut übertrieben, bis ich nach Amerika kam...
In Flandern kann man dafür Leute sehen, die jederzeit als Nebenfiguren in 'Suske und Wiske' anfangen könnten...
Echt wahr!

Zazie
02.07.2001, 01:43
...na und in Frankreich, viele von denen sehen doch aus wie aus den Lucien-Comics! Die Nebenfiguren meine ich; Teds bzw. Rockabillies sind ja mittlerweile in Frankreich so gut wie ausgestorben. Aber solche Baba Cools wie Nanard, die gibt's noch!
Viele Grüße
Zazie

Spleen
02.07.2001, 19:59
Stimmt, Zazie, wir sind aber vor drei Jahren am frühen Abend in Paris mal in so eine Motorradstaffel geraten, da dachte ich auch, gleich kommen Lucien und Ricky um die Ecke.
Gibt«s das bei uns auch? Sehen wir aus wie aus Fix und Foxi oder aus Seyfried?
(Beitrag wurde von Spleen am 02.07.2001 um 19:00 Uhr bearbeitet.)

PeterLu
02.07.2001, 21:15
Hier in der norddeutschen Tiefebene kenne ich durchaus Leute, die man in jedem Werner-Comic für übertrieben halten würde.

bateman
02.07.2001, 21:46
Einige der wichtigsten Bücher der Achtziger Jahre:
Tom Wolfe: 'Fegefeuer der Eitelkeiten' (1987)
(kriminalistisch angehauchte Satire auf das Pop 'n' Plastik-Jahrzehnt)
William Gibson: 'Neuromancer' (1986)
(Cyberpunk-Thriller, macht die Angst vor der Übertechnisierung deutlich)
Patrick Süskind: 'Das Parfüm' (1985)
(kleine Geschichte über die Macht der olfaktorischen Suggestion, sehr erfolgreich)
Bret E. Ellis: 'American Psycho' (1991)
(wahrscheinlich DER Roman über den Lifestyle der 80er, sehr direkt in Sex 'n' Crime Darstellungen...)

gytha ogg
20.08.2001, 18:52
Ist ja interessant, endlich außerhalb der Scheibenweltseiten auf Pratchett Fans - oder zumindest auf einen - zu treffen. Ja, Spleen, es stimmt, ich habe mich nach Nanny Ogg benannt, weil das meine erste Lieblingsfigur der Scheibenwelt war. Mein erster TP war Lords und Ladies und schon nach den ersten Sätzen war ich dermaßen begeistert von diesem Autor, daß mein Bücherregal mittlerweile sämtliche Werke faßt. Anfangs fand ich noch alle Bücher spitzenklasse, doch nach mehrmaligem Lesen muß ich feststellen, daß sämtliche Rincewind Stories irgendwie alle ziemlich langweilig werden. Der Gipfel war da wohl wirklich Heisse Hüpfer, gääähhn!!
Wohingegen die Stadtwachen Bücher immer besser werden. Der fünfte Elefant gefällt mir ausnehmend gut.
Würde mich freuen, auch noch andere Ansichten zu hören.
@Paisley: Schon einen TP gelesen?

Spleen
20.08.2001, 21:03
Yeah, Nanny!
Die Stadtwache gehört auch zu meinen Lieblingen! Die Romanze zwischen Captain Mumm und Lady Käsedick, einfach großartig. Oder der ewig aufrechte und dabei trotzdem glaubhafte Captain Carrott!
Mit Sergeant Colon und Nobby habe ich schon mehrmals zusammengearbeitet, die gibt«s in jeder Behörde...
Kennst du auch die Kalender (Handbuch der Wache, Kalender der Unsichtbaren Universität etc.) oder die Landkarten (Ankh-Morpork, Death«s Domain)? Auch echt klasse!
Viele Grüße bis zum nächsten Oktotag!
Nunc id vides nunc ne vides!
Spleen

gytha ogg
21.08.2001, 17:33
Endlich einen Seelenverwandten gefunden!
Happich alles, happich alles, egal ob Karten, Comics oder Kalender. Seit Kurzem bin ich auch stolze Besitzerin des Scheibenweltalbums und in freudiger Erwartung des Nanny Ogg Cookbooks. Dann werde ich mir wohl einen neuen Kochstil aneignen!
Hast Du auch das Quiz - Buch?
Anfangs dachte ich noch: Ha! Geschenkt die Fragen. Aber schon bei der dritten Fakultät gingen mir die meisten klugen Sprüche aus!
In diesem Sinne Ugh! und Snh, snh, snh!
Gytha

