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#1 |
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Registrierungsdatum: 31.05.2001
Postings: 6
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Wenn der Herbst irgendwann kommt, dann werde ich zu Hause wieder meine Spielzeugautosammlung entstauben und an die vielen Wagen denken, die damals bei einem Taschengeld von 2,50 DM die Woche absolut nicht erschwinglich waren. Wer kennt sie nicht, Siku (damals noch im Pappkarton), Matchbox , Majorette (die es überwiegend an gut sortierten Autobahnraststätten gab), Britains (mit der einzigartigen Federung für jedes einzelne Rad beim Land-Rover) und natürlich Corgie-Toys (die granaten- oder beifahrerabwerfenden TV-Autos). Waren sie nicht damals den Originalen viel wirklichkeitsnäher???
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#2 |
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Registrierungsdatum: 27.04.2001
Postings: 7
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Hallo,
ich glaube, es gab die große Matchbox-Sammelleidenschaft schon viel früher, ich habe nämlich im zarten Alter von 5 Jahren (das war 1977), die große Sammlung meines großen Bruders, schön verpackt in roten und blauen Matchboxkoffern mit gelbem Plastikgittereinsatz, Auto für Auto auf dem Spielplatz an meine Freunde verschenkt... zum großen Entsetzen meines Bruders! |
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#3 |
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Registrierungsdatum: 29.03.2001
Ort: Hamburg
Postings: 1.640
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Mit Siku, Matchbox und Corgi habe ich schon in den 60ern gespielt (Siku waren übrigens Kunststoffteile), vor allem aber mit Wiking-Autos. Bei meiner Mutter auf dem Dachboden steht der Pappkarton noch, und einige von den 50er- 60er-Jahre-Modellen dürften mittlerweile bei Sammlern gut was einbringen.
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#4 |
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Registrierungsdatum: 31.05.2001
Postings: 6
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Sicher gibt es die Marken schon länger. Aber war es damals nicht einzigartig, daß Siku bei den PKW auf der Bodenplatte die grundsätzlichen Fahrzeugdaten aufgeprägt hatte? Autos mit mehr als 4 Zyl. und 2 l Hubraum waren doch wahre Rennwagen. Kann mich noch entsinnen, wie unangenehm es mir immer war, als wir bei uns in der Siedlung durch die Seitenfenster der parkenden Autos auf den Tachometer sahen. Wir hatten einen Golf mit 50 PS und 180 km/h auf der Skala. Das war peinlich. Ich war erleichtert, als mein Vater sich endlich einen Passat kaufte (mit Fließheck): 75 PS und sagenhafte 200 km/h! Jetzt mußte ich mich nicht mehr schämen. Bis sich die Eltern meines besten Freundes einen BMW der 5er Reihe kauften. Da begann alles von vorne. Dann sind wir weggezogen.
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#5 |
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Registrierungsdatum: 20.04.2001
Ort: Dollbergen
Postings: 54
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Bei mir in der Vitrine steht der 'DBP-Peilwagen', ein gelber VW Bus (T3) von Siku. Ich besaß zwei von diesen Exemplaren, die auch zwei chronische Schwachstellen hatten. Mit der Zeit wurde die Dachantenne immer schiefer und kürzer oder brach gleich ganz ab. Und die Heckklappe war auch eine Fehlkonstruktion. Man KONNTE sie zwar öffnen, tat man dies aber zu oft, offenbarte sich eine 'Sollbruchstelle' in der Mitte der Klappe. Der untere Teil brach einfach ab, das passierte nicht nur bei meinen beiden Transportern sondern auch bei denen meiner Freunde.
Aber ansonsten waren die Siku-Autos ziemlich unkaputtbar. Beim schwarzen Golf 1 missfällt mir nur der rote (!) Innenraum ein wenig, ansonsten kann man den wirklich aus der 1. Etage auf den Bürgersteig knallen lassen, der trägt bloß ein paar Kratzer davon... Damals selbst ausprobiert *schäm*... |
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#6 |
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Registrierungsdatum: 20.05.2001
Ort: wien
Postings: 264
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@kann mich an diese autos zwar nicht erinnern, aber unkaputtbar ist eine geniale wortkreation!
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#7 |
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Registrierungsdatum: 19.10.2000
Postings: 25
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Nun, bei böswilliger Behandlung durch Jungen, die gerade mit amerikanischen Actionserien aufwachsen, sind diese Siku-Autos natürlich alles andere als unzerstörbar. Wir haben sie in Schraubstöcke gespannt, gusseiserne Gewichte aus mehreren Metern Höhe auf halb im Boden (senkrecht) eingegrabene Autos fallen lassen, Spielzeugautos angezündet, oder sie mit einer geschmackvollen Lackierung aus plastikzerfressendem Nitrolack verschönert. Die restlichen Autos wurden dann an Verwandte in der DDR verschickt.
