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Vollständige Version anzeigen : Der schlechteste Film aller ZeitenÉ.


Tristram Shandy
10.10.2001, 21:19
Ich bastele noch an einer Flop-Ten-Liste.
Mit Sicherheit dabei:
Schindlers Liste
Nell
Das Piano
Die zwei Leben der Veronika
Knocking on Heaven's Door

Bartholmy
10.10.2001, 21:35
Betty Blue

roger
10.10.2001, 22:09
Schindlers Liste? ja wieso das denn?

Elpenor
10.10.2001, 23:25
Frisch im Angebot: Moulin Rouge!
Alte Klassiker: Kleine Haie; Drei Farben: Blau
Den letzten empfand ich als persönliche Beleidigung, waren doch die Vorzeichen die denkbar günstigsten, der Film jedoch ö nun, nicht der denkbar schlechteste, aber unangenehm war er. Kieslowskis ³Ein kurzer Film über das Tötenã hatte mich vorher beeindruckt, Drei Farben: Blau errang die Goldene Palme von Cannes, wie vorher ³Wild at Heartã von David Lynch (oder gewann er Venedig? Egal.), meine erste verstörende faszinierende Begegnung mit der Lynchwelt und obendrein spielte Juliette Binoche mit. Binoche, die in Caraxâ ³Die Liebenden von Pont-Neufã eine entrückte Meisterpartie ablieferte und mit einem Schlag die Top 3 meiner Lieblingsdarstellerin enterte. Konnte da etwas schiefgehen? Es konnte. Am Anfang flog ein Auto aus der Kurve und der Film gleich mit. Bedeutungsschwangere klebrige Luft liegt über diesem Film, der schamlos Tiefe vortäuscht, wo keine ist. Wenn es besonders nachdenklich zu gehen soll, ertönt eine alberne Fanfare aus vier Tönen, welche die ungeschriebene Sinfonie darstellen. Und Juliette Binoche! Den ganzen Film demonstriert sie dem Zuschauer ihr Leiden mit einem ewig gleichen kummervoll die Nasenflügel blähenden Gesichtsausdruck. Wobei sie damit noch nicht einmal die höchste Stufe der Widerwärtigkeit erklomm, dieses blieb ihrer Rolle in dem Film ³Chocolatã vorbehalten. Ich habe ihn nicht gesehen, aber die Kenntnis des Sujet reicht, um sich das Grauen vorzustellen.

Zazie
10.10.2001, 23:26
Betty Blue? Nell? Ja, warum das denn?
In meiner Anti-Hitliste ganz oben: Brazil.

tschisi
10.10.2001, 23:36
Before Sunrise

James Dean Brown
10.10.2001, 23:52
Zazie, du spinnst.

ingwer
11.10.2001, 00:15
tristram will nur provozieren, das piano ist nämlich ganz große klasse.
zazie, du spinnst.

rron calli
11.10.2001, 00:32
Saving Private Ryan
Der englische Patient
Waterworld

roger
11.10.2001, 00:45
waterworld? rron calli, du....
dejapap
... bist ja ein ganz lustiger.
aber bitte - keine rechnerei, daß das wasser so hoch gar nicht steigen kann.
oder wo die all die kippen herkriegen....
oder wie frau in einer soo kleinen luftblase soo tief tauchen kann...
hab ich was vergessen?

Elpenor
11.10.2001, 00:51
Tristram hat Recht. Ein Film, der das Klavierspiel als Zeichen für unerfüllte Leidenschaft benutzt kann nicht funktionieren. Dazu aufgepappt: wilder Mann erobert eingeschnürte Frauenseele. Zuletzt widerstrebt es meinem Realitätssinn, wenn eine Frau Ende des 19. Jahrhunderts auf einem Klavier, welches mehrere Tage im Regen stand angeblich improvisiert, dabei aber durchkomponierte Stücke auf einem Bösendorfer Imperal ertönen, welche sich der Harmonie des 20. Jahrhunderts bedienen und nach einer abgeschmackten Version von Rachmaninoff klingen. Pars pro toto steht die Szene, in der ihr der Finger abgehackt wird. Dabei ist Jane Campion eine große Regisseurin, im Film gibt es wunderbare Szenen, nur die Gesamtabsicht verleidet einem den Film; der Geruch von saurem Pathos weht herüber.

Teasa E
11.10.2001, 01:05
Das Piano ist ganz schlecht und ich mage Holly Hunter und Harvey Keitel sonst. Aber diese film ist furhtbar.
Wie schreibt über mir: dinge sind falsch. Aber: ganze film ist falsch, ist lüge und utterly disgusting - weil: ist so getan als ist viel bedeutung, ist aber nicht grosse bedeutung sondern ist kitsch as kitsch can.

ingwer
11.10.2001, 01:05
aber... schnappt nach luft ...die bilder, da wo sie ins wasser taucht dem piano hinterher! diese poesie! die renintente heldin, ureinwohner ungekitscht! die landschaft, die geschlossenheit der erzählung! auch als buch sehr schön.
(/i)wird von männern, die den sex-appeal von sam neill nicht verstehen mit papierkügelchen beworfen, bis sie schweigt. bekommt für das wort poesie noch einen hagel zerknickte getränkedosen hinterhergeschmissen.(/i)
(Beitrag wurde von ingwer am 10.10.2001 um 23:20 Uhr bearbeitet.)

Kai Herrmann
11.10.2001, 01:10
gesfafte Untergunder
hertal Zuglock 5
Lupwqutra

Schwarzes Schaaf
11.10.2001, 01:19
Ohne Frage: Blair Witch Project
Hut ab vor der genialen Werbestrategie und Hype-Maschine, aber wie jemand bei diesem albernen Kaspertheater Angst haben kann ist mir raetselhaft. Allein fuer den Monolog der dummen Kuh gehoert der Regisseur geschlagen.

Elpenor
11.10.2001, 01:29
Right Schwarzes Schaaf. Filme mit beständig espenlaubzitternden Personen gehören auf die Verbotsliste.

naja
11.10.2001, 01:38
'Der englische Patient', genau! (Wird vom Roman an Langeweile sogar noch übertroffen). Und 'Das Piano' mochte ich auch nicht. Die anderen kenne ich zum größten Teil nicht, hab aber anscheinend auch nix verpaßt.

Kathrin Passig
11.10.2001, 03:45
'Moulin Rouge', den ich am Montag mit Elpenor, 13 Köstlichkeiten und Herrndorf (u.a.) zusammen sehen musste, ist hier gut aufgehoben. In meiner persönlichen Liste grauenhafter Filme kommt darunter nur noch 'Police Academy 7', und wenn ichs mir jetzt so überlege, würde ich den fast lieber nochmal sehen als ein zweites Mal 'Moulin Rouge'. Mit 'Moulin Rouge' erpressen sie sicher bereits in südamerikanischen Diktaturen Geständnisse. Er enthält keine einzige Sekunde, die nicht reine, ungemilderte Qual und Debilität ist. 'Schrill', 'farbenfrohes Spektakel' und 'quirlig' wird es in wohlwollenderen Rezensionen heißen. Es kommen zwergenwüchsige Stripteasetänzerinnen, lispelnde Künstler und narkoleptische Schauspieler vor. Alles ist 'originell', 'bizarr' sowie 'grotesk', und wenn es lustig ist, werden ganz viele lustige Geräusche gemacht, damit man auch merkt, dass es lustig ist. Honk honk!

PeterLu
11.10.2001, 10:30
'Gladiator' können eigentlich nur geschichtslose Greenhorns gut finden, die noch nie 'Spartacus' oder 'Ben Hur' gesehen haben (obwohl der jedes Jahr zu Ostern im TV läuft). Nur nebenbei: Sehr aufmerksame Zuschauer wollen in der großen Schlachtszene am Anfang zwei Komparsen entdeckt haben, die mitten im Getümmel in ihren Legionärsuniformen herumstehen, plaudern und sich einen Ast lachen.
@Tristram: Das mit Schindlers Liste verstehe ich nicht.
@Zazie: Das mit Brazil verstehe ich nicht.
Waterworld, Piano, englischer Patient: d'accord.

Dreizehn Koestlichkeiten
11.10.2001, 10:50
Moulin Rouge! Im Kino gewesen, geweint. Jedes Bild eitel und gelackt, jeder Witz auf dreiste Art dumm, alle Handlung einfallslos von Anbeginn, eine gigantische Implosion leerer Phrasen und Klischees.
(Beitrag wurde von Dreizehn Koestlichkeiten am 11.10.2001 um 08:51 Uhr bearbeitet.)

DREA
11.10.2001, 11:16
Sicherlich nicht die schlechtesten aller Zeiten, aber zwei, ueber die ich mich in den letzten Jahren wirklich geaergert habe:
Philadelphia
wegen exzessiver, irrefuehrender Klischeebedienung
Contact
wegen ekelig-oberflaechlicher, weltanschaulicher Ueberfrachtung

Murmel
11.10.2001, 11:38
Die drei von der Tankstelle mit Wigald Boning
Zwei Nasen tanken Super
Saving Private Ryan

Kusie
11.10.2001, 11:50
Am 'Piano' sind nur zwei Sachen gut: die Filmmusik und dass man Holly Hunter nakkich sieht....
Zazie: das mit Brazil nehm« ich Dir persönlich übel!
DREA, Contact ist einer meiner Lieblingsfilme!
Volle Zustimmung bei:
Waterworld
Wild Wild West
Blair Witch Project
Nell
Gladiator
Und da wären noch:
'Ballefield Earth'
'Final Fantasy'
'Mission Impossible 2'
'Lola Rennt'
'Die Kinder des Olymp' (ich hasse Clowns)
Mein absoluter Hassfilm ist aber:
'Prt-ˆ-Porter'

Kusie
11.10.2001, 11:58
Oh, wir sollten Guildo Horn«s wunderbares Meisterwerk 'Waschen, schneiden, legen' nicht vergessen, aber den hat ja Gott sei Dank sowieso kaum einer gesehen - gut nur, das Zlatkos Film niemals die große Leinwand sehen wird.
Kusie

Zazie
11.10.2001, 12:11
Wieso? Ich fand Brazil scheiße. Vollkommen. Zu lang, zu unverständlich, zu geschmacklos, zu eklig. Konnte ich überhaupt nicht drüber lachen, wa. Aber wahrscheinlich habe ich absolut keinen Sinn für diese Art von 'Humor'; vielleicht kann mir den ja mal jemand erklären.
Ach, und Pulp Fiction war ganz genauso wenig mein Ding. Zu brutal, zu ekelhaft (ich erinnere bloß an das Gehirn, das am Autodach klebte). Den tieferen Sinn dieses Films habe ich wahrscheinlich auch nicht verstanden: Erst wird einer abgeknallt, in der nächsten Szene steht er putzmunter wieder da. Das einzige gute daran war Uma Thurman.
duckt sich und wartet auf die kommenden Buhrufe

PeterLu
11.10.2001, 12:56
Zazie, das kommt, weil du nie inhaliert hast. Pulp Fiction hat keinen tieferen Sinn.
Kusie: in Sachen Pret-a-porter und Kinder des Olymp lege ich schärfsten Widerspruch ein.

U_Sterblich
11.10.2001, 13:13
Nein, wie schön! Menschen, die auch 'Das Piano' hassen. Wie schön! Und 'Betty Blue' - herrlich. Auch noch ganz oben auf meiner Abschussliste: der Renner 'Grüne Tomaten'.