Spleen
21.08.2001, 20:39
Quizbuch happich nicht, Nanny! Weil ich immer mit den Originalnamen durcheinander komme. Habe fast alle auf Englisch gelesen, da kommen sie noch besser! SEhr brauchbar ist der 'Discworld Companion' (eine Art LexiKon) und wie du schon sagst, das Album. Als neuesten Kalender wird«s ein Handbuch der Narrengilde geben. Auf Englisch hab ich«s schon gesehen.
Ein besonderer Rincewind-Fan bin ich auch nicht.
Das dritte Computerspiel ('DIscworld Noir' )fand ich ziemlich gut. Nach ein paar Tagen glaubt man wirklich, man hat eine Detektei in Ankh-Morpork!
Wie sagte der 'Verruca-Gnome'? 'Ich bringe neue Warzen!'
Viele Grüße vom Spleen

Spleen
23.08.2001, 19:21
Eine weitere Lieblingsfigur von mir ist der Dekan der 'Unsichtbaren Universität'! Pratchett kennt sich gut aus im Akademikerfilzlager!
Hut, hut, hut!

gytha ogg
24.08.2001, 18:47
Da kann ich nicht wirklich mitreden. Wo wir aber schon gerade an der UU wären, fällt mir ein, daß ich den 'Sachbuch -Teil' von den Gelehrten der Scheibenwelt am liebsten als Pflichtlektüre für alle verordnen würde. Noch nie fand ich Wissenschaft so genial und anschaulich verpackt. Gut, ich gebe zu, die Zwischensequenzen in der UU sind nicht gerade ein Geniestreich, aber darauf kommts ja garnicht wirklich an.
Auf Englisch habe ich auch schon ein paar gelesen, aber so toll ist mein Englisch nicht, als daß ich jeden Wortwitz oder Spielereien, bei denen ein bißchen Hintergrundwissen von Nöten ist, mitkriegen würde. Deshalb lese ich lieber auf deutsch. Geht außerdem flotter.
Bist du eigentlich auch in irgendeinem der Pratchett - Fanclubs oder wie ich eher begeisterter Beobachter?

Spleen
24.08.2001, 20:19
Bis jetzt bin ich nicht organisiert, Gytha. Da ich auch Star Trek, Dr. Who, Elfquest, Teletubbies und die belgische Comicserie 'Suske & Wiske' gut finde, wäre das wahrscheinlich auch ein bisschen viel!
Kennst du da bestimmte Fanclubs näher?
Ich fand die Zwischenspiele in 'Scence of Discworld' aber auch nicht schlecht, wo alle immer sagen, das wäre aber mal ein Blödsinn, eine runde Welt, wie sollte denn das funktionieren. Oder der eine Zauberer, der immer meint, die Krabbenzivilisatiion am Anfang hätte ihm viel besser gefallen!
Viele Grüße Spleen
(Beitrag wurde von Spleen am 25.08.2001 um 19:17 Uhr bearbeitet.)

Trudelblume
27.08.2001, 19:41
Ich hab zwar erst sehr wenig Pratchett gelesen ('Laufende Bilder', 'The Colour of Magic' und 'Good Omens' mit Neil Gaiman - sehr zu empfehlen), aber dafür habe ich ihn bei einer Lesung live erlebt. Lesen tut er dabei zwar nicht, weil er der Meinung ist, das könne jeder im Publikum selbst, dafür stellt er sich auf die Bühne und erzählt zwei Stunden lang Anekdoten aus seinem Leben. Man schmeißt sich weg! Eine ist mir besonders im Gedächtnis haften geblieben: Nach einer Lesung beobachtete er eine Frau, die seine Bierdose aus dem Abfall fischte. Er fragte sich, was sie wohl damit wolle - wahrscheinlich zu Hause einen eigenen Terry Pratchett klonen? Aber da sich sein Genmaterial bereits mit der des Bieres vermischt hatte, würde sie wohl 'eine Kreuzung aus Mensch und Lager' erhalten, also einen Australier.

Spleen
27.08.2001, 20:35
Lolol! Nicht übel! Scheint ein immens intelligenter Typ zu sein! Und produktiiiv, der Mann! Pro Jahr ca. 2 Bücher! Wow!

