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Vollständige Version anzeigen : Das musste ja kommen É.


Kusie
10.10.2001, 18:43
... aber ich frag«s trotzdem:
was ist für Euch der beste Film aller Zeiten?
ich sage: Brazil von Terry Gilliam
IMDB sagt: The Godfather (der Pate)
Also los. Jeder darf nur EINEN sagen!

cosmokramer
10.10.2001, 20:41
Leon der Profi (directors cut)

Elpenor
10.10.2001, 21:07
Natürlich ist diese Frage nicht zu beantworten, da sich manche Filme nicht miteinander vergleichen lassen. Ausgehend von dieser Prämisse jedoch einer von vielen sehr guten:
Andrej Rubilov von Tarkowsky.
(Bei us.imdb.com hat dieser Film exakt die gleiche Wertung (8,3) wie Mouling Rouge!, der schlechteste Film, den ich die letzten zwei Jahre gesehen habe.

Schwarzes Schaaf
10.10.2001, 21:28
Ich fuehle mich auch nicht ganz wohl dabei, aber wenn's denn nur einer sein darf:
Blade Runner
IMDB Rang: #63
Fuer mich erreicht kein SciFi Film seine atmosphaerische Dichte und ist daneben noch so philosophisch relevant (was man von Puppentheater a la Star Wars nicht gerade sagen kann)

Tristram Shandy
10.10.2001, 21:30
Ganz leichte Aufgabe:
Manche mögen's heiß

Bartholmy
10.10.2001, 21:34
Pierrot le fou

Zazie
10.10.2001, 23:30
DIVA!

LilleBillle
11.10.2001, 00:04
Ohne Frage: Buena Vista Social Club

ingwer
11.10.2001, 00:27
has anybody seen sam lowry?
BRAZIL
aber eigentlich auch leo... mist, nur einer, hm.
-----------
philosophisch relevant!
(Beitrag wurde von ingwer am 10.10.2001 um 22:30 Uhr bearbeitet.)

roger
11.10.2001, 00:34
gods army. leider oft unterschätzt.

roger
11.10.2001, 00:37
Kusie, das ist gemein. mir ist noch einer eingefallen.
die regeln ändern, bitte bitte

Murmel
11.10.2001, 11:32
Will jetzt nicht irgendjemand reinplatzen und Chinatown oder Einer flog über das Kuckucksnest rufen? Das glaube ich ja gar nicht...

Zazie
11.10.2001, 12:13
MRR, bei 1984 stimme ich dir zu. Bei Clockwork Orange jedoch nicht. Erst das Buch lesen, Junge, und dann nochmal urteilen!

Dreizehn Koestlichkeiten
11.10.2001, 12:47
'Der Eissturm' von Ang Lee
'Dead Man' von Jim Jarmusch
'Psycho' von Alfred Hitchcock
'Manche mögen's heiß' von Billy Wilder
'Was vom Tage übrig blieb' von James Ivory
Ichweißichweiß, man darf nur einen sagen. Aber ich habs ganz schnell hintereinander getippt, zählt das?

(Beitrag wurde von Dreizehn Koestlichkeiten am 11.10.2001 um 10:48 Uhr bearbeitet.)

Larry Erbs
11.10.2001, 12:59
Schöne Filme:
Buster Keaton 'The General'
Jacques Tati 'Playtime'
Alfred Hitchcock 'Vertigo'

U_Sterblich
11.10.2001, 13:00
Imdb hat mit dem Paten vielleicht nicht unrecht.
Ich mag aber auch sagen: 'Gloria' von Cassavetes

Schocker
11.10.2001, 14:08
'Letztes Jahr in Marienbad'
(jedenfalls einer der besten)