MRR
11.10.2001, 14:22
Waterworld
Eine wie keine
Und der absolute Flop:
Wild Wild West.
Der Film war ne Frechheit, wirklich. Eine Genrekreuzung wie zwischen Feldweg und Schabrackentapir.
------------------
Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen.
Thomas Niederreuther

Florette
11.10.2001, 16:07
Frechheiten:
Independence Day
Mission: Impossible Teil 2
G.I. Jane
Godzilla
Saving Private Ryan
Face/Off

Tristram Shandy
11.10.2001, 16:18
Pulp Fiction ist groß. Und natürlich hat er einen tieferen Sinn. Dass ein Mensch, der in der Szene zuvor erschossen wird, in der nächsten Szene putzmunter wieder dasteht - hallo?
Verschnitten erzählt? Episoden asynchron, 'filmische' Narration vielleicht? Und damit auch ein Hinweis, dass es sich um FIKTION handelt? Und dass es deshalb gar keine Gewalt und kein Blut geben kann, weil es NICHT um die Abbildung von Realität geht? Guck mal auf den Fimtitel...
-----
'Schindlers Liste' ist das genaue Gegenteil, weil er sich um die Abbildung von 'Realität' bemüht: ich hasse an diesem Film, dass er es dem Zuschauer so leicht macht, sich auf die Seite der 'Guten' zu stellen. Die Nazis werden nur als pathologische, karnke, irre Schlächter dargestellt - so kann es ja wohl nicht gewesen sein. Ich hätte wissen wollen, wie es dazu kommt, das harmlose, liebende Familienväter, unsere Großväter, die wir noch kennen/kannten zu solchen Taten fähig sind. So ist alles ganz einfach: Als Zuschauer denkt man sich: Die Schweine, mir wäre so etwas nie passiert und man hat nichts gelernt, weil man aus dem sicheren Gefühl heraus, auf der 'richtigen' Seite zu stehen, genau so sicher in die Gedankenfalle tappt wie die Nazis. It's easy: Dialektik der Aufklärung. Darüber ist so viel geschrieben worden, Herr Spielberg hätte es besser wissen können...
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Zurück in die Zukunft, Teil 3
Mr. Bean - der Film
Jurassic Park 2, 3
Plem, plem, die Schule brennt
Peng, Du bist tot
Late Show
Nich' mit Leo

ingwer
11.10.2001, 16:28
tausche immer noch das piano gegen striptease. wer hat interesse?
unterschreibe auch für prt-ˆ-porter sowie gladiator und ganz pauschal für das katastrophen-popcornkino der letzten 10 jahre.
(Beitrag wurde von ingwer am 11.10.2001 um 14:33 Uhr bearbeitet.)

Schwarzes Schaaf
11.10.2001, 16:56
... wobei aber zum Beispiel starbesetztes Katastrophen-Popcornkino aus den 70ern schon wieder was kultiges hat- ich nenne da mal nur 'Der Untergang der Poseidon' oder 'Flammendes Inferno'. Wie sagt man, Tragoedie+Zeit=Komoedie?
Zu Schindler's Liste... ja, hmmm, Tristram, irgendwie kann ich Deine Kritik nachvollziehen. Andererseits lag es eben vielleicht an dem begrenzten Blickwinkel, den man bei einem 2 stuendigen Film zwangslaeufig hat. Hatte Spielberg da auch noch die Zeit, den Prozess der moralischen Korruption darzustellen, den die Moerder durchliefen? Ich gehe halt davon aus, dass die Juden fuer sie schlichtweg keine Menschen waren, was sie eben zu diesen Taten befaehigte. Damit grenze ich mich persoenlich natuerlich schon von solch einer Ideologie ab, bin mir aber durchaus bewusst, dass die Taeter genauso 'normale' Menschen sind wie ich und Du.

kathi meierhofer
11.10.2001, 17:07
@Tristram
Verdammt, du bist mir mit deiner Verteiligung für Pulp Fiction zuvorgekommen. Bin ganz deiner Meinung.
-----
'Message in a bottle'
Bekam die Karte geschenkt, verlies 20 Minuten vor Schluss den Film!! (Einzig Paul Newman war ein kleiner Lichtblick)
'Pearl Habor'
Jeder Pilcher-Film enthält mehr Spannung und Überraschungen. Die verlorensten Stunden meines Lebens!

U_Sterblich
11.10.2001, 17:21
Ach, und natürlich, wie hieß noch gleich der letzte Wenders? Heart Break Hotel? Das war nun echt das Letzte. Hab gar nicht hingeguckt und mich den halben Film über laut mit meiner Begleitung unterhalten. Das war an dem selben Abend an dem ich Herbert Achternbusch paparazzt habe, und ich hätte besser daran getan, bei Herrn Achternbusch sitzen zu bleiben.

Elpenor
11.10.2001, 18:19
Der Film hieß 'A Million Dolar Hotel' und rettete Mittags gesehehn einen trüben Sonntag, komisch, hatte es bis jetzt im Blut U_Sterblichs Kinomeinungen blind unterschreiben zu können.
Was man gegen Pret-a-Porter haben kann ist mir vollkommen unverständlich, alleine Altmans Meisterschaft verschiedene Erzählstränge paralell zu führen, ohne dass sie sich im Weg stehen ist Genuß für sich.
Ein Film, der nicht im schwarz-weiß Denken der Nazizeit verhaftet ist sondern die Korrumpierbarkeit von allen zeigt: 'Auf Wiedersehen, Kinder', bester Film über die Zeit, den ich kenne.

Tristram Shandy
11.10.2001, 19:11
Ich bin auch geneigt, eine flammende Verteidigung für den 'Englischen Patienten' zu starten.
Es ist der einzige Kitschfilm, den ich groß finde. Gibt es keinen, der sich von der Metaphorik des 'Einschreibens' in bio- und geographischer Hinsicht hat faszinieren lassen? Das Gesicht des Patienten, die Tuschezeichnungen im Vorspann, die Fresken in Umbrien, die Wüstenlandschaften, die Anatomie des Körpers (Almasy-Bosporus) etc.
Durch das Einschreiben von Dingen in Biografien stellt sich sofort auch die Frage der Identität. Wer ist der Patient? Wie ist er zu dem geworden, was er ist? Kann man ihn verurteilen für das, was er getan hat? Welche Staatsangehörigkeit hat er? Was hat der arme Sikh da verloren? Was berechtigt Länder, Kriege über ihre 'Identität' zu führen, wenn 'Menschen die wahren Länder sind'(Almasy)? Was ist die Identität von Ländern? Die Geografie oder die Biografien ihrer Einwohner?
Ich könnte noch Hundert Beispiele anführen.
Diesen Film liebe ich so sehr, dass ich im Sommer auf Schloss Almasy in Ungarn geurlaubt habe.
---------
Trotzdem: mein Lieblingsfilm bleibt 'Manche mögen's heiß'

rotunde
12.10.2001, 00:18
Die schlimmsten, die mir Lebenszeit stahlen:
Japaner sind die besseren Liebhaber
Mrs. Doubtfire
Operation Dumbo (sneak-preview mach« ich nie mehr!)
Ganz oder gar nicht
Ronin
und der allerallerallerallerschlimmste:
2001 - Odyssee im Weltraum
------------------
Unübertroffen: The Apartment

Edmund
12.10.2001, 00:45
Die unlustigsten lustig gemeinten Filme, die ich sah, waren
- Waterboy (unschlagbar doofe U.S. Baseballkomödie, lief hoffentlich nicht in Deutschland.)
- Mr. Bean
Auch sehr übel:
- Cast away
- Alle Filme mit ostentativ ineinanderverwobenen Episoden, außer Pulp Fiction
- Alle Ami-Filme mit zuviel Anwaltsgefasel und Familiengeist
2001 habe ich originellerweise 2001 das erste und letzte Mal gesehen. Das Anfang ist hübsch, der Mittelteil könnte unter Drogeneinfluss interessant sein, aber dann diese auch das beste High einschläfernde Schloss-Szene....
Der englische Patient: Hat mich beeindruckt, obwohl ich ständig die wirklich alle gleichaussehenden männlichen Charaktere verwechselt habe.
Was man gegen 'Lola rennt' haben kann, verstehe ich nicht.
An 'Schindler's Liste' sollte zumindest die Schluss-Szene wohl jedem sauer aufstoßen.

rron calli
12.10.2001, 02:09
Suparike, Grüne Tomaten, ganz genau.
Magnolien aus Stahl.
The Postman.

Zazie
12.10.2001, 11:27
OK PeterLu, was Pulp Fiction angeht, sowas Ähnliches habe ich mir schon gedacht.
Und welche Drogen muss man zu sich genommen haben, um Brazil toll zu finden?
Die anderen: Nicht hauen bitte, die Frage ist allein für PeterLu.

Kusie
12.10.2001, 12:17
Rotunde,
dafür gehörst Du abgemurmelt!
Ronin finde ich phantastisch (oder heisst das jetzt fantastisch? auch egal), allein schon wegen der Autoverfolgungsszenen, aber auch wegen Reno und DeNiro.
Über '2001' kann man geteilter Meinung sein, aber ihn als schlechtesten Film hinzustellen - das geht zu weit!
Shame on you!
Kusie
--
Take me out to the ballgame

DonDahlmann
12.10.2001, 13:15
Festzuhalten bliebt, das es mehr schlechte als gute Filme gibt. Deswegen suche ich mir keine einzelnen Filme mehr raus, die schlecht sind, sondern ganze Filmgruppen.
Beispiele:
- Alle Filme in denen getanzt wird (Dirty Dancing, Footloose, A Chorus Line)
- Alle Filme mit Richard Gere
- Alle Filme die das Thema 'arme Frau verliebt sich in reichen Mann' nach 1950 haben
- Alle Filme, in denen Frauen anfangen sich zu verstehen und sich gegen die böse Männerwelt zur Wehr setzen (Club der Teufelinnen etc)

(Beitrag wurde von DonDahlmann am 12.10.2001 um 11:16 Uhr bearbeitet.)

Hawkeye
12.10.2001, 17:14
'Pulp Fiction' ist einer meiner Lieblingsfilme.
Was die Gewaltdarstellung angeht, sollte man bedenken, dass es sich um eine Visualisierung der sog. pulp fiction (Groschenromane) handelt. Also ist sie absolut angebracht. Die asynchrone Erzähleweise wurde übrigens schon im Film-Noir verwendet (s. 90er Filmforum).
Meine persönliche Flop-5:
1) Lügen und Geheimnisse:
Der Film hat eine Goldene Palme gewonnen, was ich bis heute nicht verstehe.
Es geht um eine krisengeschüttelte, durch und durch neurotische Famile. Die Figuren sind allesamt Stereotypen, die Dialoge langweilig und die Handlung zäh wie Kleister.
Außerdem gib es in dem Film die penetrantesten Synchronstimmen, die ich jeh vernahm (bin Fan von Originalfassungen, aber den Film sehe ich mir nicht nochmal an!)
2) The Minus Man:
Tierisch oder und zäher Film über einen psychopatischen Killer.
3) Mission: Impossible:
Zu konfus, undurchsichtig und langsam. Der zweite Teil ist genial (muss dazu sagen, dass ich John Woo-Fan bin).
4) The Great Gatsby (1974):
Das Buch ist genial, aber die Verfilmung ist grauenhaft. Bin von Coppola besseres gewohnt. Auch Robert Redford und Mia Farrow enttäuschen. Der Film ist zu kitschig und mit zu viel Zuckerguss gemacht, um den Inhalt und die Aussage des Buches korrekt umzusetzen.
5) Police Academy 7:
Ich denke, da ist kein Kommentar nötig.
Hawk

Pelzer
13.10.2001, 01:28
ist es nicht eher so, daß es viel mehr spaß macht, über schlechte als über gute filme zu reden?
und warum ist bei pulp fiction der dauernde verweis auf die fiktionalität gut und bei natural born killers scheiße?
schlechtester film aller zeiten: pentathlon mit dolph lundgren als ddr-sportler, der abhaut und nach der wende von seinem ex-stasi- und neu-nazi-trainer bis in den usa verfolgt wird. beste szene: als die (deutsche) polizei in 'leipzig' in einem konvoi offensichtlich amerikanischer limousinen mit aufgeklebten 'polizei'-schriftzügen (und amerikanisch-durchgehendem blau/rotlicht!) eine versammlung von neonazis stürmt und ohne warnung das feuer aus automatischen waffen eröffnet. ahhh! ein super-film! bzw. was für ein scheiß! zum niederknien!

