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Furchtbar, aber wahr, der Bhagwan-Kult eroberte sich die Siebziger. Ich muß bekennen, ich bin ehrlich zu dieser gräßlichen Teestube gelaufen, wo es übrigens recht guten Tee gab (meine Teekenntnis stammt immer noch daher), um den damals (zu Unrecht) nicht unbeliebten Wildkirschtee zu trinken. Natürlich auch, um mich mit den Meditanten herumzustreiten! Was immerhin im Wilde-Rose-Keller dazu führte, daß mich nach längerer Diskussion ein Bhagwan-Freund mit Mala von der Bank schubste, mit den Worten: Willst du wissen, was Aggression ist?
Weniger heldenhaft waren leider meine Begegnungen mit Carlos Castaneda. Dieser vollkommen ungenießbare Krempel war einstens für mich beinahe das Evangelium, mit Èdie Linien der Welt sehenÇ usw. Mein Vater freute sich, daß es in der Pubertät doch irgendwo religiöse Triebe gibt, wenn sie auch in Richtung nicht anerkannter Wundertäter sprießen. Ich will nichts beschönigen, so war es eben.
Und wer hat noch dem religiösen Wahn, anerkannt oder nicht, entweder gefrönt oder tapfer widerstanden? Bitte um Nachricht.
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