MRR
11.10.2001, 14:28
Ja, ich gebs ja zu, mangels Alter (bin Baujahr 84, herrje) hab ich nicht die Riesenauswahl.
Nichtsdestotrotz ist Matrix - trotz der monetenstarrenden Promo-Tour - ein Meisterwerk gewesen, das läßt sich doch nicht leugnen.
1984 ist bestialisch gut; der tut noch mehr weh als das Buch. Und Kubrick hätte ich mit Clockwork Orange auch noch anzubieten.
Ja, Verzeihung für die Mehrfachnennung. Aber die stürmische Jugend von heute ist nun mal zu unstet, um sich festzulegen...
PS: Ich bin auf den neuen Film mit dem Crazy-Hauptdarsteller gespannt.
------------------
Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen.
Thomas Niederreuther

Florette
11.10.2001, 16:03
Fight Club
Der Titel und die Brutalität schrecken ab, aber dahinter gibt es eine Offenbarung!

fabchief
11.10.2001, 19:33
Die besten Filme sind natürlich die alten Super8 Schoten, die mein alter Herr von mir aufgenommen hat
fabchief

Kusie
11.10.2001, 19:33
Da hier ja sowieso jeder reinschreibt was er will brazel ich zur gefälligen Zerpflückung meine ganzen Lieblingsmovies hier rein:
Alien (Ridley Scott)
Angel Heart (Allan Parker)
Arizona Dream (Emir Kusturica)
Arizona Junior (Joel Coen)
Brazil (Terry Gilliam)
Delicatessen (Jeunet & Caro)
Der grosse Frust (Lawrence Kasdan)
Dune - Der Wüstenplanet (David Lynch)
Es war einmal in Amerika (Sergio Leone)
Forrest Gump (Robert Zemeckis)
Hanna und ihre Schwestern (Woody Allen)
Leon der Profi (Luc Besson)
Never Cry Wolf (Carrol Ballard)
Pulp Fiction (Quentin Tarantino)
Star Wars (George Lucas)
Short Cuts (Robert Altman)
Tote tragen keine Karos (Carl Reiner)
Und täglich grüßt das Murmeltier (Harold Ramis)
Wenn die Gondeln Trauer tragen (Nicolas Roeg)
So, macht doch was ihr wollt!
Kusie

honz
11.10.2001, 22:42
Die Mischung ist echt, ... gewagt.

honz
11.10.2001, 22:52
Alien : ok = kann ich nachvollziehen
Angel Heart: fickfilm
Arizona Dream: Poesieschund, Jerry Lewis toll, Depp doof
Arizona Junior: kenn ich nicht
Brazil: ok
Delicatessen: naaaaa ja, also nä.
Der grosse Frust: nicht gesehn
Dune: leider nicht gesehn
Es war einmal in Amerika: hmmm - ok. Spiel mir das Lied vom Tod noch besser, mehr Oper
Forrest Gump: ok
Hanna und ihre Schwestern: ?
Leon der Profi: oh ja!
Never Cry Wolf: nicht gesehn
Pulp Fiction: ok
Star Wars: nie gemocht
Short Cuts: ist irgendwie ok
Tote tragen keine Karos: ok
Und täglich grüßt das Murmeltier: ok
Wenn die Gondeln Trauer tragen: ?

Walter Schmidtchen
11.10.2001, 23:09
der beste und perfekteste und überraschendste Film ist BLUE VELVET, keine Widerrede, ihr Irren!

Larry Erbs
11.10.2001, 23:17
Übrigens:
alles von Laurel & Hardy

honz
11.10.2001, 23:21
Blue Velvet, wie wahr, das Openig mit den Blumen und dem Rotkehlechen, wie wahr..

ingwer
11.10.2001, 23:28
...es ist eine seltsame, fremde welt...

ingwer
11.10.2001, 23:39
verflixt, es heißt genau andersherum:
fremde, seltsame welt...