Schwarzes Schaaf
13.10.2001, 01:33
Pelzer, ich wage zu widersprechen. Pentathlon kommt bei mir, sowie ueberhaupt alles, in dem Dolph Lundgren mitgemacht hat, auf den 'So-schlecht-schon-wieder-gut' Stapel. Naja, bis auf 'Masters of the Universe' vielleicht.

Sebastian Strauss
13.10.2001, 01:36
Jurrasic Park 3
Planet der Affen (neu)
Independence Day (siehe 11.9)
Spawn

ingwer
13.10.2001, 02:46
herr dahlmann, im grunde teile ich ihre ansicht. dennoch ein kleiner einwand: strictly ballroom ist ein wunderbarer, australischer tanzfilm, sehr ironisch, dennoch mitreißend.
es gibt einen film mit gere, den ich gut finde: den wo er den größenwahnsinnigen gibt, eine bühne erklimmt und neben dem dirigenten das orchester euphorisch mitdirigiert. hochnotpeinlich, aber eine authentische darstellung.
übrigens habe ich mal den synchron-sprecher von gere kennengelernt, ein sehr netter mann, der diesen speziellen schnöseltonfall nur für gere reserviert hat.
nun aber zu pulp fiction: sicherlich nicht einer der schlechtesten filme, die dramaturgie habe ich bewundert, aber! eitel und verschwätzt ist er wie nix. und für meinen geschmack zu gewaltätig. beim ersten mal gucken bin ich rausgegangen, weil ich vorher das drehbuch gelesen hatte und wußte, gleich spritzt hirn. beim zweiten mal - diesmal im fernseh - schaltete ich aus beim geplänkel zwischen travolta und uma. nicht anzugucken das.
so wars und nicht anders.
detailierte kritik würde ich nachreichen bei bedarf.

Prof_Bienlein
13.10.2001, 16:51
Pelzer, du hast absolut Recht! Aber dieser Film gehört in eine Kategorie, die wir hier wohl gar nicht mehr diskutieren müssen.
Ich denke eher an Hollywood-Produktionen, die mit großem Aufwand gedreht und beworben wurden. Und da fällt mir aus letzter Zeit eben auch vor allem einer ein:
PEARL HARBOR!

roger
13.10.2001, 21:21
final fantasy. ich was so damit beschäftigt, mir die technischen details anzusehen und nach fehlern zu suchen, daß ich von der handlung nichts mitbekam. später erfuhr ich, daß der film garkeine hat! ... kein wunder also.

Murmel
13.10.2001, 21:26
Das ist aber sehr praktisch, das. Titanic hatte leider eine...

obervolta
14.10.2001, 13:21
sehr d'accord mit herrn shandy...
wobei: Ich finde ja Nell hat eine gewisse Komik. Noch Jahre später zitiere ich zwanghaft daraus 'dauwitheween! dauwitheween' rufe ich oft, wenn ich mir nicht anders zu helfen wusste, und die kollegen, die mit mir den film durchlitten hatten, kichern höflich. chuenga! chika chika bei!
Ähnlich empfinde ich für The Blair Witch Project.
Beim piano erinnere ich mich gnädiger weise nicht an details, ich weiss nur noch, wie ich irgendwann zwischen den zähnen durchpresste, dass ich, sollte noch eine einzige zwanzigminütige studie von frau hunters nacken beim klavierspielen gezeigt werden, Maßnahmen würde ergreifen müssen.

Murmel
14.10.2001, 13:26
Ich fand das Blair Witch Project nicht so schlecht. Die synchronisierte Fassung war schlecht, aber für einen Horrorfilm fand ich den Ansatz sehr gut und lediglich die Kamera unglaubwürdig schlecht (zu viel Rumwackeln und 'laienhaftes' Reißschwenken).

Walter Schmidtchen
14.10.2001, 13:51
naja, jemand (hawkeye), der sich freiwillig Police academy 7 anschaut, kann eventuell, vielleicht unter Umständen mit so einem Meisterwerk wie Lügen und Geheimnisse nicht viel anfangen. Ich verstehe das

Hawkeye
14.10.2001, 20:31
@ Walter Schmidtchen
Ja, ich habe 'Police Academy 7' gesehen.
Allerdings nur aus sentimentalen Gründen.
Die ersten beiden Filme waren noch ganz gut, danach folgte der Absturz. Aber ich wollte halt auch den siebten Teil gesehen haben.
Jedoch ist PA7 viel unterhaltsamer als 'Lügen und Geheimnisse', welchen ich übrigens viel später gesehen habe.
Hawk

stu
14.10.2001, 23:14
shakespeare in love
jenseits der stille
wobei der zweite weitaus das schlimmste ist, was ich in den letzten jahren bis zum bitteren ende gesehen habe. bei shakespeare in love war ich klug genug einfach aus dem kino zu gehen.
jenseits der stille ist abschaum, und das schlimme daran ist, das ich freunde haben die normalerweise zu akzeptablen urteilen fähig sind, aber diesen film trotzdem rührend und niedlich fanden.

Herr Weber
15.10.2001, 15:14
Der furchtbarste Regisseur aller Zeiten ist ohne Zweifel Lars von Trier. Er ist der Liebling aller Medien und produziert ausschliesslich grässlich-langweilige Filme mit künstlerisch bedingter Überlänge. Der allerlangweiligste dieser langweiligen Filme war Breaking the waves. Das war der einzige Film, bei dem ich im Kino einschlief. Weil er so unfassbar einschläfernd ist.
Dennoch schaute ich mir nach diesem Erlebnis noch zwei Trier-Filme an, weil sie ja allenthalben in den Himmel gelobt werden. Jetzt ist aber definitv Schluss!!!

lokalmatador
15.10.2001, 15:56
...nebebei: wie hieß das Ding mit Matt Damon, wo dieser irgendwie plötzlich furchtbar reich ist oder so? Hab alles vergessen außer, dass ich litt als stürbe ein Zahnnerv.

lokalmatador
15.10.2001, 15:56
...nebebei: wie hieß das Ding mit Matt Damon, wo dieser irgendwie plötzlich furchtbar reich ist oder so? Hab alles vergessen außer, dass ich litt als stürbe ein Zahnnerv.

eisenvater
22.10.2001, 22:13
2001: Odyssee im Weltraum
langweilig.
okay, is ja nur ne Meinung
------------------
... mit den besten Empfehlungen
(Beitrag wurde von eisenvater am 22.10.2001 um 20:13 Uhr bearbeitet.)

trackstick
23.10.2001, 11:50
Save The Last Dance !!
Was ist mit Eric Romer ? Gibt es von ihm einen Film, der nicht der schlechteste Film aller Zeiten ist ?

Poser Rosenberg
23.10.2001, 12:35
Du bist doch bescheuert.

trackstick
23.10.2001, 17:03
Autsch ! Diese harsche Kritik trifft mich ins Herz, mein lieber Poser !

honz
23.10.2001, 17:47
Hey Poser, lange nicht gesehen!

Mister Alili
24.10.2001, 16:51
Es gibt viele schlechte Filme. Zum ansehen eines solchen wurde ich kürzlich von meiner Mitbewohnerin genötigt. Der Film nennt sich Zehn Dinge, die ich an dir hasse. Ich hasse allenfalls diesen abgrundtief dämlichen Film, der so ziemlich all die Vorurteile bestätigt, die ich schon seit jeher gegenüber Amerikanischen Teenagern hege.
Auch unglaublich schlecht ist übrigens Der dreizehnte Krieger, welchen ich gemeinsam mit zwei Freunden im Kino genießen durfte. Leider konnten wir uns das Lachen nicht immer verkneifen, so dass wir uns beinahe gehörigen Ärger mit den ebenfalls anwesenden (und vom Film begeisterten) Action-Fans eingehandelt hätten.
Weiterhin nominiere ich für 'Der schlechteste Film aller Zeiten':
- Jurrasic Park
- Independence Day
- American Pie
- Nahezu alle Filme mit dem Wort 'Hochzeit' im Titel
- Titanic (!!!)
------------------
If you don't now you'd better learn to believe when I say I'm going to build a wall around this town, around these hearts and hands....

trackstick
24.10.2001, 18:01
'Der 13. Krieger' ! Natürlich ! Und sein kleiner Bruder 'Der 1. Ritter'

U_Sterblich
24.10.2001, 18:41
Auch voll doof:
- Das shrille Leben der Wunnigunde G.
- Zeit der verlorenen Stille
- Die Hoffnung, der Mülleimer und das total
verwackelte Foto
- Return of the Pooshelfish III
- Guck mal wer da furzt
- Brummi-Benno wieder schwer auf Achse
(Beitrag wurde von U_Sterblich am 25.10.2001 um 09:19 Uhr bearbeitet.)

dieter claus dent
24.10.2001, 22:50
Sehr schlecht sind meistens Filme, in denen der Leibhaftige vorkommt. Das gerät dann schnell zum pseudomythischen Herumgealbere. Aber unübertroffen in dieser Hinsicht folgende Szene, aus einem Film dessen Namen -wohl eine Zusammensetzung mit dem unvermeidlichen, unheilsschwangeren 'Final' - mir glücklicherweise entfallen ist:
Mann (potentieller Antichrist) und Frau sitzen im Auto, kurz vor Mitternacht. Mann hat morgen 33. Geburtstag, böses Datum, die Teufelshörner könnten lossprießen. Weiß man aber nicht. Frau denkt sich: Gucken wir mal.
Wie erkennt man, dass der Typ wirklich Inkarnation Satans ist?
(spannung...)
Die Digitaluhr im Armaturenbrett springt von 23:59 auf 6:66 !!
Der Schlusshöhepunkt, die einzige Pointe des Films! Wirklich so gesehen. Mein Gott, wie schlecht.
Wer kennt den Namen des Machwerks??
(Beitrag wurde von dieter claus dent am 24.10.2001 um 20:51 Uhr bearbeitet.)

mischkin
25.10.2001, 14:12
Ich gehe eindeutig mit W.Schmidtchen.
Es gibt filme, die das gesunde urteilsvermögen unwiderruflich zerstören.
Deswegen wundert es mich auch nicht, daß hier so unsäglich schlechte schinken wie DAS SUPERWEIB oder DIE UNERTRÄGLICHE SEICHTIGKEIT DES LEIMS unerwähnt bleiben. Ich konnte mich jedesmal noch rechtzeitig unter schmerzhaften kotzkrämpfen zum notausgang kämpfen.
Der schlechteste film , den ich gesehen habe, lief in einem mexikanischen kino. Ich habe sowohl seinen titel vergessen, als auch wovon er handelte, mit wem ich dort war und was ich überhaupt in mexico wollte.
Die pauschal schlechtesten internationalen filme haben eins gemeinsam: Costner. Hervorzuheben: BODYGUARD. Ausnahme allenfalls ROBIN HOOD wegen der hervorragenden nebendarsteller.
Mein heimlicher favorit aber ist COBRA VERDE.
Herzog muß hier seiner haßliebe zu kinski erlegen sein und ihm bedingunslose freiheit über die szenische gestaltung eingeräumt haben. Kinski als anführer des stürmenden amazonenheeres (einer gruppe billig ausstaffierter, schlacksiger, kichernder,
kapverdischer statistinnen mit mannequin-qualitäten) hat mich für immer von jedweder heldenverehrung geheilt.
Danke, kinski.

