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Registrierungsdatum: 07.06.2001
Ort: Berlin
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Wie sah es denn bei euch in der Küche aus? Meine Eltern hatten eine knallorangene Kaffeemühle, und die ist tatsächlich erst vor kurzer Zeit den Weg alles Irdischen gegangen. Das Teil funktionierte noch einwandfrei und ich bekam es mit, damit ich darin Getreide, Gewürze und Erdnüsse mahlen konnte. Nur leider, neulich hat sie dann doch ihren Geist aufgegeben... allerdings, was ich auch geerbt habe und was bis heute tadellos funktioniert, ist Omas orangener Eierkocher mit Deckel in Rauchglas-durchsichtig!
Kennt ihr noch die Werbesendungen für alle möglichen perversen Muttertagsgeschenke? 'Zick zick Zyliss, der neue Blitzhacker!' Als Kind war man natürlich dankbar für sowas und kaufte seiner Mama das dann auch. Ich muss meine Mutter direkt mal fragen, ob sie ihren Blitzhacker noch hat. Ab und zu hätte ich den auch gerne, nur sauber machen möchte ich den nicht, das ist fast schon Garantie für einen Haushaltsunfall! An ein Messer- und Scherenschleifgerät kann ich mich auch noch erinnern, ich glaube, der war sogar von K-Tel. Vorne war so ein Schalter dran, da konnte man das Gerät auf Scheren und verschiedene Messer einstellen. Aber getaugt hat es absolut nichts! Und wie sah es sonst so in der Wohnung aus? Klar, diese psychedelischen Tapeten durften nicht fehlen. Unsere sah aus wie das Logo der Glücksspirale. Und auf dem Ganzen hing - seeehr gut zum Design passend - eine Uhr, rot und weiß, filigran, die Ziffern sahen aus wie silberne Knöpfe. Diese Uhr ging grundsätzlich nach, weil ständig die Batterien platt waren. Aber sie wurde ewig nicht durch eine modernere ersetzte, denn 'die war vom Opa' und wurde in Ehren gehalten. Ich bin sicher, meine Eltern haben sie aufgehoben. Dann gab es so eine Lampe, die hatte einen langen, an der Wand befestigten Chromarm und einen orangenen Plastikschirm. Der Arm war entweder vollkommen versifft oder mit Küchenrollenpapier zugetackert, weil unser Wellensittich den allzu sehr liebte. Ja und ich hatte rot-weiße Kunststoffmöbel im Zimmer. Eine Art Schreibschrank, wo man die Klappe aufmachen konnte, die dann als Schreiunterlage diente. Aber ich habe daran nie gearbeitet, weil das Ding tierisch quietschte und mir überhaupt bei jedem Öffnen jener Klappe der Inhalt dieses so genannten Schreibschranks auf die Nase fiel. Dann gab es noch so einen Tisch, der wurde auch in der Werbung angeboten. Auf 3 Rollen, hatte er an der einen Seite eine Art Stützstange, die man rausmachen konnte, um den Tisch unters Bett vor z. B. einen Kranken zu schieben. Und ankippen konnte man die Tischplatte. Der war auch ein tolles Spielzeug und der steht heute wieder in meinem Berliner Zimmer! Viele Grüße Zazie |
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