Der Begriff unkaputtbar wurde indessen in der Werbung für die damals sehr umstrittenen Coca Cola-Plastikflaschen eingesetzt. |
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#8 |
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Registrierungsdatum: 27.06.2001
Ort: Nordwalde
Postings: 197
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Also in den Achtzigern hat SIKU wirklich einige stilistische Klöpse gelandet, wie etwa besonders heftig den dunkelrot-metallicfarbenen Opel Senator mit seiner viel zu weit vorn angeordneten Vorderachse - oder den Opel Kadett SR, dessen Heckklappe noch fragiler war, als diejenige des VW Bus T2.
Da sind meines Erachtens die aktuellen Modelle schon wieder ansehnlicher und auch wirklichkeitgetreuer geraten; auch teilweise mit liebevollen Details ausgestattet, wie etwa gesilberte Kühlergrills, eingesetzte Scheinwerfer und neuerdings auch weichen Reifen (beim Smart Cabrio und beim Mercedes C-Klasse Coupe). Ich denke, da hat der Hersteller auch vom WIKING-Know-how profitert - diese Marke ist nämlich vor einiger Zeit von SIKU übernommen worden. Nahezu unbekannt ist dagegen hierzulande die spanische Marke Guisval oder die japanische Marke Tomica - deshalb hier dazu noch meine Surftipps: www.guisval.com welcome.to/tomica Geändert von Easterfarm (08.05.2002 um 18:11 Uhr) |
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#9 |
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Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: Auf der Rheinisch-Westfälischen Grenze
Postings: 1.662
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@Easterfarm: das schlimmste SIKU-Auto war der Audi 200. So was von schäbig gemacht, bah. Zum Glück kam der zu einer Zeit heraus, als ich nicht mehr so das Interesse an Metallautos hatte und auf WIKING umgeschwenkt bin. Bis Anfang der 90er habe ich davon über 400 Stück zusammengesammelt, dann aber aufgehört, als die Autos immer teurer wurden (wenn auch filigraner).
@PeterLu: und zwar schweinemäßig viel Geld. Sofern der Zustand gut bis sehr gut ist, kosten die meisten 60er-Jahre WIKING-Modelle, vor allen die ersten mit Scheiben, meist dreistellige Euro-Beträge. Und die Plastik-SIKU-Modelle sind auch extrem teuer. Es gibt einen Verrückten im Münsterland, der ein eigenes Museum für SIKU- und Audi-Modelle (letztere aber von allen Herstellern) aufgemacht hat. Gerade Dienstag wühlte ich noch mit einem Bekannten (ein fanatischer Modellautosammler) nach Jahren wieder in meinen Spielzeugkisten. Bei mir hat fast alles überlebt, wenn auch stark bespielt. @Joern: das Problem mit der Antenne hatten alle SIKU-Peilwagen. Ich habe noch den Vorgänger des T3, den T2, davor gab es, glaube ich, den Rekord C in dieser Ausführung. Aber SIKU ist an sich schlechter geworden. Zum einen seit die Produktion zum Teil nach China verlagert wurde, vor allem aber seit in den 90ern(?) die Böden aus Plastik gefertigt wurden. Ich weiß das von Freunden, die kleine Kinder haben. Da halten die alten Modelle länger durch. Deswegen kaufen sie ihrem Nachwuchs viel lieber gebrauchte SIKU, Majorette und Matchbox auf Floh- und Oldtimermärkten. Außerdem: ein Kind entwickelt sich doch viel besser, wenn es eine Kiste mit Opel GT, Passat I, Simca 1308, Fiat 127, Mercedes/8, Rekord und Granada zum Spielen hat. Zum großen Kummer eines Freundes war der erste Autoname, den sein Kurzer aussprechen konnte, nicht "K 70", sondern "Mondeo". |
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#10 |
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Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: Auf der Rheinisch-Westfälischen Grenze
Postings: 1.662
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@Lumpi: das war dann aber schon der Passat ab 1977 - die alten Tachos gingen nur bis 190.
Aber gerade der alte Passat (schön leicht) mit 75 PS (ohne Kat natürlich) ging super ab. Bei meinem Vater hat so einer erst 1996 nach 250 000km und lange nach meinen Anfängerkünsten sein Leben ausgehaucht. Ich hatte einen Riesenspaß, wenn Neuwagenfahrer erkennen mußten, wie man mit so einer Möhre heizen konnte. |
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