Benzini
29.10.2001, 13:41
Benzini darf auch seine Lieblingsschlechtfilme anfügen:
Stille Tage in Benzini.
Benzingeile Jungmösen vollgetankt bis zum Anschlag.
Angriff der Ravioli-Tomaten.
Ben Benzini.
Benzini Fiction Teil zehn.
Die römische Benzitadelle.
Der Koch, der Liebhaber und die benzingetränkte ehegattin.

Schwarzes Schaaf
29.10.2001, 14:13
irgendwie ist die Luft raus

mimimi
30.10.2001, 16:34
Eyes wide shut.
Wüag.

mischkin
31.10.2001, 13:36
bei diesem titel muss ich immer an
joschka fischer denken.
gint es jemanden der seine augen
so weit schließen kann?

Paisley
11.11.2001, 09:22
Also, was "Lügen und Geheimnisse" anbelangt: Ich finde diesen Film klasse. Als ich ihn im Kino sah, zog mich die Showdown-Szene im Wohnzimmer des Fotografen total in ihren Bann. Begeistert verfolgte ich das Spiel der Schauspieler und dachte: das ist groß!

Der Film "Das Piano" ist in meinem Freundeskreis einer der Filme, wo es nur Schwarz-weiß-Meinungen gibt - entweder finden die Leute ihn ganz toll oder unendlich dämlich. Ich für meinen Teil liebe diesen Film - auch wenn ich verstehen kann, daß Ada's Anwandlungen mitunter schwer nachvollziehbar sind. Davon abgesehen leisten die Schauspieler (Holly Hunter, Sam Neill, Harvey Keitel) sehr gute Arbeit.

Was ich nicht gern im Kino sehe, sind "Dogma"-Filme - allerdings aus anderen Gründen als qualitativen, denn die "Dogma"-Streifen fand ich bislang sehr gelungen. Nein, es ist die Handkamera! Der wackelnden Handkamera in "Idioten" verdankte ich es, daß ich dreimal während dieses Films aus dem Vorführsaal aufs Klo stürzen und mich heftig übergeben mußte. Bei "Dancer in the Dark" versuchte ich es noch mal, aber diesen Film mußte ich dann vorzeitig (leider) verlassen, weil mir das gleiche sonst wieder passiert wäre... nie mehr "Dogma" im Kino - unfreiwillig...

Schrecklich finde ich die "Jurassic-Park"-Filme - furchtbar, die altklugen Gören! Und Juliette Lewis als Forscherin hat einfach nur genervt ohne Ende.
Einfach nur schlecht ist "Independence Day". Eine Angabe von Gründen ist sicherlich nicht nötig. Auch "Air Force One" fand ich einfach nur dämlich. Wie gut, daß die Amerikaner so einen heldenhaften Präsi haben! Ferner fällt mir auf, daß Robin Williams in seinem Repertoire eine Reihe schlechter Filme hat.

"2001 - Odyssee im Weltall" finde ich sehr gut, sehr künstlerisch. Der Film hinterläßt einige offene Fragen.

Ach, und "Breaking The Waves" - habe ich mit Genuß im Kino gesehen, ein wirklich guter Film! Ich persönlich mag Lars-von-Trier-Filme.

@Zazie:
Ich kann dich in Bezug auf "Brazil" und "Pulp Fiction" auch nicht verstehen. Naja. Die Geschmäcker sind verschieden.

Viele Grüße von
Paisley

clarissa rodde
12.11.2001, 21:04
@Paisley: Funktioniert das mit dem Erbrechen nur mit der großen Kino-Leinwand, oder passiert dir das auch, wenn du Amateurvideos aus Krisengebieten im Fernsehen siehst?
Und gehört "Breaking the Waves" nicht auch in die Dogma-Reihe?

Paisley
15.11.2001, 07:50
Ja, "Breaking The Waves" ist eigentlich auch eine relativ wackelige Angelegenheit, aber den konnte ich damals gut im Kino sehen. Auch den ersten Dogma-Film "Das Fest" habe ich noch komplett unbeschadet im Kino sehen können. Aber danach... ich weiß auch nicht, warum.
Aber solche beschriebenen Reportagen im Fernsehen überstehe ich ohne Schwierigkeiten.
Ich habe bislang noch keinen Dogma-Film auf Video gesehen, vielleicht (Hoffentlich) ist das anders.

Gruß von
Paisley

Elpenor
15.11.2001, 22:35
Weder "Breaking the Waves" noch "Dancer in the Dark" sind Dogmafilme.
Unter dieser Hompage gibt es eine Übersicht der bisherigen Dogmafilme (http://www.tvropa.com/tvropa1.2/film/dogme95/menu/menuset.htm)

Werrnerr
19.11.2001, 22:04
Welches der schlechteste Film ist? Da wage ich ja kaum drüber nachzudenken. Ich habe nämlich mit wachsendem Alter das Problem, dass ich diverse Filme, die ich vor - sagen wir - 20 Jahren gut fand, heute nur mit Kopfschütteln bedenke.
Zuerst fallen mir da die Filme von Eric Rohmer ein (Die Frau des Fliegers, Das Grüne leuchten und und und...) Die habe ich früher alle gesehen. Überhaupt habe ich damals (fast) alle Filme gesehen. Und in Rohmer-Filme ging man eben. Es gab ja auch noch Programm-Kinos, wo diese Filme liefen.
Vor kurzem lief auf ARTE oder 3SAT "Das Grüne Leuchten". Eine öde Veranstaltung: zwei Stunden Gerede über Liebe oder das, was man dafür hält. Und am Ende geht die Sonne unter.
Zeit für einen Absacker.

fabchief
21.11.2001, 15:16
Homo Faber

l_tu
22.11.2001, 23:03
Dancer in the Dark.
Mich stiess dieser Film derartig ab, Bjoerks Mimik grauste mich unendlich, Blicke, Mundbewegungen, die ZUNGE, alles, auch ihre Sprechstimme, ich kann ihre Musik nicht hoeren, nicht sehen wie sie sich bewegt, nach dreissig Minuten musste ich raus weil mein Koerper nicht mehr konnte.

roger
23.11.2001, 01:42
mumie II

wirre geschichte, blöde dialoge, gekünstelte stimmung, flacher humor, fehlender handlungsfaden. die geschichte war nicht einmal in ihrer eigenen fantasy-welt schlüssig. selten ist es mir passiert, daß mir bei einem dialog ein schauer über den rücken lief und ich mir sagen mußte: "oh, gott! warum mußte der/die jetzt ausgerechnet DAS sagen? mußte die musik gerade JETZT anschwellen? eigentlich habe ich auf subtitles der art "jetzt erstaunt gucken" oder "gruseln sie sich jetzt" gewartet. der einzige überzeugende schauspieler war arnold vosloo, der mußte aber laut drehbuch und in seiner eigenschaft als bösewicht wieder in die gruft. die welt ist soo ungerecht!

Tobi Wahn
23.11.2001, 15:02
Hannibal
Der mit Abstand schlechteste Film, für den ich Eintritt gezahlt habe.
Widerliche Gewaltszenen, die von der Weststadt-Großfamilie aus der Reihe hinter mir mit popcornvollen Mündern begeistert kommentiert wurden.
Kein bisschen spannend, einfach nur abstoßend. Immer dann, wenn die Musik nicht noch aufregender werden kann, gibt es schnelle Schnitte und Blut spritzt.

Reservoir Dogs
Als die Gangster anfingen, dem geschundenen und gefesselten Polizisten ein Ohr abzutrennen und das Publikum johlte und gröhlte vor Begeisterung, habe ich den Saal verlassen. Seitdem trage ich einen schwelenden Hass gegen den Mob auf den Straßen mit mir herum.

Werrnerr
25.11.2001, 20:34
Ja, mit diesen beiden Filmen habe ich auch meine Schwierigkeiten.
Hannibal dürfte in der Tat zum miesesten gehören, was in den letzten Jahren gedreht worden ist. Und zwar weniger wegen der Tatsache, dass dieser Film fast ausschließlich aus unappetitlichsten Gewaltszenen besteht, sondern dass diese Gewalt ästhetisiert, ja regelrecht gefeiert wurde.
An Inhalten gab´s nicht viel zu bewundern. Und Hannibal Lecter wirkte wie seine eigene, schlechte Parodie.
Besonders dumm aber ist, wenn man einen Film wie "Reservoir Dogs" zusammen mit irgendwelchen stumpfen Schrotttypen sehen muss. Die Ohr-Abschneide-Szene ist mir auch noch sehr unangenehm in Erinnerung. Da hab ich tief durchatmen müssen. Gegröhle ist mir da unverständlich, leider aber (so zeigt meine neuere Kino-Erfahrung) erwartbar. Solches Verhalten ist eben coool.
Dennoch: der Film hat mich tief beeindruckt.

Zane
27.11.2001, 23:00
Nell ist schlecht, da kann ich nur zustimmen.
Jodie Foster ist eine schlechte Schauspielerin und wie
sie die Nell gibt ist schon rührend. Overacting wie in
einem VHS Schauspielkurs.

graumauser
20.12.2001, 19:56
Komischer Stapel.

Also, ich gehe nicht ins Kino, um schlechte Filme anzusehen, und wenn so ein Mist dann im Fernsehen kommt, kann man ja zappen.

Den schlechtesten Film werde ich wohl hoffentlich nicht kennen lernen.

Filme, die mir nicht gefallen haben: "Stromopoly", als Sneak Preview, ich weiß nicht, wie der im Original heißt ("Utilities"?). Dauernd hängen Mikros ins Bild, die Handlung ist irgendwas zwischen Brecht , Disney und griechischer Tragödie. Schlimm. Dann: "Der weiße Hai III", ein pseudo-3-D-Mist, so schlecht, daß es schon wieder camp ist. "Schindlers Liste", ja, bei so penetrantem Gutmenschentum schüttelts mich, aber auf DIESE Liste gehört er dennoch nicht. Naja , "Eis am Stiel", "Police Academy" und sowas habe ich mir erspart (Halt! "Car Wash"! In den Siebzigern gesehen! Ein Scheißdreck!)

Leise ans verehrte Publikum: "Ansonsten sollten wir mehr der erbaulichen Dinge frönen - an eine wirklich gute Nummer kann ich mich noch nach Jahren erinnern, die schlechten Ficks vergesse ich immer ganz schnell......."

g.

Herr Cohn
21.12.2001, 21:42
Pearl Harbor war reine Zeitverschwendung. Diese Schönlinge, immer perfekt aussehend, diese bösen Japaner, dieser Hurrapatriotismus beim Bomberflug nach Tokio zum Schluss. In Wirklichkeit ist dort hin nur ein einziger Bomber geflogen, und im Film waren dann so böse kommunistische Chinesensoldaten, woher kamen denn die? War schon 1949? Teuerst, lächerlich, wozu.

@Zazie: Brazil fand ich damals sehr gut und jetzt nicht mehr so. Vielleicht ist der Film einfach zu zeitgebunden.

@Roger: Ganz Ihrer Meinung, Die Mumie II war grässlich. Rachel Weisz, die was kann, durfte kobolz schlagen. Mike Hannah, der groß ist, durfte kaspern. In welchem Jahrzehnt leben wir eigentlich? Sind das die Nuller Jahre?

Hat schon jemand "Herr der Ringe" gesehen oder ist der genauso kitschig & übertrieben wie all der Hype, der drum gemacht wird -

Bere
01.02.2002, 20:56
Meine Favoriten:

Waterworld: Der Film ist im wahrsten Sinne des Wortes "ins Wasser gefallen". Da Kevin Costner null Ausstrahlung hat, war da auch so nix mehr zu retten. Und Dennis Hopper muß dringend Geld gebraucht haben (Tatsache glaub' ich...)