Hilde
12.10.2001, 02:56
Tanz der Vampire
Yellow Submarine

Pelzer
13.10.2001, 01:20
'Brain dead' (orig. engl.!) v. P. Jackson

Sebastian Strauss
13.10.2001, 01:32
Planet der Affen (aber nur die alten)
Matrix (geilste Kamerafahrten)
Einstein Junior(damals fand ich es zumindest gut)
Forrest Gump (zum weinen gut)
Deer Hunter
Das Fest (krass-aber gut)

James Dean Brown
13.10.2001, 01:55
tausche drei Kurzfilme gegen einen langen:
Le Dernier Chaperon Rouge
von Jan Kounen; mit Emmanuelle BŽart, Marc Caro
Robak
von Mariusz Grzegorzek
Tetsuo - The Iron Man
von Shinya Tsukamoto

(Beitrag wurde von James Dean Brown am 14.10.2001 um 16:19 Uhr bearbeitet.)

marie battisti
13.10.2001, 01:59
jajaja! gloria cassavetes blue velvet der pate und ich mag halt noch dolce vita, den paten aller paparazzis

Elpenor
13.10.2001, 07:50
Forrest Gump ist oberscheiße. Pathmosbibel läßt grüßen. Vollkommen unreflektierte Beschreibung der US Geschichte seit 1945. Erzählerisch und Ästhetisch zum Brechen. Diesen Film im einem Atemzug mit 'Das Fest' genannt zu sehen stößt auf, denn dieser ist einer der großartigsten Filme, die ich je gesehen habe. Warum? Weil er ohne Pathos daherkommt, die Konflikte nüchtern abfilmt, ohne jede Überhöhung auskommt. Mehr vielleicht morgen oder von jemanden anders. Warum ist das Fest so gut? Das Merkwürdige ist, dass eine Beschreibung der Qualität ein Sakrileg bedeutete, d.h. eine nüchterne Beschreibung anwidert, da sie ein Abdruck von etwas Wesentlichem ist, welches ich nicht in Worte gefaßt haben möchte. Die Worte bauen eine Distanz auf, die dem Film die Würde nehmen, da er von dem Unaussprechlichen lebt. Der Film schafft diese Momente des Ungesagten, wenn am Anfang der Rowdybruder wortvoll Einlaß begehrt, während Christian schweigt. In den entscheidenen Phasen gibt es immer wieder die Situation des Verstummens, des nicht Sagen könnens. Gleichzeitig das Anrennen, der Wille des Aufbrechens. Einbrennend die Szene, in der Christian wortlos eine Wein nach dem anderen kippt, als sich der tradierte Fortgang zuschnürt. Vielleicht ist die Größe des Films die Macht des Faktums, des Beharrens ins Positive zu wenden. Er bringt die Tatsache der Gewißheit ins Spiel, die unumstößlich, alleine durch ihre Wahrhaftigkeit triumphiert. Stellt die Schwäche dieser Wahrhaftigkeit bloß, dass sie immer korumpierbar ist, wegwischbar und es einer Resistzenz bedarf sie zur Geltung zu bringen. Ferner, die Langsamkeit, der Prozeß, der stattfindet. Kein übliches Aufblenden des Lichtes, stattdessen ein mühsames Hinaufsteigen, Geblendetheit von der plötzlichen Realität. Christian muss sich erst selbstvergewissern bevor er klar spricht, fällt zurück, kann erst in Abbilder der Realität gucken, blickt zurück, nimmt zurück, strauchelt vorwärts. Dieser taummelnden Vorwärtsbewegung, Getriebenheit haftet etwas zutiefst emphatisches an. Nochmal, es ist die Langsamkeit, die diesen Film groß macht, der Stillstand und die inhärente unerbittliche Notwendigkeit des Auflösens, da der Wille am Anfang gefaßt wurde und dann durch alle Misslichkeiten durchpocht.
Ein Versuch.

Cat woman
13.10.2001, 12:24
The Big Lebowski
Der DUDE ist einer meiner Lieblingshelden.
Und überhaupt fast alles von den Coen-Brüdern.
Alle Jim Jarmusch«s, ein paar Tarantinos (mein Sohn heißt Quentin...).
Und einige mehr.

Prof_Bienlein
13.10.2001, 16:33
Ganz persönlich: WER DIE NACHTIGALL STÖRT !

roger
14.10.2001, 00:52
unbreakable
komisch nur, in meiner bekanntschaft bin ich mit dieser meinung allein. was sagt ihr?

