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Vollständige Version anzeigen : Die Gottesanbeterin (Ösi 2001)


U_Sterblich
17.10.2001, 13:16
Gestern sah ich im Kino um die Ecke den österreichischen Film 'Die Gottesanbeterin' mit Christiane Hörbiger in der Hauptrolle. Frau Hörbiger hat die Rolle als notorische Gattenmörderin fei gut gespielt. Frau Sterblich hatte eine kurzweilige Zeit mit all den 'menschlichen Abgründen' und dem 'schwarzen Humor' (Verzeihung), und kann den Film zum Selbersehen weiterempfehlen, wenn man mal nichts tolles sonst vorhat.

Murmel
17.10.2001, 13:27
DIE GOTTESANBETERIN ist die makabre Geschichte einer geplagten Hausfrau (Christiane Hörbiger), die im Leben einen zweiten Anlauf nimmt, weil sie in den Herztabletten ihres kranken Mannes die Hoffnung auf eine schönere Zukunft findet.
Kann man Glück mit Gift erkaufen? Warum nicht. Ein Mord führt zum nächsten, die Verbrechen bringen den Aufstieg in die gute Gesellschaft, und am Ende wartet gar die große Liebe. Zumindest deutet alles darauf hin.
Christiane Hörbiger zieht in dieser makabren Geschichte alle Register ihres Könnens. Inszeniert und mit dem Entsetzen seinen Scherz getrieben hat Paul Harather ('Indien')
'Es ist das Aufzeigen von jemanden, der immer nur getreten wurde und nun einmal die Möglichkeit sieht, zurückzuschlagen, zurückzustechen oder zurückzuvergiften. Jemand, der auf die Christiane Hörbiger wartet, die man so gerne hat, weil sie so liebenswürdig und so charmant ist, der wird sich wundern und vielleicht auch schockiert sein. Das wäre aber schade, denn gerade da beginnt DIE GOTTESANBETERIN eine schwarze Satire zu werden. Hier wird mit dem Entsetzen Scherz getrieben und das ist gut so.' (Christiane Hörbiger)
(Quelle: filmladen.at)
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Da geh ich dann wohl auch noch rein.

Larry Erbs
17.10.2001, 13:42
In einem Fernsehinterview meinte Christiane Hörbiger was dieser Film für eine Herausforderung für sie gewesen sei, sie habe noch nie so einen negativen Charakter gespielt, aber ob das jetzt zu ihrem Image passt oder nicht das sei ihr egal, schliesslich nehme sie ihren Beruf ernst, etc. Ich fand das etwas kokett. In einem Filmausschnitt wurde dann die Herausforderung gezeigt: In einer Szene verabreichte sie einem ihrer Opfer mündlichen Sex. Das fand ich blöd, Frau Hörbiger ist eh eine gute Schauspielerin und Sexszenen sind in den meisten Filmen überflüssig. Deshalb wollte ich mir den Film nicht anschauen.
Mich würde interessieren was Elfriede Blauensteiner zu dem Film sagt. Ich glaube sie war in dem Wahn ihre Geschichte könnte in Hollywood verfilmt werden, sie wollte auch ein Drehbuch schreiben. Wurde diese mediengeile Eitelkeit im Film auch dargestellt?