Independence Day: Der dämlichste vor Patriotismus unerträglichst triefendste Schinken überhaupt (und das von einem Deutschen...) Ich nehme Bill Pullman (den ich lange Jahre schon sehr gerne sehe) heute noch übel, daß er da mitgemacht hat.

Und zu guter letzt (?): Alle Filme in denen Thomas Gottschalk mitgespielt hat.

Vielleicht später mehr...

Werrnerr
01.02.2002, 21:06
Trotz anders lautender Kritiken:
"Memento" war doof.

Außerdem: rückwärts erzählte Filme hat´s früher schon gegeben.

Schwarzes Schaaf
01.02.2002, 21:17
Ueber den Sinn und die Qualitaet der Erzaehlstruktur von Memento kann man sicherlich streiten, aber schlechtester Film aller Zeiten? Naja, ich bitte sie... ich wittere reaktionaere Hype-Ablehnung.

Werrnerr
01.02.2002, 23:09
Reaktionär? Sie Schaaf!

Knappe Wamba
02.02.2002, 00:32
Originally posted by Murmel Clausen
Die drei von der Tankstelle mit Wigald Boning
Zwei Nasen tanken Super
Saving Private Ryan

Zwei Nasen tanken Super war das Stichwort. Mit einem Bekannten hab ich während langer Pendelfahrten im Auto bereits über den schlechtesten Film diskutiert. Deutsche Blödelproduktionen der frühen achtziger sind wirklich starker Tobak, auch für Hartgesottene!

Wir einigten uns schließlich einvernehmlich auf "Sunshine Reggae auf Ibiza" mit Karl Dall, Olivia Pascal u.v.m.

Neueren Datums aber leider auch nicht besser ist: Peter Maffay in "Verschollen im Jemen"

Wenn er es denn nur wirklich wäre...

D. John
09.02.2002, 20:47
@ tobi wahn: recht so! Filme der "Hannibal"-kategorie haben mich nie begeistert.
Seit ich mir mal "Das Relikt" angetan habe, bin Ich allergisch gegen Splatter-Horror.

bigeighties
09.02.2002, 22:38
Meine Favoriten sind Brazil, Amelie, Der Himmel über Berlin und noch ein paar mehr.
Meiner Meinung ist die Identifikation mit der eigenen Vorstellung/Sehnsüchten oder erfahrenen Lebenssituationen wichtig für ein persönliches Urteil über einen Film.
Daneben gibt es etliche "statische" - oder handwerkliche Kriterien, die ein "Qualitätsmerkmal" darstellen.

Was zählt nun? Das Handwerkliche oder die eigene Identifikation?

Übrigends: Das Piano hat mich sehr persönlich bewegt und in dem Moment war ich einem mir wichtigen Menschen sehr nahe - handwerklich gesehen, ist der Film vielleicht Durchschnitt, aber persönlich finde ich ihn genial.

graumauser
09.02.2002, 23:24
Bigeighties, das habe ich nicht verstanden. Bist du im richtigen Strang?

g.

roger
09.02.2002, 23:32
stimmt. hier sollte nur das schlimme thematisiert werden. brazil zum beispiel.

bigeighties
09.02.2002, 23:55
Also gut, nur das Schlimmste, dann sollten wir wirklich nur um Mumie (die wievielte?) oder Eis am Stil diskutieren. Ist dieser Strang auf diesem Niveau?
Es war ein Denkanstoss..

Brazil und das Piano gehören dann aber nicht hierher!!

Werrnerr
09.02.2002, 23:57
"Brazil" ist nicht schlimm, sondern gehört zum besten der 80er, ihr jungen Spunde.

Aber warum soll das wirklich Schlimme thematisiert werden? Warum sollen wir uns hier über Filme auslassen, die sowieso schon als schlecht bekannt sind ("Supernasen", "Mumie" etc.)
Ich finde es viel gehaltvoller, sich über Filme zu äußern, die einen schwer enttäuscht haben, die wir für überschätzt halten (meinet wegen "Brazil" oder "Memento")
Wieder etwas über "Plan 9 aus dem Weltall" oder anderen vergnüglichen Schmonzes zu verbreiten, halte ich für überflüssig.

Vorgestern habe ich "Mulholland Drive" gesehen, damit bin ich auch noch nicht fertig; trotz Regiepreis in Cannes.

Herr Cohn
10.02.2002, 00:05
Ich habe gestern den neuen Film mit Jackie Chan gesehen. Ach du grüne Grütze. So ein komplett ungenießbarer Aufguss! Den Namen hab ich schon vergessen. Zwei Stunden Leben hat das gekostet, verflucht. Kein einziges Wort lohnt darüber. Dass der große Jackie Chan jetzt sowas macht...?

zoegernitz
10.02.2002, 00:36
vom winde verweht
independence day
das piano
filme mit robin williams
komödien mit arnold schwarzenegger
armageddon
star trek 5
highlander 3
anaconda

roger
10.02.2002, 12:25
vielleicht sollten wir filme im bezug zu ihrer zielgruppe setzen. independence day richet sich an amerikaner, die den patriotismus schon mit der muttermilch bekommen haben, armageddon dito. das mag dir oder mir schauer über den rücken werfen, zoegernitz. befeuchtet aber die augen von so manchem marine.

herr cohn geht in chan-filme. soso.

Gary
15.02.2002, 22:07
Für mich Topkandidat:

OTTO DER KATASTROPHENFILM

(wobei der Klassiker "Otto-der Film" für mich zum Kanditat als "Bester Film aller Zeiten" gehören würde)

Otto - was hast Du nur aus Deinem Humor gemacht?

lisi
18.02.2002, 22:13
Das glaube ich einfach nicht. Zehn Seiten lang habe ich durchgehalten. Bei jedem Beitrag konnte ich zufrieden nicken und im Stillen denken: "finde ich auch. Kann euch nur recht geben. Richtig so." Und dann? Der zweitletzte Beitrag? Unter vielen nichtssagenden Alleweltsfilmchen sticht mir das Meisterwerk, das bombastische Epos, diese Häufung von schönen Menschen Bildern und Sätzen ins Auge: Wie kann ein Mensch, nur ein einziger Mensch, sich erlauben, diesen Höhepunkt der Filmgeschichte in diesem Strang auch nur zu denken? Ist denn die Welt verrückt geworden? Keiner von Euch kann auch nur im Emtferntesten die übergrosse Bedeutung, die dieser Film für die Filmgeschichte hatte, ermessen. Hast du diesen Film eigentlich schon einmal gesehen? oder entspringt deine unüberlegte Aussage einer Gedankenlosigkeit? Ich hoffe für dich, dass nur das reine, unschuldige Nichtwissen, und nicht etwa "wahre Überzeugung" dich zu diesem Schritt bewogen hat. (ganz recht, ich meine dich, zoegernitz, geh in deine Ecke und schäm dich!!!)
Soviel dazu. ich hoffe das gibt euch zu denken. pfff... vom Winde verweht... hier.... Unverschämtheit

schönen Abend noch...

www.franklymydear.com


Ah ja. Sissi finde ich auch super.

zoegernitz
19.02.2002, 00:24
he he. und ich hab mich schon gewundert, dass mich nicht eine wütende frau zur rechenschaft zieht! liebe lisi: ein strang, der nur zu zufriedenem nicken und "find ich auch" denken führt, ist m. e. sinnlos. "vom winde verweht" hab ich im lauf meines lebens dreimal gesehen, und es war jedesmal eine qual. gerade weil dieses grandiose machwerk nicht langweilig genug ist, es sich nicht bis zum schluss anzuschauen! vielleicht können wir uns darauf einigen: "gone with the wind" - ein extrem gut gemachter film, eine art gefühls-porno, und für einen teil der menschheit komplett ungeniessbar.

Herr Cohn
19.02.2002, 00:29
Ja, Zoegernitz! Ungenießbar, finde ich auch. Aber schlecht ist er nicht. Abstrakt muss man "Gone with the Wind" anerkennen, ob's Einem selber gefällt, ist da nicht so wichtig.

peregrin tuk
19.02.2002, 10:05
Gestern auf Video gesehen: Highlander

Dünne Story, mittelmässige Schwertkämpfe, schwacher Hauptdarsteller und der Böse ist aus dem Klischee für Böse Filmgestalten übernommen.

zarin
20.02.2002, 01:27
erwähnte noch keiner *pretty woman*??

verduzt grüsst
die zarin

bAbC
20.02.2002, 08:27
Es gibt Trillionen und Aberzillionen von Filmen, aber nur ca. 14 User in diesem Forum. Da ist es doch kein Wunder, wenn noch nicht jeder Film erwähnt wurde. Das ist einfach das Gesetz der kleinen Zahl. Ganz zu schweigen vom Gesetz der gegensätzlichen Meinung, welches ja bekanntlich auf Erden schon zu den größten und schlimmsten Kriegen geführt hat. Ganz zu Schweigen von der großen Frage nach dem menschlichen Geschmack, die ja bekanntlich schon zu Schlaghosen und Koteletten geführt hat.

Was "Pretty Woman" angeht: Das ist für mich nicht der schlechteste Film der Welt, denn er ist unterhaltsam, macht lustig und animiert dazu, Prince in der Badewanne zu singen. Außerdem sieht Julia Roberts ein bisserl so aus wie meine Cousine. Oder meine Cousine wie Julia Roberts, das kommt auf den Betrachter an. Meine Cousine mag ich sehr, sehr gern, da mußte ich einfach den Film auch mögen.

Wenn Frau Zarin keine Filme mag, die Märchen erzählen, wird sie vielleicht erfreut sein, wenn ich ihr verrate, daß es einem leichter fällt, Märchen zu genießen, wenn man sie nicht glaubt..

Ich mag einen Film nicht, wenn man ihm anmerkt, wie lieblos er zusammengeschustert wurde, um auf irgendeiner Welle zu reiten und schnell abzukassieren, ehe die Welle versandet.
Aber das sind Zillionen und Abertrillionen von Filmen.. kein Platz, sie hier zu erwähnen.

zarin
20.02.2002, 21:00
eine schöne und nachvollziehbare antwort, bAbC, sie haben in einigen punkten sicherlich und manchen anderen belangen wahrscheinlich recht.

dankend ab,
die zarin


p.s.: und was ist mit "nicht ohne meine tochter"? ;)

Werrnerr
20.02.2002, 21:03
Und was ist mit "Nicht ohne meine Zarin"?
*kicher*

lisi
21.02.2002, 11:46
Ich bin froh, dass sie das so sehen, lieber zoegernitz! jetzt kann ich mich beruhigt wieder meinem Tagwerk widmen...

Hochachtungsvoll, lisi


www.franklymydear.com (unbedingt besuchen, für alle gone-with-the-wind-fans-oder-auch-nicht ein Muss!)

Paisley
22.02.2002, 07:26
Also, das kann ich auch nicht verstehen, daß "Gone with the wind" so qualvoll ist... genau wie das "Piano"...

Grottenschlecht ist dagegen doch alles, was Jean-Claude van Damme verbockt hat... oder Chuck Norris...

bAbC
22.02.2002, 08:29
Ach, meine Damen, werten Sie doch bitte nicht so offensichtlich geschlechtsspezifisch, das ist ja grausam.
Jean-Claude van Damme hat bisher nur einen einzigen Film "verbrochen", und zwar "The Quest" von 1996. Chuck Norris hat noch keinen einzigen "verbrochen", denn er hat Zeit seines Lebens noch nie Regie geführt.
Das heißt doch hier nicht: die schlechtesten Schauspieler aller Zeiten, sondern die schlechtesten Filme aller Zeiten.
Außerdem, wo ich mich gerade schon einmal in zeigefingerschwenkende Höhen erhoben habe, würde ich es begrüßen, wenn man ein bisserl zur Begründung lesen könnte, warum bei auserkorenen Fimen der Lorbeerkranz oder die Nikolausrute geschwungen wird.