Murmel
14.10.2001, 01:30
Unbreakable hat eigentlich nur eine Pointe, weshalb er für mich nicht zweimal interessant ist. Ansonsten okayer Film.

Cat woman
14.10.2001, 02:38
'Das Fest' hat mich übrigens auch tief Erschüttert und Du hast recht Elpe, mit Deinem Versuch einer Beschreibung. Der Film entzieht sich nahezu jeder Kritik, 'da er vom Unaussprechlichen lebt'. Man geht aus dem Kino und kann eigentlich nicht mehr sagen, als daß es Jemandem mehr als gelungen ist, das Unaussprechliche, Abgründige menschlicher Seelen zu visualisueren.

Cat woman
14.10.2001, 21:19
soll man jetzt aus Deinem Posting schließen, daß Du Amelie den Coen-Brüdern zuordnest?
Außerdem: was ist an Barton Fink Scheiße?

James Dean Brown
14.10.2001, 22:08
Nö, der rasselte mit der Assoziationskette der Skurrilitäten von Delicatessen zu Amelie.

Walter Schmidtchen
15.10.2001, 02:06
bis auf Fargo sind Coen Brüder Filme Mist, der neue ist der Tiefpunkt, Werbeästhetik halt, sowas wie die amerikanische version von Delicatessen, skurille Typen, schicke ranzige Ausstattung, ich weiss auch, ohne dass ich ihn gesehen habe, oder irgendwas gelesen hätte, dass Amelie Unsinn ist.
Das Fest fand ich auch äusserst ärgerlich, furchbare Schauspieler, die authentisch mit der brechstange sein wollten, ich finde nicht gut, wenn der Inhalt für eine fragwürdige Ästhetik geopfert wird.


(Beitrag wurde von Walter Schmidtchen am 14.10.2001 um 12:07 Uhr bearbeitet.)

Bere
29.03.2002, 20:21
Auf die Coens lasse ich nichts kommen... "The Hudsucker Proxy", "Barton Fink" und "Big Lebowski" sind kaum zu übertreffen...

Meine 3 sonstigen spontanen besten Filme der letzten 20 Jahre:
"Brazil"
"Blues Brothers"
"From dusk till Dawn"

Christian Zeiser
30.03.2002, 12:29
Oh, Strangreanimation!

1. Nix gegen die Coen-Brüder!
2. Noch niemand hat The Shawshank Redemption genannt, sowas. Hier heißt der "Die Verurteilten", ein großer Tim Robbins und ein großer Morgan Freeman in einer groß erzählten großen Geschichte. Groß.

D. John
30.03.2002, 16:08
Meine persönliche Bestenliste:

"Mars Attacks"(Tim Burton)
"Edward mit den Scherenhänden"(Dito)
"Sindbads siebte Reise"(Nathan Juran)
"Ghostbusters"(Ivan Reitman)
"Die Fabelhafte Welt der Amelie"(Jean-pierre Jeunet)
"F wie Fälschung"(Orson Welles)
"Kafka"(Steven Soderbergh)

Prügelt auf mich ein, was das Zeug hält, aber ich finde, das sind alles sehr schöne und interessante Filme.

Bere
30.03.2002, 21:34
"Kafka" ist in der Tat ein sehr guter Film. Ich mag "surreale" Filme sehr gerne. Deshalb bin ich auch bisher weder von den Coens, Terry Gilliam oder David Cronenberg enttäuscht worden. Zumindest fällt mir da spontan nix ein...
Und Jeunet....Oh ja... "Delikatessen" und "Stadt der verlorenen Kinder", auch so geniale Sache aus dieser Ecke. "Amelie" hab' ich leider noch nicht gesehen...

D. John
30.03.2002, 22:12
Weitere Lieblingsfilme von mir:

"Der Unsichtbare Dritte" (Alfred Hitchcock)
"Powaqquatsi"(Godfrey Reggio)
"Dark City"(Alex Proyas)
"Die Abenteuer des baron Münchhausen"(Terry Gilliam)
"Addams Family"(Barry Sonnenfeld)