StonerMcT
30.08.2001, 23:53
>>> Eva Heller: Beim nächsten Mann wird alles anders
>>>überhaupt: die ganzen 'Frauenreihen' in den Taschenbuchverlagen: rororo neue frau, Fischer Die Frau in der Gesellschaft (die einzige Reihe, die es noch gibt), wie hießen nochmal die anderen alle?
>>>Fritz Mertens: Ich wollte Liebe und lernte hassen
>>>rororo Panther, eine sehr ambitionierte Reihe für Jugendliche und junge Erwachsene, teils erschienen da Sachbücher wie 'Ein bisschen schwanger gibt es nicht' und 'Ich singe vom Frieden', aber auch eine (wenn nicht sogar die erste) AIDS-Anthologie und Bret Easton Ellis' 'Unter Null'.
Sabine

gytha ogg
05.09.2001, 10:02
So hier gehts nun weiter mit den Liedern. Des Zauberers Stab hat einen Knauf am Ende wird in MacBest (Wyrd sisters) erwähnt. Texte gibt es in den Büchern selber nicht. Ich habe aber auf irgendeiner Scheibenweltseite mal Text und Melodie dazu gefunden. Fragt sich nur wo und wo ich die hingetan habe. Für das Igellied gilt im Prinzip dasselbe. Nanny darf es leider nie ganz singen und der Text, den ich im 60er Jahre Forum hingesaut habe, stammt auch wieder von ebenjener Scheibenweltseite und geht noch über 40 Strophen weiter.
Gestern hatte ich ein wundervolles Erlebnis in unserer MERS Gruppe. Ich spiele einen Zwerg und benutze als Abbild meiner selbst das Zwergengruppenfoto aus dem Scheibenweltalbum. Unser Meister erkannte das doch tatsächlich und gab sich mir auch als Scheibenweltliebhaber zu erkennen. Nächste Woche bekomme ich von ihm so Gott will ein paar Scheibenwelt - Hörspiele. Kennst du die, Spleen? Sind die so gut wie mir der Meister versprach?

mirzekarze
05.09.2001, 17:20
-'die welle' (feldversuch eines lehrers (?), aus seiner klasse eine art hitlerjugend zu bilden, nach einer wahren begebenheit)
-alles von peter härtling ('das war der hirbel', etc.)

Hawkeye
06.09.2001, 08:56
Hallo Spleen und Gytha, oder sollte ich sagen 'Nanny' Ogg.
Was die Discworld angeht, habe ich erst vor gut einem Jahr angefangen sie ab und an zu besuchen. Mein erstes Buch war 'Hogfather', was ich absolut genial fand.
Seitdem habe ich schon 'The Colour of Magic', 'The Light Fantastic', 'Wyrd Systers', 'Mort' (mein Favorit), 'Carpe Jugulum', 'The Fith Elefant' und 'The Truth' gelesen. Ich finde es genial, wie er es schafft seit nun schon 25 Bänden immer wieder neue Ideen zu haben, die mich dazu bewegen weiterzulesen.
Mein Lieblingscharakter ist übrigens der, der in jedem Band auftaucht (glaube ich).
NA, WISST IHR WEN ICH MEINE??
Klar, der Tod. Ich finde es einfach herrlich,
wie Pratchett ihn porträtiert. Besonders sein Wunsch die Menschen besser kennen zu lernen.
Kennt eigentlich jemand von euch die 3 PC-Spiele, die auf der Discworld angesiedelt sind?
Don't go into the Shadows after dark.
Or before...or any time in between!
Hawk
(Beitrag wurde von Hawkeye am 06.09.2001 um 08:02 Uhr bearbeitet.)

Spleen
06.09.2001, 18:50
Liebe Discworld-Fans! Ich hoffe, Ihr seid einverstanden, wenn ich meine Anwort in einen neuen 'Pratchett'-Strang schreibe, damit uns noch mehr Fans finden? Euer Spleen

Klugscheisser
20.09.2001, 16:24
'Hallo Mister Gott, hier spricht Anna' - keine Ahnung mehr, wer's geschrieben hat oder worum es ging, aber alle haben es gelesen.
Und natürlich Michael Endes 'Momo' und 'Die unendliche Geschichte'.
Zu den 'Geschenktexten von Kristiane Allert Wybranitz' (oder so) gab es eine herrliche Persiflage mit dem Titel 'Texte, die man sich schenken kann von Kristine Ballert-Pyrowitz'. Weiß auch nicht mehr von wem. Sie war umso besser, je besser man die Originale kannte...
Ja,
ich gestehe,
ich kannte sie auch.
Und fand sie gut,
damals.
Amen.
Und von Pratchett nie was gelesen...

Klugscheisser
20.09.2001, 16:25
Ha, 'Die Möwe Jonathan'! Hilfe, gruselig! Mein Gott, Jugendsünden...