Pauli
24.02.2002, 21:46
Brücken am fluss...boooh,jetzt werden wie immer viele,viele kreischen:bist du wahnsinnig,wie m.streep sich veränderte und durch die kraft der liebe immer,immer schööner wurde,du unsensibles monster..!eigentlich bin ich dabei eingeschlafen.
Das piano.dito.


Dabei habe ich mich so bemüht.Echt.

Werrnerr
24.02.2002, 23:18
"Brücken am Fluss": naja, den darf man ruhig nicht mögen.

Ich aber mag diesen Film. Und zwar nicht, weil Clint Eastwood gegen sein Image spielt, sondern weil ich Filme mit solchen Inhalten mag: unmögliche Liebe, ohne aufgesetztes Happy-End. Rührselig wird der Film durch seine Rahmenhandlung. Die hätte man weglassen dürfen. Aber sonst... Wenn man jedoch keine Beziehung zu solchen Themen hat, wird einem der Film schwerlich gefallen.
Ein ähnliches Gähn-Erlebnis hatte ich kürzlich bei "Der Pferdeflüsterer". Dieser Film hatte zum Grundsatz: "Frau wird durch Pferd erst schön". Nix für mich.

elora d
20.03.2002, 15:49
Vor kurzem lief "Crocodile". Boah, wat schlecht.
Die Special Effects wurden wohl von FIMO gesponsert. Dann wären da noch, "Das Relikt",
"Asteroid", "Driven" (ich hasse Verona F.und Till S.!!!)"Speed 2", und dann auch noch alle Filme von
Tom Cruise, John Travolta ,Kirsty Alley und Nicole
Kidman ( wegen Scientology-Zugehörigkeit )

Max DeRire
20.03.2002, 16:51
Vorsicht vor:


*Powder*

Ein elend schlecht geschminktes Weichei sitzt im Keller und zieht elektrische Kräfte an und Schläge und den Groll der Dorfjugend. Kaspar Hauser für Popcorn saufende Amis auf Fronturlaub. Nur für Fans von "Ein Engel auf Erden".

*Crazy*

Die erzkonservative Rubrik der päd. Abteilung von Bravos "Dr. Sommer Team" ist ein geistiges Highlight. Im Vergleich zum Gekritzel von Schriftsteller Benjamin Lebert. Die ganze Bandbreite der pubertären Griffe in Klo und Schritt ist dann aber für Laienverhältnisse perfekt umgesetzt von Arschmakrele Stadlhober. Petting, Schulstreß, Fanta.
90 Minuten Brechreiz auf der güldenen Toilette von Salem.

Granuaile
20.03.2002, 17:06
Als Forumsneuling habe ich diesen Strang erst jetzt entdeckt und noch nicht vollständig durchgelesen... aber ich möchte eine Lanze für Herrn (?) Zoegernitz brechen:
"Vom Winde verweht" halte ich auch für einen schlechten Film.
Ich habe ihn mir zweimal angetan; einmal im Alter von 16 Jahren und dann, auf Drängen eines für mich sehr wichtigen filmbegeisterten Mannes nochmals als reife Frau an die vierzig - und beide Male fand ich den Film wirklich schlecht.
Schlechter noch allerdings war dann der (ebenfalls auf Drängen des oben erwähnten Mannes angesehene) "Doktor Schiwago"

Ich bin ja nun eine, die an sich gerne und leidenschaftlich bei entsprechenden Filmszenen in heiße Tränen ausbricht und wonnevoll mitleidet - aber keiner der beiden angeblichen "Klassiker" hat das geschafft! Mir schienen die Figuren leblos und ihr Handeln nicht im Geringsten nachvollziehbar... das macht einen solchen Film wirklich schwer zu ertragen, finde ich.

Die Beziehung zu jenem Mann übrigens hat darunter nicht gelitten, die dauert noch an...

zoegernitz
20.03.2002, 17:46
ich glaube, der "cineast" wollte ihnen eine freude machen! danke jedenfalls, fürs lanzebrechen.

wenn ich heulen will, schau ich mir "dancer in the dark" an, für viele der unerträgliche film schlechthin.

graumauser
20.03.2002, 17:47
Na siehste, ich habe mit meiner Lady "Who framed Roger Rabbit?" gestern nacht auf Video gesehen, und wir haben geflennt, am Schluß....

"Vom Winde verweht" und "Dr. Schiwago" sind nicht mehr zeitgemäß, zweifelsohne, aber schlecht sind die Schinken deswegen noch lange nicht.

g.

Granuaile
20.03.2002, 18:06
zoegernitz, der Mann wollte mich bekehren! ER meinte, das seien Klassiker der Romantik und ich müsse die kennen (und lieben) und er war tief getroffen, als er mich während "Doktor Schiwago" beim Gähnen erwischte. Wo er doch ein sauberes Taschentuch bereit gehalten hatte, um meine erwarteten Tränen zu trocknen...
An "Dancer in the Dark" hab' ich mich noch nicht rangetraut... da muss ich eine sehr stabile Seelenlage abwarten. Am liebsten und meisten heule ich noch immer bei "West Side Story". Da fange ich schätzungsweise in der 25. Minute an und heule nonstopp durch...

graumauser, um Gottes Willen, ich möchte nicht so verstanden werden, dass ich ein allgemein gültiges Urteil fälle, welcher Film schlecht "ist".
Ich habe das hier als völlig subjektive Einschätzung verstanden - wie auch die Äußerungen anderer Personen. Für mich sind diese Schinken wirklich schlechte Filme, weil sie in keiner Weise meine Erwartungen an sie erfüllt haben (Ganz im Gegensatz übrigens zu den hier auch schon genannten Filmen wie "Piano" oder "Brücken am Fluss" *schmacht*!)

Werrnerr
20.03.2002, 18:26
"Dancer in the Dark" kann auf viele Arten unerträglich sein, und zwar, wenn man

1. die Filmsprache Lars von Triers nicht mag (wobei es hierfür sperrigere Beispiele gibt)
2. Björks Schauspielkunst nicht erträgt,
3. Björks Gesang kläglich findet,
4. Björks tänzerische Darbietungen ihrem Gesang und ihrer Schauspielkunst ebenbürtig findet.

Mit den Punkten 1-4 kann ich aber gut leben.
Was mir an dem Film nicht gefallen hat, ist seine bodenlose Trivialität, seine offensichtliche schwarz-weiß-Malerei.
Und aus diesem Grunde kann ich bei diesem Film nicht heulen.

graumauser
20.03.2002, 18:43
Lars von Trier wäre einen eigenen Strang wert. Die "Geister"-Serie damals (1. Teil) hat mich ziemlich auf dem falschen Fuß erwischt, verstört, fasziniert, bis ins Mark getroffen. "Breaking..." ist allerbestes, großartiges Kino. Aber er hat auch selbstverliebten Müll gemacht, ja.

Granuaile: sind wir nicht alle subjektiv? Kann der Titel dieses Stranges nicht ohnehin, und ausschließlich, nur subjektiv verstanden werden?

Und: hat irgendjemand "Mr. Boogie" mit Container-Szlatko sehen können, als Preview? Der Film hätte es vielleicht auch objektiv verdient, gekürt zu werden (ich habe ein paar wenige Ausschnitte gesehen: unglaublich).

g.

Pauli
22.03.2002, 10:33
"Geister"war sehr lustig.
Hollywoodschinken sind immer zeitgemäss,da sie schon schinken waren ,als ich auf die welt kam.das ist prima.
ich freue mich immer wenn ein solcher film gesendet wird.
die meisten gucke ich dann ein drittel und dann muss ich weg.die anderen drittel gucke ich dann über das jahr verteilt,
da es glücklicherweise so viele wiederholungen gibt.
aber so richig schlechte filme gucken macht doch sehr viel spass-kennt jemand "shagger"mit Rudtger hauer?

windstad
24.03.2002, 17:52
Alle Filme von Eric Rohmer gehoeren umgehend und fuer alle Ewigkeit verboten.

Lenin
24.03.2002, 18:31
Das finde ich nicht, da ich, erstens, einige gute Filme von ihm gesehen habe, man ihn, zweitens, nicht an "Die Lady und der Herzog" messen (windstad?) darf, und, drittens, das Verbot von Filmen generell ganz unsinnig ist. Schlecht finden darf man sie schon.

Bere
24.03.2002, 18:39
Ich bin wohl der einzige Mensch auf der Welt, der "MATRIX" Scheiße fand. Die Optik und die FX sind ja echt gut, aber die Handlung (welche eigentlich?) und all das... Der Hauptdialog-Inhalt des Films hat mich besonders begeistert:

"Er ist der Auserwählte!"
"Nein, das ist er nicht!"
"Aber das Orakel sagt er ist es!"
"Ich bin aber nicht der Auserwählte!"
"Doch du bist es."
etc. p.p.

Versteht mich nicht falsch, eigentlich mag ich solche Filme...
Mit ähnlichem Thema und wesentlich mehr begeistert haben mich:

Dark City
eXistenZ
The 13th Floor
(Brazil)

Jetzt bin ich mal auf die Reaktionen gespannt... :o)

Nicki Tuete
24.03.2002, 20:28
Der allerschlechteste Film, den ich in den letzten Monaten gesehen habe war Original Sin mit der Darstellerin (Schauspielerin wäre maßlos übertrieben) Angelina Jolie und einem fast ständig schwitzenden Antonio Banderas.

Nahezu in jeder Szene wurde mindestens dreimal auf Jolies Lippen gezoomt (leinwandausfüllend), die je nach der erforderlichen Handlung schmollten, pikiert geschürzt, epileptisch zuckten oder pseudo-sinnlich (die eigenen Finger bemüht unschuldig ableckend à la 0190) in Szene gesetzt wurden.

Die Filmhandlung war lähmend langweilig und mit einer äußerst nevenaufreibenden Filmusik unterlegt. Unerträglich!

Werrnerr
24.03.2002, 21:09
@Bere
Nein, bist du nicht. Auch ich finde "Matrix" oberdämlich. Ich finde die Geschichte trotz aller Action sehr schwülstig. Vor allem finde ich peinlich, wie die Messiaserwartung fukussiert wird auf ein Raumschiff, das auch noch "Nebukadnezar" heißt, voller Besserwisser, die den Erlöser fit für den Kampf machen. Langweilig war´s zudem.
Zu den anderen Sachen sage ich morgen noch etwas; jetzt kommt "Tatort".

Bere
24.03.2002, 22:52
@Werrnerr

Endlich versteht mich jemand! Vielen Dank!

;o)

Werrnerr
24.03.2002, 22:54
"Tatort" hat dann doch nicht so lange gedauert.
"eXistenZ" ist sicherlich nicht schlecht, doch es gibt wesentlich bessere Filme von David Cronenberg; besser als "Matrix" ist er aber auf jeden Fall.
"Brazil" ist einer meiner Lieblinge (Zazie hält ihn übrigens für schlecht *kicher*)

Lenin
25.03.2002, 02:01
Ich habe ihn zweimal gesehen und habe in der Mitte beide Male prima geschlafen.

Christian Zeiser
25.03.2002, 13:20
Was mich wundert: Dass hier häufig Sequels genannt werden, obwohl die Filme davor auch schon grottig waren. Wieso auf "Mumie 2" und "Speed 2" verweisen? Die ersten Teile waren auch schon unterirdisch blöde.

Generell: Alle Filme, bei denen offensichtlicher Mangel an Story und schauspielerischem Können durch Effektorgien ersetzt werden, z.B. Mumie, Jurassic Park, etc.

Der allerschlechteste Film aller Zeiten jedoch (und ich glaube nicht, dass der zu toppen ist):

"The Color Of Night" mit Bruce Willis und Jane March (als Rosie/Richie/Bonnie, das sagt ja schon was)

Der hanebüchenste Schwachsinn, der je auf Leinwand projiziert wurde. Na? Wer bietet mehr?

windstad
25.03.2002, 13:31
Werter Lenin,
sehe mich gemuessigt Ihnen gegebenfalls rechtgeben zu muessen. Vielleicht kann man sich auf einen Kompomriss einigen:
Wie waere es, wenn man gewisse Filme erlaubt liesse, aber den Leuten verboete sie anzuschauen...? Fast schon eine bolschewistische Strategie, isn't it?

"Seit gestern auf meiner Liste der 10 schlechtesten:

"Sphere" von Barry Levinson, mit Dust(in) Hoffman und Sharon
Ston(ed)

Schon laenger drauf:
"Mein Essen mit André" von Louis Malle, mit dem ansonsten durchaus akzeptablen Wallace Shawn

...und das mir,der ich franzoesische Filme und Regisseure so verehre...

Reno Schmittchen
25.03.2002, 13:32
Kennt jemand "Bad Girls from Mars" von Fred Olen Ray? Für dieses Werk müsste ein neuer Buchstabe erfunden und ans Ende des Alphabets angehängt werden. Er lief vor Jahren einmal bei RTL unter "Die verdorbenen Mädchen vom Mars".
Sehen würde ich ihn trotzdem nochmal gerne, zwei Cops erzählen sich darin einen absolut geschmacklosen Witz. den ich leider nicht mehr selber zusammen bekomme.

PeterLu
25.03.2002, 13:58
Fred Olen Ray ist wahrhaft ein Meister seines Fachs, Filmtitel wie "The Attack of the 60 Foot Centerfold" versprechen ja schon Hinreissendes. RTL zeigte vor Jahren zur Zeit der großen Jurassic Park-Hysterie auch mal eine wunderbare Trashorgie, deren Titel ich leider vergessen habe. Könnte auch von Mr. Ray gewesen sein: Ein wahnsinniger Forscher klont einen Tyrannosaurus Rex und pflanzt ihm das Gehirn eines Teenagers ein. Die billigsten aller Tricks und die unbedarftesten aller Laiendarsteller, aber es sah aus, als hätten beim Dreh alle Spass wie Bolle gehabt - nach dem Motto "Wir haben kein Geld und auch kein wirkliches Drehbuch, jetzt machen wir einfach mal drauflos". Ich sass fassungslos vor der Glotze - bis zu der Szene, in der die Freundin des verschwundenen Teenagers hinter das Geheimnis des T-Rex kommt und mit einer großen Trittleiter anrückt, um ihrem Darling einen Kuss auf die schuppige Riesennase zu geben.

Reno Schmittchen
25.03.2002, 14:12
Ein Dialogbeispiel aus einen Fred Olen Ray Film:

"Das Ding ist nicht von unserem Planeten!"
"Etwas ausserirdisches?"
"Nein, aus dem Weltall".

Zerebrum
25.03.2002, 14:29
Gesehen und für das bessere Vergessen befunden:

The Matrix
Strotzt nur so von elementaren Erkenntnissen wie "Wer seinen Trieb verleugnet, der verleugnet genau das, was ihm zum Menschen macht" oder "Unwissenheit ist ein Segen" und "Der Mensch ist eine Krankheit".

Toll.

The Fan
In 'The Fan' war De Niro tatsächlich nur Bananarama, ich sah ihn ständig "warten", warten auf den richtigen Einsatz. Genauso wie in dieser 'Las Vegas' Geschichte. Die ständige Musikbesrieselung in diesem Film hat außerdem meine Backenzähne geschliffen. De Niro hätte vielleicht gekonnt, aber er durfte oder wollte einfach nicht.

Bere
25.03.2002, 17:30
Oh ja... Wie konnte ich nur "The Fan" vergessen... Wie konnten De Niro und Snipes sich für sowas hergeben?

Nochmal "Brazil" aufgegriffen... Das ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme...
Ich liebe Terry Gilliams Werke...

D. John
26.03.2002, 20:49
Brazil ist wirklich geschmackssache, ich habs vor ein paar Jahren öfter gesehen und Okay gefunden, aber auf die Dauer ist er wirklich zu niederziehend.
Dann schon lieber "Die Abenteuer des Baron Münchhausen", der von vielen als der schwächste Gilliam-film angesehen wird. Ich mag ihn jedoch sehr (so schön barock), aber das gehört nicht hierher.

Bere
26.03.2002, 21:47
@D. John

Was auch nicht hiehergehört:
Gilliams "Münchhausen" ist in der Tat ein sehr schöner, leider zu unrecht gefloppter Film. Sobald die Fantasie gefragt ist, sind Filme wohl leider nicht Box-Office tauglich...

Schwarzes Schaaf
27.03.2002, 20:37
Auch nicht zu vergessen im einmaligen Gilliam opus: Time Bandits. Laeuft immer wieder mal im TV, und war lange mein Lieblingsfilm.
_____________________
What rolls down the stairs
Alone or in pairs
It's log!
Log, log, it's big it's heavy it's wood
Log, log, it's better than bad it's good
From Blammo!

Werrnerr
27.03.2002, 20:54
Jaaa, Time Bandits seh´ ich mir bei jeder Wiederholung im Fernsehen an!
Aber: wir sind im "Schlechtester-Film-Strang"!

Bere
28.03.2002, 00:17
Oh ja... Vielleicht sollten wir mal einen Terry Gilliam-Strang aufmachen...

Bere
28.03.2002, 01:24
Ich hab's mal getan...

Gilliam und seine Werke:

http://www.alles-bonanza.net/forum/showthread.php?s=&threadid=13652

virchow
02.04.2002, 16:54
Alle Filme, die ich kategorisch und ohne Einschränkung kacke finde, bin ich doch gar nicht erst gucken gegangen. Mithilfe von Trailern, Kritikern und Freunden lässt sich doch so Dreck wie Titanic, Waterworld, Saving Private Ryan, Las Vegas, Postcards from the Edge, Independence Day, Drop Zone, Wall Street, Schindler's List, La Vita è bella und wie sie alle heissen problemlos vermeiden. Schon die Adjektiv/Substanstiv-Titeleliminationstechnik erspart einem übrigens vieles. Beispiele gefällig?

Fatal Attraction
Basic Instinct
Indecent Proposal
Deep Impact
Vertical Limit

Für die drei ganz miesen Fime, die ich mir im letzen Jahrzehnt im Kino ansah, konnte ich übrigens nichts; die jeweilige Frau, die mich begleitete traf unerbittlich die Auswahl: Mrs Doubtfire, Cocktail, Natural Born Killers.

Halt, nein, für einen habe ich freiwillig bezahlt, ist aber schon länger her: Piccolo Diavolo, mit Benigni und Matthau. Was für eine Scheisse, trotz Matthau und John Lurie!



_____________________

Sowohl Pulp Fiction als auch Brazil sind Meisterwerke

graumauser
02.04.2002, 18:22
Virchow, gnadenlos.

Das mit den Adjektiv-Substantiv-Titeln ist aber natürlich Dummfug, denn "Deep Throat" ist ein Meisterwerk.

Und mit Natural Born Killers bin ich immer noch nicht im Reinen, ein sehr merkwürdiger Film. Aber irgendwas hat er dann doch.

g.

zoegernitz
02.04.2002, 18:31
dieses etwas heisst juliette lewis.

D. John
02.04.2002, 22:05
Eigentlich sind doch alle Filme dieser Welt scheisse, man muss sie nur scheisse finden wollen!

PeterLu
06.04.2002, 10:33
Natural Born Killers ist definitiv ein Komödien-Highlight der 90er.
Der Zitate-Strang lieferte grad ein schönes Stichwort. RTL erfreute vor längerer Zeit mal mit dem Film "Die Todesgöttin des Liebescamps", den ich mir aufgrund der Credits dann doch ansehen musste. Regie, Drehbuch, Musik und Hauptdarsteller: Christian Anders. Kleine Schrecksekunde? Richtig, er hat auch auf ganzer Linie nicht enttäuscht. Geht um eine Kommune auf einr griechischen Insel. Alle tragen weisse Wallegewänder (die sie meistens ausziehen), sind nett zueinander, vögeln querbeet und am Ende fliegt alles in die Luft. Unglaublich.

Werrnerr
06.04.2002, 12:29
Christin Anders ist ja ohnehin ein ulkiger Vogel.
Als vor Jahren sein Bruder, eine ehemalige SPD-Größe, wegen Veruntreuung von Geldern oder betrügerischen Bankrotts (so genau ist mir das nicht mehr erinnerlich) in Haft saß, hat er sich unbekleidet an das Gefängnistor angekettet. Das war seine Art zu demonstrieren gegen wasweißich.
Insofern eine mehr oder minder konsequente Weiterführung seiner künstlerischen Aktivitäten.

Pauli
07.04.2002, 10:37
Seine Kinderoper "Das kleine Hühnerbeinchen " ist auch ein musikalisches Kleinod. Dafür muss er geadelt werden.

D. John
07.04.2002, 11:08
Mehr Infos über Christian Anders und seinen oben genannten Film gibt es hier. (http://www.cine4.de/trash/lovecamp.htm)

Werrnerr
07.04.2002, 23:09
Jaaa, dieser Link ist für manches gut. Lesen!

Hayo
13.04.2002, 18:01
Aaaargh, seit gestern gibt es einen neuen Stern am finsteren Firmament meines Top-of-the-Flops Büchleins:

Die Königin der Verdammten.

Für alle die Nackenschmerzen haben sehr zu empfehlen, danach hat man echt gelockerte Muskulatur vom vielen Kopfschütteln. Erinnernswert die total super vergeigte Schlußauseinandersetzung mit folgendem authetischen Dialogschnipsel:

Die Königin der Verdammten zu ihren blutsaugenden Gegenspielern: Ich werde euch alle töten.

dramatische Halbtotale auf ihren augenberingten Gespielen Lestrade, dann wieder Beide.

Die Königin zu Lestrade: Und als erste bringst Du DIE um! zeigt auf Lestades Liebesschnepfe.

Lestade: Sie ist es nicht wert!

Die verdammte Königin: Doch, trotzdem! (fuchtelt herrisch in die Richtung)

Lestrade geht seine Liebesschnepfe töten.

usw.

Bislang hatten den Thron inne:
Moulin Rouge
Postman und alles andere von Kevin Costner.
Es ist nicht leicht ein Gott zu sein

bAbC
13.04.2002, 19:47
Och, Mönsch, Hayo!

Du bist böse! Ich wollte den unbedingt sehen, und jetzt hast du ihn mir miesgemacht. Merk dir eins, lieber Hayo: ein Vampirfilm kann niemals schlecht sein, denn es ist ein Vampirfilm. Naja, gut, bis auf Shadow of the Vampire, den ich letztens auf Video sah, der ist wirklich mies. Und dieser Schinken mit Eddi Murphy als Blutsauger, der mußte nicht sein. Und über Carpenters Vampirfilm breiten wir auch den Mantel des Schweigens. Aber sonst...?

Wir wollten übrigens mal ein Drehbuch über ein Monster in den venezianischen Kanälen schreiben, erinnerst du dich?

Liebe Grüße
bAbC

Hayo
13.04.2002, 20:05
BaBc!
tja, da wünsche ich Dir viel Vergnügen in der Königen der Verdampften. Allerdings solltest Du vorher Die Zynikflinte laden und einen Kopiloten mitnehmen der viel Spaß an bissigen Bemerkungen hat, denn Anlass dazu ist in diesem Film viel gegeben. Meine Freundin z.B. (ihres Zeichens auch groooße Vampirfilmseherin) erging sich die ganze Zeit in Vermutungen über die Gründe warum sich Aaarghlya als Königin die ganze Zeit so komisch amöbenhaft bewegt. Ihre favorisierte Theorie war, das ihre Bandscheiben nach über 3000 Jahren schon ziemlich schlecht beieinander wären. Meine Lieblingstheorie war, das sie zuviel Italiener gegessen hatte und jetzt von Blähungen heimgesucht wird.

Aber mal ehrlich spätestens seit Final Fantasy wissen wir doch: Genre schützt vor Torheit nicht.

Und das Monsterdrehbuch schwimmt mir immer noch im Kopf, nur verblassen immer die Helden gegen das schöne Monster, deshalb zieht sich das Ganze.

Werrnerr
13.04.2002, 22:09
Carpenters Vampirfilm ist genial ! (Und hat in diesem Strang nun gar nix zu suchen!)

Banausen!

PeterLu
14.04.2002, 11:45
Den gestrigen verregneten Nachmittag habe ich mir mit "Ghosts of Mars" und "Battlefield Earth" vergoldet. Bei den Geistern habe ich mich gefragt, wie tief Herr Carpenter auf seine alten Tage noch zu sinken gedenkt, dagegen sind seine Vampire tatsächlich noch genial. "Battlefield Earth" fand ich schon wieder richtig drollig.

Paisley
26.02.2004, 07:54
In der vorigen Woche sah ich ihn, den schlechtesten Film aller Zeiten:

The Dark Area

Ein fieses Plagiat vom "Blair Witch Project"!

Deutschland. Fünf Jugendliche (4 männlich, 1 weiblich) fahren mit ihrem Golf oder was auch immer los, um im Wald nach Schlangen zu forschen, weil sie irgendeine Studie erstellen müssen. Natürlich haben sie auch eine Videokamera dabei, die die ganze Zeit läuft und alles, aber auch alles aufnimmt.

Sie laufen durch den Wald und finden es schon bei Tag zu fünft unheimlich. Dann dämmert es, aber da noch keine Schlangen in Sicht waren, laufen sie weiter. Plötzlich steht ein älterer Herr mit Bart im Wald und warnt sie, nicht weiterzugehen und umzukehren. Die 5 finden das schrullig, kehren natürlich nicht um und rennen weiter durch den Wald, wo sie dann auch eine unheimliche Beobachtung machen. Alles grault sich halb zu Tode, aber sie finden den Weg durch den riesigen, undurchdringlichen, verwirrenden deutschen Wald zurück zu ihrem Auto und brausen los.

Und? Am nächsten Tag fahren sie wieder hin, denn sie haben ja "einen Auftrag zu erfüllen"! Nebenbei bemerkt: die 5 Darsteller kommen SEHR schnell in Panik und brüllen dann nur noch rum. Gleiches Spiel also am nächsten Tag: loslaufen - Opi im Wald warnt vor - wird ignoriert - und dann kommt wieder eine gruselige Beobachtung (ich sach nicht was, für die, die sich an dem Film noch erfreuen wollen). Brüll, schrei, oweiaoweia, oh gott hier kommen wir nie mehr raus...

Allerdings haben sich die Abiturienten, die diesen Film gedreht haben (oder irgendwelche Erstsemester) doch noch einen interessanten Schluß zu ihrem Film einfallen lassen - den sie dann aber dank grottenschlechter Schauspieler voll verschenken. Bleibt ihnen aber noch zugute zu halten, daß sie trotz allem sich selbst offenbar nicht so ernst nehmen. Man könnte wirklich denken, die haben das Persiflage gedreht, doch dafür ist das Machwerk auch wieder zu ernsthaft.

Aber wir haben nach kürzester Zeit zu viert herrlich gelacht, eine schöne, unfreiwillige Lachpille!

Kennt einer von Euch diesen Film?

Spleen
26.02.2004, 20:57
Kennisch nit, aber Horror meide ich eh. Dafür gucke ich ja Filmkomödien aus den frühen 70ern. Ich sage nur "Tante Trude aus Buxtehude".

Bere
26.02.2004, 21:53
Ich habe kürzlich einen Film gesehen, der nicht zu unterbieten ist. Der ist so schlecht, dass er schon wieder Kult sein könnte...

Datt Ding heißt "König Salomon's Schatz" (nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Diamanten (Link zu imdb: http://german.imdb.com/title/tt0076270/))

Eine höchst billige GB-TV-Produktion in denen TV-Kult-Stars wie David McCallum ("Solo für UNCLE") und Patrick MacNee ("Schirm, Charme und Melone) (aus welchen Gründen auch immer) mitwirken. Mein Gott, das kann man gar nicht in Worte fassen... Das muß man gesehen haben... Oder auch nicht... (Ich weiß nicht welchen Film der Kerl gesehen hat, der den bei imdb kommentiert hat. Aber warum das ein "hard to find" Video war verstehe ich jetzt. Ich hab's bei ebay für 1€ gefunden).

Paisley
29.02.2004, 12:31
O wei, Spleen, Tante Trude aus Buxtehude, das ist aber wirklich schlecht... Aber auch wieder so schlecht, daß es wieder gut ist...!! Und damals, in den 70ern, hat man vor der Glotze geklebt, wenn die kamen!

Lelani
28.03.2004, 15:50
Die Rückkehr der Raketenwürmer.

Ein Klassiker!

Onkel Heinzi
15.04.2004, 18:45
Ich fand die Godzilla-Filme immer schaurig schlecht, besonders die allerersten, bei denen man noch den Reißverschluß im Echsenkostüm sehen kann. Dann gab es da noch eine Reihe eigenartiger Viecher, ich glaube eine Flugechse namens Barugon, die meistens durch Atomexplosionen ausgelöste Genschäden massiv einsetzten: Feuer speien, Laserblicke, Eisatem usw. usw.

The Hoople
15.04.2004, 20:20
Hier sind die absoluten Spitzenreiter, echt klasse (http://www.cine4.de/deutschd/tanten.htm)

Viele Grüße
The Hoople

Spleen
16.04.2004, 17:58
Du meinst Baragon, nicht? Noch schöner war aber dieses Umweltmonster, "Hydrox", das giftige Dämpfe pupste und aussah wie dunkelgrünes Sauerkraut! Es gab in den 90ern übrigens drei wenig beachtete neue japanische Godzilla-Streifen, in denen Godzilla von einem jüngeren Saurier abgelöst wird. Immer noch viel unterhaltsamer als das kenntnislose US-Remake!

Danke übrigens für den Tanten-Link! Heee, "Die tollen Tanten schlagen zu" hab ich noch nie gesehen! Herrlich, es gibt noch was zu entdecken!!!

Lelani
16.04.2004, 20:53
Ich liebe diese schrecklich schlecht gemachten Gruselfilme. Ich habe mal einen gesehen, irgendwas wie das Monster aus dem Sumpf der war so grauenhaft schlecht, das Monster sah aus wie ein Wischmop. Ich habe Tränen gelacht.
Und dann erst die Schauspieler in diesen Filmen, wenn die Frauen die Augen aufreissen und dann anfangen zu kreischen......

Werrnerr
17.04.2004, 00:58
Hey! Ist das nicht "The Swamp Thing" von Wes Craven? Mit Adrienne Barbeau, der Gattin von John Carpenter??
Ich bitte um mehr Respekt! Das ist schließlich ein ernsthaftes Forum!

Spleen
17.04.2004, 18:52
Das hieß "Das Ding aus dem Sumpf" und war die (von Comic-Fans gehasste) Adaption der bedeutsamen DC-Comic-Gruselserie "Swamp Thing". Die Schurken waren so doof, dass man dauernd befürchtete, dass TKKG um die Ecke biegt!

Wenn du schrecklich schlechte Monster magst, kennst du dann "Invasion aus dem Inneren der Erde", mit dem Power-Rangers-Urvater "Super-Infra-Man"? Herrlicher Bockist, zudem abenteuerlich geschnitten! :) Auch schön ist "Goldface, der fantastische Supermann" oder "Drei Supermänner räumen auf", Bud-Spencer-ähnlicher Superheldenklamauk aus Italien.

Lelani
17.04.2004, 21:48
Ja, Invasion aus dem Inneren der Erde! G R A U E N H A F T, aber ich mag so was.

Eyaela-Claire
24.04.2004, 17:41
ziemlich mies, weil unfreiwillig komisch: stephen-king-verfilmungen. so z.b. "christine", "es", "carrie", "feuerkind", "langoliers", "friedhof der kuscheltiere".
entweder ist sowieso das grauen im kopf größer, also bitte nur die bücher lesen, oder ich bin ne ganz furchtlose...

richtig gut fand ich "die verurteilten" und "stand by me" (r.i.p. river phoenix)

nicht ganz so schlecht, aber schau ich dennoch nicht nochmal an: "misery" und "dolores"

Spleen
24.04.2004, 19:47
"Es" mochte ich auch nie. Dieser doooofe Ronald-Mc-Donald-Abklatsch!

Lelani
25.04.2004, 17:37
Richtig gut ist The Stand

und auch gut ist Needful Things

Stimmt, die anderen Verfilmungen haben nur Jemanden noch reicher gemacht.

Paisley
14.05.2004, 10:07
Ursprünglich gepostet von Eyaela-Claire
ziemlich mies, weil unfreiwillig komisch: stephen-king-verfilmungen. so z.b. "christine", "es", "carrie", "feuerkind", "langoliers", "friedhof der kuscheltiere".
entweder ist sowieso das grauen im kopf größer, also bitte nur die bücher lesen, oder ich bin ne ganz furchtlose...

richtig gut fand ich "die verurteilten" und "stand by me" (r.i.p. river phoenix)

nicht ganz so schlecht, aber schau ich dennoch nicht nochmal an: "misery" und "dolores"

"Carrie" war aber noch ganz gut, mit dem ganz jungen John Travolta, Nancy Allen, Amy Irving, Piper Laurie und vor allem - Sissy Spacek! Auch "Dolores" fand ich sehr gut. Und "Die Verurteilten" ist eine Super-Verfilmung, ein toller Film!

Aber es stimmt, die allergrößte Zahl der King-Verfilmungen ist grottenschlecht...

schuyler
20.11.2005, 20:15
Ich bastele noch an einer Flop-Ten-Liste.
Mit Sicherheit dabei:
Schindlers Liste
Nell
Das Piano
Die zwei Leben der Veronika
Knocking on Heaven's Door
also bei den ersten drei deiner auswahl kann ich dir als cineast nicht folgen, das sind klassiker und einfach nur gut,sorry aber jeder sollte natürlich seine meinung haben

schuyler
20.11.2005, 20:23
2001, da werden dich jetzt aber millionen von fans erschlagen,die den film begriffen haben,heute noch 10000mal bessere tricktechnik wie das star wars 1-3 geschlimme

mit_langem_Colt
25.05.2007, 21:27
2001 ist definitiv ein geiler film! (kubrick ist eh der coolste!! empfehle kubrick.de (http://www.kubrick.de/home.htm))
was wirklich die enttäuschung überhaupt war, war casino royale !!! der hatte nichts mehr mit bond zu tun ... wie war sein spruch auf den martini, ob geschüttelt oder gerüht - "ist mir doch egal!" oder von der bedeutung halt... naja, halt n standard action film .. solln sie ja machen, aber warum verkaufen sie ihn als bond ?!!? *heul*
... wenn wenigstens die pokerszenen so wie versprochen geil gewesen wären. aber den konnt ich auch nicht viel abgewinnen; da soll man lieber cincinnati kid (http://www.imdb.com/title/tt0059037/) gucken, wenn man geile pokerszenen sehen will bzw. ich spar mir da lieber den bond und hab mein spaß auf pokerstrategy (www.pokerstrategy.org.uk) :p

Gorman Truart
29.05.2007, 08:10
"Unheimliche Begegnung der dritten Art" weil man die Aliens nicht abgeschossen hat. Die ersten 500 muss man niederkartätschen, der Rest fliegt von selbst weg.